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SRF-Wetterfrosch Thomas Bucheli musste nach einer Blaufahrt sein Billet abgeben. Bild: srf

Bucheli fährt blau und hat dafür die kreativste Ausrede seit es Wetterfrösche gibt

Dezember 2015, rund eine Woche vor Weihnachten: SRF-Chef-Meteorologe Thomas Bucheli gönnt sich in Zürich ein Nachtessen mit einem guten Bekannten. Dann entscheidet er sich, nach Hause zu fahren – mit 1,22 Promille im Blut. 



Eigentlich war ja alles ganz anders geplant. Mit seiner Partnerin, die auch in der Stadt ausging, hatte SRF-Wetterfrosch Thomas Bucheli vereinbart, dass sie nach Hause fahren würde. «Denn sie hatte nichts getrunken», sagte Bucheli gegenüber dem «Blick». Doch ihr sei im Verlauf des Abends unwohl geworden, darum sei sie vorzeitig nach Hause gegangen. «Das hat sie mir per SMS mitgeteilt. Doch ich habe die Nachricht erst kurz vor Aufbruch gelesen», erzählte Bucheli. 

Deshalb steigt der Angeheiterte dann fatalerweise trotzdem in seinen Wagen ein. Er habe jedoch keinesfalls nach Hause fahren wollen, sagte er. Sondern, Achtung: Er wollte bloss umparkieren. Nur ganz kurz, um dann mit dem ÖV nach Hause zu fahren. 

«Umparkieren deshalb, weil ich befürchten musste, an diesem Ort während der Nacht abgeschleppt zu werden», so Bucheli. «Das war mir schon einmal passiert. Allein schon dieser Entscheid war ein Blödsinn, zumal in der Umgebung natürlich kein freier Langzeitparkplatz zu finden war.» So kam er schliesslich auf die verhängnisvolle Idee, trotzdem selber nach Hause zu fahren.

«Ich habe meine Lehren gezogen»

Die Fahrt dauerte nur bis zur Autobahnausfahrt Zürich-Wollishofen. Kurz vor seinem Wohnort wurde Bucheli um 23.30 Uhr von einer Polizeikontrolle angehalten. Eine Blutprobe wurde angeordnet, der Ausweis konfisziert.

Gemäss Strafbefehl der Zürcher Staatsanwaltschaft hatte Bucheli 1,22 Promille Alkohol im Blut. Wegen Fahrens in fahrun­fähigem Zustand wurde der Meteo­rologe mit einer bedingten Geldstrafe von 6000 Franken und einer Probezeit von zwei Jahren belegt. Dazu kamen eine Busse über 1000 und Verfahrens­kosten von knapp 2000 Franken, die er zahlen musste. Zudem war sein Ausweis drei Monate weg. Thomas Bucheli steht zu seinem Fehler: «Ich wurde zu Recht hart gebüsst und habe daraus meine Lehren gezogen.» (rar)

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