Schweiz
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EMBARGOED UNTIL 12:01 AM, TUESDAY, DEC. 16, 2014 0 File - In this April 23, 2014 file photo, an e-cigarette is demonstrated in Chicago. More teens are trying out e-cigarettes than the real thing, according to the government's annual drug use survey. Researchers were surprised at how many 8th, 10th and 12th graders reported using electronic cigarettes this year, even as regular smoking by teens dropped to new lows. (AP Photo/Nam Y. Huh, File)

Wer nach Thailand reist, sollte seine E-Zigi zu Hause lassen. Bild: AP/AP

Schweizer sass wegen E-Zigarette im Thai-Knast – jetzt ist er wieder zu Hause

Weil er in seinen Thailand-Ferien beim Dampfen erwischt worden war, drohten einem Schweizer bis zu fünf Jahre Haft. Nun liess die thailändische Justiz Milde walten. 



Sein Fall ging um die Welt: Ein Schweizer wurde in den Sommerferien in Thailand verhaftet, weil er in der Öffentlichkeit eine E-Zigarette dampfte. Für sein Vergehen landete er im Gefängnis – «unter erniedrigenden und menschenunwürdigen Bedingungen», wie der Urner E-Zigaretten-Hersteller StattQualm schrieb, der mit dem Betroffenen in Kontakt stand. 

Nun durfte der Betroffene in die Schweiz zurückkehren. Dies bestätigt das Eidgenössische Aussendepartement EDA auf Anfrage von watson. Auch StattQualm zeigt sich auf Facebook erleichtert darüber, dass «der betroffene Freund» nun in Sicherheit ist. «Schlussendlich musste er eine Busse zahlen und konnte nach Hause reisen», schreibt die Firma.

Der Schweizer kam damit glimpflich davon: Auf das Dampfen von E-Zigaretten stehen in Thailand bis zu fünf Jahre Haft. Gewisse Quellen sprechen gar von einer Maximalstrafe von zehn Jahren Gefängnis. Wie hoch die Busse war, die der Betroffene im aktuellen Fall bezahlen musste, ist nicht bekannt. 

EDA informiert nicht aktiv über Verbot

Bereits vor seiner Rückkehr war der Schweizer auf Kaution freigelassen worden, durfte Thailand bis zur Gerichtsverhandlung aber nicht verlassen. Die Schweizer Botschaft in Bangkok stand während dieser Zeit «in regelmässigem Kontakt mit der betroffenen Person und betreute sie im Rahmen des konsularischen Schutzes», wie es beim EDA heisst.

Das thailändische E-Zigaretten-Verbot war bis zur Festnahme des Schweizers kaum bekannt. Das EDA weist in seinen Reisehinweisen nicht explizit daraufhin. «Für zahlreiche Produkte bestehen Einfuhr- und Ausfuhrbeschränkungen oder Verbote», heisst es darin lediglich. Es gelte, die Informationen der thailändischen Zollbehörden zu beachten. 

Deutlicher wurden diesen Sommer die britischen Behörden. Im August, kurz nach der Festnahme des Schweizers, rief die zuständige Botschaft britische Touristen eindringlich dazu auf, ihre E-Zigaretten bei Thailand-Reisen zu Hause zu lassen.

Darum sollte man die Zigarettenstummel nicht auf den Boden schmeissen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Triumvir 25.10.2017 16:15
    Highlight Highlight Andere Länder andere Gebräuche, Sitten und Gesetze. Also bitte immer zuerst informieren. Denn Unwissenheit schützt eben nicht vor Knast...Schon gar nicht im Ausland. In der Schweiz übrigens auch nicht...
  • JackMac 25.10.2017 16:02
    Highlight Highlight Wie sieht es denn mit IQOS aus?
    Ist ja keine Flüssigkeits Dampfe?!
    • Gringoooo 25.10.2017 17:18
      Highlight Highlight Wohl von der freundlichen Tabakindustrie genehmigt.
      Da gibts schliesslich keine unklarheiten. Konventioneller Tabak der dich mit Sicherheit tötet - also keim Grund zu verbieten.
  • Hoopsie 25.10.2017 13:46
    Highlight Highlight Ich habe selber gedampft (Dadurch den Rauchstopp spielend geschafft, mittlerweile sogar dampffrei. Kann es nur empfehlen). Aber was da diesem Mann passiert ist, ist einfach dumm. Wer zwei Sekunden in Google Recherche investiert hätte, hätte das mit Thailand gewusst. Reiste selber nach Thailand und wusste innert Sekunden Bescheid. Glaubt mir, jeder Dampfer informiert sich vorgängig, wie es im entsprechenden Land aussieht, nur schon um zu wissen, ob er Liquids oder Ersatzteile kaufen kann. Deshalb kein Bashing an die sehr sehr freundlichen Thais. Der Schweizer war dumm!
    • Butzdi 25.10.2017 16:32
      Highlight Highlight Ich dampfe seit 5 Jahren und war in der Zeit etwa 20x geschäftlich in Thailand ohne etwas von dem Gesetz zu wissen und habe jeweils überall gedampft. Man kann dort auch alles zum Dampfen ziemlich überall öffentlich kaufen. Entweder hat er mit importierten und nicht verzollten Ezigis gehandelt, was natürlich verboten ist, oder er hatte Pech an einen Polizisten zu kommen, der einen schlechten Tag hatte. Wer weiss, wie unberechenbar die Gesetzeshüter in Thailand sein können, weiss dass man auch für Jaywalking im Knast landen könnte.Wer da wie dumm ist kann man mit so wenig Fakten nicht beurteilen
  • saukaibli 25.10.2017 13:45
    Highlight Highlight Tja, da hat die liebe WHO ganze Arbeit geleistet. Die WHO möchte die E-Zigarette am liebsten Weltweit verbieten, zum Glück gibt's aber auch Staaten, denen die Gesundheit der Bevölkerung wichtiger ist als die Wünsche der hauptsächlich durch die Pharmaindustrie finanzierten WHO. Und dann fragen sich Lobbyisten tatsächlich, wieso sie so einen miserablen Ruf haben. An Perversität ist es allerdings auch bei uns kaum zu überbieten, dass man Tabakprodukte an jeder Strassenecke kaufen kann, aber nikotinhaltige E-Liquids immer noch verboten sind. Ja, die Pharma hat auch bei uns gut lobbyiert.
    • Tikvaw 25.10.2017 15:25
      Highlight Highlight Es ist zwar so, dass Unternehmen wie Merck, Bayer oder Novartis Geld liefern, sie sind im Vergleich zu den oblig. und freiwilligen Beiträgen der Mitgliedsstaaten und den Hunderten kleineren Spendern wie zum Beispiel des Schweizer Tropeninstitut oder der Internationale Vereinigung gegen Lungenkrankheiten(!), relativ bescheiden.

      Alleine die freiwilligen Zahlungen der Schweiz sind z.b dreimal höher als die von Novartis.

      Aber saukaibli hat sich von irgendwoher "Insider Infos", die nicht in den offiziellen Zahlen dabei sind...

    • Dogbone 25.10.2017 17:02
      Highlight Highlight @tikwav: das hat er sogar ganz sicher!
  • virus.exe 25.10.2017 13:12
    Highlight Highlight Gegen viele andere Länder wird gemotzt. Über die strikte Militärdiktatur Thailand verliert jedoch nie jemand ein Wort...
    • CASSIO 26.10.2017 06:15
      Highlight Highlight weil sich viele hier dieselben zustände wünschen...
  • Pisti 25.10.2017 12:47
    Highlight Highlight Grundsätzlich wäre es schon zu begrüssen, wenn das EDA , in Ländern die von vielen Schweizern bereist werden auf kuriose Gesetze hinweisen würde. Aber solange dies nicht der Fall ist muss man sich eben selbst informieren.
    In Thailand gilt auch an verschiedenen Strände ein allg. Rauchverbot. Und es gibt drakonische Strafen, 100'000 Baht - 5 Jahre Haft. Auch auf den Philippinen gibt es ein generelles Rauchverbot in der Öffentlichkeit, seit neustem.
    Und lasst euch nicht auf Rechtsstreitigkeiten ein deswegen, falls möglich, die Behörden bestechen. Das ist eigentlich meistens die beste Lösung.
    • ujay 25.10.2017 14:23
      Highlight Highlight Einen dümmeren Tip, als den mit Bestechung gibts kaum. Wenn dus beim Falschen versuchst, bist du echt in Schwierigkeiten....viel Spass im Knast.
    • Fabio74 25.10.2017 17:28
      Highlight Highlight Bestechung kann teuer werden. Zudem wie lang müssten diese Warnungen sein, wer unterhält die?
      Warum hier keine Selbtverantwortung?
    • Pisti 25.10.2017 18:57
      Highlight Highlight Ujay ich hab 4 Jahre in Asien gelebt ich weiss schon von was ich spreche. Wenn die Polizei dort knapp bei Kasse ist, erfinden die auch Straftaten und dann musst du bestechen obs dir passt oder nicht. Die Chance dass es mit Bestechung klapp dürfte über 90% sein. Die Chance dass du vor Gericht auf milde hoffen kannst ist gegen 0%. Oder willst du wegen einer gerauchten Zigarette ein paar Jahre in den Bau? Die haben keinen Rechtsstaat wie wir, und dazu noch völlig unterbezahlte Polizisten.
      Am klügsten ist natürlich, sich an die Gesetze zu halten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • KenGuru 25.10.2017 12:34
    Highlight Highlight Ich finde das EDA sollte hierbei die Reisehinweise ergänzen da einfach niemand mit diesem Verbot rechnet.
    • Firefly 25.10.2017 14:28
      Highlight Highlight In fremden Ländern muss man mit fremden Sitten rechnen, ich finde nicht, dass der Staat zuständig ist sondern die Reisenden, sich zu informieren.

      ... heisst natürlich nicht, dass ich so ein Verbot und drakonische Strafen gutheissen würde
  • Hugo Wottaupott 25.10.2017 12:24
    Highlight Highlight Blöd. Willst bischen rumörgeln und wanderst wegen dampfen im Knast.
  • winglet55 25.10.2017 12:01
    Highlight Highlight Blöd, aber man soll sich halt schon informieren, bevor man in fremde Länder reist. Zu sagen ist aber auch, dass die Info von Thai Tourismus auch nicht gerade hilfreich sind!
    Steht da doch das das rauchen von E-Zigaretten nicht grundsätzlich verboten ist, was einfach nicht stimmt! Zudem ist zu beachten, das es im Ermessen des jeweiligen Amtsträger liegt, ob man gebüsst wird, oder eben nicht. Ebenfalls kann die Praxis von Provinz zu Provinz unterschiedlich gehandhabt werden! Also Finger weg! Neu ist auch das an gewissen Stränden ein allgemeines Rauchverbot besteht!!!!
    • winglet55 25.10.2017 16:20
      Highlight Highlight @schnuderbueb, ich bin überhaupt nicht schadenfreudig, mir so etwas zu unterstellen dünkt mich doch eher frech. Was z.Z. in TH passiert ist für Touris nicht einfach zu verstehen. Wie ich bereits geschrieben habe, können die Gesetze je nach Provinz, unterschiedlich gehandhabt werden. z. B. die Helmtragepflicht, in gewissen Provinzen wird sie rigoros durchgesetzt, in Krabi z.B. ist es ehr eine Empfehlung und wird nicht, oder kaum geahndet. So empfiehlt es sich spätestens im Flieger beim Personal oder bei der Einreise b. Zoll informieren!
  • Mikki 25.10.2017 11:55
    Highlight Highlight Alli gönd uf thailand soooo cool ich wot au... und denn in knascht wege e ziggi 🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️
  • Dogbone 25.10.2017 11:49
    Highlight Highlight Die Firma Stattqualm ist meines Wissens in Altdorf beheimatet, was widerum im Urnerland ist, nicht Bern.

    Dampfen in Thailand ist offenbar überhaupt kein Problem. Nur sollte man sich die Dampfe dort kaufen und nicht seine eigene importieren. Das Problem ist eben, dass die Gesetze dort gerade nach Lust und Laune umgesetzt oder eben nicht umgesetzt werden und man weiss, dass westliche Touris bereit sind, einen Haufen zu zahlen, damit sie wieder nachhause können. So richtig korrupt und willkürlich eben...
    • 足利 義明 Oyumi Kubo 25.10.2017 12:44
      Highlight Highlight Wohl noch nie in Th gewesen, sonst wüssten Sie, dass sie ziemlichen Stuss schreiben.
    • Farabutto 25.10.2017 15:15
      Highlight Highlight @M@ Di11on Dogbone hat absolut recht! Tut mir leid, aber du bist derjenige der nicht viel Ahnung von diesem land hat! Wahrscheinlich in pattaya oder phuket gewesen und denken man weiss wie es in thailand läuft...
  • Hans Jürg 25.10.2017 11:44
    Highlight Highlight Und weshalb sind die E-Zigaretten dort verboten?
    Gibt es noch andere Länder, wo es verboten ist?
    • Enes Sözeri (1) 25.10.2017 12:35
      Highlight Highlight In der Türkei ist das Handeln mit ezigaretten und Zubehör verboten. Aber selber dampfen darf man.
    • saukaibli 25.10.2017 13:52
      Highlight Highlight @ Hans Jürg: Da hat die WHO ihre Finger im Spiel. Die erpresst Staaten, die Hilfsgelder der WHO erhalten, die E-Zigarette zu verbieten oder extrem streng zu regulieren. Sie sagt zwar das sei wegen den fehlenden Langzeitstudien (ein absoluter Witz, wie hier erklärt wird: https://www.vapers.guru/wp-content/uploads/2017/08/Fehlende_Langzeitstudien_zum_Dampfen.pdf), aber natürlich geht es um die Pharmaindustrie, die an Rauchern einfach viel, viel mehr verdient als an Dampfern und Nichtrauchern. Und wer finanziert die WHO hauptsächlich (neben Bill Gates)?
    • Gringoooo 25.10.2017 14:35
      Highlight Highlight Verboten:
      Argentinien, Brunei, Jordanien, Kambodscha, Katar, Malaysia, Mexico, Oman, Singapur, Taiwan, Thailand

      Restriktionen:
      Australien (nikotinhaltige Liquids), Hong Kong (nicht per se verboten, jedoch Arzneimittel mit strengen Vorschriften), Japan (nikotinhaltige Liquids).

      Unklar: Kolumbien, Dubai.

      Wie es in anderen exotischen Ländern geregelt ist, ist leider kaum zu erfahren. Daher keine Garantie auf diese Liste. Zudem finden in vielen Ländern Änderungen statt.

      Innerhalb der EU ist mir kein Verbot bekannt, nur Handelsrestriktionen.
  • WayneTheBrain 25.10.2017 11:12
    Highlight Highlight Genau so absurd wie unser Kiffverbot. Legalize it!
    • Karl Müller 25.10.2017 12:26
      Highlight Highlight Es ist eher so, als wäre Kiffen erlaubt, aber für Haschkekse gäbs Knast ...

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