Schweiz
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Skifahren stirbt + kein Grippe-Impfstoff mehr – das schreiben die Sonntagszeitungen



Wer sich noch gegen Grippe impfen will, kommt wohl zu spät

Der Grippeimpfstoff für die derzeitige Wintersaison ist laut dem Bundesamt für Gesundheit aufgebraucht. Wer sich jetzt noch zu einer Impfung gegen die Influenza entscheidet, dürfte es schwer haben, berichtet der «SonntagsBlick».

Staenderat Roland Eberle, SVP-TG, links, erhaelt ein Impfstoff gegen die Grippe am Grippeimpftag des Parlamentes, am Dienstag, 27. November 2018, im Vatter Konferenzzentrum in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

SVP-Ständerat Roland Eberle erhält am Grippeimpftag des Parlamentes eine Grippeimpfung. Bild: KEYSTONE

Die Hersteller der Grippeimpfstoffe hätten den Bund informiert, dass der Bestand an Impfdosen aufgebraucht sei, sagte der Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten beim BAG, Daniel Koch.

Nachschub gibt es keinen, da die Herstellung eines Impfstoffs bis zu einem halben Jahr dauert – bis dahin ist die Grippesaison vorbei. Gemäss BAG wurden 1.2 Millionen Dosen vom saisonalen Grippeimpfstoff in die Schweiz geliefert. Dieser wird jedes Jahr nach Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO neu hergestellt, da sich die Grippeviren jedes Jahr leicht verändern.

In einer Kampagne machte das BAG auf die Vorteile einer Impfung aufmerksam. Am nationalen Grippeimpftag vom 9. November, an dem bei Hausärzten und Apothekern geimpft werden konnte, nahmen laut Pharmasuisse überdurchschnittlich viele Leute teil.

In 30 Jahren könnte der Wintertourismus am Ende sein

Schon in wenigen Jahren könnte der Wintertourismus in der Schweiz verschwunden sein, die Berggebiete weitgehend verödet. Zu diesem Schluss kommt laut dem «SonntagsBlick» eine Analyse der Denkfabrik Avenir Suisse im Auftrag von Schweiz Tourismus.

Als Gründe werden dabei der Klimawandel, die Digitalisierung und die Überalterung der Gesellschaft genannt. Der Studie zufolge ist es in einem weiteren Szenario zwar möglich, dass der Wintertourismus in den nächsten 20 bis 30 Jahren ein Comeback feiert. Realistischer sind gemäss Tourismus-Experten allerdings Prognosen, wonach es zu einem Nachfragekollaps kommt und die Tourismus-Infrastruktur in den Bergen erodiert.

Jürg Stettler, Leiter des Instituts für Tourismuswirtschaft an der Hochschule Luzern, sagte der Zeitung: «Die negativen Faktoren überwiegen ganz klar.» Er rechnet mit einer Negativspirale, an deren Ende Skifahren als Breitensport verschwindet. Er plädiert deshalb für ein radikales Umdenken und die Förderung des Bergtourismus im Sommer.

Abstimmung gegeg Tierversuche kommt

Das Schweizer Stimmvolk dürfte erneut über ein Tierversuchsverbot hierzulande entscheiden können. Das Komitee der Initiative «Ja zum Tier- und Menschenversuchsverbot - Ja zu Forschungswegen mit Impulsen für Sicherheit und Fortschritt» sammelte bereits über 111'000 Unterschriften, wie die Westschweizer Zeitung «Le Matin Dimanche» unter Berufung auf den Co-Präsidenten des Komitees, Renato Werndli, berichtet. Nötig für das zustande des Volksbegehrens sind gültige 100'000 Unterschriften. Die Sammlung soll weitergehen. Die Frist läuft im April 2019 ab.

Die Initiative, die 2017 von St. Galler Bürgern lanciert wurde, fordert, dass Tierversuche als Misshandlung von Tieren und als Verbrechen eingestuft werden. Das Stimmvolk hatte sich bereits mehrmals zum Thema geäussert. Ein Verbot wurde jeweils abgelehnt, zuletzt 1993. Laut Bundesamt für Veterinärwesen ist die Zahl der Tierversuche in der Schweiz rückläufig. 1983 zählte die Schweiz noch zwei Millionen Versuche, im vergangenen Jahr lag die Zahl bei 615'000.

Wer wegen seines Alter diskriminiert wird, soll klagen können

Eine neue Volksinitiative soll Arbeitnehmern über 50 Klagen wegen Altersdiskriminierung ermöglichen. Die Geschäftsführerin des Verbands Avenir 50 plus, Heidi Joos, will demnächst zusammen mit dem Schweizerischen Seniorenverband ein entsprechendes Volksbegehren lancieren, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet.

Im Wesentlichen gehe es bei der geplanten Verfassungsbestimmung darum, dass Arbeitnehmer ein Unternehmen einklagen könnten, wenn ihnen verdachtsweise aus altersbezogenen Gründen gekündigt wurde oder sie bei der Stellenbewerbung nicht berücksichtigt wurden. Ähnlich funktioniert das heute bei der Gleichstellung für Mann und Frau.

Über 50-Jährige gelten auf dem Arbeitsmarkt als teuer. Manche Firmen schreiben Stelleninserate mit Altersbeschränkung aus oder sortieren Online-Bewerber mit einem Altersfilter aus. «Die altersbezogene Diskriminierung muss einklagbar sein, damit sich die Denkhaltung bei den Unternehmen verändert», sagte Joos der Zeitung. Die Gewerkschaften unterstützen die Idee der Initiative dem Bericht zufolge.

Die nächste Schweizer Airline ist pleite

Nur wenige Monate nach dem Aus der Berner Regionalfluggesellschaft SkyWork ist die nächste Schweizer Airline pleite. PrivatAir, eine Anbieterin von Business-Charterflügen, hat in Deutschland und der Schweiz Insolvenz angemeldet, wie die «SonntagsZeitung» berichtet. Bereits im Oktober hatte ein Genfer Gericht den amtlichen Konkurs über die Fluglinie angeordnet. Damals hatte es geheissen, das sei ein Irrtum. In der Folge verlor PrivatAir allerdings auch die Lizenz in Deutschland.

Die Reihe von Ereignissen habe «bedeutende Auswirkungen auf den künftigen Businessplan und die Überlebensfähigkeit» gehabt, teilte PrivatAir Anfang Dezember mit. Man habe keine andere Wahl als die Insolvenz gehabt.

PrivatAir mit Sitz in Genf besass acht Flugzeuge. Das Unternehmen wurde 1977 als Firmenflugbereich der Unternehmensgruppe der Familie Latsis unter dem Namen «Petrolair» gegründet und beschäftigte nach eigenen Angaben 400 Mitarbeitende. Die Airline gehört der privaten Investmentgesellschaft Silver Arrow Capital. Deren Besitzer Thomas Limberger, ehemaliger Chef von OC Oerlikon und von Roll, hatte mit dem Kauf 2016 vorgehabt, die Fluggesellschaft zu sanieren und aus den roten Zahlen zu holen. PrivatAir hatte vor einem Jahr Interesse an der Übernahme der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kronrod 16.12.2018 10:35
    Highlight Highlight Auch im Alter muss gelten: gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Da die Leistungsfähigkeit im Alter nachlässt, muss man sich eben mit dem Gedanken anfreunden, dass der Lohn ab 40 oder so nicht mehr weiter steigt, sondern eher sinkt. Es gibt kein Recht auf ewig steigende Löhne.
    • Hierundjetzt 16.12.2018 11:21
      Highlight Highlight Ok, mag auf Deine Eltern zutreffen. Aber für den Rest der Gesellschaft wohl nicht, sämtliche Indikatoren weisen in die entgegengesetzte Richtung

      Der einfache Grund warum ältere Arbeitnehmer teurer werden, sind die extrem steigenden Sozialabgaben ab 50.

      25% zahlt dannzumal eine Firma.

      Bei Dir wirds nur 5% sein wenn Du endlich mal Deine Lehre fertighast
    • LeChef 16.12.2018 13:25
      Highlight Highlight Hierundjetzt: Etwas grenzwertig, dein Kommentar, aber seis drum.

      Selbst wenn es nur an den Sozialabgaben liegt, ist die Diskriminierung dann nicht gerechtfertigt? Unternehmen reagieren einfach auf die Anreize, die ihnen gesetzt werden. Warum sollte ein Unternehmen gezwungen werden, bei gleicher Produktivität den teureren Arbeiter einzustellen? Müsste nicht eher die Abgabenstruktur geändert werden?
    • Kronrod 16.12.2018 17:08
      Highlight Highlight @Adam: man muss nicht Eisenleger sein, um im Alter nachzulassen. Gerade in der digitalen Welt kommen die alten Sesselfurzer oft nicht mehr mit. Das liegt unter anderem daran, dass der IQ mit dem Alter nachlässt (zwischen 25 und 65 verliert man 10 bis 15 Punkte).
    Weitere Antworten anzeigen
  • #Technium# 16.12.2018 08:35
    Highlight Highlight Ich mache eh keinen Ski-Urlaub mehr in der Schweiz. Abzocke 😂
  • El Schnee 16.12.2018 08:31
    Highlight Highlight Hmm, ich kenn mich zu wenig beim Thema Grippeimpfung aus, deshalb die vielleicht dumme Frage: wenn die Viren von diesem Jahr erst analysiert werden müssen und dann zu diesen der Impfstoff hergestellt wird, was ja 1/2 Jahr dauert, ist ja die Saison schon vorbei und die Impfung passt dann ja bereits nicht mehr auf die vom nächsten Jahr? Irgendwie geht das doch nicht so ganz auf. Dann könnte man ja etwas mehr herstellen, weil es doch keine Rolle spielt, wie topaktuell die Impfung ist. Oder ist das das gleiche Theater wir bei Tamiflu?
    • Hoiii 16.12.2018 13:56
      Highlight Highlight Du hast die schwierigkeit der grippeimpfung gut erkannt...😉 Es werden jeweils die aktuellen viren und die entwicklung der grippeviren der letzten jahren analysiert und so prognosen gemacht, wie sich dieser schnellmutierende virus im nächsten jahr verändern werden könnte..., der impfstoff wirkt dann gegen mehrere mögliche mutationen des grippevirus... das ist natürlich kompliziert und erklärt, wieso der grippeimpfstoff nicht immer gleich wirksam ist...
    • El Vals del Obrero 16.12.2018 14:11
      Highlight Highlight Berechtigte Frage. Und ich glaube, grundsätzlich gibt es dieses Problem tatsächlich.

      Nur ist es ja nicht so, dass alle Viren jedes Jahr komplett mutieren. Die Impfung, die im Vorjahr bei 95% wirkte, wirkt im nächsten Jahr vielleicht bei 80%. Das ist immer noch besser als 0% (Zahlen sind als Beispiel erfunden, es geht um das Grundprinzip).

      Nach 2 Jahren nützt sie aber vielleicht nur noch bei 50% und nach drei Jahren noch bei 20%.

      Also braucht es doch eine regelmässige Weiterentwicklung, damit man den Viren nicht allzuweit hinterherhinkt.

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