Schweiz
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10.01.2019, Nordrhein-Westfalen, Duesseldorf: Ein Flugzeug hebt am Duesseldorfer Flughafen ab. Der ganztaegige Warnstreik der Sicherheitsmitarbeiter an den Flughaefen Duesseldorf, Koeln/Bonn und Stuttgart dauert an. Betroffen sind nach Angaben des Flughafenverbands ADV etwa 111 000 Reisende. Die Gewerkschaft Verdi hat zu der Arbeitsniederlegung aufgerufen. Sie kritisiert, der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) haben nach dem juengsten Warnstreik am Montag an den Berliner Flughaefen Tegel und Schoenefeld kein verbessertes Angebot im Tarifstreit vorgelegt. (KEYSTONE/DPA/Marcel Kusch)

Mit dem Flugzeug an die Maturareise: Ein Basler Gymi verbietet es. Bild: dpa

Dieses Gymi verbietet zukünftige Maturareisen mit dem Flugzeug

Zum Abschluss der Schulkarriere quer durch Europa jetten und die Maturreise in der Ferne verbringen: Am Gymnasium Leonhard in Basel gehört das bald der Vergangenheit an. Die Schulkonferenz hat mit grossem Mehr dem Antrag eines Lehrers stattgegeben.

Benjamin Rosch / ch media



Seit einigen Wochen zieht die Klimadiskussion ihre Kreise über die Nation und auch die Stadt. Nun dürfen die protestierenden Schüler gleich in mehrerer Hinsicht aufatmen: Nicht nur kommt ihnen Erziehungsdirektor Conradin Cramer in der Streikfrage entgegen. Sie dürfen sich künftig rühmen, einen nicht unwesentlichen Teil zur Verbesserung des Klimas beizutragen. Zumindest wenn sie im Basler Gymnasium Leonhard zur Schule gehen. Dort hat die Schulkonferenz am Dienstag Abschlussreisen mit dem Flugzeug verboten.

In den vergangenen Jahren ist es zunehmend Mode geworden, die letzte Klassenreise dank günstiger Flugpreise im fernen Ausland zu verbringen. Die «Basler Zeitung» berichtete unlängst darüber, dass im vergangenen Jahr 30 Schulklassen zur Matur oder Fachmatur mit dem Flieger verreisten.

ARCHIV -- ZUM 75. JAHRESTAG DER SCHWEIZERISCHEN BAHNHOFSUHR, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Station clock at Loewenstrasse train station in Zurich Main Station, Switzerland, pictured on July 14, 2014. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bahnhofsuhr im Bahnhof Loewenstrasse am Hauptbahnhof Zuerich, aufgenommen am 14. Juli 2014. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Zukünftig reisen die Basler Gymnasiasten der Schule Leonhard mit dem Zug. Bild: KEYSTONE

Zumindest an einem Gymnasium ist damit Schluss. Der Antrag stammt von Lehrer Georg Geiger. Er zeigte sich gestern sehr zufrieden gegenüber der «bz»: «Die Schulkonferenz hat meinem Antrag mit grosser Mehrheit zugestimmt.» Nur vereinzelt habe es Enthaltungen und kaum Gegenstimmen gegeben. Betroffen sind die neuen Klassen, die im Sommer ihre Ausbildung starten. «Wir wollten es nicht rückwirkend anwenden», sagt Geiger.

Allerdings sind auch jene Schüler, die bald schon auf die Zielgerade einbiegen, von der Diskussion nicht ausgenommen. «Die oberen Klassen müssen das mit ihren Lehrern aushandeln, ob eine Flugreise sinnvoll ist.» Geiger selber habe seine Schüler vor die Wahl gestellt: «Entweder mit dem Flugzeug, oder mit mir.» Die Klasse habe sich in einer offenen Auseinandersetzung schliesslich für ihn als Begleitung entschieden. «Das Resultat war eine wunderbare siebenstündige Zugfahrt nach Rom.»

Geiger ist überzeugt, dass die staatlichen Institutionen – und «insbesondere die Schulen mit ihrem Bildungsauftrag» – in der Pflicht stehen, ihren Beitrag zur Rettung des Klimas zu leisten. «Es braucht Leitlinien», sagt Geiger. Diese müssten allerdings nicht von oben diktiert, sondern von unten erarbeitet werden.

Ein Wunsch der Schülerschaft

Die Schülerschaft dürfte die Lex Klima tatsächlich gut aufnehmen: Das Schülerforum – ein Gremium, bestehend aus je zwei Delegierten aus jeder Klasse – hatte sich bereits im Vorfeld parallel für eine solche Regelung ausgesprochen. Federführend in der Debatte war unter anderem der 18-jährige Nino Russano – seit vorgestern zudem offizieller Nationalratskandidat der Juso Basel-Stadt. «Die Umweltfrage hat mich politisiert», sagt er, «deshalb war es mir ein persönliches Anliegen.»

Unter Mitschülerinnen und Mitschülern fand er schnell Gleichgesinnte, sodass er den Vorschlag dem Schülerforum unterbreitete, wo Russano im Vorstand sitzt. Gleichwohl ist sich der Maturand der Bedeutung seines Erfolgs bewusst. «Schon klar, damit retten wir die Welt auch nicht. Aber den Klimawandel gilt es auf unterschiedlichsten Ebenen zu bekämpfen.» Dazu gehöre eben auch, einen individuellen Beitrag zu leisten.

Austausch nach China bleibt

Eine konkrete Ausarbeitung des Beschlusses von gestern Abend steht noch aus. Sicher aber ist: Zwei grosse Projekte der Schule sind nicht betroffen. Da ist zum einen das Immersionsprojekt. Immersion bedeutet, dass mehrere Fächer auf Englisch unterrichtet werden. Als Highlight lockt eine Reise nach Boston. Zum anderen unterhält das Gymnasium Leonhard eine Partnerschaft mit einer Schule in Schanghai: Alle zwei Jahre reisen Schülerinnen des 2. und 3. Jahreskurses für zwei Wochen nach China. In den Zwischenjahren besuchen Schüler aus China das Basler Gymi.

Gemäss Geiger werde auch dazu irgendwann eine Diskussion folgen. «Das beginnt alles erst jetzt», sagt er. (bzbasel.ch)

Diese Schüler erklären, wieso sie streiken

abspielen

Video: watson/Chantal Stäubli, Emily Engkent

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 14.02.2019 08:57
    Highlight Highlight Bravo! Genau so geht Klimaschutz!

    Jetzt noch verbieten, dass Eltern ihre Kinder mit dem SUV vor die Schule karren, und es ist schon viel erreicht.

    PS. Wir sind früher auch zu Fuss, oder wenn es weiter war, mit dem Postauto zur Schule gegangen.
  • mountaineer 14.02.2019 00:26
    Highlight Highlight Bei uns hiess es damals, dass wir aus Versicherungsgründen nicht fliegen dürfen.
    Wir sind dann mit dem Nachtzug gefahren. War lustig. Sicher lustiger als mit dem Flugzeug.
    Trotzdem finde ich solche schulweiten Verbote unsinnig.
    Jede Klasse soll selbst entscheiden können.
  • Rontaler 14.02.2019 00:02
    Highlight Highlight Diese Schule sollte die Schüler besser über die klimafreundliche Kernkraft unterrichten. Gemäss Bill Gates kann mit Hilfe der neuesten Generation KKW das Energie und Klima-Problem gelöst werden. Wann gehen die Schüler für die Kernkraft auf die Strasse?
    • Fabio74 14.02.2019 13:54
      Highlight Highlight Weil das Uran dann in Bio-Qualität und ohne Schäden an Mensch und Umwelt abgebaut werden kann?
      Weil das Müllproblem gelöst ist?
      Weil diese Generation marktreif ist und günstig in Bau und Betrieb ist?
      Weil Unfälle nicht mehr passieren können?
    • Rontaler 14.02.2019 16:44
      Highlight Highlight Alles kann man nicht haben. Strom mit Atom für die Rettung des Klimas! Für Uran gibts Endlager tief im Berg. Ist das Klima nicht wichtiger als Geld? Kernkraftwerke sind immer wie sicherer. Ich würde eines in meinem Garten aufstellen lassen.
  • sunshineZH 13.02.2019 22:59
    Highlight Highlight Super! Dann können die Grossmächte nun ohne schlechtes Gewissen weitermachen wie bisher!
  • JoeyOnewood 13.02.2019 22:58
    Highlight Highlight Das ist doch keine Schlagzeile! Das gabs bei meiner Kanti nie und hoffentlich auch bei denn allermeisten anderen. Europas stätte sind voller Geschichte und Kunst, problemlos mit dem Zug erreichbar.
  • stamm 13.02.2019 22:45
    Highlight Highlight Super! Da wird man in der Ausbildung getrimmt, was gut oder schlecht ist. Aber dass wir seit 1960 die doppelte Einwohnerzahl haben, das ist wohl gut für das Klima.... glaubt und macht, was ihr wollt, aber lasst und zufrieden mit euren ``Klimaretter-Syndrom``. Der Klimaschutz geht soweit, bis ihr selber was machen müsst in einer ungünstigen Situation.
  • HerbertBert 13.02.2019 22:04
    Highlight Highlight Da sieht man mal wieder die Unterschiede zwischen den Kantonen.

    Bei uns (Kanton SG), gabs keinen Zustupf, dafür konnte uns aber auch niemand reinreden, da alles von uns privat organisiert und finanziert wurde.

    So kam es, das 2/3 des gesamten Jahrganges nach Malle flog und der Rest glaub ich nach Venedig fuhr mit dem ÖV. Einen Tag nach der letzten Abschlussprüfung.

    War ne geile Woche. War aber schon überrascht, als ich auf Mallorca das riesen Schild mit 6 (oder 9..) Flüge pro Tag aus Berlin ab 90 € sah. Trotzdem geil und ich bereue nichts und würde es nochmals genau so machen.
  • querdenker_ 13.02.2019 21:57
    Highlight Highlight Unsere Maturareise ist komplett gestrichen wegen Sparmassnahmen des Kantons...
    • E7#9 13.02.2019 23:21
      Highlight Highlight Bezahlt der Kanton Abschlussreisen?
  • Ziasper 13.02.2019 21:02
    Highlight Highlight Bei uns wurde die Maturareise privat organisiert und privat bezahlt, da konnte uns niemand reinreden.
  • Scipia della Rovere 13.02.2019 20:54
    Highlight Highlight Das war bei uns im Alpenquai schon vor 10 Jahren so...
  • flööte 13.02.2019 20:47
    Highlight Highlight Schade ist das Gymi mit dem Flug nach China letztlich doch nicht konsequent. ..
  • bebby 13.02.2019 20:43
    Highlight Highlight Zug ist heute einfach teurer als ein Flugzeug. Reisecar wäre auch eine Alternative.
    • Aglaya 13.02.2019 20:50
      Highlight Highlight Mit einem Sparbillet sind Zugreisen meist nicht teurer als ein Flug. Und gerade bei der Maturreise weiss man üblicherweise ja schon einige Zeit vorher, wann man wohin fährt und kann problemlos ein Sparbillet (= fixe Zeit) lösen.
    • zettie94 13.02.2019 21:20
      Highlight Highlight Gerade Gruppenpreise sind beim Zug teilweise unfassbar günstig. Ich kann mich an eine Reise für 10 Euro/Person nach Köln erinnern.
      Maturreise war noch in einem der letzten Betriebsjahre des Talgo-Nachtzuges nach Barcelona, da war die Reise an sich auch schon ein Erlebnis.
    • sunshineZH 13.02.2019 23:02
      Highlight Highlight Mit 10 Peronen nimmt man 2 Transporter, gemütlicher, lustiger, schneller und günstiger 😀 Z.B. jeden Genfer Autosalon schaue ich die SBB Billete an und mir wird schlecht, ich denke nicht das dies von der Schweiz ins Ausland mit der Bahn viel anders aussieht :)
  • Früchtebrot 13.02.2019 20:36
    Highlight Highlight Finde ich gut und sollte eigentlich überall eine Selbstverständlichkeit sein. Bei uns vor einigen Jahren war die Begründung der Preis das Argument, damit man ärmere Mitschüler nicht ausschliesst. Heute mit den Billigflügen steht der Klimagedanke natürlich mehr im Fokus.
    Ich finde, dass Reisen mit dem Zug unterschätzt wird. Nicht nur die Enddestination sondern auch die Reise sollte wenn möglich das Ziel sein. Ich möchte meine Zugreise nach letztes Jahr Südostpolen nicht missen und dieses Jahr nach Estland (beides für Unikurse, also zwei Fliegen mit einer Klatsche).
  • HeforShe 13.02.2019 20:26
    Highlight Highlight Gym Muttenz hat diese Regelung auch schon lange... Mit dem Nachtzug nach Barcelona.

    Lustiger war aber die Diskussion über das Ausgangsende. Um 11 Uhr zurück im Hostel, hiess es zuerst. Da dann aber überhaupt erst das Nachtleben beginnt, war der Kompromiss, dass man am folgenden Morgen pünktlich und wach zum nächsten Ausflug anwesend ist.

    Ich war dann einmal um halb 5 Uhr morgens am Strand. Die Freiheit, die uns da zugestanden wurde, war echt toll. Und es hat immer funktioniert.
    • Switch_On 13.02.2019 23:10
      Highlight Highlight Jop war bei mir im Gym Muttenz auch schon so.
      Hat mich eher überrasch dass das in der Stadt noch nicht so war bis jetzt.
  • Froggr 13.02.2019 20:09
    Highlight Highlight Hauptsache den Spass verbieten. Das können sie, die Linken.
    • Mia_san_mia 13.02.2019 20:27
      Highlight Highlight Ja sonst haben sie sicher keinenSpass 😂🤦‍♂️
    • Me, my shelf and I 13.02.2019 20:31
      Highlight Highlight Man kann gut auch in Italien Spass haben ;)
    • Sauäschnörrli 13.02.2019 20:40
      Highlight Highlight Finden die Rechten es hier und im nahen Ausland so lahm, dass sie keinen Spass haben können? Erklärt einiges. Und noch so nebenbei, die Schulkonferenz hat es verboten, also auch die Schüler selbst.

      Du müsst jetzt also etwas bringen wie: „Aber ein Smartphone haben sie trotzdem. Dass dafür Kinder in Mienen sterben ist ihnen dann Schnuppe.“
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 13.02.2019 20:03
    Highlight Highlight Interessant, bei uns gab es keine von der Schule organisierte Maturareise, eine solche wurde privat umgesetzt.
  • Aglaya 13.02.2019 20:00
    Highlight Highlight Vor knapp 20 Jahren waren Flugreisen an unserem Gymer im Kt. Bern auch nicht gestattet. Wir fuhren für die Maturreise mit dem Nachtzug nach Dänemark.
  • alec 13.02.2019 19:57
    Highlight Highlight Bravo Gym Leo! Und was sagen die Maturanden?
  • Dr Barista 13.02.2019 19:54
    Highlight Highlight Wird bereits an vielen Gymnasien so gemacht. Nur hängen es nicht alle an die grosse Glocke...
    • patmosi 14.02.2019 03:28
      Highlight Highlight Bei uns in Bern auch. Und zwar schon lange.
  • lynx 13.02.2019 19:53
    Highlight Highlight War an unserem Gymi scho vor über zehn Jahren verboten. Wir waren damals mit dem Zug unterwegs. Habe ich immer noch im guter Erinnerung!
  • Johnny Marroni 13.02.2019 19:53
    Highlight Highlight War zu meiner Maturazeit, vor 7 Jahren, bereits seit vielen Jahren so geregelt an meiner Schule. Ausnahmen wurden zwar gemacht, aber nur wenn gut begründet.
  • kick_tt 13.02.2019 19:52
    Highlight Highlight ist in biel schon lange so..
  • Leon1 13.02.2019 19:52
    Highlight Highlight Bei uns (Kanton SG) galt eine allgemeine Flugverbotsregel für alle Reisen unter der Regie der Kanti (mit wenigen, begründeten Ausnahmefällen).

    Die Maturareise war allerdings ausserhalb der Schulzeit, freiwillig, komplett privat von Schülern organisiert und hatte keine offizielle Verbindung zur Schule. Dadurch könnte man so etwas nicht vorschreiben.
  • Oh Dae-su 13.02.2019 19:51
    Highlight Highlight Spannend wie sich die Zeiten ändern.
    In der KS Frauenfeld waren vor 10 Jahren auch keine Flugreisen erlaubt. Ans Klima hat dabei aber eigentlich noch keiner gedacht ^^
    Weiss auch nicht, ob das in der Zwischenzeit geändert wurde.
    • Paupera 13.02.2019 22:21
      Highlight Highlight Stimmt, aber nach England für den Sprachaufenthalt sind wir trotzdem geflogen.

      Und es hatte eine Schafherde auf dem Schulgelände. Deren Abgase beeinflussten die Umwelt wohl kaum positiv ;)
  • Clife 13.02.2019 19:49
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, ich finde es ohnehin besser, wenn man einfach als Klasse zusammen nochmal sitzt und irgendwas trinken geht, als gleich eine Reise zu unternehmen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man so oder so in Gruppen unterwegs ist und nicht als Klasse im Ausland. Eine Reise kann man bei Bedarf auch so unternehmen
  • Gähn on the rocks 13.02.2019 19:47
    Highlight Highlight konsequent. und beeindruckend vorbildlich.
    Bravo!
    • Mia_san_mia 13.02.2019 20:29
      Highlight Highlight Wenn Du die Kommentare liest, siehst Du, dass das gar nichts ist 😂
    • Gähn on the rocks 13.02.2019 21:45
      Highlight Highlight ?
    • Fabio74 14.02.2019 13:58
      Highlight Highlight @mia-san-mia nun das Bashing kommt wie üblich vom rechten Rand der Scheibe.
      Und diese kann man getrost ignorieren
  • who cares? 13.02.2019 19:47
    Highlight Highlight Woah, Neuheit! Flugreisen waren bei uns schon immer verboten, die Maturareise vor ein paar Jahren ganz abgeschafft.
  • becreart 13.02.2019 19:41
    Highlight Highlight gute idee, nur wie soll eine schule was beeinflussen, was schüler in der freizeit tun?
    • zettie94 13.02.2019 21:23
      Highlight Highlight Die Maturreise findet normalerweise in einer Schulwoche statt.
    • HerbertBert 13.02.2019 22:08
      Highlight Highlight @zettie94
      Kommt drauf an, bei uns war es nach den Abschlussprüfungen. Danach ist man wenn man bestanden hat genau noch ein Mal dort: Bei der Diplomübergabe.
    • zettie94 13.02.2019 23:24
      Highlight Highlight Ok, bei uns war die Maturreise im Herbst, ein Dreiviertel Jahr vor dem Abschluss.
  • almlasdn 13.02.2019 19:37
    Highlight Highlight Stabil.
  • für alle 13.02.2019 19:31
    Highlight Highlight Sehr gut. Auch an der Kantonsschule Hottingen war das so. Seit über 10 Jahren im Reglement. Waren an unserer Abschlussreise 8h im Zug nach Deutschland.
  • Katzenseekatze 13.02.2019 19:28
    Highlight Highlight Guter Entscheid. Bravo. 🎒
  • murrayB 13.02.2019 19:26
    Highlight Highlight Das sollte an allen Gymnasien Schule machen!
    • Mia_san_mia 13.02.2019 20:30
      Highlight Highlight Ist wies aussieht schon gang und gäbe.
  • c0rnfl4ke 13.02.2019 19:18
    Highlight Highlight Sorry aber es gibt bereits mehrere Gymis in der Schweiz, die eine solche Regelung haben. Könnte man auch recherchieren, anstatt das Ganze als etwas einzigartiges zu verkünden.
  • 7immi 13.02.2019 19:17
    Highlight Highlight An der Kantonsschule im Lee in Winterthur geht man seit ich weiss auf eine wöchige Bergtour in der Schweiz. Es gibt sogar einen finanziellen Zustupf aus einem Fonds. Andere Reisen sind zwar nicht verboten, dennoch tut mans nicht.
    • Gurgelhals 13.02.2019 19:31
      Highlight Highlight Das war damals bei uns (KS Rychenberg nebenan) auch so und es ist da auch niemandem in den Sinn gekommen, etwas anderes zu machen. Weiss aber nicht, ob das immer noch so ist.

      War auch eine super Sache. Eine Gletschertour auf einen >4'000er bleibt einem halt schon in Erinnerung. Und im Gegensatz zu einer Städtereise ist es auch etwas, was man sonst im Leben wohl nicht einfach so mal privat macht, wenn man nicht sowieso schon ein Bergfreak ist.
    • nilsnektarine 13.02.2019 19:35
      Highlight Highlight ist so :) und es war ein eine hammer Woche!
    • Möfe 13.02.2019 20:23
      Highlight Highlight @Gurgelhals: ist auch heute noch so, habs vor drei Jahren selbst erlebt.
      Sind schöne Erinnnerungen.
  • El Vals del Obrero 13.02.2019 19:17
    Highlight Highlight Nur konsequent. Und die Reise gehört doch auch zum Erlebniss. Von meiner Abschlussreise einer anderen Schulstufe kann ich sogar am besten an die Bahnfahrt nach Italien zurückerinnern.

    Vor 20 Jahren wäre man gar nicht auf die Idee gekommen, dass das per Flugzeug stattfinden konnte.

    Allerdings hiess es: "Nur Schweiz oder unmittelbare Nachbarländer sind erlaubt". Da dachten wir zuerst natürlich an Martinique oder La Réunion (gehört ja zum Nachbarland Frankreich), aber das war dann doch nicht bezahlbar :)
    • monospace 13.02.2019 19:35
      Highlight Highlight Quatsch, wir sind vor 23 Jahren mit dem Flugzeug auf die Abschlussreise gegangen.
      Absolut unnötig, so im Nachhinein gesehen...
    • Butschina 13.02.2019 19:44
      Highlight Highlight Wir gingen auch mit dem Zug nach Italien. Die Rückfahrt habe ich dank zwei Personen mit Migräne nicht in guter Erinnerung, die Hinreise war aber genial. Die Migräne hatte aber nichts mit dem Zug zu tun.
  • gnom 13.02.2019 19:15
    Highlight Highlight Eine solche Regel macht Sinn doch glaube ich nicht, dass dies ein Ausnahmebeispiel darstellt. Am Gymi in Luzern gab es diese Regelung meines Erachtens schon immer, ganz sicher als ich Maturand war.
  • Freddy Blütteler 13.02.2019 19:10
    Highlight Highlight Toll! 👍🏻

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