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Die Massnahmen und Projekte im Überblick. zvg

12 Milliarden Franken für die Bahn: So soll das Geld ausgegeben werden

Der Bundesrat will das Bahnangebot mit zusätzlichen Halb- und Viertelstundentakten der steigenden Nachfrage anpassen. Die Eisenbahn-Infrastruktur soll dazu bis 2035 für 11,9 Milliarden Franken ausgebaut werden.



Trotz laufender Ausbauten sind etliche Bahnstrecken überlastet oder werden mittelfristig an ihre Grenzen stossen. Dies gilt auch für zahlreiche Bahnhöfe. Um der stark wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, hat der Bundesrat dem Parlament vorgeschlagen, rund 11,9 Milliarden Franken in die Verbesserung der Eisenbahn-Struktur zu investieren. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

Neue Halb- und Viertelstundentakte

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Auf den Strecken Genf – La Plaine, Avry–Fribourg, Olten–Baden, Aarau–Zürich, Brugg–Zürich sowie Luzern–Zug–Zürich soll neu der Viertelstundentakt ermöglicht werden.

Der Halbstundentakt kommt auf folgenden Strecken:

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Ausbau des Lötschberg-Basistunnels

ARCHIV - ZUR PRESSEKONFERENZ ZUM AUSBAU DER BAHNINFRASTRUKTUR STELLEN WIR IHNEN DIESES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Ein Zug kommt aus dem Loetschbergtunnel (der alte Tunnel von Kandersteg nach Goppenstein) in Goppenstein, aufgenommen am 29. April 2013. Mit dem Schleifzug wird das urspruengliche Schienenprofil in den Kurven der Strecke wieder hergestellt, in denen die Schienen unregelmaessig beansprucht werden. Die von der BLS beauftragte Firma Scheuchzer fuehrt die Schleifarbeiten nachts zwischen 21.00 und 3.00 Uhr durch, da der Verkehr tags zu dicht waere. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Ausserdem ist der Komplettausbau der zweiten Röhre des Lötschberg-Basistunnels geplant. Das ermögliche bessere Angebote für den Personenverkehr und mehr Kapazitäten für Güterzüge im Basistunnel.

Aufwertung des Knotens St.Gallen

ZUR MK UEBER SELBSTFAHRENDE ZUEGE BEI DER SUEDOSTBAHN, AM DONNERSTAG, 15. JUNI 2017, ERHALTEN SIE FOLGENDE THEMENBILDER ---- A train composition of the Suedostbahn (Swiss South Eastern Railway, SOB) leaves St. Gallen train station, pictured on June 6, 2013, in Switzerland. The SOB maintains a rail network with a length of 123 km. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Eine Zugkomposition der Schweizerischen Suedostbahn (SOB) verlaesst den Bahnhof St. Gallen, aufgenommen am Donnerstag, 6. Juni 2013. Die SOB unterhaelt ein Streckennetz von 123 km Laenge. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

Die Ostschweiz erhält dank der durch den Brüttenertunnel erzielten Fahrzeitgewinne ein attraktiveres Angebot: St.Gallen wird zudem zu einem vollwertigen Knoten aufgewertet und Frauenfeld bekommt eine weitere, schnellere Verbindung nach Zürich.

Zusätzliche Haltestellen

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Kapazitätsoptimierungen

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Auf der Strecke Lausanne – Biel/Bienne – Zürich – Ostschweiz sollen Doppelstock-Züge für erhöhte Kapazität und Sitzplätze sorgen.

Zusätzliche Trassen für den Güterverkehr

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Im Güterverkehr kann die Attraktivität sowohl auf der West-Ost- wie auf der Nord-Süd-Achse durch zusätzliche Kapazitäten und kürzere Fahrzeiten (Güterverkehrs-Expressnetz) erhöht werden. Die Verbindungen zwischen den grossen Rangierbahnhöfen Lausanne und Limmattal werden ausgebaut und beschleunigt. Das Gleiche gilt für Verbindungen zwischen diesen Rangierbahnhöfen und dem Jurabogen bzw. der Ostschweiz. Die bisherigen Einschränkungen für den Güterverkehr während den Hauptverkehrszeiten des Personenverkehrs können durch zusätzliche Standard- und Express-Trassen im Mittelland und im Raum Zürich beseitigt werden.

Die Finanzierung des Bahnausbaus ist über den Bahninfrastrukturfonds (BIF) gesichert, den Volk und Stände 2014 mit der Vorlage zu Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI) beschlossen haben. (jaw)

So sehen die neuen SBB-Züge von Innen aus

Video: srf/SDA SRF

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