Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

NR-Kommission will SRG und Privatsender 170 Millionen Franken wegnehmen



Unternehmen sollen keine Radio- und Fernsehabgabe zahlen müssen. Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrates (KVF) will sie von der Abgabe befreien. Unternehmen zahlen eine nach Umsatz abgestufte Abgabe, die ab einem Umsatz von 500'000 Franken fällig wird. Rund drei Viertel der Unternehmen zahlen somit keine Abgabe.

Die Gegner der Initiative halten es für nicht angezeigt, einen neuerlichen Wechsel beim Erhebungssystem vorzusehen, bevor der anstehende Wechsel zur neuen Abgabe vollzogen ist. Ausserdem weisen sie darauf hin, dass ohne die Unternehmensabgabe Gebührengelder von 170 Millionen Franken fehlen würden. Damit würden auch private Radio- und Fernsehstationen weniger erhalten.

Mit 14 zu 9 Stimmen hat die KVF eine parlamentarische Initiative von SVP-Nationalrat Gregor Rutz (ZH) angenommen, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten. Diese geht nun an die Ständeratskommission.

SRG soll sparen

Die Mehrheit der Nationalratskommission ist der Meinung, dass die SRG sparen soll. Das während der Diskussionen zur No-Billag-Initiative gemachte Versprechen, der Service-public-Auftrag werde genauer definiert und eingeschränkt, müsse nun in die Tat umgesetzt werden. Ausserdem zahlten Inhaber von Unternehmen und Mitarbeitende bereits als Privatpersonen eine Abgabe, argumentieren die Befürworter einer Änderung.

Das Stimmvolk hatte dem neuen Gebührensystem vor drei Jahren zugestimmt, allerdings äusserst knapp. Die geräteabhängige Gebühr wird damit durch eine allgemeine Abgabe ersetzt. Das soll der Tatsache Rechnung tragen, dass die meisten Haushalte über Empfangsgeräte verfügen, da Radio- und TV-Programme heute auch auf dem Handy und dem Computer empfangen werden können.

Haushalte müssen mit dem neuen System weniger zahlen als heute: Die Abgabe beträgt ab 2019 365 Franken im Jahr.  (whr/sda)

Facebook-Serien, die du gratis streamen kannst

«Quizz den Huber»-Dani musste «Bachelor» schauen!

Play Icon

Video: watson/Emily Engkent, Angelina Graf, Daniel Huber, Daniela Iacono

Das könnte dich auch interessieren:

Mayotte – Europas zerrissenes Paradies am Ende der Welt

Link to Article

Ein junger Jude verliebt sich in eine Schickse – Orthodoxe fühlen sich im falschen Film

Link to Article

Hallo, Impfgegner – diese 7 Antworten zur Grippeimpfung sind speziell für euch

Link to Article

Die 11 schönsten Höhlen der Welt, in denen du dich vor der Fasnacht verstecken kannst

Link to Article

Die tiefe Spaltung der USA ist alarmierend – und ein Zeichen der Zeit

Link to Article

Wichtig: Eine Rangliste der 18 besten Drunk Foods aus aller Welt 🍺🍕🍻🍔🍺

Link to Article

Wie zwei Nerds die Welt eroberten – und ihre Ideale verrieten

Link to Article

Diese 10 Dinge kommen Ausländern als Erstes in den Sinn, wenn sie an die Schweiz denken

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Eklat beim F1-Grand-Prix von Brasilien: Verstappen pöbelt Ocon nach dem Rennen an

Link to Article

Es ist Tag der schlechten Wortspiele oder wie wir vom Sport sagen: Heimspiel!

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

Themen
7
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • 1833lst 06.11.2018 22:35
    Highlight Highlight Bin gespannt, wieviel Haushalte auf das Bezahlen der illegalen Abgabe ab 2019 verzichten werden. Siehe Steuerexperte Leysinger.

    http://www.leysinger.tax/337-die-billag-alternative-ist-eine-mogelpackung-kommentiert-by-michael-leysinger-ll-m-taxation-fh-dipl-steuerexperte-staf-steuerreform-ahv-finanzierung :

    «weil es sich hier um eine Bundessteuer handelt für die es zwar eine gesetzliche aber keine Verfassungsgrundlage (vgl. z.B. Schwerverkehrsabgabe, BV 85) gibt. Letztere wäre eine unabdingbare Voraussetzung damit der Bund überhaupt eine Steuer/Abgabe erheben kann.»
    3 6 Melden
  • TheZett 06.11.2018 19:46
    Highlight Highlight Durch die Steuerreform sparen die Unternehmen 2 Mia. Franken. Und jetzt jammern Sie noch wegen der TV-Gebühren ... mimimi
    10 3 Melden
  • rosen nell 06.11.2018 16:17
    Highlight Highlight Latour würde sagen: "Dä Rutz isch so e Gränni!"
    33 12 Melden
    • Raembe 07.11.2018 05:40
      Highlight Highlight Nicht nur Rutz, auch die die es angenommen haben...
      2 3 Melden
  • inmi 06.11.2018 15:51
    Highlight Highlight "Service Public" genauer definieren. Dagegen sollte ja wohl keiner etwas haben.

    Auch wenn viele die NoBillag Initiative für extrem gehalten haben, waren sich alle einig, dass die SRG vieles macht, das überflüssig ist.

    Genaue Definition des "Service Public" ist schon 20 Jahre überfällig. Was bedeutet er und was bedeutet er nicht.
    32 7 Melden
  • Besorgter Bürger 06.11.2018 15:40
    Highlight Highlight "Unternehmen zahlen eine nach Umsatz abgestufte Abgabe, die ab einem Umsatz von 500'000 Franken fällig wird. Rund drei Viertel der Unternehmen zahlen somit keine Abgabe."

    Und der vierte Viertel kann es sich leisten, da mehr als 500'000 Umsatz.

    So weit so gut. Hatten wir nicht darüber abgestimmt? Aha, es sind wieder einmal die selbsternannten Hüter der direkten Demokratie, die das Abstimmungsresultat nicht akzeptieren wollen.
    58 29 Melden
    • dan2016 06.11.2018 18:23
      Highlight Highlight unabhängig dass ich die Abgabe für Unternehmen auch relativ kritisch sehe. Faktisch haben wir sogar 2 Mal dazu abstimmen können. Aber schliesslich kann man ja problemlos das Parlament nutzen, wenn die Dummen Stimmbürger dem Bigler nicht glauben wollen
      23 3 Melden

Max Giesinger und die watson-Big-Band performen «Wenn sie tanzt» auf Mundart 😍😍😍

Niemand Geringeres als der Chartstürmer aus Deutschland, Max Giesinger, gab sich heute in der Redaktion die Ehre und performte mit der watson-Big-Band seinen Überhit «Wenn sie tanzt» auf Mundart.

Artikel lesen
Link to Article