Schweiz
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Ausländerstatistik 2016: Weniger Einwanderung, mehr Auswanderung



Die Einwanderung von Ausländerinnen und Ausländern ist seit drei Jahren rückläufig. Im vergangenen Jahr war der Wanderungssaldo über 15 Prozent tiefer als 2015 und betrug 60'262 Menschen. Es wurden mehr Menschen eingebürgert.

5 Prozent weniger Einwanderung

2016 wanderten insgesamt 143'100 Ausländerinnen und Ausländer in die Schweiz ein, was im Vorjahresvergleich einer Abnahme um knapp fünf Prozent entspricht, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) zu seiner am Donnerstag veröffentlichten Ausländerstatistik schreibt.

5.6 Prozent mehr Auswanderung

Gleichzeitig hat die Auswanderung um 5.6 Prozent auf 77'590 Menschen zugenommen. Die Differenz von rund 5000 Personen ergibt sich wegen technischer Anpassungen.

1.3 Prozent mehr Einbürgerungen

Eingebürgert wurden im vergangenen Jahr 41'127 Menschen, 1.3 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Einbürgerungen auf ordentlichem Weg nahmen um 3.2 Prozent auf 32'152 zu, erleichterte Einbürgerungen und Wiedereinbürgerungen nahmen dagegen um 4.7 Prozent auf 8975 ab.

Italiener vor Franzosen und Deutschen

Im vergangenen Jahr waren mit 4928 Menschen ebenfalls die italienischen Staatsangehörigen die Gruppe mit der grössten Bestandeszunahme. Es folgten Frankreich mit 4244 Personen und Deutschland mit 3158 Personen.

Weniger Serben, Türken und Kroaten

Am stärksten rückläufig war die Bevölkerungszahl von Staatsangehörigen aus Serbien (minus 1003), der Türkei (minus 566) und Kroatien (minus 522). (sda)

47 Prozent kommen wegen Arbeit

Wie bereits im Vorjahr war auch letztes Jahr die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit mit rund 47 Prozent der wichtigste Einwanderungsgrund.

31 Prozent wegen Familiennachzug

An zweiter Stelle folgte der Familiennachzug mit 31 Prozent. Darin inbegriffen ist laut SEM auch der Familiennachzug von Schweizerinnen und Schweizern.

2'029'527 Ausländer

Die Mehrheit der Ausländerinnen und Ausländer stammte aus den EU-17/EFTA-Staaten, also den sogenannten alten EU-Ländern, Malta, Zypern und den EFTA-Staaten. Ende 2016 lebten 1'390'405 Bürgerinnen und Bürger der EU-28/EFTA-Staaten und 639'122 Drittstaatsangehörige in der Schweiz, wie das SEM weiter schreibt. Insgesamt waren dies 2'029'527 Ausländerinnen und Ausländer.

318'653 Italiener

Die Gruppe der italienischen Staatsangehörigen war 2016 mit 318'653 Personen die grösste.

304'706 Deutsche

Die zweitgrösste Ausländergruppe bildeten die deutschen Staatsangehörigen mit 304'706 Menschen.

269'521 Portugiesen

An dritter Stelle liegen die Portugiesinnen und Portugiesen mit 269'521 Menschen. 

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(sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gummibär 26.01.2017 21:06
    Highlight Highlight
    Nach Luxembourg hat die Schweiz den höchsten Ausländeranteil in Europa
    Luxembourg 45,8%
    Schweiz 23,3%
    Deutschland 9,3%
    United Kingdom 7,7%
    zum Vergleich USA 7%
    Der positive Einwanderungssaldo von 60'000 hat den Ausländeranteil nur geringfügig erhöht weil gleichzeitig 40'000 Ausländer durch Einbürgerung verschwunden sind. Durch beschleunigte Einbürgerung kann der Ausländeranteil noch weiter beschönigt werden.Die Zunahme der Bevölkerungsdichte auf der kleinen nutzbaren Fläche kann allerdings kein Politiker wegreden.
    746'000 Schweizer leben im Ausland. Man hofft sie bleiben dort.
    • Fabio74 27.01.2017 18:02
      Highlight Highlight Der Ausländeranteil wird nicht beschönigt weil überall anders man schneller eingebürgert wird als in der CH
    • Gummibär 27.01.2017 20:53
      Highlight Highlight Im Vergleich zur einheimischen Bevölkerung hat CH nach Luxembourg weit mehr Ausländer eingebürgert als alle anderen Länder Europas obwohl die Hürden vergleichsweise hoch sind.Seit 1950 hat sich die Bevölkerung verdoppelt; sicher nicht wegen des hohen Geburtenüberschusses.
      Bis wir die Bevölkerungsdichte Hong Kongs erreichen dauert es allerdings noch eine Weile :-)
      Quelle: https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/bevoelkerung.html
  • atomschlaf 26.01.2017 18:07
    Highlight Highlight Schon wieder 70'000 mehr.
    Und die grünen Träumer glauben immer noch, wir bräuchten keine neuen Strassen und man könne die Bauzonen plafonieren oder gar reduzieren.
  • Chääschueche 26.01.2017 18:02
    Highlight Highlight Familiennachzug...
    Das schlimmste das erfunden wurde...die meisten sprechen kein Geld und erhalten Sozialhilfe...wieso das SECO nie solche zahlen veröffentlicht... aber solange der Dumme Schweizer Arbeitet fliesst ja das Geld...
    • Fabio74 27.01.2017 18:03
      Highlight Highlight Stimmt nicht was du behauptest. Familiennachzug muss selbst finanziert werden
  • Thinktank 26.01.2017 17:42
    Highlight Highlight Wie wohl der Saldo der Sozialhileempfänger aussieht? Viele rein, nix raus?
    • trio 26.01.2017 18:04
      Highlight Highlight Tja, vielen Dank für die AusländerRaus Initiativen SVP! Diejenige, die sich erlauben können und sich nicht alles bieten lassen müssen, kehren zurück. Der Rest bleibt.
    • Yolo 26.01.2017 18:04
      Highlight Highlight Kannst ja die Arbeitslosenzahlen nach ILO beim BFS nachschauen, oder googlen. Unter dem Strich bezahlen die Ausländer mehr ein als sie beziehen.
    • Fabio74 26.01.2017 21:08
      Highlight Highlight Frag doch den SVP-Fax. Der wird eine in dein Weltbild passende Antwort liefern
  • pamayer 26.01.2017 17:17
    Highlight Highlight Aha!
    Also: die Schweiz wird von Ausländern überschwemmt. Burkaträgerinnen gehören auch dazu. Ich habe letzten Herbst eine solche gesehen.
    SVP first. Rettet die Schweiz, so lange... ...


    Es noch SVP Polemik gibt.
    • Chääschueche 26.01.2017 18:05
      Highlight Highlight Wenn immer mehr eingebürgert werden... wie viele richtige Schweizer gibt es wohl noch?...
    • trio 26.01.2017 23:50
      Highlight Highlight @chääschueche richtige schweizer 😒
      Wieviele Generationen müssen in der Schweiz geboren sein bis man ein richtiger Schweizer ist? Oder genügt es auch wenn ich SVP wähle?
    • Gavi 27.01.2017 13:09
      Highlight Highlight Ich war letzten November im hintersten Chrachen am A. der Welt irgendwo in den Schweizerbergen. Und was sehe ich da. Eine total verhüllte Frau(Mann, was jetzt?). Vor den Augen trug sie (er/oder was jetzt?) ein Netzli. Die Kinder schlimm fettleibig und das Oberhaupt dieser Sippe mit hängenden Jeans und Schmuddelpulli. Echt kool!!! Ja, pameier, ich habe auch nur eine von solchen gesehen. Es hat mir gereicht.
  • Wilhelm Dingo 26.01.2017 15:54
    Highlight Highlight Der Titel suggeriert dass mehr Menschen auswandern als einwandern...Es wandert pro Jahr immer noch eine Stadt von der Grösse Luganos ein. Das heisst jedes Jahr ein Lugano mehr! Seit 2011 ist mehr als die Bevöklerung der Stadt Zürich zusätzlich in den Schweiz gekommen. Das ist schon krass.
    • trio 26.01.2017 18:09
      Highlight Highlight Unsere Wirtschaft ist im Moment auf Einwanderung angewiesen. Wenn die USR 3 angenommen wird, noch mehr. Wir sollten endlich aufhören, uns so schizophren zu berhalten!
    • Jol Bear 26.01.2017 21:58
      Highlight Highlight In der Tat, der Titel bestärkt die Kritker der "Mainstream-Presse". "Postfaktisch" kann man zwar nicht sagen, aber immerhin: in absoluten Zahlen ist "mehr Einwanderung als Auswanderung" richtig. Der Titel bezieht sich auf die prozentuale Veränderung auf Basis der bisherigen Zahlen und liefert die "alternativen Fakten", d.h. "Weniger Einwanderung, mehr Auswanderung". Warum kommt mir eigentlich gerade der US-Präsi in den Sinn?
    • Wilhelm Dingo 27.01.2017 06:55
      Highlight Highlight @trio: ein wichtiger Grund die USR 3 abzulehnen. Die Wirtschaft braucht nur sehr punktuell Zuwanderung von Fachkräften. Meistenes geht es um den tieferen Lohn.
  • Roterriese 26.01.2017 15:51
    Highlight Highlight Bundesrat anno 2000 zur Abstimmung betreffend der Personenfreizügigkeit: Es werden sich maximal 10'000 EU-Bürger zusätzlich in der Schweiz niederlassen.
    • Posersalami 26.01.2017 17:51
      Highlight Highlight Dei Einwanderung ist erst so stark, seit die Wirtschaft in der eu abkackt. Dies tut sie aus den bekannten Gründen, niemand konnte das vorher sehen und wir wissen auch nicht, wie sich die Zuwanderung entwickelt hätte ohne PFZ. also was soll das?
    • amore 26.01.2017 17:52
      Highlight Highlight Etwa die gleiche Lüge wie bei USR II und III.
    • Fabio74 26.01.2017 21:09
      Highlight Highlight Hör auf Amstutz Lüge nachzuplappern
    Weitere Antworten anzeigen
  • poga 26.01.2017 15:41
    Highlight Highlight Kleine Frage am Rande. Bei der Zahl zur Einwanderung werden die Ausländer genannt. Wie steht es bei den Auswanderern? Sind da die Schweizer mitgezählt oder auch nur die Ausländer?
    • Barracuda 26.01.2017 17:45
      Highlight Highlight Sorry, aber der Titel ist völlig missverständlich. Diese Zahlen sind für mich einigermaßen besorgniserregend. Das heisst dann, dass wir in nicht mal 10 Jahren 600'000 Ausländer mehr in der Schweiz haben, und zwar netto! Es geht mir dabei nicht um die Zusammensetzung der Bevölkerung, sondern schlicht und einfach um die Bevölkerungszahl, die in der dichtbesiedelten Schweiz so absolut nicht mehr tragbar ist. Flüchtlinge und die Geburtenentwicklung in der Schweiz sind da noch nicht mal berücksichtigt.
    • Monti_Gh 26.01.2017 18:05
      Highlight Highlight und die SVP will mit der USR3 noch mehr Einwanderung.
      ist dir das bewusst?
    • Tsunami90 26.01.2017 18:08
      Highlight Highlight Meine Güte, die 11. Mio. Schweiz wird kommen.
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