Schweiz
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The Driver 99, aka Daniele Weber, vor seinem Dodge Journey: zwei Liter Turbodiesel, 170 PS, Sieben-Plätzer, Automat – «nichts Aussergewöhnliches». bild: watson

Sackgasse Zürich – mit dem Präsidenten der Auto-Partei durch die rot-grüne Hölle

Die Auto-Partei war einst eine laute, unbequeme Stimme am äussersten rechten Rand. In den 90er-Jahren noch im Nationalrat vertreten, schrumpfte sie in den folgenden Jahren bis zur Bedeutungslosigkeit. Ganz weg war sie aber nie. Daniele Weber will die Partei in Zürich nun wieder auf die Erfolgsspur führen. Ein ambitioniertes Unterfangen. Wir waren mit ihm auf Spritztour.



The Driver 99 hat sich verfahren. Unter der Hardbrücke geht es nicht weiter, Endstation. Die Orientierung von Daniele Weber hat sich irgendwo im Dickicht der improvisierten Verkehrsschilder und rotweissen Bauabsperrungen verflüchtigt. Weber flucht leise und sieht seine These bestätigt: Die Stadt Zürich ist eine Autohölle, eine Ansammlung von Schandflecken.

Mittwochnachmittag, 14 Uhr, vor der Best Car-Wash-Anlage in Zürich Hardbrücke. Das Thermometer steht auf 26 Grad, der bislang heisseste Tag des Jahres. Vor einer Mischform aus Kombi und SUV steht ein Hüne von einem Mann in blütenweissen Chinos und kakifarbenen Krokodillederschuhen. Kantiges Kinn, kurzgeschorene Haare, kleine Tolle, Sonnenbrille. Ein Alpen-GI-Joe auf Sommerurlaub. Der Mann schwitzt offenbar nicht. Anders ist nicht zu erklären, dass während der folgenden zwei Stunden die Klimaanlage auf niedrigster Stufe bleibt.

Daniele Weber, 45 Jahre alt, Arbeiterkind aus Albisrieden, hochgeschaltet zum Abteilungschef einer mittelgrossen Speditionsfirma in Rotkreuz, hat eine Mission: Er soll die Auto-Partei, in Glanzzeiten mit acht Sitzen im Nationalrat vertreten, zurück auf die Erfolgsspur führen. Nur, so richtig ernst nehmen will das niemand. Dass es die Auto-Partei überhaupt noch gibt, wissen die wenigsten. Selbst ehemalige Weggefährten zeigen sich überrascht darüber, dass die Benziner noch immer unterwegs sind.

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Stau am Escher-Wyss-Platz. Horror für Daniele Weber, aka The Driver 99 auf Twitter. bild: watson

Sechs kantonale Sektionen zählt die Auto-Partei laut der offiziellen Website. Bern, Luzern, Solothurn, Thurgau, St.Gallen. Über die Mitgliederzahlen schweigt man sich aus. Und jetzt also auch wieder Zürich. 2018 soll ein Kandidat bei den Stadtratswahlen kandidieren, wer das sein wird, ist offen. Vieles deutet darauf hin, dass es The Driver 99 selbst sein wird, Daniele Weber.

Die schlimmste Stadt überhaupt

Weber tritt jetzt aufs Gas. Der schwarze Dodge Journey, zwei Liter Turbodiesel, 170 PS, Sieben-Plätzer, Automat, «nichts Aussergewöhnliches», lässt ein kaum vernehmbares Brummen ertönen. Weber will zeigen, wo es auf der Strasse überall harzt. Dafür fährt er in feindliches Territorium. Den Zürcher Kreis 5, mit seinen verkehrsberuhigten Quartierstrassen und den rot gestrichenen Velowegen.

Zürich, das ist für Weber «die schlimmste Stadt überhaupt, also für Autofahrer». Das Verkehrskonzept – in den 60er-Jahren stehengeblieben. Die Strassen – nur auf Velofahrer ausgerichtet. Spurabbau, Parkplatzklau, 30er-Zonen. Der Bussenkatalog vor allem, eine Katastrophe, völlig unverständlich, dass Velofahrer weniger bezahlen müssen als Autofahrer, wenn sie ein Rotlicht überfahren. Überhaupt, die Velofahrer. Vogelfreie. «Sicher, es gibt auch solche, die sich an die Verkehrsregeln halten. Aber die meisten eben nicht.»

Es sind in vielerlei Hinsicht mehrheitsfähige Positionen, in politische Floskeln gegossene Flüche und Stossgebete der Hunderttausenden von Autofahrern, die jeden Tag auf den Schweizer Strassen unterwegs sind. Politische Erfolgsgaranten. In der Theorie. Praktisch ist die Auto-Partei seit Jahren im Rückwärtsgang unterwegs – und verpasst konsequent alle möglichen Ausfahrten.

Der schleichende Niedergang der Auto-Partei 

Die gescheiterten Initiativen der Auto-Partei sind beeindruckend. Mit einem «Dreierpaket» wollte man Ende 2013 die Autofahrer hinter sich scharen. Das ging grandios schief. Weder die Erhöhung der Tempolimiten auf 130 km/h auf Autobahnen und auf 100 km/h ausserorts noch der Ausbau des Autobahnnetzes oder die Verwendung von Strassengeldern für die Strasse erreichten die notwendigen 100'000 Unterschriften.

Stetiger Niedergang

Der letzte Vertreter in einer Gemeindelegislative verabschiedete sich 2014 aus der Partei. Er ging den gleichen Weg wie alle anderen wichtigeren Figuren vor ihm. Zur SVP. Ulrich Giezendanner, der Fuhrhalter der Nation, alt Nationalrat Roland Borer, Parteigründer und Bussenanwalt Michael Dreher. Diejenigen, die geblieben sind, ereilte das gleiche Schicksal wie etwa René Moser, Armin Kern, Walter Steinmann. Namen, die heute kein Mensch mehr kennt. Wer nicht rechtzeitig die Seiten wechselte, war bald einmal von der Bildfläche verschwunden, ohne dass es irgendjemanden gross gekümmert hätte.

Der Niedergang der Auto-Partei hat viel mit dem Aufstieg der SVP zu tun. Indem man die Positionen der radikalen Oppositionspartei kurzerhand ins eigene Parteiprogramm festschrieb und darüber hinaus weitere attraktive Angebote präsentierte, grub man der Auto-Partei und deren Vertretern das Wasser ab.

Die Zivile Rennleitung

Vor dem Escher-Wyss-Platz, einem Verkehrsknotenpunkt im ehemaligen Industriequartier Aussersihl, ruht der Verkehr wieder. Vorne BMW, hinten ein Subaru. Ein Töfffahrer weicht auf den Veloweg aus und überholt die Kolonne kurzerhand. Art. 47 Abs. 2 SVG: Motorradfahrer müssen ihren Platz in der Fahrzeugkolonne beibehalten, wenn der Verkehr angehalten wird. Art. 35: Es ist rechts zu kreuzen, links zu überholen. Rechtsüberholen durch Motorrad auf Radstreifen ist nicht zulässig, da der Radstreifen keinen eigenständigen Fahrstreifen darstellt. Die «Zivile Rennleitung» (Weber) im BMW vor uns macht keine Anstalten, den Sünder zu verfolgen.

Weber schüttelt den Kopf. «Es macht mich traurig und wütend, wenn ich daran denke, wie viel Zeit wir im Stau verlölen.» 33 Minuten pro Tag oder 127 Stunden pro Jahr, wie eine Auswertung des Navigationssystems Tomtom ergab. Damit liegt Zürich auf Platz 93 der weltweiten Staurangliste, exakt 100 Stunden hinter Mexico City, wo Autofahrende jährlich 227 Stunden im Stau stehen.

Herr Weber, glauben Sie wirklich, wirklich, Sie könnten die Auto-Partei zur alten Grösse zurückführen?

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The Driver 99 in Aktion. bild: watson

Ja, das glaube er, sonst würde er es nicht tun, sagt der Stadtzürcher in seiner hemdsärmeligen Art.

Aber die Liste der Feinde ist lang. Der VCS («Verhinderungsclub Schweiz!»), die rotgrünen Städteregierungen, die Velofahrer, die SVP, die Bürgerlichen, die da oben in Bern, der «Obergrüne» Bastien Girod, die Wissenschafter mit ihrer Klimalüge, die Richter.

Es ist ein Spiessrutenlauf, den Weber und seine Unterstützer gehen.

Wuttiraden vom Schreibtisch aus

Dabei müsste Weber eigentlich gar nicht ins Auto steigen, um die Problemzonen der Schweiz zu markieren. Das geht ebenso gut vor dem eigenen Bildschirm. Dort, auf Facebook und auf Twitter, wird das «links-grüne Pack» dorthin geschrieben, «wo der Pfeffer wächst», das «links-autonome Pack» liebend gerne «ausgerottet» und der «Tod der Demokratie und des Volkswillens» beklagt. Zwischendurch blickt Weber mit seinen stahlblauen Augen etwas schief an der Kameralinse vorbei oder lässt sich einem «Verwöhnprogramm» in Südostasien unterziehen. Ellbogenmassage. Webers Frau stammt aus den Philippinen.

Herr Weber, was sind Sie eigentlich für einer, politisch gesehen?

«Viele stempeln uns einfach als Nazis ab, das finde ich schade. Wir sind Patrioten. Aber sicher keine Nazis.» Aber das sei halt noch in den Köpfen der Leute drin, die Auto-Partei als braune Partei.

Dafür hat die Auto-Partei, die sich zwischenzeitlich in Freiheits-Partei umbenennt hat, auch viel getan. Ausländerhetze, Stimmungsmache gegen Asylanten, und immer wieder die Eskapaden und Gerichtsverfahren ihres Aushängeschilds und Urgesteins, Jürg Scherrer.

Herr Weber, was ist mit den Ausländern?

Wir sind auf der Weinbergstrasse, Höhe Schaffhauserplatz. Der Verkehr fliesst, Webers Gedanken auch. Er liefert eine kleine Analogie. «Ich habe nichts gegen Cevapcici, überhaupt nicht. Aber wenn ich immer nur Cevapcici esse, dann werde ich nie wissen, wie ein Käsefondue schmeckt.» Anders ausgedrückt: Wer aus einer fremden Kultur stammt und in einer fremden Kultur aufwächst, der kann noch so lange mit dem Schweizerpass wedeln, ein Eidgenosse wird er niemals sein. Naveen Hofstetter, der sei anders, den kenne er schon, seit er sechs oder sieben war.

Hofstetter ist einer der wenigen dunkelhäutigen Politiker in der SVP. Ein Exot. Ein Schlagzeilenfabrikant alleine aufgrund seiner politischen Ausrichtung.

«Und da sieht man eben, er ist mit Schweizern aufgewachsen, mit Eidgenossen aufgewachsen. Zwar aus einer anderen Kultur, aber bei einer Schweizer Familie aufgewachsen.»

Hier drinnen, dort draussen

Der bullige Dodge gleitet sanft um das Lehensteig-Halbrund. Jetzt kommt das Schlussbouquet, die Rosengartenstrasse. Der «Blick» titelte dazu einst: «Die grösste Lüge der Schweiz.»

«Als man die Rosengartenstrasse und die Autobahnzubringer auf dem Reissbrett geplant hat, war man noch mit Ross und Wagen unterwegs», sagt Weber. «Eine Autobahn in die Stadt hinein und dann einfach ... nichts. Unglaublich eigentlich.»

Vielleicht, aber das ist keine besonders originelle These, ist das Auto im Gegensatz zum Eigenheim und dem Wintergarten einer der letzten realen Rückzugsorte des Schweizers. An der Plexiglas-Windschutzscheibe der importierten Dodges, Fords, Fiats, Subarus und Hyundais prallen Insekten und Probleme ab. Stehen die Autos hingegen still, so kriechen die gedachten und gefühlten Gefahren der Draussenwelt die Karosserie hoch und kratzen langsam am Lack.

Was ist Ihr grösster Wunsch, Herr Weber?

«Einfach ins Auto einsteigen und losfahren können, Tag und Nacht. Für 20 Kilometer 25 Minuten, das wär's.»

Ja nicht stillstehen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • PicaZHo 26.05.2017 15:50
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach gehen die Diskussionen meistens in eine falsche Richtung. Es geht nicht darum, das System für die eine oder die andere Seite auszulegen. Es geht darum, einen Kompromiss für alle Verkehrsteilnehmer zu finden. Die Stadt Zürich wurde einst nach dem weltweiten Trend zu einer Autostadt. Nun wird mit Massnahmen versucht, die Stadt so anzupassen, dass alle Verkehrszeilnehmer berücksichtigt werden. Dies geht nun mal auf die Kosten der Autofahrer, da diese zuvor das Monopol in der Verkehrspolitik hatten. Demzufolge finde ich die Einwände der Autofahrer vor allem egoistisch.
  • meliert 26.05.2017 15:04
    Highlight Highlight nocht recht sympatisch Hr. Weber, wenn nur nicht das horrende Automobil mit Diesel wäre☹️
  • Rick Blaine 26.05.2017 14:35
    Highlight Highlight 😀
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  • Chrigi-B 26.05.2017 13:52
    Highlight Highlight Ääähm, eventuell sollte der Herr mal in die vorbeifahrenden Autos schauen oder in sein Auto. Hm, was sehen wir? Alle fahren alleine😏😣. Lösung? CH-ID berechtigt zur freien Fahrt in allen ÖV's. Kein Geld mehr in Strassenausbau (nur noch Unterhalt) nur noch in ÖVausbau. Das Modell ich sitze alleine im Auto und pendle Zürich - Bern ist Geschichte. Sogar meine Eltern haben dies mittlerweile begriffen. Wir brauchen mehr ÖV, mehr Kapazität, frühere Verbindungen am Morgen und spätere Verbindungen am Abend. Der Ausbau der Strasse kann niemals mit dem Bevölkerungswachstum mithalten.
    • Weber Daniele 26.05.2017 16:15
      Highlight Highlight Wenn alle am selben Ort wohnen, am selben Ort arbeiten und zur selben Zeit anfangen zu arbeiten und auch zusammen feierabend machen ja dann kann man Fahrgemeinschaften machen aber in unserer wunderbaren 7 Tage 24 Stunden gesellschaft geht das nicht und ohne den Automobilisten würde das ÖV Ticket mehr als das 3 fache kosten denn die Abgaben die der Automobilist entrichten muss kommt mehrheitlich dem ÖV und der Bundeskasse zu.
  • Sheez Gagoo 26.05.2017 13:28
    Highlight Highlight Plexiglaswindschutzscheiben? Wirklich?
    • allesklar 26.05.2017 17:49
      Highlight Highlight mann! das wollte ich schreiben!
    • Sheez Gagoo 26.05.2017 19:02
      Highlight Highlight Vielleicht ist die Karre von Aliexpress.
  • memento 26.05.2017 12:43
    Highlight Highlight Insekten prallen nicht mehr ab, das war vor 25 Jahren noch. Heute kann man zerquetschte Insekten an einer Han
    d zählen. Auch die Insekten haben den Kampf gegen die Menschen verloren....
    • allesklar 26.05.2017 17:50
      Highlight Highlight na, dann biete ich dir eine fahrt in der dämmerung an.
  • The Destiny // Team Telegram 26.05.2017 12:39
    Highlight Highlight Das kann ich gleich an die Autofahrer wieder zurückgeben.

    "«Sicher, es gibt auch solche, die sich an die Verkehrsregeln halten. Aber die meisten eben nicht.»"
    • one0one 26.05.2017 16:35
      Highlight Highlight Naja, ich war auch immer der Meinung alle Autofahrer sind "Schofseckle" (hab ich bei meinem Vater im Auto gelernt, scheinbar hat der vor der Fahrt immer einen Filz gefressen und nur noch Schafsgenitalien gesehen... :P )
      Mittlerweile fahre ich 15 Jahre Fahrrad und Auto und es ist einfach Fakt das sich viele Fahrradfahrer (mich eingeschlossen) einen Dreck um Verkehrsregeln kümmern. Wenn alle Autofahrer so fahren würden wäre unsere Unfallstatistik sofort wieder am steigen.
  • postmaterial 26.05.2017 12:26
    Highlight Highlight Mein Gott, der Mann und sein Gefährt, sind ja fast wandelnde (und rollende) Klischeefiguren.

    Läse ich das in einem Roman...
  • Namenloses Elend 26.05.2017 11:51
    Highlight Highlight Freie Fahrt für freie Bürger! Ihr links-grünen zugezogenen neoveganen, realitätsfremden möchtegern Stadt Zürcher Fjällräven Rucksack Patrioten! Fahrt doch mit eurem Retro Peugeot Bike nicht wie die Irren und macht Platz für mich und mein Automobil!

    Tammynique namal!

    Free Carl Hirschmann, bitches!

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    • Pierre Beauregard 26.05.2017 12:42
      Highlight Highlight Ok ich musste innerlich schmunzeln, dafür ein Herzchen.
  • zwan33 26.05.2017 11:40
    Highlight Highlight Wer Stau so hasst, fährt besser nicht Auto. Punkt.
    • Weber Daniele 26.05.2017 12:08
      Highlight Highlight Manche Personen müssen autofahren.
    • manhunt 26.05.2017 13:11
      Highlight Highlight @wener daniele: da haben sie recht. ich bin aufs auto angewiesen, weil sich werkzeug, maschienen und material halt einfach nicht mit velo oder öv zu bestimmungsort transportieren lassen. was mich jedoch aufregt, sind nicht baustellen, 30er zonen oder verkehrsberuhigung, sondern jene welche alleine mit ihrem, womöglich noch riesigem auto, tagtäglich zu ihrem BÜROARBEITSPLATZ pendeln. weil sie ganz einfach zu faul sind, die öv oder das velo zu nehmen. und dann noch mit individueller freiheit argumentieren. armseliger gehts echt nicht.
      grüsse, ein stadtzürcher
    • James McNew 26.05.2017 14:36
      Highlight Highlight Wenn nur die würdeb, die müssten, gäbs kein stau...
  • Matrixx 26.05.2017 11:38
    Highlight Highlight Aus welchem Gtund muss man denn mit dem Auto in der Stadt Zürich rumfahren?

    Ich bin ja viel mit dem Auto unterwegs (da meist zeitsparend) aber in grössere Städte wie Aarau, Zürich, Basel etc. nehme ich gerne die öV. Schon rein um die Nerven zu schonen...
    • loccodelcocco 26.05.2017 13:28
      Highlight Highlight Balsam auf der Seele der Aarauer.

      Er hat uns "grössere Stadt" genannt.

      *hach*
    • sowhatopinion 26.05.2017 14:04
      Highlight Highlight ...blowingup Aarau?...😂😂😂..ist das Kaff vergleichbar mit Wettingen, Oerlikon, Bruch oder Wil auf einmal eine grössere Stadt?
    • Matrixx 26.05.2017 18:38
      Highlight Highlight Pscht, ich bin Aargauer, und zwar aus einem ländlichen Dörfchen. Glaub mir, Aarau IST eine grössere Stadt (für ein Vorstadt- oder Dorfkind) 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raembe 26.05.2017 11:25
    Highlight Highlight Ich mag den Kerl ja auch nicht. Ihn aber im Artikel leicht lächerlich machen, in dem man bei jeder Gelegenheit sich über seinen Twitter Namen lustig macht ist nicht sauber Watson. The Driver 99 hier der Driver 99 da. Schreibt doch einfach Weber hin und gut ist.

    Andere Interviewpartner von Euch behandelt Ihr mit mehr Respekt, tut das bei Ihm doch auch.





    • Charlie Runkle 26.05.2017 12:21
      Highlight Highlight Wieso nicht? über kimmy oder trump machen wir uns auch lustig, wieso dürfen wir uns denn nicht über the driver 99,.........ich meine der typ nennt sich im ernst the driver 99, machen?
      Respekt dem ders verdient, und das hat der typ mit seiner partei sicher nicht!
    • Raembe 26.05.2017 12:35
      Highlight Highlight Weder Kimmy noch Trump stellen sich für ein Interview mit Watson zu Verfügung. Btw. Sein Twittername ist seine Sache.
    • Charlie Runkle 26.05.2017 15:02
      Highlight Highlight Eben, für was er einsteht auch, und wenn es sich um so einen Schwachsinn handelt wie man auf der darunter folgenden Seite sehen kann, ist es nur normal dass sich leute über einem lustig machten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 26.05.2017 11:21
    Highlight Highlight Die Autopartei will wiederbelebt werden. Als Ein-Themen-Partei sorgte sie damals für mitleidiges Lächeln in den umliegenden Ländern.
    Nun geht es wieder los mit dem infantilen Mix aus Egoismus, Fremdenhass (Ehefrau von den Philippinen!!), Alternatefacts (Klimawandel Lüge) und Hetze von rechts-aussen.
    Vor allem gegen den VCS.
    Der VCS ist nicht ein böser Verein oder ähnliches. Er steht für nachhaltige Mobilität und schaut lediglich darauf, dass eidgenössische Gesetze und Bestimmungen im Bereich des Verkehrs eingehalten werden. Diese Gesetze kommen nicht von VCS, sondern von unserem Parlament.

  • eulach 26.05.2017 11:11
    Highlight Highlight Sehr unterhaltsam geschrieben.
    Sachliche Kritik zum Artikel darf ich mir als Nichtautofahrer - noch dazu ohne Plan von der Materie - nicht erlauben. Eine kleine stilistische möchte ich jedoch anbringen:
    „Asylant“ ist eine Wortschöpfung der deutschen Rechtsradikalen, die in einem zivilisierten Diskurs nichts verloren hat. Entweder handelt es sich um Asylsuchende (Menschen, die ein Asylgesuch gestellt haben), Flüchtlinge (positiver Asylentscheid) oder „Illegale“ (negativer Asylentscheid; müssen das Land verlassen).
    Mehr dazu:
    http://gra.ch/bildung/gra-glossar/begriffe/belastete-begriffe/asylant/
    • meine senf 26.05.2017 12:18
      Highlight Highlight Laut manchen dürfe man aber auch nicht "Flüchtling" sagen, sondern man müsse "Refugee" sagen.

      Warum es besser sein soll, wenn man ein Wort einfach 1:1 auf Englisch übersetzt, werde ich wohl nie kapieren. Wobei man auf Englisch wenigstens kein Geschlechterproblem hat, welches die korrekte Bezeichnung noch mehr verkomplizieren würde.

      Grundsätzlich bin ich ja ziemlich links, aber diese Sprachpolizeien und -verhunzungen werde ich wohl nie verstehen.

      Dass es auch anderen so geht, wird von Rechtspopulisten sehr gerne ausgenutzt.
    • meine senf 26.05.2017 12:30
      Highlight Highlight Weitere Beispiele:

      Früher hiess es "mongoloid". Dann fand man heraus, dass das ein belasteter Begriff sei, also hiess es dann "Down-Syndrom". Jetzt gilt das auch als belastet und man sagt "Trisomie 21". Jede Wette, bald wird auch diese Bezeichnung als belastet gelten.

      Von Begriffen wie "globaler Süden" mal abgesehen.
      (Ist ja klar, dass nicht der Süden des Monds gemeint ist. Australien ist auch im Süden, aber wahrscheinlich nicht mitgemeint)

      Wenn man da etwas weniger empfindlich wäre und sich mehr auf das Wesentliche konzentrieren würde,würden weniger Leute auf Rechts-Propaganda hereinfallen
    • eulach 26.05.2017 14:55
      Highlight Highlight Oha; da besteht offenbar ein Kommunikationsproblem. Ich versuch's nochmal.

      Mit euren Äusserungen bin ich absolut einverstanden. Nur gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen euren vernünftigen Beispielen und meinem Argument.
      Ich habe darauf hingewiesen, dass der Begriff „Asylant“ von rechtsextremen Kreisen geschaffen, klar besetzt und in Umlauf gebracht wurde. Es ist kein sprachliches Relikt, das mittlerweile für inakzeptabel gehalten wird, sondern NPD-Sprech.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Felix Walter S. 26.05.2017 11:09
    Highlight Highlight Ein Veloparadies ist Zürich ganz und gar nicht. Man muss immer wieder abbremsen wegen Autofahrern, die mitten auf der Strasse stehen.

    Ich finde, in der Stadt Zürich sollte man eine grosse Transitstrasse bauen, und ansonsten die Strassen bis auf unbedingt notwendigen Anwohner- und Zuliefererverkehr für den Autoverkehr sperren.
    • Charlie Runkle 26.05.2017 12:27
      Highlight Highlight Ganz deiner Meinung, Städte sollten verkehrsfrei sein. Dann hätte mann auch ruhe von den Testosteron-Koryphäen mit ihren geleasten Boliden die nichts besser zu wissen scheinen, als Abgase in unsere Luft abzugeben.......
    • Makatitom 26.05.2017 13:11
      Highlight Highlight Mitten auf der Strasse hat ein Velo auch nichts zu suchen, das gehört entweder an den rechten Fahrbahnrand oder an die Mittellinie, wenn es einspuren will, aber sicher nichtmitten auf die Strasse. Auch nicht, wenn der Fahrer einen Renndress trägt
  • Fanta20 26.05.2017 10:52
    Highlight Highlight Ich fahre gelegentlich sowohl mit dem Auto wie auch mit dem Velo und kenne dadurch beide "Seiten". Ich kann das allen empfehlen; öffnet etwas die Augen für die jeweils andere Perspektive.

    Forderungen nach einer autofreundlichen Stadtplanung verstehe ich aber nicht. Wo viele Menschen auf engem Raum zusammenleben, muss man halt Abstriche in Kauf nehmen; alles andere zeugt von einer egoistischen Sichtweise. Abgesehen davon gibt es m. E. auch keine Städte, wo eine stark auf den MIV ausgerichtete Mobilität wirklich funktioniert (Los Angeles hat 6-spurige HWY's und trotzdem Stau ohne Ende).
  • infomann 26.05.2017 10:31
    Highlight Highlight Zürich hat eine der höchsten Lebensqualität von allen Städten weltweit.
    Und die kommt ganz bestimmt nicht von grossen und oft auch lärmigen Autos und schon gar nicht von diesen Autoprozern.
  • Hans Jürg 26.05.2017 10:23
    Highlight Highlight Was ist denn das für ein Loser? Hat nur einen 2-Liter 170 PS-Diesel? Ha! Meinereiner hat einen 2-Liter Turbo-Benziner mit 220 PS mit 7 Plätzen.
    Ausserdem sollte ein Autopartei-Präsi schon ein wenig fähig sein, sich zu orientieren im Strassenverkehr. Notfalls mit einem guten GPS-Gerät, auf dem auch aktuelle Kartendaten geladen sind.
    Weit herum gekommen scheint er mit seinem langweiligen Schwachstrom-Familenautöli auch noch nicht gekommen zu sein. Zürich die Hölle? Da kenne ich aber weitaus Schlimmeres. Der soll mal in Asien oder Afrika (oder in einer französischen Grossstadt) rumfahren.
    • Ardi_Bacardi 26.05.2017 11:17
      Highlight Highlight Aber hallo!!!?
      Mein Volvo hat auch nur 170 PS. Geht aber wie ein Zäpfchen:). Mit dem Rest bin ich einverstanden.
    • Charlie Runkle 26.05.2017 12:30
      Highlight Highlight Deiner ist scheisse, mein john deer, hat 5320 ps da kannst du mit deinen 200 abfahren.........
    • sowhatopinion 26.05.2017 14:06
      Highlight Highlight 😂😂😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thom Mulder 26.05.2017 10:18
    Highlight Highlight Wenn man in der Stadt Auto fährt ist man selber schuld. Es ist absolut richtig dass man eine Stadt nicht hauptsächlich auf die Bedürfnisse von Autofahrern ausrichtet, denn Velos und Öffentliche machen in einer Stadt mehr Sinn, Autos nur wenn es um Transporte geht. Zürich macht das also absolut richtig.
    • Madison Pierce 26.05.2017 10:46
      Highlight Highlight Das ist richtig. Von einem Quartier ins andere nimmt man das Tram.

      Aus meiner Sicht ist es eine Fehlplanung, dass es zu wenig Umfahrungen um Zürich gibt. Will ich von Baden nach Meilen, habe ich drei Möglichkeiten:

      - Nordumfahrung, dann über die Forch => Stau am Gubrist
      - Westumfahrung, dann die Fähre nehmen => weniger Stau, dafür längere Reisezeit
      - Durch die Stadt => schnellste Route, dafür fahre ich genau da durch, wo man keine Autos haben will: Bürkliplatz, Bellevue...

      Das könnte man besser lösen, zum Beispiel mit einem Tunnel unter der Stadt durch.
    • Raembe 26.05.2017 11:27
      Highlight Highlight Ich muss beruflich in der Stadt mit dem Auto rumkurven. Das was der Typ will ist klar zu viel, aber Optimierungspotential in Sachen Autoverkehr hat Zürich definitiv.
    • Sensei 26.05.2017 11:47
      Highlight Highlight Zu wenig UmfahrungEN?? :D wieviele autobahnringe hätten sie denn gern? Die Umfahrung haben sie ja selber als erste Option genannt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • el lobo 26.05.2017 10:11
    Highlight Highlight Plexiglas windschutzscheiben....... Hahaha schenkelklopfer. Können sich watson journis bei fachfremden artikeln nicht aushelfen? Wenigsten der oliver baroni sollte hier helfen können. Wegen solchen details wirkts manchmal als schreibt ihr über sachen wo ihr keine ahnung habt. Wie wenn ich mich über journis auslasse und was von schreibmaschinen erzähle ;-)
  • James McNew 26.05.2017 10:11
    Highlight Highlight Öppe so ists an immer noch zu vielen Orten, lieber Herr Weber. Vielleicht hats am Rand noch 30cm Velostreifen mehr, das wars dann. Fahren Sie Ihre 20 Kilometer da, wos Platz hat. In der Stadt ist Ihre Dogde einfach fehl am Platz, sorry.
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    • Froggr 26.05.2017 10:22
      Highlight Highlight Gut, komme morgen mit meinem Dodge RAM. Dann siehst du was vielleocht fehl am Platz ist. Aber ein kleiner dodge wie oben ist es sicher nicht. Sonst könnte man ja gleich jedem Autofahrer verbieten in die Stadt zu fahren.
    • James McNew 26.05.2017 11:17
      Highlight Highlight Sollte man vielleicht, zumindest jenen, die zum Vergnügen rumbrausen und sich gut anders fortbewegen könnten...
    • Raembe 26.05.2017 11:32
      Highlight Highlight Stimme Dir zu James, SUV s gehören nicht in die Stadt. Aber so schlimm für die Velofahrer ist es dann doch auch nicht. Ausserdem sind die Velofahrer nicht immer die Benachteiligten.
  • jk8 26.05.2017 10:08
    Highlight Highlight "Die Strassen – nur auf Velofahrer ausgerichtet" Der Gute hat in Zürich wahrschrinlich noch nie ein Velo bestiegen.

    Und die Idee einer Stadt hat er nicht begriffen, sie ist zum leben da - nicht zum Autofahren. Für Strecken unter 5km gibts das umweltfreundliche Velo, oder den massiv effizienteren öV. Das Auto gehört aufs Land.
  • Toerpe Zwerg 26.05.2017 10:00
    Highlight Highlight Würde die Paretei "Autonome Autopartei" nennen. Klingt irgendwie noch urban-links und trägt dem Trend zum autonomen Fahrzeug Rechnung. Bräuchte dann auch keinen Präsidenten und keine Mitglieder, sondern bloss einen Algorithmus und Wahlkampfbots ...
  • TodosSomosSecondos 26.05.2017 09:56
    Highlight Highlight Schlimmste Stadt für Autofahrer.. ahahaha.. ahahaha.. selten so gelacht. Soll er mal hier nach Bangkok oder in jede andere x beliebige Grossstadt auf der Welt kommen. Dann erlebt er vielleicht mal einen richtigen Stau

    .... und überhaupt entsteht Stau in erster Linie wegen zuviel Autos und nicht wegen zuwenig Strassen, Spuren, was auch immer...

    ist aber klar, dass das einer, der alleine in einem klimatisierten Auto mit Wohnwagengrösse und Lastwagenmotorisierung durch die enge Schweiz fahren will, nicht verstehen kann. Ich hab Mitleid.
    • atomschlaf 26.05.2017 10:20
      Highlight Highlight Du vergleichst ernsthaft eine Millionenstadt wie Bangkok mit einem Städtchen wie Zürich?
      Im Ernst?!?
    • Froggr 26.05.2017 10:24
      Highlight Highlight Wohnwagengrösse und Lastwagenmotorisierung... Mit 170 PS und 2 Liter Hubraum wohl eher kein Wohnwagen oder Lastwagen.
    • TodosSomosSecondos 26.05.2017 10:49
      Highlight Highlight @atomschlaf... den Vergleich muss sich gefallen lassen, wer behauptet "Zürich sei die schlimmste Stadt überhaupt für Autofahrer"

      @Froggr: Klar ist das etwas übertrieben. Ändert aber nichts an den Tatsache, dass die Autos meistens nur mit einem Passagier - dem Fahrer - und meist sinnlos übermotorisiert herumfahren.

      Das ist in etwa so wie jemand, der alleine in einer 5-Zimmer Wohnung wohnt, sich dann aber über Wohnungsmangel beschwert.

      Es gibt kein Grundrecht für eine 3-Zimmerwohnung für jeden und genau sowenig für staufreie Durchfahrt für den motorisierten Individualverkehr durch Zürich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 26.05.2017 09:56
    Highlight Highlight Bei der verfehlten Verkehrspolitik in Zürich muss ich Herrn Weber zustimmen. Nur bezüglich den Zielen würde ich eine andere Ausrichtung vorschlagen. Zürich hatte die einmalige Chance durch die Nordumfahrung ihre Transitstrecke zu etwas Neuem umzugestalten. Was hat man gemacht: Mit weiteren Verkehrsbehinderungen den Klassenkampf gegen die Autos verschärft, anstatt gezielt Zürich endlich fahrradfreundlicher zu gestalten, wie das andere Städte (Kopenhagen, Hamburg, Amsterdam etc.) längst vor Jahren gemacht haben. Heute ist Zürich bez. Verkehr leider für ALLE (Autos und Fahrräder) die Hölle.
    • atomschlaf 26.05.2017 10:15
      Highlight Highlight Das Hauptproblem in Zürich ist, dass man es immer noch nicht hingekriegt hat, einen durchgehenden Autobahnring mit ausreichender Kapazität um die Stadt zu bauen. Dadurch geht immer noch sehr viel Durchgangsverkehr durch die Stadt, der eigentlich nicht sein müsste.
    • Toerpe Zwerg 26.05.2017 10:17
      Highlight Highlight Den Vergleich mit Amsterdam, Kopenhagen und Hamburg betreffend Velofreundlichkeit finde ich immer etwas realitätsfern ... Velofreundlichkeit endet an der Steigung und die wirkungsvollste Massnahme, Zürich velofreundlicher zu machen wäre das Abtragen der Hügel.
    • Pierre Beauregard 26.05.2017 11:21
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg
      In Zeiten von E Bikes ist dieses Argument hinfällig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • reader187 26.05.2017 09:54
    Highlight Highlight Unabhängig von der Position von Herrn Weber die ich nicht teile, finde ich es befremdlich wie mit andersdenkenden umgegangen wird. Es ist nicht mehr möglich eine andere Meinung zu vertreten ohne gleich als Rechtsradikal, Nazi, Gutmensch, Linker-Spinner oder sonst was abgetan zu werden. Man streitet nicht mehr um Meinungen sondern nur noch um Gesinnungen. Dabei hat doch die Sache mit der Person an sich nichts zu tun. Die meisten sind für den Umweltschutz. Hitler war das auch, dennoch sind doch nicht alle Nazis die für den Umweltschutz sind?
    • flausch 26.05.2017 11:03
      Highlight Highlight Also Holocoustleugner sind meiner meinung nach einfach Holocoustleugner und somit eigentlich schlichtwegs auf derselben Stufe wie Nazis und auch derselben Stufe alle anderen Menschen die am liebsten Rassenhygiene betreiben würden.
      Das Argument mit Hitler und dem Umweltschutz hinkt extrem, es ist abgelutscht und verfehlt.
      In etwa so wie der Unterschied davon wenn ich behaupten würde das alle krokodillederschuhtragenden Gelköpfe der Autopartei angehören würden und meiner Behauptung das Rassenhygieniker einfach Rassenhygieniker sind.
    • atomschlaf 26.05.2017 16:10
      Highlight Highlight Und was hat jetzt die Autopartei mit "Holocoustleugnern" (sic!) zu tun?

      Artikel verwechselt?

      Da geht's lang:
      http://www.watson.ch/!682392424
    • Fabio74 26.05.2017 17:14
      Highlight Highlight Wo wurde Weber angefeindet oder beleidigt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • chnobli1896 26.05.2017 09:50
    Highlight Highlight Diese Partei wird wohl kaum politisch für Furore sorgen. Es reicht halt eine Polteri-Partei am rechten Rand..
    • Raembe 26.05.2017 11:34
      Highlight Highlight Also wie die SVP.....
  • Kronrod 26.05.2017 09:50
    Highlight Highlight Er hat einen Punkt. Als Autofahrer fühlt man sich tatsächlich nicht besonders willkommen in Zürich, und der öffentliche Verkehr ist primär auf die Bedürfnisse der Städter ausgerichtet. Wenn man die vielen Stunden zusammenzählt, die die Leute im Stau verbringen müssen, kommen rasch ein paar verlorene Lebensjahre zusammen... die könnte man zum Beispiel mit einem praktischen Seetunnel retten. Damit würde auch das Bellevue entlastet und für Fussgänger attraktiver.
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    • flausch 26.05.2017 11:09
      Highlight Highlight Oh WOW!
      Echt jetzt?
      Die Stadt ist auf die Städter ausgerichtet?
      Na doch macht Sinn wenn ich dran denke wer so in der Stadt lebt... respektive überlebt.
      Ansonsten gibt es eine S-Bahn, Trams und Busse.
      Ich als Städter benutze das Velo für das die Stadt nichts als nutzlose Pseodopolitik betreibt, ändert sich ja auch nichts ob ich auf dem Velo oder zu Fuss über den haufen gefahren werde oder an Lungenkrebs krepiere.
      Autos gehören nicht auf kleinsten Raum, nur mal so von wegen Dichtestress. Der kommt meiner meinung nach eben nicht von Ausländern sondern von Blechkisten mit rädern... ;)
    • Unbearable 26.05.2017 11:21
      Highlight Highlight "der öffentliche Verkehr ist primär auf die Bedürfnisse der Städter ausgerichtet"

      Was meinst du damit?
      Meiner Meinung nach schliesst das Tram niemanden aus?
  • fischbrot 26.05.2017 09:49
    Highlight Highlight Ist "kakifarben" an die politische Gesinnung des bedauerlichen Herren angelehnt, oder fehlt da ein "h"? ;-)
  • Toerpe Zwerg 26.05.2017 09:43
    Highlight Highlight «Zivile Rennleitung»

    ... den nehme ich mit.
  • glüngi 26.05.2017 09:42
    Highlight Highlight Ich LIEBE Autos vorallem der alte geile scheiss aus den 60-80er, Ich Fahre selber einen Alten 1971 Opel GT... Aber so eine Partei... nein danke. Und ja Zürich ist was den Verkehr angeht wirklich das schlimmste was es gibt. Ich behaupte das vorallem die Hardbrücke nach Ihrem «Tramschienen-Upgrade» wieder Stauen wird. Frage mich wirklich was die Stadtplaner rauchen.
    • chnobli1896 26.05.2017 10:06
      Highlight Highlight Ich frage mich jedesmal beim Bellevue was dort eigentlich der Plan war. Zugegeben, ist sehr schwierig dort eine optimale Lösung zu finden, aber optimaler als momentan würde es sicher gehen.
    • atomschlaf 26.05.2017 10:18
      Highlight Highlight chnobli1896: Es gäbe noch vielerorts bessere Lösungen, aber die kosten Geld.
      Geld, das aber im Kanton Zürich für den Strassenbau notorisch fehlt, weil SVP und Links-Grün in eine unheiligen Allianz seit Jahrzehnten eine längst überfällige Erhöhung der Verkehrssteuern verhindern.
    • Luca Andrea 26.05.2017 10:23
      Highlight Highlight In der Stadt geben die Planer einfach dem ÖV eine höhere Gewichtung, weil es für den Personentransport praktischer ist. Die wissen ganz genau was sie tun.
      Ein Dorn im Auge ist ihnen, dass das Autofahren ein Grundrecht ist und man politisch keine Vorstösse dagegen unternehmen kann, also setzt man solche Anreize.
    Weitere Antworten anzeigen
  • atomschlaf 26.05.2017 09:25
    Highlight Highlight Ohjemine... der Mann, der die Autopartei wiederbeleben will, fährt einen Dodge Diesel.

    Deutlicher kann man nicht zeigen, dass diese Partei am Ende ist.

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