Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Andreas Meyer, SBB CEO praesentiert das neuste Programm

SBB-Chef Andreas Meyer nahm sich eine Auszeit und predigte, wie wichtig diese gewesen sei. Zukünftig soll das für Mitarbeiter aber nicht mehr möglich sein.  Bild: KEYSTONE

SBB-Chef bezieht zwei Monate Sabbatical – und will Angestellten Extraferien streichen

12.08.18, 06:34 12.08.18, 09:01


SBB-Chef Andreas Meyer sorgt zur Zeit für grosses Kopfschütteln. Nach elf Jahren nahm sich der CEO eine Auszeit und verreiste für zwei Monate. Auf Twitter protze er, wie wichtig diese Auszeit für ihn gewesen sei. Konkret: Man solle «ab und zu richtig Abschalten auf allen Ebenen weiter fördern», wie der Blick schreibt.

Meyer machte Gebraucht von bezahlten Ferien. Diesen Anspruch haben Kadermitarbieter nach zehn Dienstjahren. Reguläre Angestellte können nach 25 Jahren zwischen einem zusätzlichen Monatslohn oder einem Monat Ferien auswählen.

So sehen die neuen SBB-Züge von Innen aus

Video: srf/SDA SRF

Künftig soll damit aber ganz Schluss sein. Manuel Avallone, Vizepräsident der Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV), führt mit der SBB seit längerem zähe Verhandlungen über die Ausarbeitung eines neuen Gesamtarbeitsvertrages (GAV). Mitarbeiter sollen keine zusätzlichen Ferien mehr erhalten, zitiert Blick Avallone. Treueprämien sollen nur noch in Form von Geld ausbezahlt werden. 

«Völlig unglaubwürdig»

SBB-Sprecher Stephan Wehrle sieht in der Aussage von Andreas Meyer keinen Widerspruch: «Unabhängig von den laufenden GAV-Verhandlungen haben die SBB flexible Arbeitszeit­modelle, mit welchen Zeitguthaben angespart werden können.» Die Überzeit könne in Form von Ferientagen kompensiert werden. 

Die Gewerkschaft stört sich an dieser Aussage. «Meyer predigt, wie wichtig abschalten sei, und will den Angestellten gleichzeitig Ferien streichen. Damit macht er sich völlig unglaubwürdig.» (vom)

SBB-App Kurs für Rentner

Video: srf/SDA SRF

SBB SwissPass

So stellt sich SBB-Präsident Gygi die Zukunft des Generalabonnements vor

SBB verpassen Mitarbeitern einen Maulkorb zur Pannen-Karte: «Bitte äussern Sie sich nicht negativ zum SwissPass» 

Ärger mit der SBB-Karte: SwissPass blockiert Kreditkarten und erschwert Bezahlung

SBB-Personenverkehr-Chefin: «SwissPass ist bloss eine ‹dumme Karte›, sie kann nicht viel.»

Tschüss blaues GA, ciao blaues Halbtax: Ab morgen gibts nur noch den roten «SwissPass» 

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

81
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
81Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • meglo 13.08.2018 15:37
    Highlight Soviel kann man gar nicht essen, wie man da kotzen muss.
    4 1 Melden
  • dracului 13.08.2018 07:15
    Highlight Dem SEV ist aktuell jedes Mittel recht Schlagzeilen zu machen und Einseitigkeit als Notwendigkeit zu verkaufen. Dass jedoch sogar alle KV-Jobs (Finanzen, HR, IT etc.), die es auch ausserhalb der SBB gibt, dem GAV unterstellt sind, versteht der zahlende Bahnreisende nicht. Soll der GAV nicht spezialisierte Jobs schützen? Der GAV wurde übermächtig in der SBB, schützt die Falschen und hindert die SBB am Weiterkommen. Nur mit Zugeständnissen können tragfähige Lösung gefunden werden: Die Führung der SBB muss die Menschen sehen lernen und der SEV muss an der Zukunft mitarbeiten wollen.
    2 9 Melden
  • JackMac 12.08.2018 21:50
    Highlight Ich kann den kerl mit seinem immerwährenden möchtegern jugendgrinsen nicht ausstehen.
    Mit geschätzten 200 k Trinkeld für 8 Woche Ferien kann man ja auch gut überleben, nicht?
    Da kanst du die MS Pundito auch für dich alleine buchen und der arbeitenden Bevölkerung erklären, weshalb eine Auszeit so wichtig ist.
    22 2 Melden
  • Mac Clay 12.08.2018 17:02
    Highlight Diese Info ist falsch! Extra Urlaub kann mit einem speziellen Zeit-Ansparungsverfahren nach wie vor gesammelt werden. Die Treueprämie würde nur noch in Geld statt Zeit gutgeschrieben. Somit kann freie Zeit mit Geld gekauft werden. Tscheggsch es? Zuerst recherchieren Statt Halbwahrheiten berichten.Danke!
    7 47 Melden
    • Urymat 12.08.2018 19:17
      Highlight Du hast recht. Man kann z.B. Zulagen, den 13ten, etc. statt Geld , in Zeit auf dieses Konto buchen. Nur gibt es in Gottesnahmen auch bei der SBB viele, z.B . Familienväter die auf diese Zulagen, 13ter, etc. in Geld angewiesen sind. Im weiteren möchte die GL am liebsten auch bei diesen Zulagen (Sonntag/Nacht) Einspahrungen machen. Herr Meyer musste ja seinen Boni nicht in Zeit auf dieses Konto buchen. Das Sabbatical gibts einfach so nach 10 Jahren.
      Die "unteren" Mitarbeiter müssen für 2 Monate über 20 Jahre treu bei der SBB sein.
      16 1 Melden
    • Urymat 12.08.2018 19:23
      Highlight Die Treueprämie in Geld statt Zeit oder Geld. Das möchte die GL der SBB. Das Argument, es ist zu kompliziert, die TP in Zeit gutzuschreiben. Die GAV Verantwortlichen der SBB machten den Vorschlag, unbezahlten Urlaub zu beziehen. UBU zu beziehen kann bei der SBB sehr kompliziert sein. Vorallem bei den Berufsgruppen, bei denen immer Unterbestand herrscht.
      TP ins Flexakonto als Zeit. Kein Problem, aber bitte wo ist dort der Unterschied zu TP ins TP Konto?
      Die SBB will sich doch einfach die finanziellen Rückstellungen sparen.
      13 0 Melden
    • Astrogator 13.08.2018 05:25
      Highlight @Mac Clay: es ist korrekt, dass man Zeit ansparen kann - nur beziehen kann man sie nicht mehr.
      8 0 Melden
  • Radiochopf 12.08.2018 17:01
    Highlight Wenn überrascht da schon? Praktisch in jedem schweizer Grossbetrieb die gleiche Story... das Kader lässt sich gut gehen und hat immer wieder Zusätze welche den MA gestrichen werden... welche Grossfirma (mehr als 1000 MA) ist genauso fair zu ihren MA wie zum Kader? Mir kommt direkt keine in den Sinn...
    47 3 Melden
    • Astrogator 13.08.2018 13:41
      Highlight Als es bei meinem letzten, internationalen Arbeitgeber, Marktführer mit einem weltweiten Anteil von 52% hiess es müsse gespart werden wurde als erstes dem Kader Flüge in Economy statt Business verordnet. Gibt es also durchaus. Auch wenn andere Dinge faul waren.
      1 0 Melden
  • winglet55 12.08.2018 16:49
    Highlight Ohne Scheff läuft die SBB ja problemlos, ob es ohne Lokführer,Kontrollpersonal, Stellwerksmitarbeiter, Reinigungspersonal,Schalterbeamte usw. auch funktionieren würde?
    58 2 Melden
  • N. Y. P. 12.08.2018 15:30
    Highlight Die Manager sind eine Kaste, die mir immer fremder wird :

    Dauergrinsen.

    Einheitssprech.

    Entlassungen begründen diese Kravatten alle gleich : Wir wollen der Firma einen Neustart ermöglichen.

    7stellige Gehälter.

    Wein trinken / Wasser predigen


    UND sie haben sooooviel Verantwortung und sie tragen sooooviel Risiko

    Aber bis heute Sonntag 15 Uhr 29 Minuten und 44 Sekunden, konnte mir noch niemand erklären, WAS jetzt genau das Risiko dieser Dauergrinser ist.

    Item.

    Schöne Sunntig


    84 12 Melden
  • Peter Fuhrimann Kanters 12.08.2018 15:06
    Highlight Die Erklärung dazu: Herr Meyer muss doch Gelegenheit haben, seinen viel zu hohen Lohn irgendwie auszugeben....
    54 2 Melden
  • axantas 12.08.2018 12:56
    Highlight Und wisst ihr was?
    Das interessiert Herrn Meyer grad mal überhaupt nicht, was ihr hier an ihm kritisiert.

    Der tut nur so. Seine geschätzten Kundinen und Kunden sind ihm im Grunde genommen egal.
    83 2 Melden
    • HabbyHab 12.08.2018 14:47
      Highlight Aber Hauptsache wir dürfen ihm du sagen
      15 12 Melden
  • Menel 12.08.2018 12:14
    Highlight Die Sache mit dem Wasser und dem Wein...
    112 6 Melden
  • Waedliman 12.08.2018 12:10
    Highlight So ist das nun mal auf der Animal Farm - nur die Schweine sind gleicher.
    109 4 Melden
  • Jovan 12.08.2018 11:47
    Highlight Man vergleicht auch nicht den König mit dem Bauer
    36 85 Melden
    • Seppetoni Chueschwanz 12.08.2018 15:40
      Highlight Sie vergessen dass der Bauer den König schützt
      32 3 Melden
    • Jovan 12.08.2018 16:04
      Highlight Ja, aber der Bauer hat nicht die gleichen Rechte.
      5 17 Melden
    • Astrogator 13.08.2018 05:26
      Highlight @Jovan: Bloss ist Meyer nicht der König sondern auch bloss ein Angestellter der SBB AG. Er sieht sich lediglich als König.
      7 0 Melden
    • Jovan 13.08.2018 15:03
      Highlight zu viele Bauern hier.
      0 3 Melden
  • Madmessie 12.08.2018 11:33
    Highlight Ein wenig Demut würde denn Mänägern mächtig gut tun. Ich kann diese Typen schon lange nicht mehr ernst nehmen.
    129 3 Melden
  • UZEDE UZEDE 12.08.2018 11:22
    Highlight 🤔
    39 2 Melden
  • Olaf! 12.08.2018 11:22
    Highlight Im Gegensatz zum normalen Pöbel arbeitet der Chef auch härter. Kann ich schon verstehen wieso nur er solche Goodies bekommt.
    17 188 Melden
    • Country12 12.08.2018 12:07
      Highlight Bauarbeiter, Fliessbandarbeiter, Minenarbeiter etc arbeiten Hart. Ein Chef hat einfach mehr Verantwortung. Dafür wird er aber auch um einiges besser entlöhnt als der „normale Pöbel“ deswegen sind diese Goodies noch lange nicht gerechtfertigt.
      116 4 Melden
    • N. Y. P. 12.08.2018 12:41
      Highlight @Olaf, schaust Du auf Untergebene herab ?
      Du bist kein besserer Mensch, nur weil Du in der Hierarchie höher stehst als der Pöbel.
      85 2 Melden
    • Blutgrätscher 12.08.2018 12:45
      Highlight Ich hab gedacht, dass der exorbitant hohe Lohn schon das "exklusive Goodie" der Manager ist?
      99 0 Melden
    • HabbyHab 12.08.2018 12:46
      Highlight Und uns "Pöbel" wollen sie die noch verbliebenen Goodies streichen.. "Sparmassnahmen" usw..
      62 0 Melden
    • Basubonus 12.08.2018 12:50
      Highlight Mehr Verantwortung? Ja stimmt, der goldene Fallschirm wird dann einfach grösser, wenn der ach so arme Chef seinen Job nicht anständig macht...
      62 1 Melden
    • dr.nonsens 12.08.2018 12:57
      Highlight War das evtl. Ironisch?
      49 0 Melden
    • Pisti 12.08.2018 12:58
      Highlight Der Herr Meyer arbeitet vielleicht wenn man die Anzahl Stunden betrachtet mehr, aber ob er härter als ein Rangierer, Wagenreiniger, Bahnpolizist usw arbeitet, bezweifle ich doch sehr.
      61 3 Melden
    • Gawayn 12.08.2018 13:27
      Highlight Von welcher Verantwortung wird da gefaselt?
      Setzt er die Girma in Sand gibts eine Abfindung.
      Müssen Angestellte entlassen werden, übernimmt es der Staat.

      Muss er wegen Unfähigkeit entlassen werden gibts ein goldenen Fallschirm.

      Also welche Verantwortung?
      51 4 Melden
    • Asmodeus 12.08.2018 14:41
      Highlight Musste Andreas Meyer Verantwortung übernehmen als er Bestandteil der berliner S-Bahn war?

      Nope. Wurde, rein zufällig, als nicht mitverantwortlich definiert.
      38 0 Melden
    • Astrogator 13.08.2018 06:32
      Highlight @Pisti: nicht mal bei den Arbeitsstunden bin ich sicher, er kann ja selbst definieren was Arbeitszeit ist.
      9 0 Melden
    • Astrogator 13.08.2018 06:43
      Highlight @Olaf: Dachte die 7-stellige Einlage in seine Pensionskasse, oder das von der SBB bezahlte Haus seien Goodies genug? Da wäre auch noch der gegenüber dem Vorgänger verdoppelte Lohn.
      10 0 Melden
  • sherpa 12.08.2018 11:06
    Highlight Ist eigentlich nichts außergewöhnliches, denn dieses "Modell" ist in der Privatwirtschaft gang und gäbe nur reklamiert dort, aus was für Gründen auch immer, niemand.
    78 8 Melden
  • Adumdum 12.08.2018 11:05
    Highlight Das allerschlimmste ist, dass er‘s wahrscheinlich noch nicht mal merkt... Wieso haben beide „Seiten“ da nicht sowieso gleiche Ansprüche? Auch vor der Abschaffung des Sabbaticals für Nicht-Kader haben die Kader nach 25 Jahren 5 mal soviel Monatsgehälter Anspruch. Absurd.
    113 0 Melden
  • Ophelia Sky 12.08.2018 11:01
    Highlight Wie viele Angestellte bleiben heute noch 25 Jahre im selben Betrieb? Finde die Diskussion übertrieben, da sowieso nur sehr wenige betroffen sind. SBB bietet immer noch 5 Wochen Ferien pro Jahr. Das ist eine Woche mehr als im Gesetz verlangt ist.
    15 145 Melden
    • Peldar 12.08.2018 11:35
      Highlight Diese eine Woche wurde dem SBB Personal gewährt, als es in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auf eine Lohnerhöhung verzichtet hat. Und an eben dieser 5. Woche will das SBB Management nun kratzen (so sind sie zumindest in die GAV Verhandlungen eingestiegen). Es geht hier auch nicht darum ob jemand 25 Jahre im Betrieb bleibt sonder um Grundsätzliche Fragen wie wer wirklich die wirtschaftliche Leistung erbringt und wer schlussendlich dafür entlöhnt wird.
      114 0 Melden
    • River 12.08.2018 12:02
      Highlight Die SBB war ein Betrieb, dem man ein Leben lang treu war. Nun wollen sie das gar nicht mehr.
      64 0 Melden
    • satyros 12.08.2018 12:09
      Highlight Bei den SBB gibt es durchaus Personal, das 25 und mehr Jahre im Betrieb bleibt. Für Lokführer, Zugbegleiter, Bahnbetriebsdisponenten etc. gibt es nicht wahnsinnig viele Arbeitgeber in der Schweiz. Und die fünf Ferienwochen sind in den meisten Betrieben Standard, man muss sich nicht immer am gesetzlichen Minimum orientieren.
      72 1 Melden
    • Country12 12.08.2018 12:09
      Highlight Auch wenn gesetzlich weniger als 5 Wochen verlangt wird, welcher Arbeitgeber bietet heutzutage noch 4 Wochen Ferien an. Das ist viel zu wenig.
      58 4 Melden
    • Hoppla! 12.08.2018 13:22
      Highlight Nebenbei: Es waren mal 26 Tage. Aufgrund der PK-Sanierung (die nicht vom Mitarbeiter verschuldet ist) sind es nun nur noch 25 Tage.
      35 1 Melden
  • Gummibär 12.08.2018 10:59
    Highlight In der Schweiz gibt es je nach Behörde, Anstellungsdauer und Kanton für Beamte die Möglichkeit, für die Dauer von einem Jahr unbezahlten Urlaub zu nehmen und danach in der gleichen Stelle wieder einzusteigen. Für diese Zeit gibt es jedoch keinen Lohn und auch die Pensionskassen- sowie die Versicherungsgelder müssen vom Mitarbeiter selber übergangsweise getragen werden.
    Andreas Meyer ist gut genug bezahlt, dass er einen unbezahlten Sabbatical beziehen kann. Richtige Leader führen durch Beispiel ........
    101 3 Melden
  • Groovy 12.08.2018 10:56
    Highlight Ein Topmanager der ein Sabbatical braucht ist schlicht seinem Job nicht gewachsen. Austauschen...
    55 74 Melden
  • Linus Luchs 12.08.2018 10:33
    Highlight Unten ausquetschen, oben absahnen. Das Modell von Jeff Bezos findet Nachahmer.
    153 5 Melden
    • Rectangular Circle 12.08.2018 11:06
      Highlight Als ob Jeff Bezos das erfunden hätte ...
      74 6 Melden
  • Mäf 12.08.2018 10:30
    Highlight Die zwei Monate Auszeit gerade in der Zeit zu wählen, in der die SBB massivste Probleme mit Sopre (Tool zum Einteilen von Lok- und Zugpersonal) und Co. haben, wo etliche Leute Überstunden leisten um den Betrieb überhaupt einigermasser in gewohnter Qualität am laufen zu halten, zeugt von der absoluten Ahnungslosigkeit der oberen Etagen. Hinstehen, Fehler einsehen und Probleme effizient lösen sind Fremdwörter, dann lieber bizli gratis Ferien machen...
    173 4 Melden
  • eBart is back 12.08.2018 10:29
    Highlight SBB Angestellte - streikt bitte. So 4-5 Tage. Am besten nächste Woche wenn in vielen Kantonen wieder die Schule beginnt bzw. die Sommerferien fertig sind.

    Ohne euch geht nichts, ohne Meyer funktioniert die SBB wunderbar, wie die letzten 2 Monate gezeigt haben.
    207 9 Melden
  • D-licious 12.08.2018 10:04
    Highlight Ja der Andreas ist halt ein typischer Manager und wohl noch Stolz auf den Wasserkopf der SBB. Für seinesgleichen wird super geschaut und der Pöbel, welcher tagtäglich gute Arbeit leistet und den "Charren am laufen hält", darf einen weiteren Abbau tragen.

    Für mich ist er der absolut falsche Mann und muss dringend ersetzt werden.
    Aber leider gibt es heutzutage in zu vielen Firmen Manager wie den Andy.
    137 1 Melden
    • Waedliman 12.08.2018 12:25
      Highlight Das sind diese typischen Manager, die es auch in Deutschland zuhauf in Konzernen gibt. Die schlafen sich vom Assistenten geduldig in die Führungsriege hoch, können manches, vieles nicht, schaffen 15 Stunden täglich, davon betreiben sie mindestens 10 die Pflege ihrer Seilschaften und reden dummes Zeug. Das Diplom kommt natürlich von einer amerikanischen Uni oder aus St. Gallen (was es nicht besser macht), Empathie gleich Null, alles was zählt, ist Macht und Geld.
      66 9 Melden
    • who cares? 13.08.2018 10:22
      Highlight @wädliman Hauptsache man kann gegen die HSG schiessen. Andreas Meyer hat übrigens in Basel und Fribourg studiert. Sind die jetzt auch böse?
      1 0 Melden
    • Waedliman 13.08.2018 12:10
      Highlight @ who cares: Ich habe mich nicht auf Herrn Meyer bezogen, sondern auf das, was in Führungsetagen passiert. Ich bin selbst in einer solchen, aber es geht eben auch anders, ohne dass man mit weniger Kompetenz daherkommt und sogar Quereinsteigern (ich) eine Chance gibt.
      2 1 Melden
    • who cares? 13.08.2018 13:27
      Highlight Verstehe trotzdem nicht, was ein HSG-Abschluss mit diesen Ausführungen zu tun hat.

      Es gibt übrigens viele Vereine an der HSG mit sozialem Hintergrund, unter anderem:
      - Student Impact
      - PIECES
      - Social Business Club
      - IGNITE
      0 0 Melden
  • Fruchtzwerg 12.08.2018 09:59
    Highlight Wie sagte George Orwell doch so schön: „All animals are equal, but some animals are more equal“
    100 1 Melden
  • Don Sinner 12.08.2018 09:59
    Highlight Das Jammern und Neiden - auf Spitzenniveau - ist des Schweizers allererste Lust. Das sind Folgen des ungeheuren Wohlstands, in dem wir leben, und dessen wir uns kaum mehr bewusst sind. Ist auch verständlich im täglichen Ratrace. Dennoch - manchmal täte es gut, unsere Luxuskomfortzone - gerade für Verwöhnte wie Bundes- etc. Angestellte - für ein Weilchen zu verlassen. Das würde vielleicht manches in einem anderen Licht erscheinen lassen. (Ende der Sonntagspredigt).
    20 130 Melden
    • Astrogator 13.08.2018 11:22
      Highlight @Don Sinner: Habe nach 20 Jahren Privatwirtschaft zur Bahn gewechselt - Privatwirtschaft war nicht anspruchsvoller.
      2 0 Melden
  • FrancoL 12.08.2018 09:57
    Highlight Ich glaube nicht, dass die heutigen COs einen Totalausfall sind oder durch einen Sack Kartoffeln ersetzt werden könnten. Sie machen ihren Job im von der Wirtschaft abgesteckten Rahmen, sie verdienen meist viel zu viel, abgesegnet durch die Aktionäre.

    Es wäre eben so falsch zu behaupten dass sie ein Ausfall sind, so wie es falsch ist pauschal zu behaupten die heutigen Arbeiterschaft täte keinen guten Job.

    Was das Hauptproblem darstellt, ist die Tatsache dass wir der Wirtschaft viel zu viel Macht eingeräumt haben und dies auch heute noch tun. Sie nehmen sich das was wir ihnen geboten haben.
    90 5 Melden
  • TanookiStormtrooper 12.08.2018 09:49
    Highlight Es ging also ganze 2 Monate ohne ihn? Wenn man merkt, dass es 2 Monate ohne einen Angestellten geht, streicht man normalerweise seine Stelle...
    154 7 Melden
  • Ville_16 12.08.2018 09:48
    Highlight Wie kann man nur so dämlich sein wie SBB Meyer? Klassischer „Ich first“ Geschäftsführer mit null Ahnung von Social Media.
    101 1 Melden
  • Denk nach 12.08.2018 09:30
    Highlight Das ist oberpeinlich... Als Führungsperson sollte man immer das vorleben, was man durchsetzen will.

    Alleine schon der Unterschied der Treueprämie zwischen Kader und normalen Mitarbeitern in einem quasi Staatsbetrieb ist ein Hohn sondergleichen. Das nun der Chef Ferien geniesst und den Leuten streichen will ist der Gipfel!
    109 1 Melden
  • Der Mann im Mond 12.08.2018 09:11
    Highlight Wenn es nach mir ginge: 25 Jahre Sabbatical im Bergwerk.
    65 4 Melden
  • F11 12.08.2018 09:02
    Highlight ... passt perfekt zu seinem seichten Geschwätz in den Radio- und TV Interviews!!!
    84 1 Melden
  • leu84 12.08.2018 08:59
    Highlight Am besten den nächsten Zug wo Herr A. M. Mitfährt auf einem Abstellgleis abstellen.
    61 2 Melden
  • meliert 12.08.2018 08:47
    Highlight wie immer mit den Oberen:
    Wasser predigen, Wein trinken !
    Überrascht mich kein bischen beim „windigen“ Herrn Meyer!
    67 3 Melden
  • Focke 12.08.2018 08:24
    Highlight leider kein einzelfall! mein chef lässt mitarbeiter seit letztem oktober überzeit machen und ist seit dann auch noch 40% krankhgeschrieben. bezieht aber den vollen lohn!
    38 12 Melden
    • Country12 12.08.2018 12:11
      Highlight Ist ja auch das gleiche Thema gell?
      14 5 Melden
    • Luky22 12.08.2018 12:30
      Highlight ... willst Du ihm seine Krankheit vorwerfen? Zudem wird er wie du eine Krankentaggeldversicherung haben
      17 4 Melden
    • Schmirinskis 12.08.2018 12:44
      Highlight Krankschreibung ist nicht mit Urlaub zu verwechseln.
      22 3 Melden
  • DemonCore 12.08.2018 08:21
    Highlight Quod licet Iovi, non licet bovi.
    17 7 Melden
  • giguu 12.08.2018 08:19
    Highlight Ich arbeite selbst bei der SBB und war vorher vorwiegend bei KMU und Fam.unternehmen. Das soziale Engagement der Gewerkschaften und Mitarbeiter in PeKos respektiere ich sehr und finde ich nötig, aber teilweise geht mir die Intensität des Tons gehörig auf den Sack! Wir haben einen sehr sozialen Arbeitgeber und viele Freiheiten. Die Sabbaticals des Managements finde ich eine gute Sache. Sie beweisen, dass es auch ohne die Chefs geht. Also in dem Sinne chilllets mal, sonst geht mal in die Privatwirtschaft, dort gibt es Minimallohn, 4 Wochen Ferien und die Kündigung, wenns schlecht läuft.
    20 83 Melden
    • smartash 12.08.2018 11:35
      Highlight solch devote mitarbeiter sind der feuchte traum jedes ausbeuter-managers

      *händereib*
      76 7 Melden
    • Country12 12.08.2018 12:12
      Highlight Die Privatwirtschafr ist so böse. Ich arbeite dort und stell dir vor habe mit meinen 30j 6Wochen Ferien, 14ten Monatslohn und bei uns wird nicht wegen jedem Mimimimi gekündigt.
      35 2 Melden
  • kleiner_Schurke 12.08.2018 08:05
    Highlight Typisch. Die heutige Generation von CEOs haben werder Format, noch Anstand noch Hirn.

    Besser man würde einen Sack Kartoffeln in Chefsessel stellen. Das hätte gleich mehrere Vorteile. Kostet weniger, richtete keinen Schaden an und reisst auch nicht noch die ganze Zeit die grosse Klappe auf.
    303 35 Melden
    • Candy Queen 12.08.2018 08:29
      Highlight Meyers Verhalten ist sehr fragwürdig, aber in populistischer Manier wüst und verallgemeinernd schimpfen, so, wie du es machst, ist nicht richtig und trifft nicht zu.
      23 31 Melden
    • who cares? 12.08.2018 08:49
      Highlight War früher auch nicht anders.
      16 1 Melden
    • Denk nach 12.08.2018 09:33
      Highlight Kartoffeln machen zwar gemäss Volksmund "Dumm und Treu", aber man hätte trotzdem die Möglichkeit auf ein oder zwei gratis Mahlzeiten für Mitarbeiter.
      28 2 Melden
  • Melker Spitzwegerich 12.08.2018 07:27
    Highlight Andreas wie wär's mit einem Komplettausfall deinerseits?
    810 21 Melden
    • elisha oval 12.08.2018 15:05
      Highlight Ich bin genau so empört wie ihr alle auch - aber so etwas sagt man nicht.
      3 24 Melden
  • franzfifty 12.08.2018 06:59
    Highlight Ja was soll man dazu noch sagen, eigentlich hat sich dieser Herr Management genauso verhalten, wie man es sich aus Management Stereotypen gewohnt ist....
    768 25 Melden
  • grandvlad 12.08.2018 06:55
    Highlight und manchmal wünsche ich mir einen Generalstreik....
    Liebe Chefs ohne das arbeitende Volk könnt ihr euch euer Luxusleben gar nicht leisten.... Aber von solchen Gedanken seid ihr meist weit entfernt... 🤔🙄
    1072 44 Melden

Der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan ist im Alter von 80 Jahren in Bern gestorben

Der frühere Uno-Generalsekretär Kofi Annan ist tot. Annan starb am Samstag nach kurzer Krankheit im Alter von 80 Jahren, wie seine Stiftung in Genf mitteilte. Seine Frau Nane und ihre drei Kinder seien in den letzten Tagen an seiner Seite gewesen.

Zwei enge Mitarbeiter des Nobelpreisträgers sagten der Nachrichtenagentur Reuters, Annan sei am frühen Morgen in einem Spital in Bern gestorben.

Annan habe «während seines gesamten Lebens für eine gerechtere und friedlichere Welt» gekämpft, heisst es in der Mitteilung der Stiftung. Er galt als einer der bekanntesten und beliebtesten Generalsekretäre der Uno.

Kofi Annan, der am 8. April 1938 geboren wurde, verbrachte fast sein gesamtes Berufsleben bei den Vereinten Nationen. 1997 wurde der Ghanaer …

Artikel lesen