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Egal ob im Sommer oder im Winter: Arabische Touristen sind lukrative Gäste. 
Egal ob im Sommer oder im Winter: Arabische Touristen sind lukrative Gäste. Bild: AP/AP

So viel geben arabische Touristen pro Tag in der Schweiz aus💸💸💸

29.09.2017, 10:0829.09.2017, 10:38

Schweiz Tourismus rĂĽhrt die Werbetrommel fĂĽr Touristen aus arabischen Ländern. Denn sie sind wichtige und vor allem spendable Kunden. Meist kommen sie in grossen Gruppen, lieben den Luxus und geben pro Tag durchschnittlich 430 Franken aus. Doch bald könnte es fĂĽr die Gäste aus den Golfstaaten ungemĂĽtlich werden – dann nämlich, wenn die Initiative zum Burka- und Niqabverbot vom Volk angenommen wird. 

SRF widmete am Donnerstagabend diesem Dilemma einen 50-minĂĽtigen DOK-Film. Darin werden arabische Familien in ihren Ferien begleitet – Bootfahren, Gleitschirmspringen und Klettern stehen auf dem Programm. 

Lukrative Gäste

Damit ist noch nicht genug: Die arabischen Gäste reisen nicht nur wegen des Abenteuerprogramms in die Schweiz. Das Heidi-Land ist auch Drehort fĂĽr mehrere arabische Soap Operas, die jeweils einen Besucheransturm zur Folge hatten. Denn die Touristen wollen an die Orte reisen und in den gleichen Hotels wie ihre Stars ĂĽbernachten. 

Letztes Jahr sorgten die arabischen Touristen fĂĽr eine Million Ăśbernachtungen. Meist bleiben sie pro Besuch fast drei Tage und geben mehr Geld aus als Touristen aus anderen Ländern. Lukrative Gäste also – die aber bald einen Bogen um die Schweiz machen könnten. 

Hidschab & Co. – Verhüllungen vom Kopftuch bis zur Burka

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Hidschab & Co. – Verhüllungen vom Kopftuch bis zur Burka
quelle: shutterstock
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Denn die Frauen aus Bahrain, den Emiraten, dem Oman und Saudiarabien haben meist eines gemeinsam: Sie sind mit einem Gesichtsschleier verhĂĽllt und zeigen nur ihre Augen. Das missfällt vielen Politikern. Was im Tessin schon Gesetz ist, könnte bald schweizweit Tatsache sein. Voraussichtlich 2019 stimmt das Schweizer Stimmvolk ĂĽber die Initiative fĂĽr ein VerhĂĽllungsverbot ab. 

Ob sich bei einer Annahme die Touristen aus den Golfstaaten andere Reiseziele suchen werden? Vermutlich. So fragt eine junge Mutter aus Saudarabien im Film: Â«Warum wollt ihr Schweizer unsere Bekleidung verbieten? Wir dĂĽrfen bereits nicht mehr nach Lugano reisen, weil wir unser Schleier dort verboten ist. Es wäre so schade, wenn wir nicht mehr zu euch in die Ferien kommen dĂĽrften.» (ohe)

FĂĽr ein offenes Frauenbild. Und zwar mit Kopftuch und Rap!

Video: srf
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