Schweiz
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Die SP fordert weniger Arbeitszeit – und ein Sabbatical für alle

Nicht nur SBB-CEO Andreas Meyer soll in den Genuss eines Sabbaticals kommen. Die SP will, dass jeder einmal im Arbeitsleben die Chance dazu hat. Allgemein soll das Arbeitsleben angenehmer werden. 

19.08.18, 07:50

Othmar von Matt / Schweiz am Wochenende



Es warf hohe Wellen. Ende Mai nahm SBB-CEO Andreas Meyer nach elf Jahren an der Konzernspitze ein zweimonatiges Sabbatical. Nach seiner Rückkehr schwärmte Meyer auf Twitter von dieser Erfahrung. Ab und zu richtig abschalten wolle er auf allen Ebenen fördern. Und im Mitarbeitermagazin sagte er: «Ich glaube, das wird wichtiger in einer Zeit, in der das Tempo schneller wird.»

Die SP Schweiz hat sich Meyers Aussagen offensichtlich zu Herzen genommen. Sie fordert im neuen Wirtschaftskonzept, das am Parteitag im Dezember verabschiedet wird, ein Sabbatical für alle Angestellten. Der bezahlte Urlaub soll an keine Bedingungen geknüpft sein. «Dieser Urlaub dauert maximal 12 Monate und kann flexibel bezogen werden, ab 25 Jahren bis zum ordentlichen Rentenalter», heisst es im SP-Wirtschaftspapier. «Die Entschädigung entspricht dem Existenzminimum.» Wie das Sabbatical finanziert werden soll, ist noch nicht klar. SP-Vizepräsident Beat Jans kann sich eine Mischfinanzierung zwischen Bund und Unternehmen vorstellen.

Grundsätzlich will die SP die Arbeit gerechter verteilen. «Unser wichtigstes Ziel ist gute Arbeit für alle», heisst es im Konzept. Deshalb sollen die Arbeitszeiten wieder sinken, von heute 45 bis 50 Stunden pro Woche in einem ersten Schritt auf 40 und mittelfristig auf 35 Stunden, bei vollem Lohnausgleich. «Nur so können wir auch in Zukunft möglichst viele Menschen in der Arbeitswelt halten», steht im Papier. «Die Schweiz hat heute ein Problem mit der Verteilung der Erwerbsarbeitszeit.»

Der wirtschaftliche Fortschritt und die wachsende Arbeitsproduktivität sollten endlich wieder den Lohnabhängigen zugutekommen. «Damit könnte die Lebensarbeitszeit inklusive Sorgearbeit abnehmen, und wir alle hätten mehr Zeit für private oder gesellschaftliche Aktivitäten.» Eine kollektive Senkung der Wochenarbeitszeit bei gleichbleibendem Lohn sei eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die individuelle Flexibilisierung der Arbeit «eine Befreiung» sein könne.

Christian Levrat, President du Parti Socialiste Suisse, PS, boit une biere en manifestant devant la brasserie Cardinal contre la fermeture de cette derniere ce samedi 4 septembre 2010 a Fribourg. Feldschloesschen, proprietaire de Cardinal, a annonce mardi dernier qu'il allait fermer le site de Cardinal a Fribourg. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Chrsitian Levrat, Präsident der SP Schweiz. (Archivbild) Bild: KEYSTONE

Wer seinen Platz in der Arbeitswelt verliert, soll künftig in der Allgemeinen Erwerbsversicherung (AEV) aufgefangen werden. In ihr möchte die SP Arbeitslosenversicherung (ALV), Erwerbsersatzordnung (EO), Unfallversicherung (UV) und Sozialhilfe vereinen. Die AEV soll über Lohnprozente und Steuern finanziert werden. Viele Probleme des heutigen Sozialsystems wie Versicherungslücken, Bürokratie und Stress für die Betroffenen würden damit verbessert. Trotz grosser Zahl von Sozialversicherungen sei das soziale Netz in der Schweiz nicht durchgängig, heisst es im Papier. «Es ist kompliziert und verzettelt.»

Die SP will zudem, dass psychosoziale Risiken bei den Sozialversicherungen berücksichtigt werden. Burnout, Depression und andere stressbedingte Erkrankungen sollen als Berufskrankheiten anerkannt werden. (aargauerzeitung.ch)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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98
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    Alle Leser-Kommentare
  • Peha 20.08.2018 07:20
    Highlight Typisch SP... Bezahlte Auszeit für jeden, kürzere Arbeitswochen bei vollem Lohn... aber kein Plan wie und v.a. wer dies alles finanzieren soll... anscheinend wie immer beim linken Lager... die bösen Unternehmen und die „Besserverdienenden“...
    15 38 Melden
    • Gähn 20.08.2018 16:40
      Highlight Es ist ja auch so viel besser sich für die Firma kaputt zu schuften, von einem Ausländer ersetzt zu werden, während der Frmenbesitzer irgendwo als Politiker heuchlerisch herum heult, dass Ausländer Schweizer die Jobs wegnehmen.
      Sorry, aber unsere angebliche Volksparteien und Wirtschaftspolitiker sind einfach nur gnadenlos verlogene Heuchler.
      21 2 Melden
  • So en Ueli 20.08.2018 06:27
    Highlight Ja ja, die SP möchte noch vieles, wenn der Tag lange ist. Lustige Ideen, aber keinen Plan bezüglich der Finanzierung. Solche Leute hat man gerne. Niiicht!
    14 41 Melden
    • Midnight 20.08.2018 07:43
      Highlight Also das mit der Arbeitszeit hat ein Grossteil von Europa schon verstanden. Allen voran der Skandinavische Raum.
      Vorteil: Die Arbeitnehmer haben mehr Freizeit, sind erholter und deutlich produktiver, arbeiten aber zwei Stunden weniger am Tag als wir.
      Tatsächlich sind die Arbeitsstunden, welche über 6h am Tag hinausgehen meistens für die Katz, kosten den Arbeitgeber also nur Geld, ohne dass er dafür die gleiche Leistung erhält.

      Von gesundheitlichen Effekten und Folgekosten ganz zu schweigen...
      21 5 Melden
    • So en Ueli 20.08.2018 10:50
      Highlight Ich weiss nicht, was das Problem ist. 8 1/2 Stunden pro Tag arbeiten ist für mich zumindest nicht negativ. Aber ja man kann gerne weniger arbeiten. Aber wenn man dann weniger Lohn erhält soll man einfach nicht jammern. Früher musste man 6 Tage die Woche und oft 9-10 Stunden am Tag arbeiten. Heute müssen wir weniger und dennoch meckern die Leute, dass es zu viel ist. Hans Dampf im Schneckenloch, hat alles was er will, aber das was er hat, dass möchte er nicht und das was er nicht hat, dies möchte er haben. Ersetze Hans durch nörgelnden CH Arbeitnehmer.
      10 17 Melden
    • Klaus07 20.08.2018 19:05
      Highlight @so en Ueli
      Früher musste man... gell es ist doch schon toll muss man nicht mehr 6 Tage und 9-10 Stunden pro Tag malochen. Oder wünschen Sie sich diesen Zustand zurück? Die Veränderungen haben sich sehr positiv ausgewirkt (Lebensqualität - Einkommen - Mobilität - Freizei) und die Wirtschaft funktioniert hervorragend. Wahr doch schon toll, das Linerale und Soziale kräfte (Linke) sich für uns Bürger eingesetzt haben. Warum nicht 6h Tage und mehr Ferien? Was ist daran so schlimm? Die Wirtschaft wird auch diese Ideen verkraften.
      10 5 Melden
  • MaskedTruth 19.08.2018 18:09
    Highlight Hmm, das schmeckt schon ein wenig nach BGE, Herr Levrat! Gefällt mir!
    19 8 Melden
  • Mova 19.08.2018 14:59
    Highlight Ich fordere einen Maulkorb für alle SP Mitglieder. Insbesondere für Vorstösse, welche am Ende die Allgemeinheit zu zahlen hat.
    33 123 Melden
    • Elderwand 19.08.2018 15:50
      Highlight Weil sich Burnout-Patienten und Arbeitslose ja selber tragen, gell.
      41 11 Melden
    • Raembe 19.08.2018 17:31
      Highlight Ah also wie damals in Nazideutschland. Kritische Stimmen verstummen lassen....
      35 12 Melden
    • roger.schmid 19.08.2018 18:59
      Highlight @Mova: wenn du etwas gegen Redefreiheit hast, ist die Schweiz ev. nicht das richtige für dich..
      36 5 Melden
    • Fabio74 19.08.2018 19:22
      Highlight Toll Schaffen wir Demokratie und Meinungsfreiheit ab
      32 3 Melden
    • Gähn 19.08.2018 20:57
      Highlight Wie wär's wenn wir die Wietschaftskapitäne der SVP und FDP zuerst mal dazu verpflichten, dass sie mit ihren Firmen in der Schweiz Steuern bezahlen?
      29 8 Melden
    • Midnight 20.08.2018 07:50
      Highlight @Mova Die Türkei soll um diese Jahreszeit sehr schön sein...
      17 2 Melden
  • rodolofo 19.08.2018 14:29
    Highlight Das sind doch sehr vernünftige Vorschläge von Levrat!
    Leider funktioniert "Das grosse Hamsterrad" nicht vernünftig.
    Wir müssen immer mehr arbeiten, damit immer mehr Leute immer höhere Gewinne abschöpfen können und immer mehr konsumiert und weggeworfen wird, damit immer mehr Leute krank werden und Immer mehr Pflege und Medikamente benötigen, damit das Brutto-Sozial-Produkt weiter wächst und die Stimmung an den Börsen freudig und zuversichtlich bleibt.
    Gesunde Menschen, die weniger arbeiten, weniger konsumieren und wegwerfen und auch noch weniger krank sind, sind Wirtschafts-feindlich!
    39 14 Melden
    • Karoon 19.08.2018 22:23
      Highlight Schau mal in die Fabrikstatistiken des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, was dort zu Arbeits- und Freizeiten steht. Dann reden wir wieder. Von wegen "wir arbeiten immer mehr"...
      13 6 Melden
    • Midnight 20.08.2018 07:55
      Highlight @Karoon Dort gab es auch noch keine Gewerkschaften und die Ausbeuter hatten freie Hand.

      Trotzdem wurde, seit ich vor 12 Jahren meine Lehre angefangen habe, die Wochenarbeitszeit um zwei Stunden erhöht, aus Gründen... In der gleichen Zeitspanne haben sich gewisse Wirtschaftsfunktionäre sogar für eine 44h-Woche ausgesprochen - natürlich ohne Lohnanpassung!

      Es geht im Moment schon in die falsche Richtung...
      15 3 Melden
  • legis 19.08.2018 13:13
    Highlight Während der WM nur 5-6h gearbeitet statt 8h, Gleitzeit sei Dank!
    War nicht weniger produktiv, dafür effektiver!
    8h sind Schwachsinn, min 2 davon gegen für Käfele, Pausen, blabla Zwischendurch und lustlose Phasen in denen man auf Watson chillt, drauf!
    86 11 Melden
    • Garp 19.08.2018 14:18
      Highlight Dann haben sie einen Superjob, bzw. leisten weniger als sie könnten, im normalen Arbeitsalltag. Käffele und Pläuderle und Watson ist für viele nicht möglich oder hätte die Kündigung zur Folge.
      30 6 Melden
    • FrancoL 19.08.2018 14:22
      Highlight Man muss aber zuerst auch eine Präsenz von 5-6 Stunden überhaupt als Möglichkeit bekommen, denn ehrlich gesagt wenn meine Mitarbeiter nur 5-6 Stunden erreichbar sind dann geht das nicht, dh unsere Dienstleistung wäre schnell einmal nicht mehr gefragt.
      Zudem gibt es Berufe bei denen das Käfele und Watson chille grundsätzlich gar nicht machbar ist. Wen ich die Baubranche betrachte, da gibt es wohl Leerläufe aber so viel "Gekäfelt" und Pausen kennt man nicht.
      22 6 Melden
    • rodolofo 19.08.2018 14:31
      Highlight Pssst!
      Wenn Du das zu oft herum plagörst, wirst Du bald keine solchen Pausen für Blabla mehr haben...
      18 1 Melden
    • FrancoL 19.08.2018 15:45
      Highlight @rodolofo; Was auch durchaus richtig wäre, denn diese Pausen gehen all zu oft zu Lasten von anderen Arbeitnehmern.
      10 3 Melden
    • legis 19.08.2018 15:54
      Highlight @rodolfo:

      Hätte ich auch lieber nicht! Lieber wäre ich früher zu Hause!

      @all: logisch lässt sich das nicht auf jeden Beruf gleich anwenden! Ändert aber michts an meiner Meinung darüber, dass Effizienz und Motivation gegenläufig zur Arbeitszeit stehen! Allfällige Änderungen müssten natürlich je nach Branche anders umgesetzt werden!
      5 4 Melden
  • Posersalami 19.08.2018 10:54
    Highlight Gute Idee! Hat meine Unterstützung.
    27 15 Melden
  • thunder 19.08.2018 10:49
    Highlight Linke Populisten, welche keine Ahnung von Wirtschaft haben und noch jedes Land, in welchem sie das sagen hatten, heruntergewirtschaftet haben.
    30 124 Melden
    • Paddiesli 19.08.2018 13:39
      Highlight Die Wirtschaft dient dem Volk, nicht umgekehrt, bzw. es braucht ein Gleichgewicht, und das stimmt schon länger nicht mehr, Lobbyisten "sei Dank".
      46 5 Melden
    • FrancoL 19.08.2018 14:23
      Highlight Erläutere uns doch einmal wie Wirtschaft genau funktioniert und warum zB eine flachere Lohnpyramide nicht machbar wäre. Mit einer flacheren Lohnpyramide liessen sich schon etliche Probleme lösen und auch Auszeiten bestens finanzieren.
      41 5 Melden
    • Ciruzz 'O Milionar 19.08.2018 16:07
      Highlight @FrancoL: Vergebene Mühe, die Rechtspopulisten versuchen alles um die eigentliche Arbeiterschaft zu unterdrücken und auszubeuten. Die haben gar kein Interesse daran dass es dem Volk besser geht
      20 5 Melden
    • MaskedTruth 19.08.2018 18:08
      Highlight Jede Rezession, jede Finanzkrise und jeder grössere Auseinandersetzung im Antlitz der Sonne wurden von der Rechten (Populisten) angezettelt!
      Ich glaube, Du verwechselst Links und Rechts 😉
      19 6 Melden
    • Gähn 19.08.2018 21:22
      Highlight @thunder
      Wenn das für dich nicht funktioniert, funktioniert es denn im Umkehrschluss, wenn Firmeninhaber darüber klagen, dass lieber günstige Grenzgänger und Ausländer angestellt werden anstattSchweizer ü50, aber selbst lieber die günstigsten einstellen?
      Funktioniert es für dich, dass Politiker von der SVP über Einkaufstourismus jammern, aber selbst Steuern mittels komplexer Konstrukte legal hinterziehen?
      Du fluchst über Leute die etwas für die grosse Masse verbessern wollen und nicht für eine Handvoll Superreiche.
      15 4 Melden
    • Midnight 20.08.2018 08:01
      Highlight @thunder Beispiel Luzern: Dort waren Jahrzehntelang rechte Politiker am Ruder und haben den Kanton bis zur fast völligen Pleite heruntergewirtschaftet. Unternehmen zahlen immernoch die geringsten Steuern im ganzen Land, während Studenten ihre Prämienverbilligungen zurückzahlen müssen!

      Soviel zum Thema "keine Ahnung von Wirtschaft" haben...
      9 1 Melden
    • DerTaran 20.08.2018 08:50
      Highlight Nur weil er sich über linken Populismus beschwert, heisst das noch nicht, das Thunder sich nicht auch am rechten Populismus stösst.
      5 3 Melden
  • Holden Caulfield 19.08.2018 10:48
    Highlight Wo kann ich unterschreiben?
    36 6 Melden
  • Ökonometriker 19.08.2018 10:44
    Highlight Ich schreib' einfach alle meine Überstunden auf und nimmer mir auch 2 Monate frei pro Jahr als Kompensation.

    Die SP sollte erstmal schauen, dass die geltenden Gesetze richtig umgesetzt werden. Zu viele Arbeitnehmer schreiben nicht alle ihre Arbeitsstunden auf und arbeiten so zu viel - ohne Bezahlung!
    33 12 Melden
    • pun 19.08.2018 14:06
      Highlight Also so wie ich deinen Kommentar lese, schreibst du selbst nicht alle Überstunden auf, verlangst aber von der SP, dass sie dies für dich umsetzt? 🤔

      Du kennst bestimmt die Mehrheitsverhältnisse in diesem Land?
      8 9 Melden
    • Garp 19.08.2018 14:15
      Highlight Wieso wehren sie sich nicht selber als Arbeitnehmer? Und was ist mit den andern Parteien? Könnte sich die FDP, CVP, Grüne usw. auch alle drum kümmern.
      6 3 Melden
    • FrancoL 19.08.2018 14:25
      Highlight Gibt es, aber das Hauptproblem ist eher der Lohn der unteren Verdienstklassen. Würde man diesen fairer gestalten dann würde es auch Überzeit in einem gewissen Mass besten ertragen.
      14 3 Melden
  • 7immi 19.08.2018 10:13
    Highlight grundsätzlich ist die idee nicht schlecht, die finanzierung über den bund finde ich aber falsch. der bund ist verpflichtet, in notsituationen zu helfen, nicht aber für eine komfortleistung, wie dies eine wäre. die finanzierung soll zwischen arbeitgeber und -nehmer stattfinden, der staat hat damit nichts zu tun.
    32 6 Melden
    • DerTaran 20.08.2018 08:55
      Highlight Die Krankenkassen und z.B. Versicherungen, die davon profitieren (weniger Krankheiten, Burnout und Unfälle) könnten sich ebenfalls beteiligen, indem sie wären dem Sabatical auf Prämien verzichten.
      5 2 Melden
  • der Denker 19.08.2018 09:54
    Highlight Nun es geht leider nicht mit immer weniger Arbeitsstunden. In der Planungsbranche gibt es jetzt scho zu wenig Arbeitnehmer, wenn ich jetzt nicht mehr 40-50 h arbeiten darf, dann bekomme ich eher ein Burnout als wenn ich so 45 h arbeite.
    4 41 Melden
    • Globidobi 19.08.2018 14:15
      Highlight Das verstehe ich nicht, ihr Arbeitgeber könnte weniger Aufträge annehmen und so die Arbeitszeit verbessern. Der Körper benötigt seine Phasen ohne Druck, sonst bist du schnell in einem Burnout.
      18 4 Melden
    • Pisti 19.08.2018 20:14
      Highlight Sie sind ein lustiger, viele Firmen könnten den Laden gleich schliessen wenn sie weniger Aufträge hätten.
      Die Idee mit dem Sabbatical finde ich zwar grundsätzlich gut, die Arbeitszeit zu senken im Allgemeinen ist aber reine Träumerei. Wie ein Handwerker oder Bauarbeiter, die gleiche Arbeit in 5h anstatt in 8h effizienter erledigen soll wissen wohl nur die SP’ler.
      7 14 Melden
  • dding (@ sahra) 19.08.2018 09:54
    Highlight Na ja. Tönt Jetz etwas nach "Flucht nach vorne"
    Die SP versucht den Populismus der Juso zu imitieren.

    Ist ja auch nicht ernsthaft gemeint.

    Next bitte.
    29 57 Melden
    • Globidobi 19.08.2018 14:17
      Highlight Das Ganze ist eher als Anreger für die öffentliche Diskussion des Themas gedacht.
      14 6 Melden
    • FrancoL 19.08.2018 14:27
      Highlight Weil Du es nicht ernst nimmst, ist es nicht ernst gemeint, so wohl Deine Argumentation.

      Aber es ist ein möglicher Ansatz und erst noch ein Ansatz der realisiert werden könnte wenn man ETWAS fairere Löhne hätte.
      20 5 Melden
  • FrancoL 19.08.2018 09:43
    Highlight Der Krug an der Sache oder an der Idee/Forderung der SP ist doch die unterschiedliche Sicht des Geben und Nehmens. Man könnet durchaus Modelle finden die diese Forderungen teilweise erfüllen würden, doch da müsste man ehrlich das was man leistet und das was man fordert in die Waagschale werfen.
    Ich kenne x Personen die gerne für sich Freiheiten nehmen, Arbeitsblöcke nach ihrem Gusto gestalten wollen und genau diese Personen flippen dann wenn jemand ihnen eine Leistung nicht zur gewünschten Zeit liefert, weil eben diese andere Person auch ihre Leistung nach ihrem Gusto gestalten will.
    20 6 Melden
  • Flötist 19.08.2018 09:36
    Highlight Das wär mal ein Deal für ein AHV Paket! 12 Monate Sabbatical im Arbeitsleben, dafür Rentenalter 66 für alle.
    24 8 Melden
  • andrew1 19.08.2018 09:30
    Highlight Billiger stimmenfang. Schlussendlich bezahlt man den ganzen sp-spass dann doch selbst oder macht doppelschichten für die fehlenden kollegen.
    21 36 Melden
    • Astrogator 19.08.2018 13:53
      Highlight Unbedingt Armee und Ferien abschaffen, denn: „Schlussendlich bezahlt man den ganzen [...]spass dann doch selbst oder macht doppelschichten für die fehlenden kollegen.“
      23 9 Melden
    • FrancoL 19.08.2018 14:53
      Highlight Oder man findet eine gerechtere Verteilung der Gewinne.
      16 6 Melden
  • eBart is back 19.08.2018 09:16
    Highlight Spielt doch keine Rolle ob die Idee von links oder von rechts kommt - würde für alle gelten.

    Norwegen und Schweden machen es vor. Es klappt und die sind nicht gerade unglücklich. Manchmal ist weniger definitiv mehr.
    46 7 Melden
  • ströfzgi 19.08.2018 09:11
    Highlight KMU, 5 Personen. Jetzt geht einer 1 Jahr. Wer macht in der Zeit seinen Job? Die andern 4? Herr Levrat? Die SP?

    "Wie das Sabbatical finanziert werden soll, ist noch nicht klar." … alles klar 😉
    33 38 Melden
    • pun 19.08.2018 14:08
      Highlight Geht einer ein halbes Jahr in Zivildienst oder nimmt sich eine Frau Mutterschaftsurlaub geht's ja auch! Die Lohnsumme wird in dieser Zeit für eine Vertretung frei, weil ja ein anderes Modell das Sabbatical finanziert.
      25 10 Melden
    • FrancoL 19.08.2018 14:56
      Highlight Falsch, nicht die anderen 4 sondern der geeignete Ersatz. Alles machbar wenn der Wille da ist.
      Und die Finanzierung liesse sich auch regeln wenn die Gewinne etwas gleichmässiger verteilt werden.
      27 13 Melden
  • Glücksbringer 19.08.2018 09:02
    Highlight Auch die Vertreter der Gemeinwohl Ökonomie fordern ein Sabbatical.
    https://www.ecogood.org/de/schweiz/uber-uns/
    32 13 Melden
  • Schnuderbueb 19.08.2018 08:46
    Highlight Die SP wird es nie begreifen! Das emsige, stolze, aufrichtige, patriotische, protektionistische Schweizer Volch wird nie für sich ein Sabbatical und weniger Arbeitszeit in Anspruch nehmen wollen. Genau so wie es keine mindestens 4000 Fr. bei 100% Arbeit und mehr Ferien in Anspruch nehmen will. Ebenso will es auch in und ausländische Grossfirmen fiskalisch begünstigen.
    Das alles! Mehr Geld und Freizeit will dieses altruistische ehrliche Volch nur ihren in und ausländischen CEOs und Millionären zugestehen liebe SP.🙄 🤷‍♂️
    154 152 Melden
    • TodosSomosSecondos 19.08.2018 09:25
      Highlight Leider wahr
      27 7 Melden
    • Acacia 19.08.2018 09:45
      Highlight Muss man zweimal lesen..😊
      23 3 Melden
    • Unclemitch 19.08.2018 11:21
      Highlight Stimmt so nicht ganz, das Volch möchte das schon, kriegt aber sofort kalte Füsse wenn Väterchen Wirtschaft 'Arbeitstellen Verlust, Verlagerung ins Ausland, Verlust vom Wohlstand' ruft. Dass Väterchen Wirtschaft oft bisschen flunkert merkt das Volch nicht....
      51 7 Melden
    • a-n-n-a 19.08.2018 11:34
      Highlight Liebe Blitzer, versteht ihr evtl. die Ironie nicht?
      23 19 Melden
    • Gubbe 19.08.2018 11:55
      Highlight Schreiben Sie Volch doch richtig, und wenn sie schon dabei sind, auch eine klare Meinung gegen die SVP. Übrigens...Lehrpersonen haben das Sabbatical.
      11 19 Melden
    • Schnuderbueb 19.08.2018 14:41
      Highlight Im Gegensatz zum Volk versteht das Volch Ironie und Sarkasmus halt nicht.🤦🏽‍♂️
      20 11 Melden
  • flying kid 19.08.2018 08:42
    Highlight Die SP mal wieder...
    Ist sehr einfach Ideen in den Raum zu stellen, aber dann nicht wissen, wie es finanziert werden soll. Populismus pur.
    Auch wenn die Idee in erster Linie schön und gut klingt, bevor man damit an die Öffentlichkeit geht, wäre es angebracht gewesen, sich wenigsten ein wenig mit der Finanzierung auseinander zu setzen.

    Aber beim Geld der anderen ausgeben war/ist die SP seit eh und je stark. Schade.
    137 230 Melden
    • FrancoL 19.08.2018 09:25
      Highlight Bist Du sicher es es immer um das Geld der ANDEREN geht? Ist das Geld der Unternehmung eigentlich immer das Geld der ANDEREN? ist es nicht so dass ein Teil dieses Geldes auch nicht unbedingt den Anderen gehört sondern auch denen die dieses Unternehmen florieren lassen?

      Damit meine ich nicht dass alle gleich viel verdienen müssen, aber mit einer flacheren Lohn-Pyramide liesse sich doch einiges zum Guten ändern.

      Die Finanzierung @flying kid ist bei der SP keine Utopie, sie ist durch faire Löhne durchaus machbar. Nicht im Sinne der Bürgerlichen aber der Ansatz ist bekannt und auch machbar.
      30 11 Melden
    • TheDude10 19.08.2018 09:28
      Highlight Die Schweiz ist eines der reichsten Länder der Welt. Im Gegensatz zu den Nordeuropäeschen Länder gönnen wir uns fast nichts, woran liegt das?

      Eine gute Idee muss reifen und ausdikutiert werden. Die Finanzierung wäre kein Problem, wenn wir faire Steuer erheben würden.
      39 9 Melden
    • Flötist 19.08.2018 09:34
      Highlight @flying kid Wer etwas will, sucht nach Wegen. Wer etwas nicht will, sucht nach Gründen. Anstatt Jammern, selber etwas mitdenken... ausser du willst es nicht.
      22 10 Melden
    • Nocciolo 19.08.2018 10:00
      Highlight So ein Unsinn. Zuerst muss man wissen was man will und dann kann man über die Finanzieung diskutieren. Gibt tausend Möglichkeiten wie man das finanzieren könnte.
      23 5 Melden
    • Mr. Spock 19.08.2018 11:13
      Highlight Lohnprozent und Steuern. Steht im Artikel. Sicherlich umsetzbar, da es sich um eine Neustrukturierung veralteter Modelle handelt. Diese können der heutigen Arbeitswelt nicht gerecht werden und ein Umbau wird kommen!
      19 5 Melden
    • Mutzli 19.08.2018 11:23
      Highlight Die SP sagt ja direkt wie es finanziert werden soll: Da die Arbeitsproduktivität seit jeher steigt, soll dieser Überschuss jetzt in eine Reduktion der Arbeitszeit fliessen. Gibt ja zig Studien von renommierten Ökonomen und Institituten, die einhellig aufzeigen, dass seit den 80er Jahren diese Produktivitätssteigerungen nicht mehr in den Lohn der Arbeitnehmer fliessen.
      Diese sind auch in der Schweiz kaufkraftbereinigt nicht gestiegen, im Gegensatz zur ersten Hälft des 20. Jh. Stattdessen wurden diese Gewinne für das oberste 1% abgezweigt. Von da würde das Geld kommen, Beitrag zur Trendumkehr.
      26 7 Melden
    • MARC AUREL 19.08.2018 13:19
      Highlight Lieber flying kid dies kennen wir besonders gut von der $VP die mit Ideen kommen die gut und einfach tönen aber kaum umsetzbar sind! Das ist Populismus! Danach dürfen es die anderen Parteien auslöffeln!! Und das Geld der Anderen ausgeben??? Dieses Geld wird von die Buezer erwirtschaftet die für ein Hungerlohn schuften damit die Reichen ihr Luxus leisten können.. Dieses Geld dürfte ein bisschen gerechter verteilt werden!
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    • FrancoL 19.08.2018 13:48
      Highlight @flying kid; oben hast Du eine reiche Plaette an Antworten bekommen und nun sind wirgepannt was Du uns entgegnest.
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    • TheDude10 19.08.2018 16:25
      Highlight @FrancoL
      Ich glaube da kommt nichts mehr.
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    • flying kid 19.08.2018 22:56
      Highlight Sorry, gibt auch Leute die arbeiten am Sonntag und sind nicht permanent auf watson.
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    • flying kid 19.08.2018 23:01
      Highlight 600 Zeichen reichen wohl hier nicht. Nur kurz, die Idee von einer Auszeit für alle ist ja schön und gut, aber:
      - wieso gleich ein Jahr und nicht z. B. nur 3 Monate?
      - wieso soll das ganze über die Arbeitgeber und Steuern bezahlt werden?
      Wenn die Damen und Herren der SP nicht immer völlig übers Ziel hinaus schiessen würden mit solchen Ideen, dann hätten sie vieleicht auch mal Chance durchzukommen.

      Ansonsten gibts für die Möglichkeit einer längeren Auszeit eine Lösung, nennt sich sparen.
      Aber dann müsste man halt verzichten, da ist es einfacher Geld der Algemeinheit zu fordern.
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    • Flötist 20.08.2018 05:52
      Highlight @flying kid Nonsense. Wären die Produktivitätssteigerungen in den letzte. Jahrzehnten an die Arbeitnehmer weitergegeben worden, dann könnten sie sich das anspara , das wurde aber nicht getan und nur ein paar wenige sacken sich den Gewinn ein. Ich könnte mir ein Jahr auszeit gönnen, die meisten Schweizer wohl nicht, obwohl sie ihn auch brauchen.
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    • FrancoL 20.08.2018 08:03
      Highlight @flying Kid
      Man braucht nicht 600 Zeichen um festzustellen dasdie Früchte der Wirtschaft mehr als nur ungleich verteilt sind und eine ETWAS ausgeglichenere Verteilung vielen das Bisschen mehr bringen würde, das es brauchen würde um Auszeiten zu ermöglichen.
      Ich würde einmal einige Bücher zum Thema Verteilung, das würde Ihre sture Ansichten, wenn sie die Texte verstehen zumindest aufweichen.
      Zudem, man schiesst oft über das Ziel hinaus um einen Teil der Idee an den Mann/Frau zu bringen.
      7 2 Melden
    • Brummbaer76 20.08.2018 10:04
      Highlight @flying Das Jahr muss und soll man Ja nicht am Stück nehmen sondern soll es aufteilen auf die Arbeitsjahre. Es beginnt mit 25 und hört mit 65 auf. Jetzt rechne mal wieviel Tage das pro Jahr sind.
      Die idee ist das du es flexibel beziehen könntest.
      8 1 Melden
  • yannis675 19.08.2018 08:35
    Highlight Die richtige Richtung...
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  • Melker Spitzwegerich 19.08.2018 08:16
    Highlight Hahaha...sinnvolle und gute Idee, leider wird Russland eher einen schwulen Präsidenten haben als dass insbesondere die älteren Schweizern den jungen etwas Gönnen was sie selber nicht hatten...
    34 11 Melden
  • Toerpe Zwerg 19.08.2018 08:15
    Highlight Der Ausdruck Sabbatical wird etwas gar inflationär verwendet, meinte er doch eigentlich eine Auszeit von Studium Alltag, um einer Forschungstätigkeit nachgehen zu können.
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    • FrancoL 19.08.2018 09:30
      Highlight Es ist auch möglich dass ein Ausdruck über Jahre einen anderen Sinn erhält und wenn dies eine Vielzahl von Personen so sehen ist der Ausdruck durchaus angebracht.
      11 6 Melden
    • Rhabarber 19.08.2018 09:50
      Highlight Sprache lebt! Sabbatical kommt von Sabbat und heisst eigentlich auch nur Samstag. Das Wort wurde also schon für die von dir genannte Tätigkeit entfremdet. Also was solls? Sprache unterliegt einer eigenen Evolution.

      Die Herkunft von "Zwerg" ist übrigens auch ungeklärt. In der Forschung werden aktuell drei Ableitungen diskutiert: Trugwesen, Gespenst oder Dämon.
      11 5 Melden
    • Nocciolo 19.08.2018 10:01
      Highlight Das stimmt. Nennen wir es also Auszeit?
      8 1 Melden
  • TodosSomosSecondos 19.08.2018 08:15
    Highlight Ich bin zu 80% angestellt. Dies definiert aber lediglich, was ich jeweils pro Monat abliefern muss, wie wann wo ist mir überlassen.

    In der Regel schaffe ich das Pensum mit 6 3-Stundenblöcken pro Woche. 3 Stunden konzentriertes und intensives Arbeiten ohne Surfen, Kaffeegelaber mit Kollegen, sinnlosen Sitzungen, wo sich irgendwelche Affen profilieren wollen, etc.

    Ich bin mir ziemlich sicher, wenn man mehr auf Leistung denn auf Anwesenheitszeit gehen würde, würde sich in vielen Berufen die Arbeitszeit senken und die Produktivität massiv steigern lassen. Zum Wohle aller.
    363 25 Melden
    • FrancoL 19.08.2018 09:34
      Highlight Das bezweifle ich als Unternehmer, denn die Branchen sind mehr als unterschiedlich. Nehmen wir einmal meine Branche die Baubranche, da ist schon eine ungeregelte Arbeitszeit problematisch weil x Gewerke ineinander greifen und somit Leistungen pünktlich erbracht werden müssen, sonst steht das System still.
      Es gibt nicht so viele Berufe die sehr flexibel gestaltet werden können. Der Dienstleistungsbereich als weiteres Beispiel wird eher immer mehr zu einem strukturierten Arbeitgeber.
      31 6 Melden
    • FrancoL 19.08.2018 09:38
      Highlight Also Du willst behaupten dass du mit 18 Stunden die Woche einen ein 32 StundenPensum sauber leisten kannst. Ich würde mal behaupten, dass dies eher einen Einzelfall darstellt und es liesse sich auch fragen, wer da die Zeche bezahlt.
      Ich kenne eine Vielzahl von Berufen und kaum einen in denen Spitzenkräft in der Hälfte der Zeit dass Vollpensum schaffen.
      Aber Genies gibt es wohl überall, nicht nur im Weissen Haus.
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    • Patho 19.08.2018 09:48
      Highlight In welchem Universum sind 18h/Woche eine normale 80%-Anstellung?
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    • Frances Ryder 19.08.2018 10:05
      Highlight Das geht halt nur in Büro Jobs. Alles mit Kundenkontakt besteht die Arbeitsleistung hauptsächlich darin anwesend zu sein.
      35 5 Melden
    • Jein 19.08.2018 10:06
      Highlight Das Phänomen das du beschreibst heisst Parkinson's law: "work expands so as to fill the time available for its completion".

      Hängt auch damit zusammen dass die Produktivität ab einer bestimmten wöchentlichen Arbeitszeit einen abnehmenden Grenznutzen aufweist.
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    • derlange 19.08.2018 11:25
      Highlight Das mag im Dienstleistungsbereich so sein, was ist mit den Handwerkern?
      Findest du es korrekt, für 40% Arbeit 80% Lohn zu fordern? Schon mal mit deinem Arbeitsgeber darüber gesprochen? Du verteuerst unser Wirtschaftssystem - und dies unnötig!

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    • Garp 19.08.2018 12:57
      Highlight Ich mag es ihnen gönnen. Ihr Modell geht aber nur in wenigen Berufen. Alle die mit Menschen arbeiten, können ihr Wochenpensum nicht in 18 h erledigen, genau so wenig wie Handwerker, Reinigungskräfte und viele mehr. Sie sind sehr privilegiert. Ich hoffe das ist ihnen bewusst.
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    • who cares? 19.08.2018 17:56
      Highlight Was genau arbeitest du? Sogar ich, wo viele flexible Aufgaben habe im Job kann nicht einfach ab 15 Uhr keine Emails mehr beantworten. Arbeitest du ganz alleine und musst nie etwas austauschen oder bist auf die Arbeit von jemandem angewiesen?
      Das ist in fast keinem Job so.
      1 0 Melden
    • Blitzableiter 20.08.2018 23:02
      Highlight Ich seh da mehr Burnouts als "Wohl für alle". In gewissen Berufen ja, ja mag sein das es klappen könnte. Aber z.b In der Pflege? Polizei? Detailhandel ? Wie soll das dort funktioren? Und in der Industrie, beim Arbeiten in der Produktion wird das auch nicht aufgehen. Gesteigerte Produktivität bedeutet dort einfach mehr Gewinn. Aber kein Chef der Welt wird sich das auch wieder nehmen lassen wollen und etwa die Arbeitszeiten senken!
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  • Lullaby 19.08.2018 08:02
    Highlight Jaa, bin ich voll dafür..!
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