Schweiz
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BLS greift die SBB an: Sie will bis Basel und Flughafen Zürich fahren



Die Berner Bahngesellschaft wird sich für drei Linien im Fernverkehr bewerben, wie sie am Mittwoch in Bern mitteilte. Sie möchte von Brig und Interlaken über Aarau zum Flughafen Zürich fahren sowie von Interlaken nach Basel.

Derzeit hält die SBB das Monopol auf den Fernverkehrslinien. Dass sich die BLS für einzelne Strecken interessiert, liess die Bahngesellschaft bereits durchblicken. Am Mittwoch bestätigte die BLS nun an ihrer Bilanzmedienkonferenz, für welche Linien sie sich bewerben wird.

Lukrative Strecken

Es handelt sich um die Strecken Brig – Bern – Aarau – Zürich – Zürich Flughafen – Romanshorn, Interlaken – Bern – Aarau – Zürich – Zürich Flughafen – St. Gallen sowie Interlaken – Bern – Olten – Basel. Das ermögliche vier Züge pro Stunde zwischen Bern, Aarau und Zürich sowie eine direkte Verbindung vom Flughafen Zürich ins Berner Oberland, teilte die BLS mit.

Was würde sich für die Passagiere ändern?

– Die Züge der BLS befahren die drei Strecken zusätzlich zu   den SBB. Die Kunden haben eine grössere Fahrplan-Aus       wahl.
– Die BLS muss die gleichen minimalen Service-                     Anforderungen erfüllen, wie die SBB. Sie kann aber                 zusätzliche Service-Leistungen anbieten, um ihre Attraktivität   zu erhöhen.
– Die Preise sind bei beiden Anbietern die gleichen, die BLS   kann also die Billette nicht günstiger anbieten.

(whr)

Bald trägt das SBB-Personal freche rote Kragen, aber was war davor? Die Uniformgeschichte in Bildern

Alle angestrebten Strecken sind gewinnbringend. Die BLS begründet ihr Interesse denn auch damit, dass sie mit dem Betrieb der neuen Strecken defizitäre Linien in ihrem RegioExpress-Netz gegenfinanzieren wolle.

SBB befürchten Einbussen

Die BLS betont weiter, dass sie «mit der SBB eine faire partnerschaftliche Lösung» anstrebe. Eine Einigung war im Februar nicht zustande gekommen. Die SBB liess damals verlauten, dass der BLS-Vorschlag für sie erhebliche Einbusse bedeuten würde. Die BLS verteidigte ihren Plan damit, dass sie das Angebot mit mehr und attraktiveren Linien deutlich verbessern würde.

Die Bewerbung beim Bundesamt für Verkehr (BAV) will die BLS bis im kommenden September einreichen. Der Grossteil der Konzessionen läuft im Dezember 2017 aus. (whr/sda)

24 Bilder aus der guten alten SBB-Zeit

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pirat der dritte 19.04.2017 23:25
    Highlight Highlight Die Konkurrenz zwischen BLS und SBB ist ein Schwachsinn! Wer ist der Hauptaktionär der BLS ? Wohl immer noch der Kanton Bern? Und der hat ja Geld für solche Spiele! Und die SBB soll die frisch bestellten Zūge stehen lassen?
    4 0 Melden
  • osaliven 19.04.2017 19:19
    Highlight Highlight die ICN. Diese kann die BLS nicht selber warten sondern muss dafür extra in eine SBB Werkstatt gehen. Natürlich kostet dann die Wartung noch n bisschen extra. Und das einzige Werk wo die ICN gewartet werden können ist in Yverdon. Also nicht gerade auf der Line welche die BLS bertreiben will. Ich kann mir somit noch nicht ganz vorstellen, wie sich die BLS das vorstellt wie diese Strecke für sie rentabel sein soll
    3 0 Melden
    • Juliet Bravo 19.04.2017 20:30
      Highlight Highlight Der ICN ist wohl bereits etwas alt - und mit seiner Neigetechnik kompliziert und teuer in der Wartung. Das Konzept der BLS (auch der SOB) ist wohl Interregio - was von Stadler Rail macht das tipp topp.

      Die Distanz nach Yverdon ist 2017 wohl auch nicht mehr sehr entscheidend für die Wartung von Interregiozügen. Winterthur oder so kein Problem.
      4 0 Melden
    • osaliven 19.04.2017 20:40
      Highlight Highlight Darum wäre es für die SBB gut diese Züge zu vermieten. Teure Wartungskosten fallen dann weg und gehen an die BLS. Distanz nicht, aber der gesamte Zug fällt damit aus für die Wartung. Für die SBB ist es ein leichtes ein FV fähigen Zug zu finden. Die BLS kann aber nur schwer ihre RV Züge nutzen
      2 1 Melden
    • Juliet Bravo 19.04.2017 21:08
      Highlight Highlight Ahh - ein ICN in BLS oder SOB Farben!!?😍
      2 0 Melden
  • osaliven 19.04.2017 19:17
    Highlight Highlight Fragt sich nur wie die BLS das umsetzen wollen. Zurzeit besitz die BLS nic das nötige Rollmaterial um diese Strecken anzubieten. Das heisst wenn die BLS diese Strecke anbieten möchte muss sie das Rollmaterial mieten. Nur wer hat in der Schweiz zugelassenes Fehrnverkrollmaterial? Richtig die SBB. Da eine simultane Bedingungen dieser Strecken von SBB und BLS kaum möglich ist, hat die SBB diese Züge auch übrig zum vermieten. Jetzt hat die SBB zwei Möglichkeiten entweder sie vermieten diese Züge nicht an die BLS und dann schauen diese in Röhre. Oder aber sie vermieten zu hohen Preisen 1/2
    5 1 Melden
    • Fabio74 20.04.2017 18:11
      Highlight Highlight Naja die SBB fährt mit s-Bahn Zügen den Fernverkehr auf gewissen Strecken.
      1 0 Melden
  • Moelal 19.04.2017 18:30
    Highlight Highlight Soll die BLS zuerst mal ein paar zig-Millionen ins SBB Schienennetz auf diesen Strecken investieren, dann kann man wieder darüber diskutieren. Schmarotzertum brauchen wir nicht, das ist kein Argument für mehr "Markt"
    4 6 Melden
    • paper 19.04.2017 21:10
      Highlight Highlight Das Schienennetz wird von "SBB Infrastruktur" betrieben und unterhalten. Um darauf rumzufahren werden (vom Bund bestimmte) Trassegebühren verrechnet. Diese Gebühren sind für "SBB Personenverkehr" und die BLS genau gleich. Der Infrastruktur ist es egal, wer den Zug der drauf fährt betreibt. Oder einfacher ausgedrückt: die Schiene merkt nicht welche Farbe der Zug aussen hat.
      8 0 Melden
  • Juliet Bravo 19.04.2017 17:59
    Highlight Highlight Die Südostbahn steht auch in den Startlöchern für die Gotthardbergstrecke. Sowas wie der (IR) Voralpenexpress über den Gotthard. Es wird spannend.
    4 0 Melden
  • dracului 19.04.2017 16:24
    Highlight Highlight Wirtschaftlich ist es nie gut, wenn zu lange keine Konkurrenz herrscht: Macht die BLS diese Fernverkehrsstrecken besser, so muss sich die SBB künftig auch mehr bemühen, klappt es mit der BLS nicht, schätzt die Schweizer Bevölkerung vielleicht den Service der SBB künftig mehr? Darum BLS: Geht mutig voran in Gebiete where no Berner has gone before!
    22 2 Melden
    • Maett 19.04.2017 18:04
      Highlight Highlight @dracului: jetzt mal ketzerisch gefragt: was macht die SBB beim Fernverkehr schlecht, bzw. wo gibt's Verbesserungspotential?

      Das einzige was mich nervt ist, dass die Service-Wagen abgebaut werden, ich bestelle gerne ab und an einen Kaffee - aber deswegen wünsch ich mir nicht gleich einen neuen Betreiber.
      7 1 Melden
    • Fabio74 20.04.2017 18:13
      Highlight Highlight @maett auf vielen Linien uraltes Rollmaterial, plumpsklo, keine Steckdosen, keine Klimaanlagen. S-Bahnen als IR. IR zu RE deklassieren.
      Es sollten Minimumstandards defniert werden für die Zugskategorien IC/IR/S-Bahn bzw RE.
      0 2 Melden
    • Maett 20.04.2017 19:16
      Highlight Highlight @Fabio74: vielen Dank, ist mir bisher alles noch nicht untergekommen (abgesehen von den Steckdosen, die ich in der 2. Klasse aber auch nicht voraussetze).

      Allerdings ist die BLS ja nicht gerade ein Aufstieg, im Gegensatz zur SBB. Schlechtes, rüttelndes Rollmaterial (z.B. vgl. SBB Flirt zu den BLS Talent/Nina), oft fünf statt vier Sitze pro Reihe und noch ein paar weitere Dinge...

      Minimumstandards die für alle Unternehmen gelten, wären aber zu begrüssen (allerdings denke ich, dass die schon vorliegen - das BAV müsste aber die Standards wenigstens erhöhen).
      1 1 Melden
  • Posersalami 19.04.2017 15:39
    Highlight Highlight Ja, es macht absolut Sinn die SBB auf lukrativen Strecken zu konkurrenzieren! Privatanbieter haben mMn auf den Bahnstrecken als Konkurrenz zur SBB nichts verloren. Ansonsten haben wir hier demnächst die lukrativen Strecken privatisiert und die SBB darf dann mit tiefroten Zahlen noch die Randregionen bedienen und braucht noch mehr Subventionen.
    20 4 Melden
  • Harpist 19.04.2017 11:39
    Highlight Highlight Die BLS hat nicht mal Rollmaterial um diese Strecken zu betreiben!
    27 8 Melden
  • Dominik I. 19.04.2017 10:32
    Highlight Highlight Eigentlich steht man jetzt vor der folgenden Entscheidung: Will man
    a. Ein Billiges Fernverkehrsnetz
    Oder
    b. Ein Effizientes & Zuverlässiges Fernverkehrsnetz

    Ich bin klar für b. Deshalb würde ich das Angebot der BLS ablehnen.
    54 21 Melden
  • Baum68 19.04.2017 10:13
    Highlight Highlight Das wäre absolut fatal.
    Danach kommt es wie in anderen Staaten, wo zum Beispiel Tickets auf dem eine Zug gültig und dem von der anderen Bahngesellschaft 5 Min später ungültig sind.
    Der ÖV soll sich als ganzes verbessern und nicht in einem Pseudo Wettbewerb auseinander getrieben werden. Das Portemonnaie das diese Abenteuer berappen sind immer die gleichen, nähmlich der Kunden des ÖV und der Steuerzahler.
    Also ich hoffe stark,dass dies das BAV einsieht. Weitere Probleme ziehen nach. Z.B was für Standards sind auf diesen Zügen geplant usw.
    68 23 Melden
    • zettie94 19.04.2017 10:26
      Highlight Highlight In der Schweiz wird es nie die Situation geben, dass Billette von einem Verkehrsunternehmen beim anderen nicht gültig sind (ausser bei Sparbilletten, aber die sind sowieso nur auf einem bestimmten Zug gültig).
      Minimalstandards schreibt das BAV vor, zudem sind die bei der BLS eher höher als bei der SBB (z. B. Zugbegleitung bei allen RE).
      28 10 Melden
    • Knut Knallmann 19.04.2017 10:48
      Highlight Highlight Wenn die BLS vom Bundesamt für Verkehr die Konzession erhält, wird das GA weiterhin genauso gültig sein wie im ICE der DB, dem EC der Trenitalia oder der S-Bahn der Zentralbahn. Die Integration in das nationale Tarifgefüge ist eine der Grundvoraussetzungen um eine Fernverkehrsstrecke des ÖV überhaupt betreiben zu dürfen. Wenn man die Strecken unter den Unternehmen so verteilen kann, dass das heutige finanzielle Gleichgewicht bestehen bleibt, dann kann ich das ganze nur begrüssen. Konkurrenz in gesunden Mass kann durchaus positive Auswirkungen haben...
      33 6 Melden
    • crik 19.04.2017 10:55
      Highlight Highlight Du kannst schon heute mit dem gleichen Billet mit der SBB von Zürich nach Bern fahren, dann auf die BLS umsteigen und danach noch auf das Postauto. Sind alles verschiedene Unternehmen. Also nichts mit Tickets nur auf dem einen Zug gültig.
      33 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hackphresse 19.04.2017 10:07
    Highlight Highlight Und so beginnt die Englandisierung unserer Bahn. Profitable Filetstücke an Private und der Rest an den Staat. Und dann sich wundern wenn die SBB mehr Gewinn mit Immobilien macht aber immernoch Subventionen vom Steuerzahler braucht.
    52 19 Melden
    • zettie94 19.04.2017 10:28
      Highlight Highlight Die BLS ist auch nicht wirklich privat und genauso durch den Steuerzahler finanziert wie die SBB, das ist mit England nicht vergleichbar.
      22 7 Melden
    • Knut Knallmann 19.04.2017 10:38
      Highlight Highlight Die BLS ist genauso ein Staatsbetrieb wie die SBB. Im Gegensatz zur SBB ist bei der BLS aber der Kanton Bern der Hauptaktionär. Der Bund ist ebenfalls Aktionär und hält ca. 20% der Aktien. Man muss es vielleicht nochmal betonen: ÖV ist nicht gleich SBB...
      33 3 Melden
    • Posersalami 19.04.2017 15:41
      Highlight Highlight Und wo liegt der Sinn darin, zwei mal einen Wasserkopf zu finanzieren? Das gehört alles unter ein Dach, mit einer möglichst schlanken Führung, weil es einfach weniger kostet.
      5 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 19.04.2017 10:06
    Highlight Highlight Also will die BLS SBB-Verbinungen übernehmen oder zusätzliche Verbindungen aufbauen? Dies ist leider nicht klar geschrieben... Und offenbar ist der Titel falsch. Scheinbar wollen sie ja bis Romanshorn fahren. Ich wäre echt froh, wenn ihr eure Artikel aus Leser-Perspektive schreiben würdet...
    46 1 Melden
    • zettie94 19.04.2017 10:29
      Highlight Highlight Die BLS will Verbindungen von der SBB übernehmen. Für so viele zusätzliche Verbindungen besteht weder Nachfrage noch Kapazität.
      19 3 Melden
  • oXiVanisher 19.04.2017 09:55
    Highlight Highlight Vielleicht fährt meine BLS S-Bahn Verbindung dann nicht mehr 3 Minuten BEVOR meine Verbindung Olten-Langenthal-Herzogenbuchsee > Bern ankommt. Gogo BLS 😊👍
    10 41 Melden
    • zettie94 19.04.2017 10:43
      Highlight Highlight Das glaube ich nicht. Der Fahrplan nimmt keine Rücksicht darauf, von welchem Unternehmen eine Linie betrieben wird. Da wird drauf geschaut, wo es überhaupt freie Trassen für einen Zug gibt, was in unserem dichten Schienennetz nicht gerade einfach ist. Freie Kapazität in den Knotenbahnhöfen für die S-Bahnen gibt es vor allem um die Minuten 15/45, wenn keine Fernverkehrszüge fahren. Im Wangental wird sich aber in den nächsten Jahren an den S-Bahn-Fahrlagen noch einiges ändern.
      23 1 Melden
  • Züribueb 19.04.2017 09:47
    Highlight Highlight Ui das klingt spannend. Das wäre doch mal was; eine Alternarive zur SBB. Ich glaube das täte auch der SBB mal gut..
    22 50 Melden
    • Caturix 19.04.2017 10:08
      Highlight Highlight Nein das glaube ich nicht. Wenn sich alle um die Lukrativen Strecken bewerben und die SBB diese verliehrt, dann kann man mit der Zeit unrentable Strecken schliessen, was nicht im Sinne der Bevölkerung ist.
      46 8 Melden
    • zettie94 19.04.2017 10:48
      Highlight Highlight @Caturix: Das wäre so, wenn die Herausforderer private gewinnorientierte Unternehmen wären. Da die BLS aber de facto nicht privat ist und sondern ebenfalls Subventionen erhält (und defizitäre Linien betreibt), spielt das in diesem Fall nicht so eine Rolle.
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