Wirtschaft
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Billag ist Geschichte, jetzt kommt die Rechnung von Serafe (bezahlen musst du trotzdem)



ARCHIVBILD ZUR NEUVERGABE DES MANDATS ZUER ERHEBUNG DER RADIO- UND TV-ABGABE DURCH DEN BUND AN DIE SERAFE AG, AM FREITAG, 10. MAERZ 2017 ---- Eine Rechnung der Billag, aufgenommen am Dienstag, 17. Februar 2009, in Zuerich. Der Bundesrat soll dem Parlament bis Ende Jahr einen Bericht über die Billag vorlegen. Dies verlangt die nationalraetliche Kommission fuer Verkehr- und Fernmeldewesen (KVF) in einem Kommissionspostulat vom Dienstag, 17. Februar 2009. In dem Bericht sollen auch Alternativen zum heutigen Inkasso-System der Radio- und Fernsehgebühren ueber die Billag aufgezeigt werden. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Bild: KEYSTONE

Ab nächstem Jahr löst die neue Abgabe für Radio und Fernsehen die bisherige Empfangsgebühr ab. Rund 3,6 Millionen Schweizer Haushalte erhalten im Januar 2019 die erste Serafe-Rechnung. Bei der Billag-Nachfolgerin werden die Drähte heiss laufen.

Den grössten Erklärungsbedarf dürfte die Rechnungsstellung im ersten Jahr auslösen. Die meisten Haushalte erhalten 2019 nämlich zwei Rechnungen. Zunächst werden alle Haushalte in eine von zwölf Abrechnungsgruppen eingeteilt. Jede Gruppe erhält die Jahresrechnung in einem anderen Monat.

Im Januar verschickt die Serafe aber eine Rechnung an alle Haushalte. Diese deckt den Zeitraum von Anfang Jahr bis zu dem Monat ab, in dem die ordentliche Jahresrechnung zugestellt wird. Wer die Jahresrechnung im Mai erhält, bekommt Anfang 2019 also eine Rechnung für die Periode Januar bis April.

Eine Ausnahme bilden die Januar-Haushalte. Sie bekommen keine Teilrechnung zugestellt, sondern zahlen den Jahresbetrag direkt. «Der Kommunikationsbedarf wird sehr hoch sein», sagte Serafe-Sprecher Erich Heynen am Dienstag vor den Medien in Bern. Die neue Erhebungsstelle will daher jeder Rechnung, die 2019 verschickt wird, einen Infoflyer beilegen.

Technologische Entwicklung

Grund für die Umstellung von der Empfangsgebühr auf die Haushaltabgabe ist die Revision des Radio- und Fernsehgesetzes, welche das Volk 2015 angenommen hat. Diese war nötig geworden wegen der technologischen Entwicklungen. Heute können Radio- und Fernsehsendungen nämlich nicht nur auf den herkömmlichen Empfangsgeräten, sondern auch auf Smartphones, Computern oder Tablets empfangen werden.

Die Gebühr wird daher künftig unabhängig davon erhoben, ob jemand ein Empfangsgerät besitzt oder nicht. Wer gar keine Möglichkeit hat, elektronische Medien zu empfangen, kann sich in den ersten fünf Jahren von der Abgabe befreien lassen. Das Gesuch muss jedes Jahr neu gestellt werden. Ebenfalls keine Abgabe bezahlen Bezügerinnen und Bezüger von Ergänzungsleistungen, taubblinde Personen und ausländische Diplomaten.

Haushalte sparen

Die neue Abgabe beträgt für Privathaushalte 365 Franken pro Jahr, rund 30 Franken pro Monat. Heute beträgt die Empfangsgebühr 451 Franken pro Jahr. Kollektivhaushalte wie Altersheime, Internate oder Gefängnisse bezahlen 730 Franken.

Auch Unternehmen mit einem Umsatz über 500'000 Franken zahlen eine Abgabe. Betroffen sind nur rund ein Viertel aller Firmen. Die Unternehmensabgabe wird von der Eidgenössischen Steuerverwaltung erhoben. Die Höhe der Abgabe ist vom Umsatz abhängig. Sie beträgt zwischen 365 Franken und 35'590 Franken. Den höchsten Betrag zahlen nur Unternehmen mit einem Umsatz über eine Milliarde Franken.

Die Einnahmen belaufen sich auf rund 1,37 Milliarden Franken pro Jahr. Davon fliessen 1,2 Milliarden Franken an die SRG. Mit 81 Millionen Franken werden private Radio- und Fernsehsender unterstützt, zwei Millionen Franken sollen an die Agentur Keystone-SDA gehen. Die Serafe wird nächstes Jahr mit 20,2 Millionen Franken entschädigt, die Steuerverwaltung mit 5,1 Millionen Franken. (aeg/sda)

Das ist die Geschichte des Farbfernsehens

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bosshard Matthias 24.10.2018 07:55
    Highlight Highlight Freue mich schon wen das Time shift (Replay-TV ) und später noch das Zappen bei Werbung unterbunden wird dann dürfen die Ja sager brav zahlen und mit der Diktatur leben und ich Wette darauf das die Gebühren wieder steigen werden.
    • Fabio74 24.10.2018 19:54
      Highlight Highlight Hat man keine Argumente nutzt man den Begriff Diktatur und verhöhnt alle Opfer solcher Diktaturen. Bisschen sehr simpel
      Warum die Gebühren steigen sollen, wenn diese gedeckelt wurden?
  • Saperlot 23.10.2018 23:05
    Highlight Highlight Könnt ihr zu diesem Thema mal recherchieren wies mit der SRG steht bezüglich: https://www.watson.ch/schweiz/billag/777088533-diese-3-veraenderungen-kuendigt-die-srg-nach-dem-no-billag-nein-an
  • w'ever 23.10.2018 18:52
    Highlight Highlight also same same, but different
  • Ökonometriker 23.10.2018 15:29
    Highlight Highlight Wieder ein Ort wo die Millenials die Alten Querfinanzieren...
    • Shlomo 23.10.2018 15:49
      Highlight Highlight Mit dem selben Argument können wir die Krankenkasse, die Armee und AHV abschaffen.
    • Laborchef Dr. Klenk 23.10.2018 16:12
      Highlight Highlight @Shlomo: Die KK und AHV werden sich aus den genannten Gründen wohl selbst abschaffen, bevor die, die heute bezahlen, davon profitieren können.

      Und warum die Armee? Die hätte ohne Millenials ja keine Mitglieder, sprich müsste nicht querfinanziert werden...

    • Dominik Treier 23.10.2018 16:35
      Highlight Highlight Oh Ökonometriker, wie kommst du denn auf so einen Schmarrn? Nur weil die Jungen heute nicht mehr wissen wie ein von Geld oder dem Staat einseitig konrollierter Medienmarkt aussieht, glauben sie die SRG nicht zu brauchen. Ich bin auch der Meinung, dass die SRG vor allem aus dem Ausland abgekupferte Unterhaltung einsparen und sich auf News, Radio und Kultur ohne Werbung konzentrieren sollte aber zumindest diese Dinge, die Wirtschaftlich nicht rentieren oder wo das Risiko zu gross ist, die aber umso emminent wichtige für die Demokratie sind, brauchen wir! Siehe USA...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigu BE 23.10.2018 15:21
    Highlight Highlight Eine Frage an Euch oder die Profis hier: ich nutze das Lastschriftverfahren.
    Liege ich richtig damit, dass ich nun Serafe eine neue LSD-Genehmigung geben muss? Sollte ich die an Billag AG explizit kündigen? Unterstützt Serafe E-Rechnungen?
    Sorry für so bürokratischen Post, aber vielleicht interessiert das ja Andere auch...
    • Dominik Treier 23.10.2018 16:29
      Highlight Highlight Eine LSD-Genehmigung möchte ich auch schon lange, aber leider verbieten manche Leute einfach gern was sie nicht sehen wollen ;)

      Aber ich glaube schon, dass die E-Rechnungen unterstützen, Billag tat es und kündigen musst du wohl nicht aber neu anmelden...
    • chnobli1896 23.10.2018 18:01
      Highlight Highlight @Chrigu: Bei den meisten Banken musst du eine neue LSV Berechtigung ausfüllen und einreichen, das ist richtig
  • Dominik Treier 23.10.2018 14:08
    Highlight Highlight Alle Mekerer über diese Gebür möchte ich an ein Prinzip erinnern auf dem die Schweiz und ein grossteil ihrer Institutionen fussen. Das Solidaritätsprinzip! Jemand braucht keine breiten Strassen, aber sie werden gebaut damit auch SUVs und Lastwagen durchkommen, ein anderer ist nie Krank, zahlt aber trotzdem Krankenkasse damit jemand anders, wie auch er selbst im Bedarfsfall nicht verarmt und stirbt und ein Dritter hat keine Kinder, bezahlt aber trotzdem Steuern für die Bildung, damit der Nachwuchs für unser Land gesichert bleibt. Alles Dinge die vielen erst klar werden, wenn sie was brauchen!
    • DerRoger 23.10.2018 16:22
      Highlight Highlight Danke!
    • Laborchef Dr. Klenk 23.10.2018 16:22
      Highlight Highlight Genau! Eine Medienanstalt liefert sehr austauschbares Programm, verlegt Arbeitsplätze in die Stadt, wo die Mieten so schon am höchsten sind und zahlt Millionen an Gebühren für Programmrechte.

      Und finanziert wird sie erzwungenermassen von allen.

      Nichts gegen das Solidaritätsprinzip, aber ein Nachrichtensender, der jeden potentiellen Nutzer 100-200 Franken im Jahr kostet, dafür die Finger von Musikantenstadl, teuren Gameshowa oder Champions League lässt, wäre mir lieber.
    • Dominik Treier 23.10.2018 16:38
      Highlight Highlight Die Unterhaltung ist so leider als Teilzweck der SRG festgelegt. Das müsstest du schon ändern... Die Unterhaltungssendungen, wor allem die Abgekupferten aus dem Ausland sehe ich aber auch eher als unnötigen Budgetposten, weil sich damit auch einfach Geld verdienen liesse. Die SRG macht diese Sendungen aber wohl um auch da Zuschauer zu haben, wo es wichtig wäre, wie bei Nachrichten, Kultur, Wissen oder im Radio.
  • honeybunny 23.10.2018 14:04
    Highlight Highlight 365 Fr... welches GENIE hat diese Grundlage berechnet?

    Berater 1:....Duu wie viel söllemer denn verlange bi dem Bilagzügs?
    Berater 2: En Stutz pro Tag? Yolo xD
    • Gummibär 23.10.2018 18:41
      Highlight Highlight Gottseidank hat sich Berater 2 durchgesetzt !

      Berater 3: sägemer es Gipfeli weniger mit em Kafi und defür echli Musig ....
  • Don Quijote 23.10.2018 14:01
    Highlight Highlight Wie ist es eigentlich im neuen RTVG mit den Wochenaufenthaltern?

    Im neuen Text steht:

    Für die Abgabe eines Haushalts haften jene volljährigen Personen solidarisch:

    a. für die der Haushalt ihr Hauptwohnsitz ist, analog zur Definition der Niederlassungsgemeinde nach Artikel 3 Buchstabe b des Registerharmonisierungsgesetzes vom 23. Juni 20064 (RHG); oder

    b. die keinen Hauptwohnsitz in der Schweiz haben und für die der Haushalt ihr Nebenwohnsitz ist, analog zur Definition der Aufenthaltsgemeinde nach Artikel 3 Buchstabe c RHG

    Kennt sich da jemand aus?
  • ThePower 23.10.2018 13:32
    Highlight Highlight Klingt wie "Strafe"
  • Skeletor82 23.10.2018 13:14
    Highlight Highlight 365.-, 1 Stutz pro Tag! Super 👍🏼 nein, denn ich nutze nichts davon.

    Ich bezahle für Netflix und andere Dienste, die ich täglich verwende.

    365.- für Null Nutzen? Nicht fair!
    • Miimiip! aka Roadrunn_er 23.10.2018 15:15
      Highlight Highlight Sorry ich glaube du nutzt schon was. Schon mal ans Autoradio gedacht, auch wenn du nicht direkt Radio hörst, die Verkehrsmeldungen über Stau‘s, Unfälle, gesperrte Strassen oder Teilstücke wirst du trotzdem hören wollen oder die Infos bei einigen Navigationsgeräten sehen, damit du genau diese Probleme umfahren kannst. Oder sogar nutzt du die Meteo oder SRF App. Dann bist du auch Empfänger.
      Sind wir doch ehrlich.
      Jeder von uns hat schon 365.- / Jahr verbraten ohne irgendwelche nutzen. Hier kriegst du wenigstens was, auch wenn du sie vielleicht nicht nutzt. Ist meine Meinung, fröhliches blitzen
    • Shlomo 23.10.2018 15:50
      Highlight Highlight Ich zahle auch für die Armee und hab sie noch NIE gebraucht
    • Dominik Treier 23.10.2018 16:18
      Highlight Highlight Ja nur, dass die Armee selbst wenn man sie angeblich braucht nichts nützt... Es sterben nur noch mehr Menschen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • nukular 23.10.2018 13:02
    Highlight Highlight Ich habe keinen tv und keinen radio.. Sondern nur eine ps4 mit netflix... Und dafür 365fr...na danke an alle die Ja gestimmt habe... Pfff.. Lieber würde ich pro sendung zahlen als 365fr rausschmeissen...
    • Nati Chuarz 23.10.2018 13:25
      Highlight Highlight Word
    • walsi 23.10.2018 13:28
      Highlight Highlight @Nukular: Ich benutze den Grossteil det Strassen bei uns in der Gemeinde nicht, ich sehe also nicht eon weshalb ich die mit meinen Steuern pauschal mit finanzieren muss. Ich will auch nur individuell für die bezahlen die ich benutze.
    • Miimiip! aka Roadrunn_er 23.10.2018 15:17
      Highlight Highlight @walsi,
      Stimme voll und ganz mit dir überein👍
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Kilchmann (1) 23.10.2018 12:56
    Highlight Highlight Ich persönlich habe ja gestimmt um diese unnötige Mediensteuer abzuschaffen. Leider ist die Schweiz aber ein Volk von Füdlibürgern
    • Dominik Treier 23.10.2018 16:20
      Highlight Highlight Ich würde eher sagen, wer unser in unserem Land vom System der Solidarität zum System des Egoismus zurückkehren will, anstatt es weiterzuentwickeln ist ein Füdlibürger, aber was weiss ich schon...
    • Fabio74 23.10.2018 21:47
      Highlight Highlight tja die Mehrheit hat Recht höre ich doch immer so durchs Land
  • Armend Shala 23.10.2018 12:49
    Highlight Highlight Rundfunkfinanzierung für sich ist ja ein Thema, welches die Gemüter schon erhitzt, aber dass der Staat extra hierfür nur des Geldes einzutreiben Willens eine Firma beschäftigt, die Mio. Franken an Selbstkosten hat, ist der Witz für sich.
    • Amboss 23.10.2018 14:50
      Highlight Highlight Naja, gar nicht gewusst, dass der Staat Sklaven anstellen darf. Denn das müsste er, wenn es ohne Selbstkosten gehen sollte...
      Nein, im Ernst, man hat diese Frage meines Wissens mehrfach untersucht und festgestellt, dass es eben nicht günstiger kommt.

      Zudem wird mit diesem Modell deutlich, dass es eben keine Steuer, sondern eine Gebühr ist, welche ausserhalb des Steuersystems steht.
    • Fabio74 23.10.2018 21:47
      Highlight Highlight nein ist eben kein Witz. Sondern garantiert die Unabhängigkeit der Medien.
  • Finöggeli 23.10.2018 12:46
    Highlight Highlight Ist im Betrag Spotify und Netflix inklusive? Das ist nämlich das einzige was ich wirklich nutze...
    • Shlomo 23.10.2018 15:52
      Highlight Highlight Wer Spotify benutzt und keine gut sortierte Plattensammlung hat sollte das Musikhören eh verboten werden.
    • Maragia 23.10.2018 18:11
      Highlight Highlight @Shlomo: Weil alle so altmodisch sind wie du?
      Und wer nicht einen alten V10 Benziner durch die Stadt fährt, sondern ein E-Fahrzeug sollte keinen Ausweis haben?
    • Shlomo 24.10.2018 06:41
      Highlight Highlight @Maragia: das ist etwa das selbe wie wenn man 2Fr. Weine aus dem Denner trinkt und sich für einen Weinkenner hält.
  • inmi 23.10.2018 12:23
    Highlight Highlight Jeder muss es bezahlen. Auch wenn es Schwachsinn ist. Dann zieht das Geld wenigstens über die Steuern ein. Was für ein absurder Unsinn, dass es dafür eine eigene Organisation braucht. Bürokratie Irrsinn.
    • undduso 23.10.2018 14:46
      Highlight Highlight Die eigene Organisation stellt die Unabhängigkeit der Medien sicher. Ansonsten könnte das Parlament jährlich über das Budget streiten und es auch kürzen.
    • Dominik Treier 23.10.2018 16:24
      Highlight Highlight Nun das ist ja ein Argument undduso aber man könnte diese Dinge auch in einem Gesetz festschreiben und so zum Beispiel regeln, dass der Budgetposten fest ist bis das Volk etwas anderes entscheidet. Ich muss sagen dass ich, neben der Tatsage, dass die SRG Werbung machen darf, dass als grössten Knackpunkt ansehe, dass eine Private Firma Gebühren eintreibt, die für alle gelten auch wenn ich grundsätzlich das Gebürenmodell befürworte.
    • LuigiB 23.10.2018 16:27
      Highlight Highlight Falsch. Wenn man das Geld über die Steuern einziehen würde, wären die Gelder des Öffentlich Rechtlichen, der möglichst neutral/Objektiv berichten soll, von der Politik abhängig.
      Denn im worst case könnte ein mega linker oder mega rechter Nationalrat dann den Medien jedes Jahr z.B. das Budget kürzen, wenn sie mit der Berichterstattung nicht einverstanden wären oder anderes. Damit der Öffentlich Rechtliche möglichst unabhängig von Politischen Strömungen bleiben kann, geht das leider nicht über die Steuern. LG
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasch 23.10.2018 12:09
    Highlight Highlight Kein Fussball mehr, bald kein Replay TV... der Deutsche sagt aus Freude am Fahren, der Schweizer aus Freude am Zahlen...
  • Toni.Stark 23.10.2018 11:56
    Highlight Highlight Ja und wir hatten es in der Hand dieses Unding abzuschaffen!
    • Driver7 23.10.2018 13:02
      Highlight Highlight war auch mein erster Gedanke.. und dann noch im Titel: bezahlen musst du sie trotzdem... ähhm war ja zimlich eindeutig auf wessen Seite die Watson-Journalisten waren.. ;-)
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 23.10.2018 14:19
      Highlight Highlight Gähhhn! Das hatten wir doch schon! :(
    • Fabio74 23.10.2018 21:48
      Highlight Highlight und dann hat das Volk mit grosser MEhrheit entschieden, dass es NEIN sagt zu dieser Initiative und dachte, Herr Stark, das Volk hätte immer Recht?...
    Weitere Antworten anzeigen
  • KYBI60 23.10.2018 11:45
    Highlight Highlight Warum nicht einfach eine Jahresrechnung? Weniger kompliziert, weniger Verwaltungsaufwand!
    • zeromaster80 23.10.2018 12:10
      Highlight Highlight Für wen? Es ist nicht ohne mehrere Millionen Rechnungen zeitgleich zu versenden, gerade wenn man dies nur 1x im Jahr macht. So ist der Aufwand viel besser verteilt, ist also für das Unternehmen einfacher.
    • c_meier 23.10.2018 13:06
      Highlight Highlight es wird eine Jahresrechnung sein.
      Einfach bis alle Haushalte auf 12 Monate verteilt sind, braucht es zwei Rechnungen.
      zum Beispiel wenn du in den Mai eingeteilt wirst, bekommst du im Januar die Rechnung Januar 2019 bis April 2019 und dann Mai 2019 bis April 2020.
      Noch einfacher wäre gewesen Januar 2019 bis April 2020 auf einmal verrechnen, aber das wäre ja dann sicher auch nicht recht ;)
  • Roterriese #DefendEurope 23.10.2018 11:01
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Triumvir 23.10.2018 13:27
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Hoopsie 23.10.2018 13:29
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Roterriese #DefendEurope 23.10.2018 13:35
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • einschweizernamens 23.10.2018 10:54
    Highlight Highlight was ist denn mit den 200 Franken, welche bei der Abstimmung das Thema waren??
    Das Thema stinkt noch immer zum Himmel....
    • Neruda 23.10.2018 12:23
      Highlight Highlight Davon hat ausser der SVP niemand gesprochen. Aber evtl. bringen sie noch eine Volksinitiave wenn's ihnen hilft für den Wahlkampf.
    • a-minoro 23.10.2018 12:45
      Highlight Highlight Von 365.- pro Jahr / Haushalt war die Rede. Soviel kostet es 2019 dann auch.
    • supremewash 23.10.2018 14:14
      Highlight Highlight Dass eine neue Firma den Betrag von 365.-/Jahr im Auftrag des Bundes eintreiben wird, war damals schon lange bekannt. Ich frage mich, unter welchem Stein man leben muss, um das nicht mitgekriegt zu haben.
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