Schweiz
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Die SP fordert weniger Arbeitszeit – und ein Sabbatical für alle

Nicht nur SBB-CEO Andreas Meyer soll in den Genuss eines Sabbaticals kommen. Die SP will, dass jeder einmal im Arbeitsleben die Chance dazu hat. Allgemein soll das Arbeitsleben angenehmer werden. 

Othmar von Matt / Schweiz am Wochenende



Es warf hohe Wellen. Ende Mai nahm SBB-CEO Andreas Meyer nach elf Jahren an der Konzernspitze ein zweimonatiges Sabbatical. Nach seiner Rückkehr schwärmte Meyer auf Twitter von dieser Erfahrung. Ab und zu richtig abschalten wolle er auf allen Ebenen fördern. Und im Mitarbeitermagazin sagte er: «Ich glaube, das wird wichtiger in einer Zeit, in der das Tempo schneller wird.»

Die SP Schweiz hat sich Meyers Aussagen offensichtlich zu Herzen genommen. Sie fordert im neuen Wirtschaftskonzept, das am Parteitag im Dezember verabschiedet wird, ein Sabbatical für alle Angestellten. Der bezahlte Urlaub soll an keine Bedingungen geknüpft sein. «Dieser Urlaub dauert maximal 12 Monate und kann flexibel bezogen werden, ab 25 Jahren bis zum ordentlichen Rentenalter», heisst es im SP-Wirtschaftspapier. «Die Entschädigung entspricht dem Existenzminimum.» Wie das Sabbatical finanziert werden soll, ist noch nicht klar. SP-Vizepräsident Beat Jans kann sich eine Mischfinanzierung zwischen Bund und Unternehmen vorstellen.

Grundsätzlich will die SP die Arbeit gerechter verteilen. «Unser wichtigstes Ziel ist gute Arbeit für alle», heisst es im Konzept. Deshalb sollen die Arbeitszeiten wieder sinken, von heute 45 bis 50 Stunden pro Woche in einem ersten Schritt auf 40 und mittelfristig auf 35 Stunden, bei vollem Lohnausgleich. «Nur so können wir auch in Zukunft möglichst viele Menschen in der Arbeitswelt halten», steht im Papier. «Die Schweiz hat heute ein Problem mit der Verteilung der Erwerbsarbeitszeit.»

Der wirtschaftliche Fortschritt und die wachsende Arbeitsproduktivität sollten endlich wieder den Lohnabhängigen zugutekommen. «Damit könnte die Lebensarbeitszeit inklusive Sorgearbeit abnehmen, und wir alle hätten mehr Zeit für private oder gesellschaftliche Aktivitäten.» Eine kollektive Senkung der Wochenarbeitszeit bei gleichbleibendem Lohn sei eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die individuelle Flexibilisierung der Arbeit «eine Befreiung» sein könne.

Christian Levrat, President du Parti Socialiste Suisse, PS, boit une biere en manifestant devant la brasserie Cardinal contre la fermeture de cette derniere ce samedi 4 septembre 2010 a Fribourg. Feldschloesschen, proprietaire de Cardinal, a annonce mardi dernier qu'il allait fermer le site de Cardinal a Fribourg. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Chrsitian Levrat, Präsident der SP Schweiz. (Archivbild) Bild: KEYSTONE

Wer seinen Platz in der Arbeitswelt verliert, soll künftig in der Allgemeinen Erwerbsversicherung (AEV) aufgefangen werden. In ihr möchte die SP Arbeitslosenversicherung (ALV), Erwerbsersatzordnung (EO), Unfallversicherung (UV) und Sozialhilfe vereinen. Die AEV soll über Lohnprozente und Steuern finanziert werden. Viele Probleme des heutigen Sozialsystems wie Versicherungslücken, Bürokratie und Stress für die Betroffenen würden damit verbessert. Trotz grosser Zahl von Sozialversicherungen sei das soziale Netz in der Schweiz nicht durchgängig, heisst es im Papier. «Es ist kompliziert und verzettelt.»

Die SP will zudem, dass psychosoziale Risiken bei den Sozialversicherungen berücksichtigt werden. Burnout, Depression und andere stressbedingte Erkrankungen sollen als Berufskrankheiten anerkannt werden. (aargauerzeitung.ch)

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85
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    Alle Leser-Kommentare
  • Peha 20.08.2018 07:20
    Highlight Highlight Typisch SP... Bezahlte Auszeit für jeden, kürzere Arbeitswochen bei vollem Lohn... aber kein Plan wie und v.a. wer dies alles finanzieren soll... anscheinend wie immer beim linken Lager... die bösen Unternehmen und die „Besserverdienenden“...
    15 38 Melden
    • Gähn 20.08.2018 16:40
      Highlight Highlight Es ist ja auch so viel besser sich für die Firma kaputt zu schuften, von einem Ausländer ersetzt zu werden, während der Frmenbesitzer irgendwo als Politiker heuchlerisch herum heult, dass Ausländer Schweizer die Jobs wegnehmen.
      Sorry, aber unsere angebliche Volksparteien und Wirtschaftspolitiker sind einfach nur gnadenlos verlogene Heuchler.
      21 2 Melden
  • So en Ueli 20.08.2018 06:27
    Highlight Highlight Ja ja, die SP möchte noch vieles, wenn der Tag lange ist. Lustige Ideen, aber keinen Plan bezüglich der Finanzierung. Solche Leute hat man gerne. Niiicht!
    14 41 Melden
    • Midnight 20.08.2018 07:43
      Highlight Highlight Also das mit der Arbeitszeit hat ein Grossteil von Europa schon verstanden. Allen voran der Skandinavische Raum.
      Vorteil: Die Arbeitnehmer haben mehr Freizeit, sind erholter und deutlich produktiver, arbeiten aber zwei Stunden weniger am Tag als wir.
      Tatsächlich sind die Arbeitsstunden, welche über 6h am Tag hinausgehen meistens für die Katz, kosten den Arbeitgeber also nur Geld, ohne dass er dafür die gleiche Leistung erhält.

      Von gesundheitlichen Effekten und Folgekosten ganz zu schweigen...
      21 5 Melden
    • So en Ueli 20.08.2018 10:50
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, was das Problem ist. 8 1/2 Stunden pro Tag arbeiten ist für mich zumindest nicht negativ. Aber ja man kann gerne weniger arbeiten. Aber wenn man dann weniger Lohn erhält soll man einfach nicht jammern. Früher musste man 6 Tage die Woche und oft 9-10 Stunden am Tag arbeiten. Heute müssen wir weniger und dennoch meckern die Leute, dass es zu viel ist. Hans Dampf im Schneckenloch, hat alles was er will, aber das was er hat, dass möchte er nicht und das was er nicht hat, dies möchte er haben. Ersetze Hans durch nörgelnden CH Arbeitnehmer.
      10 17 Melden
    • Klaus07 20.08.2018 19:05
      Highlight Highlight @so en Ueli
      Früher musste man... gell es ist doch schon toll muss man nicht mehr 6 Tage und 9-10 Stunden pro Tag malochen. Oder wünschen Sie sich diesen Zustand zurück? Die Veränderungen haben sich sehr positiv ausgewirkt (Lebensqualität - Einkommen - Mobilität - Freizei) und die Wirtschaft funktioniert hervorragend. Wahr doch schon toll, das Linerale und Soziale kräfte (Linke) sich für uns Bürger eingesetzt haben. Warum nicht 6h Tage und mehr Ferien? Was ist daran so schlimm? Die Wirtschaft wird auch diese Ideen verkraften.
      10 5 Melden
  • MaskedTruth 19.08.2018 18:09
    Highlight Highlight Hmm, das schmeckt schon ein wenig nach BGE, Herr Levrat! Gefällt mir!
    19 8 Melden
  • Mova 19.08.2018 14:59
    Highlight Highlight Ich fordere einen Maulkorb für alle SP Mitglieder. Insbesondere für Vorstösse, welche am Ende die Allgemeinheit zu zahlen hat.
    33 123 Melden
    • Elderwand 19.08.2018 15:50
      Highlight Highlight Weil sich Burnout-Patienten und Arbeitslose ja selber tragen, gell.
      41 11 Melden
    • Raembe 19.08.2018 17:31
      Highlight Highlight Ah also wie damals in Nazideutschland. Kritische Stimmen verstummen lassen....
      35 12 Melden
    • roger.schmid 19.08.2018 18:59
      Highlight Highlight @Mova: wenn du etwas gegen Redefreiheit hast, ist die Schweiz ev. nicht das richtige für dich..
      36 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 19.08.2018 14:29
    Highlight Highlight Das sind doch sehr vernünftige Vorschläge von Levrat!
    Leider funktioniert "Das grosse Hamsterrad" nicht vernünftig.
    Wir müssen immer mehr arbeiten, damit immer mehr Leute immer höhere Gewinne abschöpfen können und immer mehr konsumiert und weggeworfen wird, damit immer mehr Leute krank werden und Immer mehr Pflege und Medikamente benötigen, damit das Brutto-Sozial-Produkt weiter wächst und die Stimmung an den Börsen freudig und zuversichtlich bleibt.
    Gesunde Menschen, die weniger arbeiten, weniger konsumieren und wegwerfen und auch noch weniger krank sind, sind Wirtschafts-feindlich!
    39 14 Melden
    • Karoon 19.08.2018 22:23
      Highlight Highlight Schau mal in die Fabrikstatistiken des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, was dort zu Arbeits- und Freizeiten steht. Dann reden wir wieder. Von wegen "wir arbeiten immer mehr"...
      13 6 Melden
    • Midnight 20.08.2018 07:55
      Highlight Highlight @Karoon Dort gab es auch noch keine Gewerkschaften und die Ausbeuter hatten freie Hand.

      Trotzdem wurde, seit ich vor 12 Jahren meine Lehre angefangen habe, die Wochenarbeitszeit um zwei Stunden erhöht, aus Gründen... In der gleichen Zeitspanne haben sich gewisse Wirtschaftsfunktionäre sogar für eine 44h-Woche ausgesprochen - natürlich ohne Lohnanpassung!

      Es geht im Moment schon in die falsche Richtung...
      15 3 Melden
  • legis 19.08.2018 13:13
    Highlight Highlight Während der WM nur 5-6h gearbeitet statt 8h, Gleitzeit sei Dank!
    War nicht weniger produktiv, dafür effektiver!
    8h sind Schwachsinn, min 2 davon gegen für Käfele, Pausen, blabla Zwischendurch und lustlose Phasen in denen man auf Watson chillt, drauf!
    86 11 Melden
    • Garp 19.08.2018 14:18
      Highlight Highlight Dann haben sie einen Superjob, bzw. leisten weniger als sie könnten, im normalen Arbeitsalltag. Käffele und Pläuderle und Watson ist für viele nicht möglich oder hätte die Kündigung zur Folge.
      30 6 Melden
    • FrancoL 19.08.2018 14:22
      Highlight Highlight Man muss aber zuerst auch eine Präsenz von 5-6 Stunden überhaupt als Möglichkeit bekommen, denn ehrlich gesagt wenn meine Mitarbeiter nur 5-6 Stunden erreichbar sind dann geht das nicht, dh unsere Dienstleistung wäre schnell einmal nicht mehr gefragt.
      Zudem gibt es Berufe bei denen das Käfele und Watson chille grundsätzlich gar nicht machbar ist. Wen ich die Baubranche betrachte, da gibt es wohl Leerläufe aber so viel "Gekäfelt" und Pausen kennt man nicht.
      22 6 Melden
    • rodolofo 19.08.2018 14:31
      Highlight Highlight Pssst!
      Wenn Du das zu oft herum plagörst, wirst Du bald keine solchen Pausen für Blabla mehr haben...
      18 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 19.08.2018 10:54
    Highlight Highlight Gute Idee! Hat meine Unterstützung.
    27 15 Melden
  • Holden Caulfield 19.08.2018 10:48
    Highlight Highlight Wo kann ich unterschreiben?
    36 6 Melden
  • Ökonometriker 19.08.2018 10:44
    Highlight Highlight Ich schreib' einfach alle meine Überstunden auf und nimmer mir auch 2 Monate frei pro Jahr als Kompensation.

    Die SP sollte erstmal schauen, dass die geltenden Gesetze richtig umgesetzt werden. Zu viele Arbeitnehmer schreiben nicht alle ihre Arbeitsstunden auf und arbeiten so zu viel - ohne Bezahlung!
    33 12 Melden
    • pun 19.08.2018 14:06
      Highlight Highlight Also so wie ich deinen Kommentar lese, schreibst du selbst nicht alle Überstunden auf, verlangst aber von der SP, dass sie dies für dich umsetzt? 🤔

      Du kennst bestimmt die Mehrheitsverhältnisse in diesem Land?
      8 9 Melden
    • Garp 19.08.2018 14:15
      Highlight Highlight Wieso wehren sie sich nicht selber als Arbeitnehmer? Und was ist mit den andern Parteien? Könnte sich die FDP, CVP, Grüne usw. auch alle drum kümmern.
      6 3 Melden
    • FrancoL 19.08.2018 14:25
      Highlight Highlight Gibt es, aber das Hauptproblem ist eher der Lohn der unteren Verdienstklassen. Würde man diesen fairer gestalten dann würde es auch Überzeit in einem gewissen Mass besten ertragen.
      14 3 Melden
  • 7immi 19.08.2018 10:13
    Highlight Highlight grundsätzlich ist die idee nicht schlecht, die finanzierung über den bund finde ich aber falsch. der bund ist verpflichtet, in notsituationen zu helfen, nicht aber für eine komfortleistung, wie dies eine wäre. die finanzierung soll zwischen arbeitgeber und -nehmer stattfinden, der staat hat damit nichts zu tun.
    32 6 Melden
    • DerTaran 20.08.2018 08:55
      Highlight Highlight Die Krankenkassen und z.B. Versicherungen, die davon profitieren (weniger Krankheiten, Burnout und Unfälle) könnten sich ebenfalls beteiligen, indem sie wären dem Sabatical auf Prämien verzichten.
      5 2 Melden
  • der Denker 19.08.2018 09:54
    Highlight Highlight Nun es geht leider nicht mit immer weniger Arbeitsstunden. In der Planungsbranche gibt es jetzt scho zu wenig Arbeitnehmer, wenn ich jetzt nicht mehr 40-50 h arbeiten darf, dann bekomme ich eher ein Burnout als wenn ich so 45 h arbeite.
    4 41 Melden
    • Globidobi 19.08.2018 14:15
      Highlight Highlight Das verstehe ich nicht, ihr Arbeitgeber könnte weniger Aufträge annehmen und so die Arbeitszeit verbessern. Der Körper benötigt seine Phasen ohne Druck, sonst bist du schnell in einem Burnout.
      18 4 Melden
    • Pisti 19.08.2018 20:14
      Highlight Highlight Sie sind ein lustiger, viele Firmen könnten den Laden gleich schliessen wenn sie weniger Aufträge hätten.
      Die Idee mit dem Sabbatical finde ich zwar grundsätzlich gut, die Arbeitszeit zu senken im Allgemeinen ist aber reine Träumerei. Wie ein Handwerker oder Bauarbeiter, die gleiche Arbeit in 5h anstatt in 8h effizienter erledigen soll wissen wohl nur die SP’ler.
      7 14 Melden
  • dding (@ sahra) 19.08.2018 09:54
    Highlight Highlight Na ja. Tönt Jetz etwas nach "Flucht nach vorne"
    Die SP versucht den Populismus der Juso zu imitieren.

    Ist ja auch nicht ernsthaft gemeint.

    Next bitte.
    29 57 Melden
    • Globidobi 19.08.2018 14:17
      Highlight Highlight Das Ganze ist eher als Anreger für die öffentliche Diskussion des Themas gedacht.
      14 6 Melden
    • FrancoL 19.08.2018 14:27
      Highlight Highlight Weil Du es nicht ernst nimmst, ist es nicht ernst gemeint, so wohl Deine Argumentation.

      Aber es ist ein möglicher Ansatz und erst noch ein Ansatz der realisiert werden könnte wenn man ETWAS fairere Löhne hätte.
      20 5 Melden
  • FrancoL 19.08.2018 09:43
    Highlight Highlight Der Krug an der Sache oder an der Idee/Forderung der SP ist doch die unterschiedliche Sicht des Geben und Nehmens. Man könnet durchaus Modelle finden die diese Forderungen teilweise erfüllen würden, doch da müsste man ehrlich das was man leistet und das was man fordert in die Waagschale werfen.
    Ich kenne x Personen die gerne für sich Freiheiten nehmen, Arbeitsblöcke nach ihrem Gusto gestalten wollen und genau diese Personen flippen dann wenn jemand ihnen eine Leistung nicht zur gewünschten Zeit liefert, weil eben diese andere Person auch ihre Leistung nach ihrem Gusto gestalten will.
    20 6 Melden
  • Flötist 19.08.2018 09:36
    Highlight Highlight Das wär mal ein Deal für ein AHV Paket! 12 Monate Sabbatical im Arbeitsleben, dafür Rentenalter 66 für alle.
    24 8 Melden
  • andrew1 19.08.2018 09:30
    Highlight Highlight Billiger stimmenfang. Schlussendlich bezahlt man den ganzen sp-spass dann doch selbst oder macht doppelschichten für die fehlenden kollegen.
    21 36 Melden
    • Astrogator 19.08.2018 13:53
      Highlight Highlight Unbedingt Armee und Ferien abschaffen, denn: „Schlussendlich bezahlt man den ganzen [...]spass dann doch selbst oder macht doppelschichten für die fehlenden kollegen.“
      23 9 Melden
    • FrancoL 19.08.2018 14:53
      Highlight Highlight Oder man findet eine gerechtere Verteilung der Gewinne.
      16 6 Melden
  • eBart! 19.08.2018 09:16
    Highlight Highlight Spielt doch keine Rolle ob die Idee von links oder von rechts kommt - würde für alle gelten.

    Norwegen und Schweden machen es vor. Es klappt und die sind nicht gerade unglücklich. Manchmal ist weniger definitiv mehr.
    46 7 Melden
  • ströfzgi 19.08.2018 09:11
    Highlight Highlight KMU, 5 Personen. Jetzt geht einer 1 Jahr. Wer macht in der Zeit seinen Job? Die andern 4? Herr Levrat? Die SP?

    "Wie das Sabbatical finanziert werden soll, ist noch nicht klar." … alles klar 😉
    33 38 Melden
    • pun 19.08.2018 14:08
      Highlight Highlight Geht einer ein halbes Jahr in Zivildienst oder nimmt sich eine Frau Mutterschaftsurlaub geht's ja auch! Die Lohnsumme wird in dieser Zeit für eine Vertretung frei, weil ja ein anderes Modell das Sabbatical finanziert.
      25 10 Melden
    • FrancoL 19.08.2018 14:56
      Highlight Highlight Falsch, nicht die anderen 4 sondern der geeignete Ersatz. Alles machbar wenn der Wille da ist.
      Und die Finanzierung liesse sich auch regeln wenn die Gewinne etwas gleichmässiger verteilt werden.
      27 13 Melden
  • Glücksbringer 19.08.2018 09:02
    Highlight Highlight Auch die Vertreter der Gemeinwohl Ökonomie fordern ein Sabbatical.
    https://www.ecogood.org/de/schweiz/uber-uns/
    32 13 Melden
  • Schnuderbueb 19.08.2018 08:46
    Highlight Highlight Die SP wird es nie begreifen! Das emsige, stolze, aufrichtige, patriotische, protektionistische Schweizer Volch wird nie für sich ein Sabbatical und weniger Arbeitszeit in Anspruch nehmen wollen. Genau so wie es keine mindestens 4000 Fr. bei 100% Arbeit und mehr Ferien in Anspruch nehmen will. Ebenso will es auch in und ausländische Grossfirmen fiskalisch begünstigen.
    Das alles! Mehr Geld und Freizeit will dieses altruistische ehrliche Volch nur ihren in und ausländischen CEOs und Millionären zugestehen liebe SP.🙄 🤷‍♂️
    154 152 Melden
    • TodosSomosSecondos 19.08.2018 09:25
      Highlight Highlight Leider wahr
      27 7 Melden
    • Acacia 19.08.2018 09:45
      Highlight Highlight Muss man zweimal lesen..😊
      User Image
      23 3 Melden
    • Unclemitch 19.08.2018 11:21
      Highlight Highlight Stimmt so nicht ganz, das Volch möchte das schon, kriegt aber sofort kalte Füsse wenn Väterchen Wirtschaft 'Arbeitstellen Verlust, Verlagerung ins Ausland, Verlust vom Wohlstand' ruft. Dass Väterchen Wirtschaft oft bisschen flunkert merkt das Volch nicht....
      51 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • flying kid 19.08.2018 08:42
    Highlight Highlight Die SP mal wieder...
    Ist sehr einfach Ideen in den Raum zu stellen, aber dann nicht wissen, wie es finanziert werden soll. Populismus pur.
    Auch wenn die Idee in erster Linie schön und gut klingt, bevor man damit an die Öffentlichkeit geht, wäre es angebracht gewesen, sich wenigsten ein wenig mit der Finanzierung auseinander zu setzen.

    Aber beim Geld der anderen ausgeben war/ist die SP seit eh und je stark. Schade.
    137 230 Melden
    • FrancoL 19.08.2018 09:25
      Highlight Highlight Bist Du sicher es es immer um das Geld der ANDEREN geht? Ist das Geld der Unternehmung eigentlich immer das Geld der ANDEREN? ist es nicht so dass ein Teil dieses Geldes auch nicht unbedingt den Anderen gehört sondern auch denen die dieses Unternehmen florieren lassen?

      Damit meine ich nicht dass alle gleich viel verdienen müssen, aber mit einer flacheren Lohn-Pyramide liesse sich doch einiges zum Guten ändern.

      Die Finanzierung @flying kid ist bei der SP keine Utopie, sie ist durch faire Löhne durchaus machbar. Nicht im Sinne der Bürgerlichen aber der Ansatz ist bekannt und auch machbar.
      30 11 Melden
    • TheDude10 19.08.2018 09:28
      Highlight Highlight Die Schweiz ist eines der reichsten Länder der Welt. Im Gegensatz zu den Nordeuropäeschen Länder gönnen wir uns fast nichts, woran liegt das?

      Eine gute Idee muss reifen und ausdikutiert werden. Die Finanzierung wäre kein Problem, wenn wir faire Steuer erheben würden.
      39 9 Melden
    • Flötist 19.08.2018 09:34
      Highlight Highlight @flying kid Wer etwas will, sucht nach Wegen. Wer etwas nicht will, sucht nach Gründen. Anstatt Jammern, selber etwas mitdenken... ausser du willst es nicht.
      22 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • yannis675 19.08.2018 08:35
    Highlight Highlight Die richtige Richtung...
    256 51 Melden
  • Toerpe Zwerg 19.08.2018 08:15
    Highlight Highlight Der Ausdruck Sabbatical wird etwas gar inflationär verwendet, meinte er doch eigentlich eine Auszeit von Studium Alltag, um einer Forschungstätigkeit nachgehen zu können.
    74 40 Melden
    • FrancoL 19.08.2018 09:30
      Highlight Highlight Es ist auch möglich dass ein Ausdruck über Jahre einen anderen Sinn erhält und wenn dies eine Vielzahl von Personen so sehen ist der Ausdruck durchaus angebracht.
      11 6 Melden
    • Rhabarber 19.08.2018 09:50
      Highlight Highlight Sprache lebt! Sabbatical kommt von Sabbat und heisst eigentlich auch nur Samstag. Das Wort wurde also schon für die von dir genannte Tätigkeit entfremdet. Also was solls? Sprache unterliegt einer eigenen Evolution.

      Die Herkunft von "Zwerg" ist übrigens auch ungeklärt. In der Forschung werden aktuell drei Ableitungen diskutiert: Trugwesen, Gespenst oder Dämon.
      11 5 Melden
    • Nocciolo 19.08.2018 10:01
      Highlight Highlight Das stimmt. Nennen wir es also Auszeit?
      8 1 Melden
  • TodosSomosSecondos 19.08.2018 08:15
    Highlight Highlight Ich bin zu 80% angestellt. Dies definiert aber lediglich, was ich jeweils pro Monat abliefern muss, wie wann wo ist mir überlassen.

    In der Regel schaffe ich das Pensum mit 6 3-Stundenblöcken pro Woche. 3 Stunden konzentriertes und intensives Arbeiten ohne Surfen, Kaffeegelaber mit Kollegen, sinnlosen Sitzungen, wo sich irgendwelche Affen profilieren wollen, etc.

    Ich bin mir ziemlich sicher, wenn man mehr auf Leistung denn auf Anwesenheitszeit gehen würde, würde sich in vielen Berufen die Arbeitszeit senken und die Produktivität massiv steigern lassen. Zum Wohle aller.
    363 25 Melden
    • FrancoL 19.08.2018 09:34
      Highlight Highlight Das bezweifle ich als Unternehmer, denn die Branchen sind mehr als unterschiedlich. Nehmen wir einmal meine Branche die Baubranche, da ist schon eine ungeregelte Arbeitszeit problematisch weil x Gewerke ineinander greifen und somit Leistungen pünktlich erbracht werden müssen, sonst steht das System still.
      Es gibt nicht so viele Berufe die sehr flexibel gestaltet werden können. Der Dienstleistungsbereich als weiteres Beispiel wird eher immer mehr zu einem strukturierten Arbeitgeber.
      31 6 Melden
    • FrancoL 19.08.2018 09:38
      Highlight Highlight Also Du willst behaupten dass du mit 18 Stunden die Woche einen ein 32 StundenPensum sauber leisten kannst. Ich würde mal behaupten, dass dies eher einen Einzelfall darstellt und es liesse sich auch fragen, wer da die Zeche bezahlt.
      Ich kenne eine Vielzahl von Berufen und kaum einen in denen Spitzenkräft in der Hälfte der Zeit dass Vollpensum schaffen.
      Aber Genies gibt es wohl überall, nicht nur im Weissen Haus.
      25 9 Melden
    • Patho 19.08.2018 09:48
      Highlight Highlight In welchem Universum sind 18h/Woche eine normale 80%-Anstellung?
      40 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lullaby 19.08.2018 08:02
    Highlight Highlight Jaa, bin ich voll dafür..!
    151 29 Melden

Sozialdetektive-Befürworter leaken Betrüger-Videos – laut Datenschützer ist das verboten

Kurz vor der Abstimmung am 25. November lassen die Befürworter des neuen Sozialdetektiv-Gesetzes den Medien Videos von Versicherungsbetrügern zukommen. Diese Weitergabe von Observationsmaterial ist gemäss dem Eidgenössischen Datenschützer «nicht rechtens». Die Gegner der Vorlage sprechen von «sozialer Brandstiftung».

Das von der Aargauer Zeitung veröffentlichte Video zeigt einen Arbeiter, der gelenkig über Baugerüste geht und Wände streicht. Während der Observation arbeitete er teilweise elf Stunden auf einer Baustelle. Dabei litt er gemäss Arztberichten angeblich unter grossen Schmerzen an Schulter, Rücken und Knie und konnte deshalb offiziell lediglich drei Stunden am Tag als Magaziner arbeiten.

Auch Aufnahmen eines arbeitsunfähigen, angeblich sozial isolierten Mannes, der sich gemäss Aussagen …

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