Schweiz
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Kommentar

Wir vom Rand sind die besseren Städter – 8 Gründe, warum die Zentren out sind



Wenn ich an der Uni mit Mitstudenten über Wohnort und Herkunft spreche, passiert es mir oft, dass ich eine Predigt über das Stadtleben erhalte. Als gebürtiger Stadtzürcher, wohnhaft in Oerlikon, muss ich mir dann Sätze anhören wie: «Ach, Oerlikon? Du wohnst also gar nicht in der Stadt?» Meistens im breitesten Ostschweizer Dialekt vorgetragen, also von Zuzügern. Die hat es natürlich in Zürich alle nach Wiedikon gezogen, dem «hippen» Quartier.

«Und ob ich in der Stadt wohne», sage ich dann jeweils. «Sogar im besten Teil!» Nämlich am Stadtrand. Hier vereinen sich die besten Eigenschaften von Stadt und Agglomeration. Deshalb hier für alle Bümplizer, Kleinbasler, Littauer, Lachner und Oerlikoner der Schweiz: Acht Gründe, warum ihr am besten Ort der Schweiz wohnt.

Keine Hipster-Schwärme

Am Stadtrand triffst du sicher niemanden, der dir klar machen will, dass du dich an einem hippen Ort befindest. Niemand, der grosskotzig vor sich herplappert, welche unbekannten Künstler schon hier gewohnt haben und welche gescheiterten Musiker hier schon verelendet sind. Es ist ein Ort zum Leben. Das Prahlen überlassen wir den Altstädtern, den Innenstädtern, den Wiedikern der Schweiz.

Es gibt hier keine Massen von superindividuellen Fixie-Bikes, die alle irgendwo abgestellt sind. Denn wer hier sorgenfrei sein Velo herumstehen lässt, ist bald velolos. Hier werden nämlich alle geklaut.

Keine Cafés, in denen der hausgemachte, frische Eistee zehn Franken kostet und alle entkoffeinierten, gluten- und zuckerfreien Sojamilchkaffee trinken.

espresso kaffeemaschine hipster

«Ich trinke nur Kaffee aus unbekannten subtropischen Ländern imfall!» – Felix, 24, Zentrumshipster. Bild: Shutterstock

Es gibt auch keinen Grund, sich in das überfüllte «In»-Café zu drängen, das jeder in der Stadt kennt, weil es sowas hier gar nicht gibt. 

Keine Aufwertung

Die geschlossene Ole-Ole-Bar an der Langstrasse 138 (Ecke Lagerstasse) im Kreis 4 in Zuerich, aufgenommen am Mittwoch, 17. Oktober 2012. Das seit 1966 von Rita Guyer und ihren drei Geschwistern gefuehrte Lokal war Treffpunkt von Altrockern, Geschaeftsleuten und jungem Partyvolk. Aus gesundheitlichen Gruenden mussten die vier Geschwister die Bar Ende September/Anfangs Oktober schliessen. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Der Beginn des Ausgehviertels in Zürich. In der Langstrasse geht schon länger das Schreckgespenst «Aufwertung» um. Bild: KEYSTONE

Das Zentrum fürchtet sich vor der «Aufwertung», wie es vielen hippen Quartieren wie zum Beispiel SoHo in New York widerfahren ist. Das Schreckgespenst, das beispielsweise an der Langstrasse in Zürich umgeht, ist bei uns am Rand kein Thema. 

Wir brauchen keine kunstvoll eingerichteten Modegeschäfte, die aussehen wie Ateliers und in denen handgefertigte Designerklamotten rumhängen. Auch keine Oberschichts-Supermärkte, die Premium-Käse, -Wein und -Bier zu Superlativ-Preisen verkaufen. Uns schmeckt das Dosenbier aus dem Denner ganz gut. 

Bezahlbare Wohnungen

Die Mietpreise sind zwar auch bei uns am Rand gestiegen, aber nicht so stark wie an den Hotspots. Du suchst nach einer leerstehenden Wohnung der Hochpreisklasse? Sowas haben wir nicht. Schau mal im Stadtzentrum vorbei, dort gibts sowas. Stehen alle leer.

Schaut man auf immoscout24.ch, werden 24 Wohnungen in Oerlikon für unter 2000 Franken im Monat angeboten. In Wiedikon gerade mal fünf. Dafür gibt es eine 1,5-Zimmer-Wohnung im Sihlcity für 3490 Franken im Monat. Dies gilt praktisch für alle Städte der Schweiz.

At the construction site of the area

In der Europaallee in Zürich werden Wohnungen gebaut. Nur die wenigsten können sich eine davon leisten. Bild: KEYSTONE

Viel Platz, junge Leute

Das niedrige Preisniveau lockt Studenten und Junge an. So hat sich Bümpliz in Bern zur Studentenstadt in der Stadt entwickelt. Eine gute Möglichkeit Leute kennenzulernen, die im selben Lebensabschnitt stecken wie man selbst. Ausserdem motzen die Nachbarn nicht, wenn es mal ein bisschen lauter wird. Nicht wie an der Langstrasse, wo die Alteingesessenen seit jeher mit den partywilligen Neuzuzügern im Clinch liegen. 

Das Resultat sind entspannte Wohnverhältnisse mit ausreichend Platz. Schaut man sich die Aussenquartiere von Basel an, so bestechen diese durch einen hohen Anteil an Jungen und Grünflächen.

Im Zentrum:

Bild

Eine Grafik der Stadt Basel zur Vorstellung des Quartiers Altstadt Grossbasel. grafik: stadt basel

Am Rand:

Bild

Eine Grafik der Stadt Basel zur Vorstellung des Quartiers Bruderholz. grafik: stadt basel

Wie diese beiden «Spider» der beiden Basler Stadtviertel Altstadt und Bruderholz zeigen, sind die Wohnungen am Rand der Stadt deutlich grösser, sind häufiger von Jungen bewohnt und es hat mehr Grünfläche. 

Verbindungen nach überallhin und trotzdem übersichtliche Bahnhöfe

Der Bahnhof Oerlikon, aufgenommen am Dienstag, 3. April 2012, in Zuerich. Der siebtgroesste Bahnhof der Schweiz erhaelt zwei zusaetzliche Gleise, breitere Perrons, eine Einkaufspassage und bessere Verbindungsraeume in die angrenzenden Quartiere. Heute erfolgte der Spatenstich fuer den Ausbau. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Ein Prachtexemplar: der Bahnhof Oerlikon. Bild: KEYSTONE

Die Ränder der Schweizer Städte sind anders als die Agglomeration sehr gut mit dem Zentrum verbunden: Züge im Fünf-Minuten-Takt bringen Bümplizer und Oerlikoner innert Minuten ins Zentrum. Und das von hübschen, übersichtlichen, kleinen Bahnhöfen aus. Die Züge auf den Gleisen 1, 3, 5 und 7 bringen die Passagiere aus Oerlikon zum Hauptbahnhof. Auf den Perrons mit geraden Zahlen fahren die Züge in die Agglomeration.

Keine unübersichtlichen Bahnhofshallen mit versteckten Gleisen auf mehreren Etagen und schimpfenden Taxi-Fahrern. Zudem ist der Stadtrand im selben Billett drin wie die Stadt selbst. Es ist also kein Zusatzabo für uns am Rand nötig. 

Bildung, Kunst und Kultur

Bild

Das Zentrum ist längst nicht mehr der einzige Standort der Universität Zürich. bild: uzh

Sowohl die Universität Zürich als auch die ETH betreiben Standorte in Oerlikon, weil mittlerweile auch die Hochschulen den Vorzug des Stadtrandes entdeckt haben. Kantonsschulen sind in allen ordentlichen Stadträndern der Schweiz zu finden.

Es gibt Frischmärkte, Velobörsen, Ausstellungen, Messehallen und Sportanlagen. Das Hallenbad Oerlikon verfügt sogar über einen 10-Meter-Sprungturm, den einzigen überdachten der Deutschschweiz. Wir vom Rand trauen uns sogar da runter zu springen.

Multikulti

Die kulturelle Vielfalt wird am Rande gross geschrieben. Der hohe Ausländer-Anteil der Randgebiete hat zur Durchdringung mit authentischen ausländischen Restaurants geführt. Auch das Angebot an Spezial-Supermärkten, die traditionelle ausländische Produkte verkaufen, ist sehr vielfältig. 

Bild

Der Marktplatz in Oerlikon: Hier treffen sich jeden Tag Menschen aller Couleur zum Schachspielen. bild: quartierverein oerlikon

Lust auf Asiatisches? Der Asia-Markt hat alles. Doch eher Orientalisches? Auch dafür gibt es einen Spezialladen. Betrieben werden diese Läden von traditionsreichen Fachpersonen auf dem jeweiligen Gebiet, nicht von irgendwelchen Start-up-Hipstern wie im Zentrum.

Du bist endlich Teil des «Ghetto»-Lifestyles

Wenn du am Stadtrand lebst, verstehst du endlich all die Rap-Texte – von Bushido und Co. liebevoll «Viertel», «Block» oder «Hood» genannt. Das ist der Stadtrand. In der alternativen Szene in der Innenstadt stimmen die Gutmenschen immer schön liberal und gehen in ihre Bioläden einkaufen. Doch die wahre Integration findet bei uns am Rand auf den Pausen- und Bahnhöfen statt.

Ein Song über Oerlikon, Kleinbasel, Kriens und Bümpliz (Achtung Schimpfwörter):

abspielen

Sido war bei seinem letzten Besuch in der Schweiz von den Stadträndern so beeindruckt, dass er einen Song schreiben musste. Damals, als er noch krass war. Video: YouTube/HITBOX

Was habe wir vergessen? Wodurch zeichnet sich der Stadtrand sonst noch aus?

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    Alle Leser-Kommentare
  • CoroVivo 12.10.2016 12:46
    Highlight Highlight ...und dann gibt es am Stadtrand in Oerlikon auch einen extrem lebendigen Chor www.corovivo.ch, der die verknöcherte Landschaft der Gesangsvereine zünftig aufmischt mit jungem, immer grösser werdenden Mitgliederkreis.

    Schaut mal, wie wir am vorletztem HOFgesang zmitzt in der Stadt alle zum tanzen brachten:
    Play Icon


    Kommt hören, am 25.10.2016 im Bernhard Theater : http://bit.ly/2cG2Ua2!

    Und macht mit, in unserem Chor, z Örlike. Jung und schön freuen wir uns über jeden, vor allem aber auf Männer ;) Natürlich findest du uns auch auf Facebook/Corovivo
    Benutzer Bild
  • Froggr 12.10.2016 09:33
    Highlight Highlight Nichts besseres als auf dem Land zu wohnen.
  • lemeforpresident 11.10.2016 08:19
    Highlight Highlight Genau! Deshalb heisst unsere WG «straight outta bümpliz»...
  • dave1771 11.10.2016 06:02
    Highlight Highlight Bümpliz? Das ich nicht lache, da givt es auch schöne Stadtrände...
  • Schreiberling 10.10.2016 18:40
    Highlight Highlight Zählt K6 schon/noch zum Stadtrand?
  • paddyh 10.10.2016 18:38
    Highlight Highlight Kleinbasel ist nicht Stadtrand, sondern ein grosser Teil vom Zentrum. Man kann schlecht fast eine halbe Stadt als Rand bezeichnen. Zudem ist Kleinbasel auch funktionsmaessig weit von der Aglo entfernt. Hier steppt der Baer.
    • Huiii 11.10.2016 09:37
      Highlight Highlight Wäre mit Wiedikon zu vergleichen, so hipstermässig...
  • whatthepuck 10.10.2016 18:32
    Highlight Highlight Leute, es geht hier nicht um Kleinstädte, sondern um Quartiere am Rand von grösseren Städten. Oerlikon zählt, Altstetten zählt, Thun zählt nicht.

    Oerlikon ist toll. Eine Stadt in der Stadt. Zwar etwas abgetrennt von der "City", fühlt sich dafür aber wie ein eigenes Zentrum an. Und mit Tram, Bus und S-Bahn ist man innert Minuten in Downtown Hipsterville, wenn man sich das geben will. Alles ein bisschen entspannter in Oerlikon.

    Allerdings ist Oerlikon auch ohne all diese verkrampften Begründungen toll. Bizeli unsicher, bizeli unnötig.
  • R. Bse 10.10.2016 18:18
    Highlight Highlight Wer will schon in Zürich wohnen mit all dem Lärm und den zu vielen Leuten ohne wenigstens die Limmat oder den See in der Nähe zu haben? - Ich wohnte lange in der Innenstadt und flüchtete jedes Wochenende aufs Land. Jetzt wohne ich auf dem Land an einem Waldrand und besuche die Innenstadt von Zürich in meiner Freizeit. Ob damals oder heute: Oerlikon liegt zwischen den Orten, an denen ich mich wohl fühle.
  • ch2mesro 10.10.2016 17:05
    Highlight Highlight aufpassen mit dem denner dosenbier, das wird nämlich so hergestellt;
    Benutzer Bild
    • Darkside 10.10.2016 18:54
      Highlight Highlight Nö das ist Feldschlösschen.
  • SirJoe 10.10.2016 16:57
    Highlight Highlight Alles rund um den Bucheggplatz in Zürich ist auch super. Ungefähr gleiche ÖV Fahrzeit nach Oerlikon, Zürich West, Langstrasse und an den HB. Dazu den Wald und die Hirnibräu gleich um die Ecke.
    • Schreiberling 10.10.2016 18:38
      Highlight Highlight Als Anwohner des Quartiers Unterstrass kann ich das nur bestätigen.
  • TRL 10.10.2016 16:43
    Highlight Highlight Hmja. Ist dir jemand blöd gekommen wegen Oerlikon? Innerstädter vs. Randstädter? Sind das representative Kategorien oder dein Ressentiment? Genauso wie das Übermütige Landei, das nun meint endlich am Nabel der Welt zu wohnen, könnte ich bei dir ein unverarbeitetes Trauma vermuten, jetzt in Oerlikon wohnen zu müssen, das wohl in deiner Kindheit noch mehr Industriestadtrand war als heute. Heute gibt's da die Sunrise-Towers, den Max-Bill-Platz - und vor allem viel schnell gewachsene Stadt; Ausgangs- und Veloteschnisch durch den Milchbuck vom Rest getrennt. Dafür Teil der imaginären Glatt-City.
  • Tschaesu 10.10.2016 16:39
    Highlight Highlight Bin selber aus dem Kanton SG und nun über Lenzburg nach Aarau gekommen. Ja man mag über den Aargau sagen was man will, aber ich war/bin in den beiden "Städten" echt gut aufgehoben, da sie eher klein sind, rundherum Natur und doch super Verbindungen mit den ÖV und Anschluss an die A1. Hier kann ich mich als Landei wohlfühlen aber auch ein bisschen Stadtluft schnuppern.
  • TheBean 10.10.2016 16:10
    Highlight Highlight Kennt ihr Maze Runner? Der Film wurde vom Bahnhof Oerlikon inspiriert.
    • Tartaruga 10.10.2016 16:32
      Highlight Highlight Hahaha geil
  • Der Beukelark 10.10.2016 16:07
    Highlight Highlight vielleicht musst du dir auch einfach eingestehen, dass du mehr landei als stadtmensch bist, auch wenn in der stadt aufgewachsen. alle von dir belächelten punkte machen das leben in den zentren erst aus. oerlikon dagegen ist nunmal etwas langweilig und vom groove her ja nicht viel anders als der in schweizer kleinstädten. http://as
  • bobi 10.10.2016 15:48
    Highlight Highlight Thun 😍 Hat fast alles was man braucht (See, Aare, nahe bei den Bergen, Fussballclub ;)). Jedoch ist das Ausgangsangebot recht bescheiden (seit das Selve abgerissen wurde und moderne Wohnungen gebaut wurden). Alles mit dem Velo erreichbar, jedoch ein Stück weit überaltert. Bezahlbahre Wohnungen, Naherholungsgebiet praktisch überall nah http://😍😍😍
    • Dinolino 10.10.2016 16:45
      Highlight Highlight sign :-)
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 10.10.2016 18:01
      Highlight Highlight Ja Thun ist ne schöne Stadt. Komme aus dem Thuner Ostamt. Im Umkreis von 1km gabs keine Nachbarn ^^'
      Darum wäre mir Thun immer noch zu Gross
      Ich wohne nun in der Ostschweiz am Rande eines Dorfes und sehe Wunderbar auf die Lichtensteiner Berge und den Lutzisteig :)
      Aber den Niesen, die Aare (wo man von den Thuner Brücken sooo schön reinspringen konnte) vermiese ich genauso wie den See.
      Der Walensee ist zwar in der nähe aber nicht dasselbe.
      Wegen Dir bekomme ich grad schlimmes Heimweh nach dem Berner Oberland 😭😔
  • 90er 10.10.2016 15:20
    Highlight Highlight Leo
    Ich weiss nicht wie stark du dich für den Artikel mit den Wohnquartieren in Basel auseinandergesetzt hast, aber das Bruderholz ist ein Villenquartier mit grossen Häusern und viel Grün und überhaupt nicht günstig ;)
    • LuckyLuke 10.10.2016 15:40
      Highlight Highlight Hab ich auch gedacht! Überhaupt kein Beispiel um das Gesagte zu unterstreichen!
    • Leo Helfenberger 10.10.2016 15:43
      Highlight Highlight Ich habe mir auf der Seite der Stadt Basel die Vorstellung der verschiedenen Stadtquartiere angeschaut. Daher stammen auch die Grafiken. Natürlich ist es schwierig, daraus auf die Beschaffenheit eines Quartieres zu schliessen ;) Aber die Message ist: Die aus dem Zentrum sollen uns vom Rand endlich ernst nehmen. Wenn dies nicht auf das Quartier Bruderholz zutrifft, dann sicher auf ein anderes "randständiges" Quartier, oder?
    • Triumvir 10.10.2016 16:19
      Highlight Highlight Auf dem Basler Nobelhügel Bruderholz wohnen wirklich primär nur die "Mehrbesseren und Gestopften". Klassisch "randständige" Quartiere gibt es m.E. in Basel nicht mehr wirklich viele, da sich der Gentrifizierungsvirus auch in Basel, je länger je mehr, immer wie stärker ausbreitet...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Queershnitt 10.10.2016 15:12
    Highlight Highlight Züge im 5 Minuten Takt von Bümpliz nach Bern?

    Ich habe wohl das Gleis 9 3/4 noch nicht gefunden, bei mir fahren die nur alle 15 Minuten.
    • goschi 10.10.2016 20:00
      Highlight Highlight Wenn man das tram West dazu zählt, könnte es knapp hinkommen, aber mal ehrlich, wer will schon in Bümpliz leben? weil dann lebt man .. in Bümpliz... *irgs*

      Bern hat aber sowieso ganz viele interessante und zentrumsnahe Quartiere, die je nach Wunsch verschieden zusammengesetzt sind.
      Breitenrain als Wohnquartier mit Mischgewerbe, Lorraine als Wohnquartier mit Kultur, Wyler als ruhiges Wohnquartier, Länggass als uninnahes Wohnquartier, Felsenau als ruhige Ecke, usw.
      Achja und eben Bümpliz...
      Wobei, wenn man schon an dem Rand leben will, geht man gleich nach Köniz, hat auch den besseren ÖV. ;-)
  • indubioproreto 10.10.2016 15:03
    Highlight Highlight Hm. Mag ja auf Zürich zutreffen, aber den Luzerner Stadtrand finde ich jetzt fast bei keinem dieser Punkte übereinstimmend. (Wohnungspreise kenne ich zwar nicht) Sorry, liebe Littauer, Reussbühler & co.🙄
  • Chewbacca 10.10.2016 14:46
    Highlight Highlight <3
    Play Icon
  • Snozzlebert Crackerdong 10.10.2016 14:43
    Highlight Highlight Hmm, wohne im Kreis 4, klar gibts da Hipster en masse. Stört mich persönlich jetzt gar nicht so gross, macht sogar spass ein bisschen über Sie zu witzeln wenn man gegenüber von einem Hipsterkaffe hockt. In meinem ganzen Block sehe ich kein einziges Fixie im Veloraum.
    Zu Punkt 7, das gibts hier auch, man muss nur wissen wo. Irgendwie kommt mir der Artikel etwas sehr überspitz rüber, aber ist ja wahrsch. auch so gewollt. Grosses Plus für mich im Kreis 4 ist dass ich mit dem Velo überall schnell hinkomme, auch zu meiner Arbeit, heisst ich brauche gar kein ÖV Abo.
  • Clank 10.10.2016 14:25
    Highlight Highlight So wahr, ich glaubd jeder Zürcher betrachtet Oerlikon as Teil der Stadt. (Okay, manche Zürcher betrachten auch Winterthur als Teil Zürich, aber das ist was anderes.)
    Jedenfalls hat Wiedikon nichts zu bieten, was man in Oerlikon nicht findet. Stimme jeden Punkt zu ausser Punkt 5.
    Bahnhof Oerlikon wäre übersichtlich, gäbe es seit Jahren nicht diese Baustelle, die den ganzen Bahnhof in einem dynamischem Labyrinth verwandelt. Immer wieder eine Herausforderung dort.
  • Benizzel 10.10.2016 14:13
    Highlight Highlight Albisrieden! Nirgendwo sonst ist Stadt und Land so schön verknüpft. Es gibt sogar eine Viehschau😉
    • Blister 10.10.2016 20:48
      Highlight Highlight K9 ist das viel bessere Beispiel als Örlikon für ein super Randquartier. Örlikon wird mittlerweile stark dominiert durch den Max Bill Platz
  • YesImAMillenial 10.10.2016 13:50
    Highlight Highlight Hast du gerade den bhf oerlikon als übersichtlich bezeichnet?😂
    • dä dingsbums 10.10.2016 14:12
      Highlight Highlight Hehe :-)

      Bald ist er fertig, noch ein wenig Geduld.
    • maljian 10.10.2016 15:16
      Highlight Highlight Ab November ist wieder alles gut.
      Schlimm war vor allem das Um-/Aussteigen auf Gleis 2 😂😂😂
    • dä dingsbums 10.10.2016 16:42
      Highlight Highlight Wooobei...kaum wird der Bahnhof fertig, gibts zwei neue Grossbaustellen gleich daneben. Andreasturm und Franklinturm.

      Aber dafür haben wir dann in Oerlikon ein ShopVille.
  • supermario1 10.10.2016 13:42
    Highlight Highlight Ich habe genug von Zürich gehabt und habe dieser Stadt meinen Rücken gekehrt. Es gitb auch die Hipster in der Innenstadt welche meinen sie sind keine. Zu viel Schein stat sein. Dir Stadt ist mir zu wenig lebendig. Sprich Preis/Leistung stimmt für mich überhaupt nicht. Als Normalverdiener ist man nur ein Schaf in Zürich...
    • Fabio74 10.10.2016 22:31
      Highlight Highlight eigentlich nicht.... fühle mich nicht als Schaf
  • dä dingsbums 10.10.2016 13:29
    Highlight Highlight Yeah Oerlikon! Kein Charme, nicht fancy aber trotzdem happy hier aufgewachsen zu sein und zu leben.

    Fixiebiker gibts tatsächlich nicht, macht wohl keinen Spass mit nur einem Gang über den Milchbuck...
  • Gigle 10.10.2016 13:09
    Highlight Highlight Ich bin in Wiedikon aufgewachsen und wohne immer noch hier. Momentan ist es zum kotzen, aber ich hoffe auf ein baldiges 'wieder out sein'. So wie es auch dem Kreis 5 ergangen ist.
    • zuercher123 10.10.2016 13:31
      Highlight Highlight Wohne zwar in Oerlikon, aber bin ganz deiner Meinung. Wiedikon hat sich zum Hipster-Hauptquartier entwickelt.
    • Pinhead 10.10.2016 14:06
      Highlight Highlight Die meisten reden von Wiedikon, gemeint sind wohl aber eher die Quartiere Sihlfeld (Idaplatz) und Werd (Hallwylplatz), beide Kreis 3. Aber eben, Details. Gruss Pinhead (aus Downtown Zürich-Altstetten)
    • kbx 11.10.2016 14:21
      Highlight Highlight @Pinhead: Du verwechselst hier leider selbst etwas.

      Wiedikon = Kreis 3 = Quartiere Alt-Wiedikon, Sihlfeld und Friesenberg

      Das Quartier Werd gehört zum Kreis 4.

      Wenn wir schon genau sein wollen ;-)

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