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Theater-Oscar: Schweizer Regisseur Christoph Marthaler erhält Ibsen-Preis



ARCHIV - ZUM 65. GEBURTSTAG VON CHRISTOPH MARTHALER, AM 17. OKTOBER 2016, STELLEN WIR IHNEN DIESES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. - Christoph Marthaler, Direktor des Schauspielhauses Zuerich, freut sich am Sonntag, 2. Juni 2002 in Zuerich ueber das positive Resultat der Abstimmung ueber die Schauspielhaus-Vorlagen.  (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Christoph Marthaler. Bild: KEYSTONE

Der Zürcher Regisseur Christoph Marthaler, seit diesem Jahr Chef-Regisseur der Ruhrtriennale, wird mit dem Internationalen Ibsen-Preis in Norwegen ausgezeichnet. Der Preis ist mit umgerechnet über 300'000 Franken dotiert.

Er sei seit mehr als 30 Jahren einer der weltweit wichtigsten und einflussreichsten Theaterregisseure, erklärte die Jury am Dienstag. «Er hat seine eigene, einzigartige Bühnensprache kreiert, die den Weg ebnet für neue Einsichten in zwischenmenschliche Beziehungen.» Marthaler habe beträchtlich zur Entwicklung des Theaters als Kunstform beigetragen.

Der 66 Jahre alte Schweizer hat in Theatern und Opernhäusern vor allem in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich gearbeitet. Er kombiniert grosse Bühnenbilder, Gesang und Tanz mit stillen Szenen und viel Gestik. Im vergangenen Jahr hatte er den Theaterpreis «Der Faust» des Deutschen Bühnenvereins für die Inszenierung «Lulu» an der Staatsoper Hamburg bekommen.

Der internationale Ibsen-Preis (International Ibsen Award) gilt als einer der prestigeträchtigsten Theaterpreise der Welt. Er ist mit 2,5 Millionen Norwegischen Kronen (rund 310'000 Franken) dotiert und wird vom norwegischen Staat finanziert. Die Vergabe ist im Herbst im Rahmen des Ibsenfestivals in Oslo geplant.

Frühere Preisträger waren zum Beispiel die französische Theatermacherin Ariane Mnouchkine, Autoren wie Jon Fosse und Peter Handke oder der deutsche Komponist und Musiker Heiner Goebbels. (sda/dpa)

Jassen ist unnötig kompliziert und unlogisch. Und ich mag es

Video: watson/Emily Engkent

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Kommen wir nun zu den Sex-Wieseln ...

Warum? Weil der Chef das so wollte. Und damit du beim nächsten Kunstmuseumsbesuch weisst, warum hochkarätige Renaissance-Ladys haufenweise Wiesel streicheln.

Da ist sie, die berühmte Dame mit dem Hermelin, die Leonardo da Vinci 1490 gemalt hat. Und wie guckt sie?

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