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«Es geht nicht nur um Sex und Geld» – ein Sugardaddy erzählt

Symbolbild bild: shutterstock

helene obrist



Henry* ist 70 Jahre alt. Und trifft seit 30 Jahren regelmässig jüngere Frauen. Sehr viel jüngere. Er ist ein Sugardaddy. Henry will anonym bleiben. watson gibt er dennoch einen Einblick in sein Leben – und will mit den Vorurteilen gegenüber Sugardaddys aufräumen.

Wie alles begann ...

Meine allererste Beziehung mit einer jüngeren Frau ist lange her. Das war vor ungefähr 40 Jahren. Ich liess mich darauf ein, weil die Beziehung mit meiner Frau mir nicht mehr alles gab, was ich brauchte. Sie wurde krank und mir fehlte es an Liebe und Zärtlichkeit.

Vor meiner Pensionierung habe ich als Headhunter gearbeitet und mein erstes Sugarbabe während der Arbeit kennengelernt. Ich half ihr einen neuen Job zu finden und unterstützte sie finanziell. Seither hatte ich einige Beziehungen – mal längere, mal kürzere.

Meine längste Beziehung ist schon zehn Jahre alt. Auch Rosa* lernte ich während der Arbeit kennen. Sie war eine Kundin von mir. Wir verstanden uns auf Anhieb und haben begonnen, uns häufiger zu treffen. Irgendwann war uns beiden klar, dass mehr zwischen uns war. Rosa war eine Massage-Therapeutin und wurde sehr jung Mutter. Als sie Probleme in ihrem Job bekam, half ich ihr einen neuen zu finden. Ich überzeugte sie zudem, ein Studium zu beginnen. Bis heute sehen wir uns regelmässig. Ich unterstütze sie finanziell bei ihrer Ausbildung.

Symbolbild. bild: shutterstock 

Das erste Treffen

Einige Frauen lerne ich auch online kennen. Mein Profil scheint viele Frauen anzuziehen. Gerade kürzlich nahm ich mit einer jungen Dame Kontakt auf. Wir haben uns ein paar Mal geschrieben und anschliessend getroffen. Die ersten Treffen laufen eigentlich nicht anders ab als ein ganz normales Date. Wir verabreden uns auf eine Tasse Kaffee oder ein Glas Wein. Und dann besprechen wir eigentlich ziemlich schnell, was wir beide von dieser Liaison erwarten. Ich kommuniziere möglichst offen, was ich will. Wenn wir uns finden, dann schauen wir weiter. Wenn nicht, dann war’s das.

Die Frauen

Ich kann nichts mit 20-Jährigen anfangen. Ich will mit einer Frau, nicht mit einem Mädchen zusammen sein. Es ist mir wichtig, dass ich mich mit einer Frau treffe, die mitten im Leben steht und weiss was sie will. Viele junge Frauen sind Träumerinnen. Das ist völlig in Ordnung. Aber einfach nichts für mich. Ich bevorzuge Frauen zwischen 30 und 35.

Symbolbild. bild: shutterstock

Liebe und Sex

Natürlich spielen Liebe und Sex eine wichtige Rolle. Manchmal fahre ich mit einer Dame übers Wochenende weg. Dann schlafen wir zusammen im gleichen Bett. Und wenn wir schon nebeneinander liegen, können wir uns auch verhalten wie zwei Erwachsene. Frauen sind wunderschön. Und ich glaube, ein 30-Jähriger schätzt den Körper einer gleichaltrigen Frau nicht gleich wie ich als 70-Jähriger.

Ich geniesse das Zusammensein sehr. Und natürlich entwickeln sich auch Gefühle. Es geht nicht nur um Sex. Es soll sich ja zu einer Langzeitbeziehung entwickeln. Wir schenken uns sehr viel Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit. Das wichtigste ist für mich, dass die Beziehung einfach und schön bleibt. Ich will möglichst keine Komplikationen oder Streit, sondern einfach eine gute Zeit zusammen verbringen.

Prostitution und Ausnutzung

Den Vorwurf, dass sich Sugarbabes prostituieren würden, hört man viel. Doch davon halte ich nichts. Es ist keine Prostitution. Es ist eine Beziehung über längere Zeit. Und es geht nicht nur um Geld. Wir treffen uns regelmässig, tauschen uns aus, reden über Gott und die Welt.

Symbolbild. bild: shutterstock

Natürlich gibt es auch Frauen, die nur auf das Geld aus sind. Einmal hat mich eine Dame kontaktiert und bat um Geld für die Operation ihrer Mutter. Diese leide an Krebs, sagte sie mir. Die Summe war aber horrend hoch und hätte die Kosten einer solchen OP um das Vielfache überstiegen. Ich habe sie damit konfrontiert, worauf sie ziemlich wütend wurde. Danach habe ich den Kontakt abgebrochen.

Dank meinem Beruf, in dem ich jahrelang mit Menschen zu tun hatte, kann ich relativ gut einschätzen, ob es jemand ernst meint oder nicht. Zudem ist auch die Zeit ein hilfreicher Faktor. Je länger eine Beziehung andauert, desto sicherer kann ich mir sein, dass es um viel mehr als nur um Geld geht.

Freunde und Familie

Meine Freunde und Familie wissen nicht, dass ich mich mit jungen Frauen treffe. Ich bin verheiratet und lebe mit meiner Frau zusammen. Sie ist an Alzheimer erkrankt. Ich kümmere mich so viel wie möglich um sie und helfe ihr, wo ich kann. Liebe, Nähe und Zärtlichkeit muss ich mir aber an einem anderen Ort holen.

Meine Freunde wissen nichts davon, nicht weil ich mich dafür schäme, im Gegenteil: Es ist sehr einfach, das Ganze falsch zu verstehen. Man hat sehr schnell falsche Vorstellungen und Vorurteile. Nur schon der Name «Sugardaddy» hört sich blöd an.

Dennoch finde ich es wichtig, darüber zu sprechen. So kann ich die Vorurteile vielleicht auch etwas entkräften. Ich will einfach, dass die Menschen sehen, dass es auch sehr viele positive Aspekte in diesen Beziehungen gibt. Wenn es für beide stimmt, ist es eine Win-Win-Situation.

Symbolbild bild: shutterstock

Das Alter

Ich bin jetzt 70. Solange es meine Gesundheit zulässt, werde ich mich weiter mit Frauen treffen. Sobald ich aber nicht mehr fit genug bin, werde ich die Beziehungen beenden. Einige Frauen werde ich sicherlich auch weiterhin finanziell unterstützen. Aber intime Beziehungen will ich dann nicht mehr. Ich möchte nicht, dass die Frauen zu Krankenschwestern werden und sich um mich kümmern müssen. Ich will auch nicht, dass sie mich im Spital besuchen kommen. Denn ich weiss, ich bin nicht die Liebe ihres Lebens. Sie brauchen jemand Jüngeres um glücklich zu werden und eine Familie zu gründen. Darum muss ich irgendwann loslassen, wenn die Zeit gekommen ist ...

*Name geändert

Wie andere so mit ihrem Geld umgehen:

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Video: watson

Wenn dumme Sprüche auf alte Bilder treffen

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35
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    Alle Leser-Kommentare
  • Burdleferin 30.11.2017 11:32
    Highlight Highlight Diese Form der Prostitution gibt es eben auch: Selbst ausgewählt von den Frauen ist sie aber noch viel trauriger und eine Bankrotterklärung für den Charakter.
  • Jipslica 30.11.2017 09:25
    Highlight Highlight ich verstehe nicht, was an dieser Sache Prostitution sein soll... diese Affären halten sich ja teilweise auch über längere Zeit. Bin ich also auch eine Prostituierte, weil mein Freund mir sein Auto leiht, mich ins Kino, zu einem Bier oder zum essen einlädt und mich somit finanziell auch unterstützt? Die Leute machen bei ihm doch nur ein Drama draus, weil er doppelt so alt ist, als die Damen. Wäre er auch Mitte 30 und würde ihnen finanziell unter die Arme greifen, würde er von allen gelobt, was für ein Toller Mann er doch sei... SCHÄMT EUCH
  • dracului 30.11.2017 08:24
    Highlight Highlight Letztlich ist jede Beziehung eine Art Arrangement, wo hoffentlich die positiven Effekte für die Beteiligten überwiegen. Ausser allenfalls der Blutsbeziehung, die man sich nicht aussuchen kann. Unser Ego kann wohl einfach mit zu viel Transparenz nicht umgehen und darum verklären wir alles mit Liebe und schützen sie mit allerlei Lügen. Lügen sind mindestens so alt, wie das älteste Gewerbe!
  • Bruno Wüthrich 29.11.2017 23:41
    Highlight Highlight Was der Herr da beschreibt, sind Beziehungen, in welchen Geld und Unabhängigkeit eine Rolle spielen, welche aber ohne Sympathie nicht möglich wäre.

    Ich habe den Eindruck, dass sich daraus jeweils eine Win-Win-Situation ergibt. Er will ja nicht den schnellen Sex, sondern eine jüngere Frau, mit der er sich auch unterhalten kann. Und wenn man jemanden mag, unterstützt man diese Person gerne. Dies gibt einem doch sogar ein gutes Gefühl.

    Auch sie hat übrigens einen Gesprächspartner. Vielleicht sogar einen, der ihr besser zuhört als gleichaltrige, auf ihre Karriere fixierte Männer.
  • Bongalicius 29.11.2017 18:12
    Highlight Highlight Wie siehts denn bei einer Sugarmama aus? Welche Beweggründe hat diese?
    Wär auch interessant zu lesen.
    • birdybird 29.11.2017 21:36
      Highlight Highlight Ich nenne mich heute, nach der Trennung auch scherzhaft sugarmama. Ich habe während 7Jahren Beziehung alles bezahlt. Mein Ex, noch Student und ich relativ gut verdient. Ich habe dies gemacht weil ich ihn liebte, aber er streitet es noch heute ab, dass ich Miete, Versicherungen und alles bezahlt habe. Klar habe ich das für meinen Partner gemacht aber im nachhinein denke ich trotzdem manchmal das es eher meine Position als sugarmama war als etwas anderes. Sagen wir es so, ich war eine unfreiwillige sugarmama :)
  • Sageits 29.11.2017 18:10
    Highlight Highlight Das Bedingungslose Grundeinkommen wäre wohl das Ende für einige Sugardaddies.
  • Bijouxly 29.11.2017 17:55
    Highlight Highlight Leben und leben lassen - sind schliesslich Erwachsene.
  • Laila_B 29.11.2017 17:37
    Highlight Highlight Auch wenn diese Form von Beziehung so kaum in unsere westeuropäische Vorstellung von Liebe passt, ist sie doch völlig legitim. Letztendlich sind es zwei erwachsene Menschen, die sich (aus welchen Gründen auch immer) mögen und sich umeinander kümmern. Sie haben sich zu einer solchen Beziehungsform entschieden. Woher nimmt man sich also das Recht, die Liebe Anderer zu be- bzw. verurteilen?
  • patnuk 29.11.2017 16:59
    Highlight Highlight Ich lese die Kommentare und es ist immer dass gleiche, hat eine Frau mehrer Männer oder lässt sich verwöhnen ist es eine Prostitutierte, macht der Mann dass gleiche ist es ein Playboy, Bonvivant und Herzensbrecher.
    • bokl 29.11.2017 17:16
      Highlight Highlight @Patnuk
      Es geht nicht um die Anzahl der Partner, sondern um die Richtung des Geldflusses ...
    • dath bane 29.11.2017 17:24
      Highlight Highlight Vermutlich weil es für einen Mann schwierig ist, Sex zu haben und dafür noch Geld zu bekommen. Und für den Playboy gibt es heute auch ein Pejorativ: den Fuckboy
    • Pisti 29.11.2017 17:24
      Highlight Highlight Wenn sie sich dafür bezahlen lässt ist es nun mal eine Prostituierte. Ob vom Sugardaddy, im Puff oder beim Pornofilm spielt da überhaupt keine Rolle.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl33 29.11.2017 16:54
    Highlight Highlight prostitution, wo die frau weder armes opfer ist, noch der mann böser täter.
  • Radesch 29.11.2017 16:21
    Highlight Highlight Ich hanhabe das natürlich relativ liberal. Erwachsene Menschen sollten wissen was sie wollen und was sie sollen.

    Für mich käme so etwas aber nie in Frage. Bin auch sonst kein ONS Typ. Dafür bin ich zu anhänglich, denke ich. Ausserdem ergab sich auch nie etwas mit Frauen die auf sowas stehen. Für mich wirken diese meist irgendwie unattraktiv

    Bitte nicht verwechseln. Das hanhabe ich nur für mich so. Warum gewisse konservative Kreise einem das Vorschreiben wollen verstehe ich auch nicht.
  • Iltis 29.11.2017 15:43
    Highlight Highlight Warum finden viele Menschen Prostitution, in welcher Form auch immer, etwas schlimmes? Weil Sex etwas schlimmes ist? Weil man sich vor dem ersten Sex min. 2 Jahre kennen muss? Weil Sex nur unter Liebenden geteilt werden darf? Was ist Liebe? Ist Liebe nur in mehrjährigen Beziehungen möglich?
    Es gibt Männer die brauchen Nähe, Zärtlichkeit und "Liebe" sonst werden sie unglücklich. Soll er sich nun von seiner dementen Frau scheiden lassen oder unglücklich sein? Auch er lebt nur einmal, FREIE LIEBE FÜR ALLE!!
    • Liselote Meier 29.11.2017 16:44
      Highlight Highlight Weil es keine "freie Liebe" ist, sondern mehrheitlich eine Form von Ausbeutung ist, fussend auf dem gesellschaftlichem Verhältnis Namens Geld.

      Freie Liebe ist frei miteinander zu kopulieren ohne dafür zu bezahlen oder bezahlt zu werden, denn das sind Zwänge ergo kann nicht von frei gesprochen werden bezüglich Prodtitution.



    • Saraina 29.11.2017 17:48
      Highlight Highlight Unsere Ganze Lebensweise fusst auf Geld für Leistung! Wenigstens solange das bedingungslose Grundeinkommen nicht Realität ist, ist niemand frei vom Zwang ein Einkommen zu erwirtschaften, und Brot oder Schuhe gibt es auch nicht "frei".
    • mukeleven 29.11.2017 17:50
      Highlight Highlight so ein kaese!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luca Brasi 29.11.2017 14:57
    Highlight Highlight Was würde er wohl machen, wenn eine der Frauen ihm verkündet schwanger zu sein?
    • Karl33 29.11.2017 15:54
      Highlight Highlight verhütung, weisch. schon mal davon gehört?
  • lucasm 29.11.2017 14:47
    Highlight Highlight Wie viele frauen bekommen von ihren männern geschenke oder gar den gesamten lebensunterhalt bezahlt? Dies wäre dann streng genommen auch als prostitution zu werten.
    • Snowy 29.11.2017 16:27
      Highlight Highlight Weswegen wurde mein bereits aufgeschalteter und rege kommentierter Kommentar/Posting zu diesem Thema gelöscht, Watson?

      Zumindest die Commmunity scheint ihn sehr positiv aufgenommen zu haben. Auch kann ich mir nicht vorstellen irgendeine Etikette verletzt zu haben.
    • Pascal Scherrer 29.11.2017 17:18
      Highlight Highlight @Snowy: Bitte entschuldige. Dein Kommentar wurde aus Versehen gelöscht. Leider können wir das nicht mehr rückgängig machen. :(
    • Snowy 29.11.2017 17:22
      Highlight Highlight Easy.

      Kann passieren (wobei.. eigentlich nicht.... zumindest kann ich mir nicht erklären wie :-)

      Egal. Danke für´s antworten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frausowieso 29.11.2017 14:38
    Highlight Highlight Die Beteiligten wollen es nicht Prostitution nennen, da sich das für sie schlecht anfühlt. Aber schlussendlich ist es das. Einfach eine gesonderte Form davon. Nicht jede Prostituierte arbeitet auf dem Strich oder im Puff und bedient wahllos Freier. Sobald Geld oder Sachleistungen gegen Sex eingetauscht werden, ist es Prostitution. Die Frauen treffen sich ja nicht aus Liebe oder wegen dem Sex mit ihm. Ansonsten würden sie sich nicht bezahlen lassen.
    • Blüemli123 29.11.2017 21:16
      Highlight Highlight Nur weil ich dir einen Tisch baue und dafür Geld verlange, bin ich nicht automatisch Schreiner.
    • hpj 29.11.2017 23:27
      Highlight Highlight genau wie ein grossteil der ‚hausfrauen‘, familienfrauen‘ und wie sie sich alle nennen. prostituieren sich für das geld ihres ‚partners‘ oder ‚ehemanns‘, der in tat und wahrheit als ‚shugy‘ fungiert. verstecken sich hinter dem ‚mami-job‘, (wenn sie denn überhaupt kinder haben), selbst wenn die kiddies längst in der schule sind und besser und lieber mit ihresgleichen herumhängen, als dauernd von einer unterbeschäftigten mami übermuttert zu werden. und haben 1001Ausrede parat, warum sie im moment nicht in einer regulären anstellung arbeiten können. moderne establishment-golddiggers.
  • RozaxD 29.11.2017 14:31
    Highlight Highlight Er scheint relativ besonnen, danke für den Artikel. Dennoch finde ich solche Beziehungen nicht normal und halte sie für ungesund - von beiden Seiten.
    • Luzi Fair 29.11.2017 16:29
      Highlight Highlight was ist bitteschön normal?

«Sie will drei Jahre warten, bis wir Sex haben»

Lieber Aghil,

vielen Dank für deine Fragen und dein Vertrauen. Zuerst einmal freue ich mich sehr für dich, dass du eine Frau gefunden hast, die dich glücklich macht und bei der du dich so aufgehoben und geliebt fühlst.

Dass dir der Sex fehlt, kann ich enorm gut nachvollziehen. Mir würde es genau gleich gehen. Ich frage mich aber, ob du schon von Anfang an gewusst hast, dass sie drei Jahre braucht, bis sie Sex zulassen will. Sollte sie das schon von Anfang an kommuniziert haben, weisst du ja schon …

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