Schweiz
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Zürcher Sprayer-Crew setzt jetzt auf «crowd-skizzing» 



«KCBR»: Diese vier Buchstaben sind in Zürich überall zu sehen. Ob sie nun für KiCkBoxeR, Kupfer-Chrom-Blau-Rot, «King's Club Be Retarded» oder doch für «Kill Cops Be Real» stehen, wissen nur die Sprayer selbst. 

Graffiti – Kunst oder Vandalismus? 

abspielen

Beitrag aus der Rundschau vom 2.7.2014 Video: YouTube/Schweizer Radio und Fernsehen

Auf einem besprayten Zug-Wagon fordern sie nun ihre Follower auf, ihre Skizzen auf den Sozialen Medien unter dem Hashtag #KCBR zu veröffentlichen. Die Künstler würden dann ausgewählte Zeichnungen als Vorlage nehmen und sie an die Wand bringen. 

Für alle Sprayer-Kids, die zwar Graffiti cool finden, aber Angst vor den Konsequenzen der Staatsmacht haben, ist dieser Aufruf sehr verlockend. Auf Instagram finden sich bereits Dutzende eingereichter Zeichnungen. 

Ein von @shred66 geteilter Beitrag am

Weniger begeistert als die Sprayerszene ist die SBB. Für sie bedeutet jeder versprayte Zug enorme Kosten, die schlussendlich zur Belastung der SBB-Jahresrechnung führen.

Die Vandalenakte beeinflussen indirekt auch die Berechnung der Billettpreise. Der entstandene Sachschaden werde über den Billettpreis oder über die Steuern ausgeglichen, teilt uns der SBB Mediensprecher Christian Ginsig mit.

(nfr)

* In der ursprünglichen Version dieser Geschichte war ein Selbstabfeierungs-Video von KCBR eingebunden. Dieses haben wir aus Gründen entfernt. Wir bitten um Verständnis. 

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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • KING FELIX 27.06.2017 21:31
    Highlight Highlight Macht die welt bunter und interessanter. Stellt euch vor, jeder würde ein bisschen streetart machen, so wies ihm gefällt. Eine bunte freche freie welt.
    • thestruggleisreal 28.06.2017 01:21
      Highlight Highlight da wo die freiheit des einen anfängt.. die welt braucht regeln schatz
    • River 28.06.2017 03:21
      Highlight Highlight Dann machen auch Nazis ihre kreuze an die Wand?
    • Fabio74 28.06.2017 08:02
      Highlight Highlight Solange es auf deren Eigentum ist ja
  • Dummbatz Immerklug 27.06.2017 17:35
    Highlight Highlight Herzlichen Dank KCBR-Spastis für den kreativen Beitrag zur Erhöhung der Billettpreise 😡
    • River 28.06.2017 03:20
      Highlight Highlight Kcbr kann ja nichts dafür, dass sie Fans bei Watson hat. Aber ja....
  • dividus 27.06.2017 14:23
    Highlight Highlight Ich finde auch eine wand voller tags immer noch schöner als wenn sie Grau/Beige gestrichen ist! Auch wenn weniger als 50% der Tags gestyled oder einen aussagenden Inhalt haben. Auch untalentierte können ihr tag versuchen.... im gesamten finde ich, hat so eine Wand trotzdem seine künstlerischen reize!! Das ist Kultur und Ausdruck von einem Teil der Gesellschaft! Wie man eine betongraue Unterführung vorziehen kann, werde ich nie verstehen.
    Meine Aussage bezieht sich hauptsächlich auf öffentliche Infrastruktur Objekte. Hausfassaden von Privatpersonen sind eher ungünstig als Graffitiwand.....
    • Knut Knallmann 27.06.2017 16:51
      Highlight Highlight Ob die Graffitientfernung nun eine Privatperson oder der Steuerzahler bezahlt ist doch eigentlich irrelevant - Im Endeffekt bezahlen dieselben...
  • L1am 27.06.2017 13:29
    Highlight Highlight Ich hätte lieber ein bisschen Bansky hier auf den Strassen :)

    Wobei, ist das dann auch Kunst? Bzw. störend? Muss ja ab und zu auch entfernt werden...
  • Score 27.06.2017 13:15
    Highlight Highlight Gut gemachtes Video und ich kann den Kick verstehen hinter dem ganzen. Trotzdem halt Vandalismus und gerade die SBB hat wohl Mio Kosten aufgrund von Grafitis und solchen Aktionen die wir dann in erhöhten Tickets wieder bezahlen können. Zum Teil aber unglaubliche Aktionen die man fast nur mit SBB Insider wissen durchziehen kann.. Und das man denen noch nicht auf die Schliche kam kann ich mir gar nicht vorstellen bei all dem Material das sie selber veröffentlichen...
  • Pesche80 27.06.2017 12:59
    Highlight Highlight Schade, überall wird nur noch billig getagged und dann noch behauptet, das seien Grafities. Das Niveau der heutigen “Sprayer“ ist etwas gar arg gesunken. Echte Grafies wären wenigstens schön anzuschauen.
  • Mäf 27.06.2017 12:48
    Highlight Highlight @Watson: Bitte um Stellungnahme warum ihr Werbung dafür macht. Danke!
  • thestruggleisreal 27.06.2017 12:21
    Highlight Highlight kreativ😂 nur weil sie zwei drei mal einen halben satz und nicht nur ihre initialen hingesprayt haben? wir alle bezahlen die maler, die den schrott die die da hinsprayen wieder überdecken. kunst ist anders
  • unverbesserlich 27.06.2017 11:10
    Highlight Highlight Fr33 KCBR!
    • River 27.06.2017 13:56
      Highlight Highlight Awww, sind sie deine grossen Vorbilder? Malst du manchmal Skizzen auf deine Schulhefte vorne und hinten?
  • straycat 27.06.2017 11:00
    Highlight Highlight Künstler? Das ich nicht lache. Jeder, der einen Pinsel oder in diesem Falle eine Spraydose halbwegs gerade halten kann, nennt sich Künstler. Für mich sind es überwiegend talentlose Versuche an falschen Objekten. Kreativ ist anders.
    • atomschlaf 27.06.2017 11:33
      Highlight Highlight Es gibt sehr wohl talentierte Sprayer, ändert aber nichts daran, dass es sich um Sachbeschädigung handelt, die in den meisten Fällen für viel (Steuer-)Geld wieder entfernt werden muss.
  • Knut Knallmann 27.06.2017 10:32
    Highlight Highlight Was ist eigentlich an diesem wie auch anderen Schriftzügen Kunst? Hat es eine politische Aussage? Hat es eine gesellschaftskritische Aussage? Hat es es irgendeine höhere Aussage? Gut gemachte Graffitis mit wirklicher Aussagekraft haben für mich durchaus eine Daseinsberechtigung. Sinnlose Schriftzüge und Tags hinsprayen (Wenn man sich sich Brückenpfeiler und Betonwände effektiv mal ansieht oftmals auf dem Niveau eines besoffenen Erstklässlers...) hat für mich eher eher das Niveau eines Strassenköters, der sein Revier markieren will - Und sind genauso unnötig...
    • ma vaff... 27.06.2017 11:48
      Highlight Highlight Würde mal vertieft die Geschichte des Hip-Hop studieren...Also nicht nur die Musik, sondern das ganze...
    • Fraktali 27.06.2017 12:51
      Highlight Highlight Kann Kalligraphie Kunst sein?
  • pielot 27.06.2017 10:09
    Highlight Highlight Die Entfernung von Graffitis an Zügen kostet die SBB jedes Jahr Millionen... Und die, die sich über die hohen Ticketpreise ärgern, sind meist genau solche Gauner. Genau das gleiche bei den Hooligans die im öV Sachschaden verüben. Alles hat seine Grenzen!
    • Silent_Revolution 27.06.2017 10:59
      Highlight Highlight Wenn ich mal wieder zu Stosszeiten auf den Zug gehe und keinen Sitzplatz erhalte, heisst es ich bezahle lediglich für den Transport.
      Und wenn ich nur für den Transport bezahle, kann es mir doch ziemlich egal sein, wie der Zug von aussen aussieht. Der Kunde sollte also auch nicht für sinnlose Putzaktionen zahlen müssen.

      Gegen versprayte, dafür etwas mehr Wagons hätte zu Stosszeiten bestimmt keiner etwas. Aber das Saubermannimage geht natürlich auf Kosten der Kunden vor.
    • blueberry muffin 27.06.2017 11:33
      Highlight Highlight Der richtige Schluss daraus wäre das die SBB Sprayereien einfach stehen lassen sollte. Ich zahle für den Transport.

      Die "Bünzlis" die sich von Sprayereien gestört fühlen können gerne einen Reinigungsfond bezahlen.

      Warum muss immer die Allgemeinheit euch "Schneeflöckchen" mit ihrem "Reinheitsdrang" bezahlen?
    • Silent_Revolution 27.06.2017 14:49
      Highlight Highlight Da war keine Frage, also wovor genau bin ich ausgewichen?

      Was ist beschädigt an einem besprayten Zug?
    Weitere Antworten anzeigen
  • praudiegen 27.06.2017 10:05
    Highlight Highlight Ich hätte von Watson jetzt mehr Intelligenz erwartet.
  • 7immi 27.06.2017 10:03
    Highlight Highlight Watson kann gut solche artikel schreiben, die konsequenzen solcher sprayaktionen muss die redaktion ja nicht ausbaden. Die reinigung einer sbahn wird in mühsamer handarbeit erledigt und kostet schnell mal einige 10'000 franken. Hinzu kommt dann noch der betriebsausfall. Kunst war mal ein kulturelles gut. Heute wird sie scheinbar auch politisch definiert. es reicht, "gegen die staatsmacht" zu sein um als künstler zu gelten. Für mich ist das sachbeschädigung bezahlt von der allgemeinheit... und watson unterstützt sie dabei.
    • Elpolloloco 27.06.2017 10:25
      Highlight Highlight ja vor allem in der Schweiz gegen den bösen Staat zu rebellieren, hihi

      rebellieren ist hier halt so schön, weil die Konsequenzen meist ausbleiben und wenn, dann neglektierbar sind...
    • HeforShe 27.06.2017 11:47
      Highlight Highlight Kunst war immer schon Teil der Politik...? Als Mittel zur Abgrenzung oder Angleichung, Spott oder Ehrung, Kritik - die zwei sind seit ihrer Existenz miteinander verbunden, oftmals komplex und mal mehr, mal weniger eng.

      Nur ist halt "Kunst", wie wir sie wahrnehmen, eine neuzeitliche Erfindung.
  • River 27.06.2017 10:01
    Highlight Highlight Jetzt gibt's sicher endlich schöne Graffiti von kcbr.
  • Whitebeard 27.06.2017 09:54
    Highlight Highlight Graffiti ist zwar Kunst, aber man sollte schon beachten, wo man sprayt..
  • moedesty 27.06.2017 09:51
    Highlight Highlight Ja, macht doch noch Werbung dafür.
  • Elpolloloco 27.06.2017 09:42
    Highlight Highlight und nächstens ein Artikel, wie skandalös es doch ist, dass ÖV Tickets teurer werden.
  • Stichelei 27.06.2017 09:41
    Highlight Highlight Gratulation watson für diesen rührigen Werbespot für eine nach heutigem Gesetz immer noch illegale Aktion - küntlerisches Element hin oder her. Really???

Gefährlicher Sexualstraftäter aus Zürcher Psychiatrie geflüchtet

Während eines unbegleiteten Areal-Ausgangs ist am Mittwoch gegen 08.30 Uhr ein Straftäter zu Fuss vom Gelände des Psychiatriezentrums Rheinau geflüchtet. Die polizeiliche Fahndung blieb bisher ergebnislos, wie die Kantonspolizei Zürich am Donnerstagabend mitteilte.

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