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Jonas Projer
Moderator Arena
2015

Copyright: SRF/Oscar Alessio
NO SALES
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Braucht eine dicke Haut: Arena-Moderator Jonas Projer. 

Projer erhält nach No-Billag-Arena Todesdrohung auf Twitter



Arena-Moderator Jonas Projer ist sich ein Wort-Kampf mit harten Bandagen gewohnt. Doch nach der hitzigen Abstimmungsarena zu No Billag musste aber der 36-Jährige wohl leer schlucken. 

Ein anonymer Twitter-User bedroht ihn und seine Familie massiv. «Mitten in der Nacht werden wir kommen und dich richten», schreibt dieser unter dem Pseudonym «Stoplügenmedien».

Bild

Die Todesdrohung rüttelt Projer auf. Auf Twitter wendet er sich an seine Follower: «Soll man das der Polizei melden oder wäre das überreagiert?»

Der Tenor der Twitter-User ist klar: Mit diesen Drohungen hat der Troll die rote Linie überschritten. «Da muss man handeln, die Drohung ist jenseits von allem, was ich bisher gesehen habe», schreibt etwa Sandro Lüscher.

Eklat vor No-Billag-Arena

Vor der dritten «Arena»-Sendung zu No Billag kam es am Freitagabend hinter den Kulissen offenbar zum Eklat. Das berichtet die SonntagsZeitung. Als Moderator Jonas Projer den Gästen den Sendeablauf erläuterte, protestierte No-Billag-Initiant Olivier Kessler. «Etwa zehn Minuten vor Aufzeichnungsbeginn fing er plötzlich an, das ganze Setting der Sendung zu kritisieren», sagt André Moesch, Präsident von Telesuisse, der als Vertreter der Privatsender geladen war. «Er bezeichnete Projer als Billag-Profiteur, der die Sendung deshalb nicht moderieren könne», sagt Moesch. «Dann verlangte Kessler, dass er das Interview mit Bundesrätin Doris Leuthard selber führen könne, da der Moderator zu wenig unabhängig sei.» Darauf sei Projer nicht eingegangen.

Von einem «Knall» spricht FDP-Ständerat Joachim Eder, der als Initiativ-Gegner in der Sendung auftrat. «Die Stimmung war danach ziemlich gehässig.» Mehrere «Arena»-Gäste bestätigen diese Darstellung und sprechen von einem «krassen» Verhalten. Kessler seinerseits spricht von einer «SRF-Skandal-Arena».

Andere Twitter-Nutzer haben die Hasstirade bereits bei Twitter gemeldet. Dennoch ist der Account nach wie vor (Stand Sonntagnacht) aktiv. 

«Stoplügenmedien» verbreitet derweil massenhaft islam- und ausländerfeindliche Kurznachrichten. Und wiederholt die Drohungen. «Ah die linken Landeszerströer wollen melden und ignorieren. Wir werden euch trotzdem kriegen», schreibt der User in einem weiteren Tweet. 

(amü)

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