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Fremdplatzierte Kinder im Brennpunkt: Geht die KESB wirklich härter vor als die Vormundschaftsbehörde? bild: shutterstock

So viele Kinder werden von der KESB ins Heim geschickt – erstmals liegen Zahlen vor

Die umstrittenste Behörde der Schweiz ist bei Fremdplatzierungen von Kindern zurückhaltender als das alte Vormundschaftssystem. Das zeigen exklusive Zahlen.

sarah serafini, chrhristoph bernet / schweiz am Sonntag



Ein Artikel von Schweiz am Sonntag

Seit ihrer Einführung vor dreieinhalb Jahren steht sie unter Dauerbeschuss. Kaum eine andere Behörde in der Schweiz wird so stark kritisiert wie die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB). Ihr Tätigkeitsgebiet – der Eingriff des Staates in die intimsten Bereiche des Familienlebens – führt zu emotionalen Debatten. Ob die KESB tatsächlich besser ist als ihre Vorgängerin, die Vormundschaftsbehörde, wird von den Kritikern angezweifelt.

Erstmals zeigen nun Zahlen, wie sich die KESB seit ihrer Einführung am 1. Januar 2013 entwickelt hat. Sie stammen aus der aktuellen Statistik der Kokes, der Dachorganisation der KESB, und liegen der «Schweiz am Sonntag» vor. Für die Erhebung wurden Daten von allen 146 KESB in der Schweiz zusammengetragen. Nachdem die Zahlen in den Vorjahren noch unvollständig und gesamtschweizerisch nicht vergleichbar waren, ist es nun möglich, erste Trends aufzuzeigen.

Anders als von den KESB-Gegnern befürchtet, ergreift die neue Behörde leicht weniger oft sogenannte «Schutzmassnahmen» als die Vormundschaftsbehörde. Bei den Kindern haben die Schutzmassnahmen von 1996 bis 2012 jährlich um vier Prozent zugenommen. Seit der Einführung der KESB ist erstmals ein Rückgang um 1,3 Prozent zu verzeichnen. Per Ende letztes Jahr gab es in der Schweiz 40'600 Kinder mit einer Schutzmassnahme. Bei Erwachsenen wie auch bei Kindern betrifft der grösste Teil der KESB-Massnahmen die Anordnung eines Beistands. Bei beiden Gruppen macht dies rund 70 Prozent aller Fälle aus.

Seit 2013 in Kraft

Am 1. Januar 2013 löste die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) ihre Vorgängerin, die Vormundschaftsbehörde, ab. Das entsprechende Gesetz wurde vom damaligen Justizminister Christoph Blocher (SVP) ins Parlament eingebracht. Die 1415 kommunalen Vormundschaftsbehörden wurden durch 146 KESB ersetzt. Während vorher Gemeinderäte über die Dossiers aus dem Kinder- und Erwachsenenschutz berieten, sollte das System professionalisiert werden. Neu bestand die Behörde aus einem Team von Juristen, Psychologen und Sozialarbeitern. Ebenfalls ein wesentlicher Punkt bei der Revision war, dass Beschwerden an ein unabhängiges Gericht gelangten und nicht mehr wie früher auf dem Pult des Gemeinderates landeten. Zu Beginn war die Neuerung weitgehend unbestritten. Später lösten umstrittene Einzelfälle landesweite Empörung aus.

Weniger Fremdplatzierungen

Was aufgrund der vergangenen Ereignisse besonders interessiert, ist, wie oft die KESB ein Kind fremdplatziert. Der Statistik ist zu entnehmen, dass per Ende des letzten Jahres 3449 Kinder fremdplatziert waren, also in einem Heim, bei einer Pflegefamilie oder bei einem Verwandten lebten. Das ist eine hohe Zahl. Jedoch ist sie tiefer als in der Zeit, als noch die Vormundschaftsbehörde über das Kinderwohl entschied. Ende 2012 waren 3853 Kinder fremdplatziert. Diese Zahl ist seit 2007 leicht gewachsen. Unter der Führung der KESB verzeichnet sie einen Rückgang (siehe Grafik). Für 2012 und 2013 liegen keine Zahlen vor.

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grafik: schweiz am sonntag

Im Kanton Basel-Stadt zeigt sich deutlich, dass heute weniger Kinder ihren Eltern entzogen werden als früher. 2012 wurden 45 Kinder fremdplatziert, 2013 waren es 30, 2014 noch 25 und letztes Jahr 24.

Christoph Häfeli, Kinderschutzexperte, Jurist und KESB-Berater, sagt: «Die Zahlen zeigen, dass das Zerrbild von SVP-Nationalrat Pirmin Schwander und seinesgleichen nichts mit der Realität zu tun hat.» Bereits nach den ersten zwei Jahren mit der neuen KESB habe er gesagt, dass das System besser sei. Jetzt sei er davon umso mehr überzeugt.

Die St.Galler SVP-Nationalrätin Barbara Keller-Inhelder gehört zum Lager der KESB-Kritiker. Als Mitinitiantin der Volksinitiative «Mehr Schutz für Familien» will sie das Recht der Angehörigen gegenüber der KESB stärken. Die Unterschriftensammlung für die Initiative beginnt in diesen Tagen. Konfrontiert mit den aktuellen Zahlen, zeigt sie sich skeptisch. 

«Uns KESB-Kritikern wird jeweils die Auskunft verweigert, wenn wir uns für spezifische Fallzahlen interessieren.» Sie räumt jedoch ein: «Sollte sich herausstellen, dass die KESB tatsächlich weniger Massnahmen verfügt als die Vormundschaftsbehörden, würde mich das freuen.» Auch eine Reduktion der fremdplatzierten Kinder würde Keller-Inhelder begrüssen: «Mein persönlicher Eindruck ist aber ein anderer.» Ein allfälliger Rückgang bei den Gesamtzahlen dürfe nicht dazu führen, bei Einzelfällen wegzusehen.

Beschwerden meist abgelehnt

Eine Auflistung, wie oft die KESB Fehlentscheide trifft, gibt es nicht. Auf Nachfrage der «Schweiz am Sonntag» präsentieren aber verschiedene Kantone ihre Beschwerde-Statistik (siehe Tabelle). Patrick Fassbind, KESB-Leiter in Basel-Stadt, sagt, dass jährlich nur gegen ein Prozent der Entscheide Beschwerde geführt werde und diese wiederum meistens abgewiesen würden. Ähnlich tönt es beim Kanton Graubünden. Elisabeth von Salis sitzt in der Aufsichtsbehörde der dortigen KESB. «Deutlich weniger als ein Prozent aller Entscheide unserer fünf Bündner KESB werden angefochten. Und davon werden grundsätzlich rund zehn Prozent gutgeheissen», sagt sie. Beschwerden gegen Fremdplatzierungen wurden im vergangenen Jahr allesamt vor Gericht abgewiesen.

«Viele Betroffene sind einfache Leute, die keine Erfahrung mit unserem Rechtssystem haben.»

Barbara Keller-Inhelder, SVP-Nationalrätin

Die hohe Erfolgsquote der KESB vor Gericht ist für SVP-Nationalrätin Keller-Inhelder nur beschränkt aussagekräftig. Merke eine KESB, dass sie in einem Beschwerdeverfahren unterliegen könnte, würden Massnahmen oft abgebrochen. Zusätzlich werde der Zugang zu den Rekursinstanzen unnötigerweise erschwert. «Viele Betroffene sind einfache Leute, die keine Erfahrung mit unserem Rechtssystem haben.» Legten sie eine Beschwerde ein, sei die erste Reaktion der Justizbehörden in manchen Fällen ein Brief, mit dem auf die geringen Erfolgsaussichten und die im Misserfolgsfall anfallenden Kosten hingewiesen werde: «Das schreckt viele ab.»

Und doch: Die Abschaffung der Vormundschaftsbehörden habe Verbesserungen gebracht, findet auch Keller-Inhelder. Die grosse Mehrheit der KESB-Mitarbeiter leiste gute Arbeit: «Die angestrebte Professionalisierung wirkt sich vielerorts positiv aus.» Das Problem seien die aktuellen gesetzlichen Grundlagen. Sie liessen zu, «dass nicht kompetente Mitarbeiter hanebüchene Eingriffe in die verfassungsrechtlich geschützten Freiheitsrechte vornehmen können».

Barbara Keller-Inhelder (SVP/SG) waehrend der Beratungen zum neuen Militaergesetz am Mittwoch, 2. Dezember 2015, im Nationalratssaal in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Auch KESB-Kritikerin und SVP-Nationalrätin Barbara Keller-Inhelder gibt zu, dass die grosse Mehrheit der KESB-Mitarbeiter gute Arbeit leistet. Bild: KEYSTONE

KESB-Berater Häfeli sagt: «Mir ist kein Fall bekannt, bei dem die KESB bei der Fremdplatzierung schwerwiegende Fehler gemacht hat.» Er mache die Erfahrung, dass die Behörden in diesem Bereich sehr zurückhaltend seien. Ein grosser Vorteil sei, dass die Kinder von der KESB angehört würden. «Früher wurde mit Entscheiden über sie verfügt.» In den Anfängen der KESB seien bestimmt Fehler passiert, räumt Häfeli ein. Und dass sich die Behördenmitglieder teilweise hinter Stillschweigen verschanzen würden, statt offensiver zu kommunizieren, habe viel Raum für Spekulationen gelassen. Doch alles in allem ist Häfeli überzeugt, dass Juristen, Psychologen und Sozialarbeiter kompetenter über ein Kinds- und Erwachsenenwohl urteilen können als ein Gemeinderat.

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80Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mia Mey 05.09.2016 07:33
    Highlight Highlight Ich denke dass die meisten Leute bei KESB gute Arbeit leisten wollen. Es sind Menschen mit verschiedenen Hintergründen und Ansichten. Ich bin in Heimen und Pflegefamilien aufgewachsen. Mit meiner Mutter umzugehen ist für alle schwer. Die KESB macht sicher Fehler, aber für alle die motzen, setzt euch hin und findet bessere Lösungen.
  • Spooky 05.09.2016 00:40
    Highlight Highlight Diese dubiose KESB ist ein typisches Beispiel einer für sich selber agierenden, profitablen, linken Sozialarbeiterindustrie, deren Mitglieder sich finanziell bereichern können, ohne sich irgendwo oder bei irgendwem verantworten zu müssen für die familiären und privaten Katastrophen, die sie hinterlassen.
    • Marbek 05.09.2016 12:17
      Highlight Highlight Nun, nachdem die Anti-KESB-Trolle jahrelang Stimmung gemacht und die KESB aufs Übelste verdächtigt / diffamiert haben, sehen wir endlich mal eine Statistik, der man, etwas guten Willen vorausgesetzt, entnehmen kann, dass die KESB bei weniger (!) Kindern Schutzmassnahmen anordnet als die Vorgänger-Institution Gemeinderat. Und dir fällt darauf als Reaktion nichts Schlaueres ein als dein Posting.

      Merkst du eigentlich gar nichts mehr, wenn du auf deinem quasi-religiösen Anti-Trip bist? Das wirkt nur noch verbohrt und ist, gelinde gesagt, peinlich.
  • trudat 04.09.2016 18:54
    Highlight Highlight Keinen Fehler bewusst. Witzig!

    Ich wurde mit 10 Jahren Fremdplatziert in ein Heim, dann in ein anderes, habe innerhalb von 6 Monaten 4x die Schule gewechselt.

    Meinem Vater liess man nicht den Hauch einer Chance mich zu bekommen, obwohl gut situiert, neu verheiratet mit einem Kind aus neuer Ehe und einem Kind aus früherer Ehe meiner Stiefmutter.

    Meine Mutter hat Paranoide Schizzophrenie, Die Gefährdungsmeldung vom Inselspital, mit 4 Jahren, wurde einfach ad akta gelegt.

    Statt einer gut funktionierenden Familie, wuchs ich bis 18 im Heim auf, mit 17 erfuhr ich das meine Mutter krank ist!
    • Raw Olu 04.09.2016 20:09
      Highlight Highlight Damals gab es die Kesb noch nicht. Vermutlich würde das heute etwas anders ablaufen.
    • trudat 04.09.2016 21:15
      Highlight Highlight Naja, es stellt sicher immer wieder die Frage, wieviel hat die Schweiz seid den Verdingkindern über erziehung gelern?t Man redet von 3000 Kindern, die Fremdplatziert werden, damit ist es nicht getan...geht es den Kindern gut? werden sie psychologisch betreut? Wie kommunizert man gegenüber den Kindern? Werden Ihnen ihre Rechte aufgezeigt?

      Viele können sich nicht Vorstellen wie einschneidend und zermürbend das für ein Kind ist. Die Zahl der Anzahl Kinder spielt überhaupt keine Rolle, die Frage lautet eher wie Hoch ist die Erfolgschance das so ein Kind in unserer Welt eine reele chance hat.
    • Saraina 04.09.2016 22:55
      Highlight Highlight Thdom, Ihr Fall hat mit der KESP gar nichts zu tun. Es ist mir unklar, wieso der Vater Ihnen nicht mitteilte, dass ihre Mutter psychotisch war. Und ich bin sicher, heute würde abgeklärt ob es möglich wäre ein Kind, dessen Mutter psychisch krank ist, beim Vater aufwachsen zu lassen. Im Alter von 10 Jahren würde ein Kind dazu auch angehört. Nur wären heute keine Zwangsmassnahmen gegen die Mutter möglich - würde diese denn das Kind beim Vater in Ruhe lassen? Wäre das Kind durch die Mutter gefährdet? Psychologische Betreuung von Kindern psychisch kranker Eltern kommt leider immer noch zu kurz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kiawase 04.09.2016 17:49
    Highlight Highlight dass es nur wenig beschwerden gibt und die meisten abgelehnt werde ist ev. ein zeichen dafür dass es eine massive rechtsungleichheit gibt in den Fällen; wer sorgt dafür dass betroffene einen rechtsbeistand kriegen wenn sie inh brauchen? Haben sie den nicht ebenso nötig wie Flüchtlinge ?
  • Lami23 04.09.2016 15:58
    Highlight Highlight Ich bin für die pro KESB Kommentare dankbar, wenn man in anderen Medien unter KESB betreffenden Artikel so liest haben viele inzwischen einen richtiggehend undifferenzierten Hass entwickelt. Auch undankbar, für alle jene, die in der KESB einen guten Job tun.
    • trudat 04.09.2016 21:37
      Highlight Highlight Es geht hier um Leben und nicht nur eifach um einen "Job"!
    • Masche 05.09.2016 06:44
      Highlight Highlight Es geht hier nicht nur um die KESB, deren Arbeit ich nicht beurteilen kann, da ich bisher nicht davon betroffen war. Es geht auch um das KESG, das Gesetz, das tendenziell davon ausgeht, dass weder Eltern von Kindern noch Angehörige von Erwachsenen deren Interessen richtig wahrnehmen können und deshalb durch die KESB geschützt werden müssen. Es spiegelt sich darin die gleiche Grundhaltung, wie bei der unlängst erhobenen Forderung, dass Grosseltern nur mit einer entsprechenden Ausbildung ihre Enkel betreuen dürfen: eine zunehmende Entmündigung des Bürgers.
    • Lami23 05.09.2016 08:05
      Highlight Highlight Worauf stützt sich deine Aussage?
  • Sapere Aude 04.09.2016 14:03
    Highlight Highlight Ob jetzt mehr oder weniger Kinder fremdplatziert werden, sagt noch rein gar nichts darüber aus, ob die Behörde gut oder schlecht arbeitet. Im Zentrum sollte eigentlich das Wohl des Kindes stehen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es manchmal besser ist, als Kind nicht bei den eigenen Eltern aufzuwachsen.
  • Lowend 04.09.2016 14:01
    Highlight Highlight National gegen die KESB kämpfen und vorgeben, man wolle die Schwachen unterstützen und gleichzeitig in den kantonalen Parlamenten die Sozialhilfe und die Verbilligung der Krankenkassenprämie zusammen streichen, damit die Reichsten der Reichen sich nicht nur einen Porsche, sondern ihren Ferrari leisten können.
    Ist das nun eine bürgerliche Politik für jene Schweizer Bürger, die Pech im Leben hatten, oder nicht doch eher für jene, die schon jetzt in Saus und Braus leben?
  • OfficerFuzzyface 04.09.2016 11:40
    Highlight Highlight «Mein persönlicher Eindruck ist aber ein anderer.»
    Schön, dass die amerikanische Argumentation von Ultrarechtspopulisten zunehmend Anklang bei uns findet. Was kümmern mich schon Zahlen, mein Bauchgefühl hat immer Recht!
    Play Icon
  • Tschosch 04.09.2016 11:24
    Highlight Highlight Professionalisierung, Subsidiaritätsprinzip und Trennung verfügende/bezahlende Behörde führen vermehrt zu frühzeitigeren, sanfteren Massnahmen und folglich zu weniger Fremplatzierungen.

    Gleichwohl (bzw jetzt erst recht) ist das System (insbes Kommunikation) laufend zu verbessern.
  • dommen 04.09.2016 11:11
    Highlight Highlight "Mein persönlicher Eindruck ist aber ein anderer..." Da: Die gesamte SVP-Politik subsummiert in einem Satz.
    • Nick Name 04.09.2016 11:21
      Highlight Highlight Voilà.
      Und das Hauptproblem: Betroffene machen bekannt, wie schlimm alles für sie ist - was ich nicht in Abrede stelle, auch nicht, dass auf KESB-Seite Fehler gemacht werden (wie auch schon bei den Vormundschaften). Nun haben wir die super-emotionale Betroffenen-Sicht. Die Krux: Andere Sichten dürfen (und das ist grundsätzlich gut und richtig) kaum öffentlich gemacht werden. Und die Medien (ich pauschalisier jetzt einfach, sorry) schlagen gern und gross breit, was Emotionen weckt; auch in den sozialen Medien wird vor allem das verbreitet.
      Und so haben wir jetzt den Salat.
    • dommen 04.09.2016 11:49
      Highlight Highlight Schön gesagt!
  • Zarzis 04.09.2016 10:24
    Highlight Highlight Okay, mal überlegen.
    99% der Entscheide werden Akzeptiert. 1% legen Rekurs ein, Also für die ganze Schweiz 35 Fälle! Davon wird 10% gut geheissen, also 3-4 Fälle im Jahr, sind, sagen wir es mal so, Fehlentscheidungen.
    Ich weiss nicht wie es Euch geht, aber das schein mir ein Sensationell guter Wert!
    Aussagen wie gefühlt, sorry das ist nur eine Ausrede wenn die Wirklichkeit nicht zum Wunschdenken passt!

    Wer diese Argumentations Akzeptiert muss mir dann auch diesen Satz zugestehen:

    Gefühlt sind alle SVP'ler Dumme, Besoffene, Herzlose, Egoistusche Volltrottel.

    Ist genau so Fundiert!
    • demokrit 04.09.2016 10:58
      Highlight Highlight Die Rekurszahl sagt nichts aus. Gerichtsverfahren sind in der CH teuer und hier handelt es sich meistens um "gescheiterte" Existenzen.
    • pamayer 04.09.2016 11:14
      Highlight Highlight Wenn ich dich nun um quellen anfrage, schickst du mir etwas 200 Presseberichte der letzten 3 Jahren... deshalb lasse ich meine bitte um belege sein. Abgesehen davon, dass ich's eben auch so sehe.
    • _kokolorix 04.09.2016 11:21
      Highlight Highlight Wobei auch der Begriff 'gescheiterte Existenz' nichts aussagt. Solche Leute haben oft wesentlich mehr Erfahrung mit unserem Rechtssystem als die 'erfolgreichen Existenzen'.
      Auch wenn meine persönlichen Erfahrungen mit der KESP eher zwiespältig waren, bin ich doch der Meinung das sie besser arbeitet als die Laienvormundschaft. Dort gab es doch auch etliche Verurteilungen wegen Veruntreuung und pers. Bereicherung
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 04.09.2016 10:10
    Highlight Highlight Statistiken sollte man bekanntlich nur trauen, wenn man sie selber gefälscht hat. In diesem Fall wundert es mich, dass die drei Arten der Fremdplatzierung nicht unterschieden wurden. Es ist doch ein ziemlicher Unterschied, ob ein Kind zu Verwandten, in eine Pflegefamilie oder in ein Heim kommt.

    Zusätzlich müsste man Kriterien entwickeln, wie erfolgreich eine Massnahme ist. Dazu könnte man das Kind, die Eltern, das weitere Umfeld sowie die beteiligten Fachpersonen durch eine unabhängige Instanz (GutachterIn) befragen lassen.

    Das würde mehr aussagen als die Anzahl stattgegebener Rekurse.
    • SanchoPanza 04.09.2016 10:52
      Highlight Highlight @Lilie, vom Gefühl aus der Praxis her wird der Grossteil bei Pflegefamilien oder Verwandten landen. Heime sind immer 'schlechter besetzt'. Langfristig wird es deutlich weniger Heime geben und diese werden sich stärker positionieren müssen (zB nur für Gewaltbereite, nur für Essstörungen usw).
      Aber eben, dass ist eine Entwicklung die sich im Gefühl abzeichnet die ich (noch) nicht belegen kann.
    • Nick Name 04.09.2016 11:04
      Highlight Highlight Der erste Satz wird fast immer gebracht, wenn jemandem eine Statistik nicht in den Kram passt. Und meistens ohne konkreten Gegenbeweis.
      Das ist symptomatisch für die KESB-Diskussion. Ein noch nicht lange eingeführtes, komplexes System in einer hochdiffizilen Angelegenheit wird von Anfang an beschossen mit der Nennung einiger Fehler - hochemotionaler einzelner Fälle.
      Solche gab es vorher nicht? Die Vormundschaftsbehörden waren alle schön einfühlsam? Die KESB-Leute sind alles sadistische Eisklötze?
      Verbesserungen sind wichtig, aber der oft gewählte Weg über Medien ist der denkbar schlechteste.
    • lilie 04.09.2016 11:20
      Highlight Highlight @Nick Name: Ok, jetzt missverstehen wir uns komplett. Ich hatte eigentlich noch einen Satz vorangestellt, den ich aber aus Platzgründen kippen musste. Er lautete:

      "Ich finde es richtig, dass die Aufgabe der Vormundschaftsbehörde in professionelle Hände gelegt wirde. Dass aber nicht alles von Anfang rund läuft, dürfte auf der Hand liegen".

      Meine Kritik an der Statistik habe ich begründet:
      1. Völlig verschiedene Fälle werden in einen Topf geworfen
      2. Die Anzahl Rekurse halte ich für ein schlechtes Qualitätsmass, weil es nur das Vermögen der Eltern, vor Gericht zu ziehen, berücksichtigt
  • Rango 04.09.2016 08:46
    Highlight Highlight Meine Güte, diese Diskussion ist lächerlich. Vergleicht die Schlagzeilen zu Zeiten vor KESB und aktuell, absolut identisch.
    Geht einmal in ein Heim arbeiten und ihr lernt verstehen wieso Fremdplatzierungen nötig sind. Prekäre familiäre Verhältnisse zwingen eine Behörde zu Massnahmen. Diese ganze Kritik kommt nur weil Personen mal schlechte Erfahrungen gemacht haben, diese im Vergleich aber nichtssagend sind zu den Fällen die nötig und reibungslos verlaufen waren. Der Mensch und seine Schubladen, ob KESB oder Ausländer, ist identisch!
    • SanchoPanza 04.09.2016 10:58
      Highlight Highlight 100% Zustimmung
    • Lami23 04.09.2016 15:56
      Highlight Highlight Danke.
    • kiawase 04.09.2016 21:56
      Highlight Highlight aha, man muss also so ein paar professionell verursachte todesfälle pro jahr in kauf nehmen ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 04.09.2016 08:27
    Highlight Highlight Die KESB hat auch noch das Aufgabengebiet, die urteilsunfähigen erwachsenen Personen zu betreuen. Mich würde interessieren, wie oft die KESB bei Personen mit fehlendem Vorsorgeauftrag (http://www.kesb-zh.ch/vorsorgeauftrag) eingegriffen hat? Gibt es dazu allenfalls auch Zahlen?
    • Baba 04.09.2016 09:01
      Highlight Highlight Würde mich auch interessieren
    • SanchoPanza 04.09.2016 11:00
      Highlight Highlight ui ja das würde mich aucch interessieren. Und die Kosten aller Abklärungen für Fälle in denen die Eltern seit 20+ Jahre für das Kind gesorgt haben 😄
      Und wenn wir grad dabei sind: die Anzahl Missbräuche die im Zuge dieser Abklärungen aufgedeckt wurden.
    • kiawase 04.09.2016 21:57
      Highlight Highlight merci für den link
  • Maschero 04.09.2016 08:22
    Highlight Highlight Solange die Statistik von der Kokes, der Dachorganisation der Kesb, kommt, ist sie mit Vorsicht zu geniessen, da die Kokes ja nicht als neutral bezeichnet werden kann. Aber auch auf Grund von Einzelfällen, die publik wurden, kann man sich schlecht ein abschliessendes Urteil bilden. Als meine Mutter im Altersheim war, habe ich mich intensiv mit dem Kesg beschäftigt und war ziemlich schockiert, was da auf die Angehörigen zukommen kann. Da fühlt sich der juristische Laie ziemlich schnell überfordert.
    • Oban 04.09.2016 08:50
      Highlight Highlight Sie haben sich soviel damit beschäftigt, dass sie sogar KESG statt KESB schreiben.
      Wie schon mal an anderer Stelle erwähnt, sobald die KESB eingreifen muss, gibt es selten die Möglichkeit einer Win-Win Situation für alle Seiten, dies erzeugt Frust bei der Verliererseite die sich selten damit abfinden können etwas falsch gemacht zu haben.
    • Baba 04.09.2016 09:00
      Highlight Highlight Mit der Errichtung eines Vorsorgeauftrags haben Sie die Möglichkeit, die KESB 'draussen' zu halten.
    • Masche 04.09.2016 09:27
      Highlight Highlight @Oban: Ich habe ja nicht die Behörde (b) gemeint, sondern das Gesetz (g). Diese Differenzierung scheinen aber die Mehrheit der hier blitzenden nicht zu verstehen.
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  • Dreiländereck 04.09.2016 07:37
    Highlight Highlight Bei diesem Thema ist der Entscheid korrekt, wenn das Gericht ihn bestätigt. Bei einem anderen Thema spricht man wieder von möglichen Fehlurteilen der Gerichte.
    Es sind beides Behörden mit Menschen als Mitgliedern. Es ist nicht die eine Institution unfehlbarer als die andere.
    Es ist aber gut, dass es Rekursmöglichkeiten gibt und diese müssen den Eltern offen stehen.
  • goschi 04.09.2016 07:20
    Highlight Highlight Frau Keller-Inheller findet also belegte Fakten unwichtig, weil sie ein anderes Gefühl hat. Ganz toll...

    • pamayer 04.09.2016 09:03
      Highlight Highlight Und vor allem weiss sie, dass wenn ein rekurs droht, die massnahme abgebrochen wird, quasi rekursverhindernd. Macht jeder bauunternehmer oder jede politikerin auch so, nid oft, so 2x die woche...
    • MacB 04.09.2016 09:42
      Highlight Highlight Sie will lediglich die Beweislastumkehr, was richtig ist.
    • goschi 04.09.2016 09:55
      Highlight Highlight Nein, sie will lediglich Stimmung machen, unabhängig der Faktenlage.
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