Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Markus Notter, VR-Praesident Opernhaus Zuerich, an der Bilanz-Medienkonferenz des Opernhauses am Dienstag, 20. Dezember 2016. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Alt Regierungsrat Markus Notter: «Rassistische Äusserungen bedienen sich dabei falscher Informationen.» Bild: KEYSTONE

Markus Notter über Rassisten, Opfer und Migranten: «Fakten sind die beste Waffe»

Markus Notter setzt sich für Minderheiten ein und will dabei auch die Politik stärker in die Pflicht nehmen.

Gabriele Heigl / schweiz am wochenende



Der Dietiker Jurist Markus Notter (56) mit der beeindruckenden politischen Karriere (alt Kantonsrat, alt Stadtpräsident von Dietikon, alt Regierungsrat) amtet seit 2012 als Präsident der GMS Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz. Notter, der der SP angehört, ist davon überzeugt, «dass es sich in Frieden und Freiheit nur leben lässt, wenn die Rechte von Minderheiten respektiert und geschützt werden.» Anlässlich der kürzlich erfolgten Veröffentlichung des Rassismusberichts 2016 wollten wir von ihm wissen, wie es um den Rassismus in der Schweiz steht.

Herr Notter, sind Schweizer rassistischer als Bewohner anderer Länder?
Markus Notter: Das glaube ich nicht. Studienautoren und Statistiker zeigen sich aber zurückhaltend bei der Frage, wie sich die Schweiz bezüglich der Verbreitung von Rassismus im internationalen Vergleich positionieren lasse.

Der Rassismusbericht sieht eigentlich ganz positiv aus. Mit 43 Fällen gab es genauso viele wie 2015. Was hat es mit der Dunkelziffer auf sich?
Die GMS und die Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA) erhielten fast täglich Nachrichten von Opfern rassistischer Vorfälle oder Hinweise auf fremdenfeindliche Verstösse. Diese betrafen häufig das Internet und soziale Medien und wurden deshalb nicht in der Chronologie erfasst.

Was sind genau rassistische Vorfälle?
In der Chronologie erfasst werden Vorfälle, die auf rassistische oder fremdenfeindliche Motivationen zurückgehen, also öffentliche Äusserungen, die offensichtlich rassistisch oder fremdenfeindlich sind, auch wenn sie nicht unter den Geltungsbereich der Rassismusstrafnorm fallen.

Wie beurteilen Sie das Internet als Schauplatz rassistischer Vorfälle?
Dort ist eine massive Zunahme rassistischer und extremistischer Äusserungen festzustellen. Oftmals braucht es nur einen Trigger-Event, damit latenter Hass an die Oberfläche kommt. Diese Angriffe sind dabei besonders folgenschwer, denn sie wirken langfristig und persönlich. Bleiben sie so stehen, können sie immer wieder aufgegriffen und weiter geteilt werden. Die Zahl der erreichten Leser unter den Artikeln oder Posts unterstreicht dies – Kommentarschreiber wissen, dass ihre Diskussionsbeiträge oft noch mehr gelesen werden als die ursprünglichen Beiträge.

Was ist mit Rassismus, der nicht auf den ersten Blick erkennbar ist?
Gerade bei Flüchtlingsdebatten wird emotionaler Hass häufig in rationale Argumentation verpackt. Rassistische Äusserungen bedienen sich dabei falscher Informationen, wie etwa «Flüchtlinge bringen Kriminalität und beuten unser Sozialsystem aus». Oft geht es um unzulässige Verallgemeinerungen. Oft werden damit Klischees bedient.

Wo fängt Rassismus an?
Gegenüberstellungen wie «Wir» und «Die», Verallgemeinerungen wie «alle Fahrenden» und Gleichsetzungen wie Flüchtling gleich Muslim gleich gefährlich oder auch die Normalisierung von Diskriminierungen im Sinne von: «Ist doch kein Wunder, dass …» sind gerade in den Online-Debatten oft anzutreffen und signalisieren Formen von potenziellem Rassismus.

«Rassistische Argumentationen dienen deshalb dazu, Machtverhältnisse zu legitimieren.»

Wie kann man Leute sensibilisieren, wenn sie nicht erkennen, dass sie rassistisch handeln?
Bezüglich der Sensibilisierung solcher Leute ist – gerade im Online-Bereich – sicherlich «Counter-Speech», also Gegenrede, ein wichtiges Thema. Wenn man im Netz und in den sozialen Medien auf offensichtliche Falschinformationen stösst, dann sollte man konsequent Gegensteuer geben. Nicht einfach nur schweigen oder «un-liken», sondern aktiv Gegenrede betreiben. Fakten sind die beste Waffe gegen Hetze.

Sind Sie selbst einmal Zeuge eines rassistischen Vorfalls geworden?
Ein krasses Beispiel von Rassismus ist mir vor einigen Jahren begegnet. Ein ehemaliger Gemeindepräsident hat in fröhlicher Runde erklärt, er hätte zu seiner Zeit nie einen Schwarzen eingebürgert. Ich war konsterniert und habe ihm das auch deutlich gesagt.

Was sind die Gründe für Rassismus?
Rassismus ist eine Ideologie der Unterdrückung und wurde in neuerer Zeit im Zuge des Kolonialismus und Sklavenhandels hervorgebracht. Er fusst auf einer scheinbaren «Rangordnung» von Menschen, die von biologischen oder von kulturellen «Kriterien» unterlegt ist. Rassistische Argumentationen dienen deshalb dazu, Machtverhältnisse zu legitimieren. Sie sichern Privilegien der Mehrheitsgesellschaft.

Was kann man über die Opfer sagen? Gab es da eine Veränderung?
Zugenommen haben in den letzten Jahren sicherlich die anti-muslimisch motivierten Zwischenfälle. Auch die Vereinigung der islamischen Organisationen in Zürich berichtet, dass die Anzahl anti-muslimischer Zwischenfälle 2016 erneut gestiegen ist. Auch Juden, Fahrende oder Asylbewerber sind nach wie vor die Zielscheibe. Das Feindbild wandelt sich vielleicht mit der Zeit, aber am Ende geht es immer um den Hass auf das Andere, Unbekannte und Schwache.

Gibt es Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Opfern, Weissen und Schwarzen, Flüchtlingen und Fahrenden?
GRA und GMS konnten keine geschlechterspezifischen Unterschiede bei den Opfern feststellen. Bezüglich dunkelhäutigen Betroffenen muss die «Racial Profiling»-Debatte erwähnt werden. Damit gemeint sind alle Formen von diskriminierenden Personen- und Fahrzeugkontrollen gegenüber Personengruppen, welche von den Polizisten als ethnisch oder religiös «andersartig» wahrgenommen werden. Davon betroffen sind auch Personen aus der Balkanregion, insbesondere Roma, sowie aus arabischen Ländern und Muslime.

Äussert sich Rassismus je nach Opfergruppe auch anders?
Leider sind Juden – über die eigentliche Diskriminierung hinaus – oftmals Ziel von Hass und Gewalt, von verbalen und symbolischen Angriffen. Es ist aus GMS- und GRA-Sicht deshalb auch unerlässlich, dass die öffentliche Hand den Schutzanspruch der jüdischen Gemeinschaft nicht nur grundrechtlich anerkennt, sondern ihrer Pflicht auch tatsächlich und finanziell nachkommt.

Inwieweit hat sich durch die verstärkten Migrationsbewegungen der letzten Jahre die Rassismusproblematik verändert?
Durch Migrationswellen ist in Europa, aber auch in den USA ein starker politischer Rutsch nach rechts festzustellen. Rechtspopulistische Parteien kreieren und schüren Ängste in der Bevölkerung und nützen diese dann zu ihren Gunsten aus – und konnten so teilweise grossen Wählerzuwachs erzielen. Solche Auswüchse sind leider auch in der Schweiz bereits festzustellen. Gerade bezüglich Asylpolitik gilt es, eine menschenrechtlich klare Position zu vertreten und Unwahrheiten mit Fakten entschieden entgegenzutreten.

Welche gesellschaftlichen Gruppen sehen Sie besonders in der Pflicht? Wie kann man die Jugend für das Thema sensibilisieren?
In Zeiten des Populismus sollte sich die Politik darauf besinnen, Extremismus, Rassismus und Antisemitismus klar zu verurteilen. GMS und GRA wünschen sich hier klare Statements von Politikerinnen und Politikern. Diese können aufgrund ihrer Vorbildfunktion zu Prävention beitragen. Ausserdem wäre eine erhöhte Verbindlichkeit der Antirassismus- und Antisemitismusprävention im öffentlichen Bildungswesen wünschenswert. Der ganze Themenbereich wird oft als «Erziehung hin zu Toleranz und Vielfalt» gesehen und nicht zur reflektierten Kritik und Ablehnung rassistischer und antisemitischer Konzepte und Verhaltensformen genutzt. Auch in Bezug auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den sozialen Medien besteht grosser Nachholbedarf.

Das Interview wurde schriftlich geführt. 

Das könnte dich auch interessieren:

5 Antworten zu den geheimen Tapes zu Salvinis Parteispenden-Deal mit dem Kreml

Link zum Artikel

Warum wir aufhören müssen, uns selbst auszubeuten

Link zum Artikel

Wenn Kantonswappen ehrlich wären – die komplette Edition

Link zum Artikel

5 Dinge, die verzweifelte Singles tun – und unbedingt lassen sollten

Link zum Artikel

Hast du in Zürich einen Verrückten ins Wasser springen sehen? Wir wissen nun, wer es war

Link zum Artikel

9 absolut clevere Wege, wie Rechtsradikalen und Neonazis schon die Stirn geboten wurde

Link zum Artikel

Dieser Fotograf zeigt Hochzeiten – so wie sie wirklich sind

Link zum Artikel

Trump, Clinton, der Sex-Milliardär – und die Verschwörungstheoretiker

Link zum Artikel

Warum dieser NZZ-Artikel für einen Shitstorm sorgte – und er von Maassen retweetet wurde

Link zum Artikel

BBC-Moderator berichtet über Patrouille-Suisse-Fail – und lacht sich schlapp 😂

Link zum Artikel

Stell dir vor, die App einer Sportliga fordert per Push plötzlich 6000 Dollar von dir ...

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

21
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kronrod 09.04.2017 22:24
    Highlight Highlight Ironischerweise sind Immigranten oft rassistischer als wir Schweizer - das ist zumindest meine Erfahrung. Sprecht zum Beispiel mal mit jemandem aus Kenja darüber, was er über die anderen Stämme denkt, die es dort so gibt. Da kommt übelster Rassismus zum Vorschein. Ebenso gibt es unzählige Vorurteile gegenüber uns Weissen. Linke wie Notter scheinen hier einen blinden Fleck zu haben. Rassismus gegen die Mehrheit wird gar nicht als Rassismus wahrgenommen. So darf man zum Beispiel in Deutschland die Deutschen ungestraft als "Köterrasse" bezeichnen, wie kürzlich spiegel.de berichtete.
    • JoeyOnewood 10.04.2017 06:16
      Highlight Highlight Du argumentierst wie ein Kleinkind: "Der da hat aber auch.." - tut doch nichts zur Sache. Rassismus ist in jeder Form zu verurteilen. Dass Rassismus gegen Mehrheiten kann ebenfalls gefährlich sein. Assad und früher auch Sadddam Herrschten zum Beispiel als Teil von Minderheiten über Mehrheiten. Dies Diskriminierung von Menschen ist im allgemeinen zu Verurteilen.
    • Kronrod 10.04.2017 10:12
      Highlight Highlight Das ist ja gerade der Punkt: Rassismus ist in jeder Form zu verurteilen, auch wenn er sich gegen die Mehrheit richtet. Das ist heute leider nicht der Fall, das Beispiel mit der "Köterrasse" zeigt. Das kommt mir ein bisschen vor wie mit der "Gleichberechtigung", auf die die Linken nur dann pochen, wenn die Frauen im Nachteil sind. Wenn aber die Männer benachteiligt werden, etwa beim Rentenalter oder Militärdienst, ist den Linken das völlig wurst. Das ist scheinheilig, nervt, und kostet Wählerstimmen.
  • Watcher 09.04.2017 21:50
    Highlight Highlight Solange die westlichen Länder in fremden Ländern illegale Rohstoffkriege führen gibt es folglich Migrantenströme in die westlichen Länder. Warum nicht das Geld für Kriege in erneuerbare Energien investieren und somit keine fremden Länder bombardieren um an deren Rohstoffe zu kommen?
  • Chrigi-B 09.04.2017 21:27
    Highlight Highlight Das Problem der SP? Minderheiten, Minderheiten tralalala...
    • JoeyOnewood 10.04.2017 06:18
      Highlight Highlight Jaja, kommt nämlich super, wenn man wie die SVP auf alles rindrischt was nicht "Norm ist". Ohne Gegenwehr kann das dann schnell auch hässlich werden, wie du vielleicht weisst, wenn du im Geschichtsunterricht nicht gepennt hast.
  • Froggr 09.04.2017 20:57
    Highlight Highlight Fakt kommt von Facere. Das heisst sich "machen". Fakten sind nichts weiteres, als irgendwelche Aussagen von irgendjemandem. Fakten sind nicht per se wahr. So viel dazu. Man muss die Fakten nur gut verkaufen können.
    • seventhinkingsteps 09.04.2017 23:48
      Highlight Highlight Bullshit. Fakt kommt von Faktum kommt von lateinisch Factum = Das Geschehene, Handlung, Tat. "facere" wiederum kommt von "factum" und bedeutet "handeln, tun, machen"

      Quelle: https://de.wiktionary.org/wiki/Faktum

      Ein Fakt beschreibt einen wirklichen, nachweisbaren, oder anerkannten Sachverhalt

      Musst wohl noch an deiner Verkaufstaktik arbeiten...
    • ujay 10.04.2017 05:02
      Highlight Highlight Völlig falsch, deine Definition. Fakten sind nicht"irgendwelche Aussagen von irgendjemandem". Facere= sich durch Informationen ein Bild machen. Wer heute damit ein Problem hat, muss entweder völlig verblödet sein, oder in einer Höhle weitab der Zivilisation, ohne Medien und soziale Kontakte, hausen. Wer ausschliesslich nur die Weltwoche liest und glaubt, Fakten zu erhaschen, ist ein Träumer, wie auch ein nur Watson -Leser. Die Mischung machts. Noch nie war es so einfach, an Informationen zu kommen, aber die Mehrheit ist zu faul, diese zu nutzen. Lieber faktenlos drauflos bloggen.
    • JoeyOnewood 10.04.2017 06:22
      Highlight Highlight haha, der erste Teil stimmt zwar, die Ableitung daraus ist aber Hanebüchen.
  • redeye70 09.04.2017 20:38
    Highlight Highlight Wieder einmal eine Sichtweise die Rassismus nur bei der (ur)schweizerischen Bevölkerung sehen will. Gerade Antisemitismus ist bei Muslimen extrem ausgeprägt, ja sogar richtiggehender Hass habe ich da schon erlebt. Der dunkelhäutige Sohn (Mutter ist Thai) eines Kollegen erfuhr in der Schule (üblen) Rassismus nur von den Jungs aus dem Balkan. Flüchtlingsströme lösen Ängste aus wenn Terroranschläge gerade aus dieser spezifischen Gruppe von Migranten zunehmen und bei anderen Gewalttaten immer häufiger die Täter auch dort zugehörig sind. Oder Hetzprediger in Moscheen usw.
    • JoeyOnewood 10.04.2017 06:25
      Highlight Highlight Warum fühlst du dich angegriffen? Er hat ja nicht gesagt, nur wütende weisse Männer können rassistisch sein. Hetze, egal gegen wen, ist zum Kotzen. Auch wenn du rassistisch beleidigt wirst, solltest du dich dagegen wehren - und Leute wie er Notter würden dir dabei wahrscheinlich helfen.
  • empi 09.04.2017 20:34
    Highlight Highlight Fakten sind das beste Mittel, haben sie gesagt. Die Wähler werden es schon merken, haben sie gesagt.
    Hillary Clinton - 2016
  • stadtzuercher 09.04.2017 20:08
    Highlight Highlight "Markus Notter setzt sich für Minderheiten ein"
    Das ist ja toll.
    Nur hat es die SP vergessen, sich für die Mehrheiten einzusetzen. Da müssen die Wähler sich jetzt andere Parteien suchen.
    • Zarzis 09.04.2017 20:31
      Highlight Highlight LOL
      Und wenn die SP Initiativen für die Mehrheit Laciert, lehnt diese die ab und jammert. Die SP macht nichts für uns!
      Nein, die Bürger wollen das n ichts für sie gemacht wird. Die höselet lieber dem Grosskapiral hinterher und hoffen das eine Brotkrümel vom Tisch fallen.
      Leider aber Vergessen, das man von den Reichen Sparen lehrnt!
      Zitat:
      Der Staat muss für die Armen schauen, denn die Reichen schauen nur für sich!
    • Nunja 09.04.2017 20:38
      Highlight Highlight Welche Mehrheit denn? Die "schweigende"? Seit Anbeginn bis heute setzt sich die SP für Arbeitnehmer, Mieter, Konsumenten, Rentner ein. Blöd nur, dass die "Mehrheit" sehr häufig gegen die eigenen Interessen stimmt. So lange Unterschicht und "unterer Mittelstand" nicht realisieren, dass sie die Opfer des Klassenkampfes von oben sind, geht das Spiel der Rechten einfach weiter. Die SP hat zwar nur 25% des Wähleranteils, ist aber an allem Schuld was in der Schweiz schlecht ist... (AHV, 44 Stundenwoche, Frauenstimmrecht, Umweltschutz, ...)
    • Makatitom 09.04.2017 22:00
      Highlight Highlight Da ist es ja bereits, das "hier wir" (die Mehrheit) und dort "die Anderen" (die SP)
    Weitere Antworten anzeigen
  • AskLee 09.04.2017 19:55
    Highlight Highlight Supereinstellung !!!

Warum eine deutsche Journalistin nach den Influencer-Awards als Rassistin beschimpft wird

Die Stand-up-Comedian Enissa Amani mobilisierte nach den Influencer-Awards ihre 500'000 Follower, um eine Spiegel-Journalistin zu attackieren. Letztere kritisierte die Deutsch-Iranerin in einem Artikel.

«Der TV-Sender ProSieben hat Influencer mit einem Preis ausgezeichnet. Anja Rützel hat sich das angeschaut, sich furchtbar fremd geschämt – und trotzdem noch einen Text abgegeben, zum Glück.» So beginnt ein Spiegel-Artikel, der am Wochenende veröffentlicht wurde und am Anfang einer ausufernden Eskalationsspirale steht.

In dem Artikel beschreibt die deutsche Journalistin Anja Rützel acht Beobachtungen, die ihr bei den Influencer Awards aufgefallen sind. Unter anderem schreibt sie:

Für Amani, auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel