Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Eine Angestellte des Zuercher Hotels Sheraton entheddert am Montag, den 22. Mai 2000, die Flaggen der Schweiz und der Europaeischen Union (EU), nachdem sie sich aufgrund des starken Windes ineineander verfangen hatten. Die Schweizer Buerger stimmten am Sonntag fuer die Annahme der bilateralen Vertraege. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)  === ELECTRONIC IMAGE ===

Trotz EU-Skepsis: Das Schweizer Stimmvolk will die Bilateralen nicht kündigen.   Bild: KEYSTONE

Neue Umfrage zeigt: Stimmvolk würde Bilaterale höher gewichten als MEI



Das Schweizer Stimmvolk würde die Zuwanderungsinitiative der SVP laut einer Umfrage zwar tendenziell nochmals annehmen, die Personenfreizügigkeit will es aber nicht kündigen. Dies geht aus einer Umfrage im Auftrag der Zeitung «SonntagsBlick» hervor.

Bei einer erneuten Abstimmung über die Masseneinwanderungsinitiative würde es wiederum sehr knapp: 47 Prozent würden Ja sagen, 43 Prozent Nein. 10 Prozent sind allerdings unentschieden. Bei der Abstimmung am 9. Februar 2014 war das Resultat mit 50,3 Prozent Ja- zu 49,7 Prozent Nein-Stimmen äusserst knapp ausgefallen.

Eine Kündigung des Freizügigkeitsabkommens mit der EU, wie sie die Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (AUNS) per Initiative anstrebt, hätte laut der Umfrage aber keine Chancen: Nur 30 Prozent unterstützen das Anliegen. 52 Prozent sind dagegen.

Ein Teil der Befragten würde der Zuwanderungsinitiative der SVP erneut zustimmen wollen, spricht sich aber gleichzeitig gegen die Kündigung der Personenfreizügigkeit mit der EU aus. Diese Personen wurden gefragt, welches Anliegen sie höher gewichten würden, wenn sie müssten.

Auch innerhalb dieser Gruppe gaben 54 Prozent an, für ein Beibehalten der Bilateralen zu stimmen. 41 Prozent würden sich für die Zuwanderungsinitiative entscheiden, 5 Prozent sind unentschieden.

Viele Unentschiedene bei RASA ...

Die angekündigte Initiative für eine «Schicksalsabstimmung» über das Freizügigkeitsabkommen mit der EU ist jedoch noch nicht lanciert. Fest steht hingegen bereits, dass die Schweizer Stimmbevölkerung im kommenden Jahr über die RASA-Initiative abstimmen wird. Die RASA-Initiative heisst ausgeschrieben «Raus aus der Sackgasse» und will den Verfassungsartikel der Zuwanderungsinitiative, welche im Februar 2014 angenommen wurde, wieder streichen.

Von MEI-Ja zu Ecopop-Nein

Würde am kommenden Wochenende über RASA abgestimmt, würden 44 Prozent der Befragten die Initiative ablehnen. 37 Prozent der Stimmenden würden sie annehmen. 19 Prozent sind noch unentschlossen.

Ähnlich sehen die Zahlenverhältnisse im Zusammenhang mit dem Gegenvorschlag aus, welchen der Bundesrat der RASA-Initiative gegenüberstellen möchte. Der Bundesrat will den Zuwanderungsartikel anpassen, statt ihn aus der Verfassung zu streichen.

... sowie bei Gegenvorschlägen

Er hat Ende Dezember zwei Varianten für einen direkten Gegenvorschlag zur Diskussion gestellt. Gemäss der ersten soll der Zuwanderungsartikel durch eine Bestimmung ersetzt werden, wonach bei der Steuerung der Zuwanderung völkerrechtliche Verträge berücksichtigt werden sollen, die von grosser Tragweite für die Stellung der Schweiz in Europa sind.

Die Übergangsbestimmung mit der Dreijahresfrist für die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative würde zudem gestrichen. Diese Variante würden 44 Prozent der Befragten ablehnen, 35 würden sie gutheissen. 21 Prozent haben dazu noch keine Meinung.

Der zweite mögliche Gegenvorschlag will den Verfassungsartikel 121a der Initiative grundsätzlich beibehalten und nur die dreijährige Übergangsfrist streichen. Damit bekäme der Bundesrat mehr Zeit für Verhandlungen mit der EU. Zu dieser Variante sagen ebenfalls 44 Prozent der Befragten Nein, 34 Prozent sind dafür. 22 Prozent machen keine Angaben.

Für die Umfrage hat das Institut Opinionplus 1000 Personen befragt. (sda)

Alles zur MEI

Die 10 wichtigsten Punkte zur grossen MEI-Debatte im Nationalrat

Link zum Artikel

Kurt Fluri: «Ich hatte politisch schon immer ‹Chretz› mit der SVP»

Link zum Artikel

Keine Gnade für Rösti: Wermuth und Co. demontieren den SVP-Präsidenten in der MEI-«Arena»

Link zum Artikel

Amstutz gegen Wermuth – wer gewinnt? Finde es heraus im grossen MEI-Quartett zum Selberbasteln!

Link zum Artikel

Merci, MEI: Die Schweiz forscht massiv weniger mit der EU

Link zum Artikel

Zauberformel Inländervorrang – so will der Nationalrat die MEI umsetzen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Alles zur MEI

Die 10 wichtigsten Punkte zur grossen MEI-Debatte im Nationalrat

16
Link zum Artikel

Kurt Fluri: «Ich hatte politisch schon immer ‹Chretz› mit der SVP»

77
Link zum Artikel

Keine Gnade für Rösti: Wermuth und Co. demontieren den SVP-Präsidenten in der MEI-«Arena»

115
Link zum Artikel

Amstutz gegen Wermuth – wer gewinnt? Finde es heraus im grossen MEI-Quartett zum Selberbasteln!

7
Link zum Artikel

Merci, MEI: Die Schweiz forscht massiv weniger mit der EU

33
Link zum Artikel

Zauberformel Inländervorrang – so will der Nationalrat die MEI umsetzen

54
Link zum Artikel

Alles zur MEI

Die 10 wichtigsten Punkte zur grossen MEI-Debatte im Nationalrat

16
Link zum Artikel

Kurt Fluri: «Ich hatte politisch schon immer ‹Chretz› mit der SVP»

77
Link zum Artikel

Keine Gnade für Rösti: Wermuth und Co. demontieren den SVP-Präsidenten in der MEI-«Arena»

115
Link zum Artikel

Amstutz gegen Wermuth – wer gewinnt? Finde es heraus im grossen MEI-Quartett zum Selberbasteln!

7
Link zum Artikel

Merci, MEI: Die Schweiz forscht massiv weniger mit der EU

33
Link zum Artikel

Zauberformel Inländervorrang – so will der Nationalrat die MEI umsetzen

54
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

54
Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

28
Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

103
Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

44
Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

159
Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

112
Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

7
Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

23
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

99
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

48
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

220
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Warten auf Bolton – warum der Erfolg des Impeachments nur über ihn geht

54
Link zum Artikel

Die nächste Generation steht bereit – unsere U21 schlägt Nachwuchs-Gigant Frankreich

28
Link zum Artikel

Schnelles Denken, langsames Denken: Hast du dein Gehirn im Griff?

103
Link zum Artikel

Easyjet-Europachef übt Kritik an Öko-Politik: «Flugsteuern machen keinen Sinn!»

44
Link zum Artikel

Mustang wird zur grauen Maus (und weitere grauenhafte Relaunches der Auto-Geschichte)

159
Link zum Artikel

«Wir wollen eine Alternative bieten» – in Lausanne produzieren sie «Fairtrade»-Porno

112
Link zum Artikel

«Wales. Golf. Madrid» – Bale provoziert mit Fahnen-Jubel seinen Abgang bei Real

7
Link zum Artikel

Sex on the Beach? Bitch, please! Auf und Ab im «Bachelor», Folge 5

23
Link zum Artikel

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

99
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

48
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

220
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

56
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • andersen 06.01.2017 09:46
    Highlight Highlight Was viele nicht wissen: Der EU kämpft gegen soziale Dumping.
  • Schneider Alex 03.01.2017 07:12
    Highlight Highlight Schon möglich, dass das Volk durch eine Propaganda-Lawine (inkl. Watson) so verunsichert werden kann, dass es sich wegen der Erpressungsdrohungen der EU und ihren Helfern in der Schweiz gegen die verfassungsgerechte Umsetzung der MEI entscheidet.
    • R&B 03.01.2017 09:00
      Highlight Highlight @Schneider Alex: Sind Sie jetzt ein Blinder, er anderen Blinden den Weg in den Abgrund weist? Oder halten Sie die Ohren und Augen zu und schreien einfach drauf los?
    • El Vals del Obrero 03.01.2017 09:01
      Highlight Highlight So ist es halt. Wenn die Mehrheit die eigene Meinung teilt, dann ist das Volk weise und hat immer recht.

      Wenn die Mehrheit eine andere Meinung hat, dann hatte das Volk doch nicht recht und liess sich durch Propaganda übertölpeln.

      Das ist zumindest eine Sache, bei der sich Links, Rechts, Mitte, Oben und Unten einig sind.
  • rauchzeichen 02.01.2017 21:25
    Highlight Highlight wir diskutieren seit jahren nur über die frage wen wir aufnehmen und wen nicht. diese grenze zu ziehn ist das problem, das ziemlich schwer zu lösen ist mit ja und nein fragen wie sie uns an abstimmungen vorgelegt werden.. wie wärs mal mit ner volksabstimmung bei der man verschiedene vorgefertigte gesetztesentwürfe wählen kann? von alle ausländer werden wilkommen geheissen und kriegen noch 20000 startbudget bis zum bau der schweizer mauer und der sofortigen ausschaffung aller nich mindestens fünf generationen reinrassigen schweizern. 3 zwischenstufen rein und ab vors volk. was da wohl rauskähme
    • R&B 03.01.2017 09:01
      Highlight Highlight @rauchzeichen: nix, denn eine Gesetzesvorlage braucht mind. 50% Zustimmung.
    • rauchzeichen 03.01.2017 12:36
      Highlight Highlight was daran liegt das entweder oder gewählt wird, bei optionalen vorlagen würde einfach die option mit den meisten stimmen gewinnen. aber solange man sich an einem alten system festhält und sich freiem denken verschliesst, risiken nicht eingeht und keine experimente wagt wird sich wirklich nix ändern...
  • Platon 02.01.2017 10:17
    Highlight Highlight Diese Kommentarspalte ist der Inbegriff des Postfaktischen😂👌🏻
  • Intellektueller 01.01.2017 19:00
    Highlight Highlight Wer nach den einhelligen Prognosen der US-Wahlen, gestützt auf Umfragen wie dieser hier, noch irgendeiner Prognose glauben schenkt, dem ist nicht mehr zu helfen, ausser vielleicht mit einer Schachtel Seditiva nach der Abstimmung.
    • Hierundjetzt 02.01.2017 10:13
      Highlight Highlight Manchmal sollte man zuerst Herr Google fragen, danach posten. Vorallem dann, wenn man den elementare Unterschied zwischen Exit-Pols und repräsentativer Umfrage nicht kennt. 😉
    • R&B 02.01.2017 15:08
      Highlight Highlight @Intellektueller: Wir helfen Ihnen!

      Die letzten Umfrage-Prognosen zur Abstimmung über die AKWs etc. waren korrekt.

      Keine Ahnung, aber eine Meinung... tststs...
  • rodolofo 01.01.2017 17:21
    Highlight Highlight Auffällig ist doch, dass die eifrigsten Befürworter der MEI zugleich gegen Flankierende Massnahmen und für die unerbittliche Verteidigung des Bankgeheimnisses sind!
    Auf Druck reicher Industrieländer (insbesondere die USA und die EU) musste dieses Bankgeheimnis dem Freien Informationsaustausch weichen.
    Nun werden die übrig gebliebenen Reste dieses Bankgeheimnisses ebenso verbissen für die übrig gebliebene Kundschaft aus 3.Welt- und Schwellenländern und vor allem: für INLÄNDER! verteidigt.
    Hier wünschen diese ach so patriotischen Rechtsnationalen also absolut keine Kontrollen!
    Geld stinkt nicht
    • poga 02.01.2017 01:17
      Highlight Highlight @rodolofo Was bringen den die flankierenden Massnahmen, ausser dass sie den Lohn auf einigermassen erträglichen Niveau halten? Die flankierenden Massnahmen verkommen immer mehr zu einem Mittel, um die Ideologie des freien Personenverkehrs aufrecht zu erhalten. Sie lösen aber keine Probleme wie das Gefühl von Dichte und Überfremdung. Sie beschäftigen auch keine Ü50iger. Sie senken auch nicht die Kosten für Deutschkurse der Zugewanderten Kinder welche mit dem Familiennachzug kommen und anrecht auf die gleiche Bildung haben.
    • poga 02.01.2017 01:21
      Highlight Highlight Deine flankierenden Massnahmen geben auch niemanden einen gewissen Stolz Schweizer zu sein. Sie führen lediglich dazu, dass je mehr Zuwanderer kommen der Druck auf die hier gebohrenen grösser wird, jeglichen Nationalstolz zu verlernen. Nur so kann man eine so grosse Menge an zugewanderten bewerkstelligen ohne dass der Rassismus in grossen Zügen grasiert. Du siehst hier vieleicht, warum dein Wunderwaffe höchstens eine Art "Inländervorrang light" ist, auf die ganze Zuwanderungsproblematik gesehen.
    • rodolofo 02.01.2017 08:57
      Highlight Highlight Flankierende Massnahmen führen z.B. dazu, dass ein Subunternehmer in einer Stichproben-Kontrolle durch die UNIA belegen muss, zu welchen Bedingungen ein Portugiesischer Bauarbeiter bei ihm arbeitet.
      Ein solcher Sub-Unternehmer weigerte sich, die Papiere herauszurücken und bekam vom Zürcher Kantonsgericht Recht. Doch das Bundesgericht hat diesen Entscheid wieder umgestossen.
      Der Sub-Unternehmer MUSS kooperieren.
      So werden Sklaverei-ähnliche Verhältnisse vermieden!
      Das passt der SVP natürlich nicht.
      Die SVP hat nämlich nichts gegen die Sklaverei, solange Einheimische die Sklaventreiber sind...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schnapphahn 01.01.2017 16:38
    Highlight Highlight Habt ihr etwa aus euren Umfragen 2016 nichts gelernt, liebe Medien? Oder gefällt es euch auch 2017 immer wieder auf die Nase zu fallen?
    • Hierundjetzt 02.01.2017 10:17
      Highlight Highlight ? Das war eine repräsentative Umfrage zu einem Sachtema. Keine Wählerbefragung 🙄

      Nicht so bewandert im Themenkreis Marktforschung, hm? 😉
  • m:k: 01.01.2017 15:57
    Highlight Highlight Das ist das schwierige an der Demokratie. Wenn das Volk quasi gegen den eigenen Willen wählt, ist das mangelndes Wissen oder einfach naiver Übermut. Bei der MEI war es die ganze Zeit klar, dass sie nicht mit den Bilateralen vereinbar sind. Alle die JA stimmten kannten die Konsequenzen. Jetzt sind wir in der unlösbaren Situation, dass das Volk gegen die Bilateralen gestimmt hat, die sie eigentlich wollen und haben keinen Ausweg.
    • Silent_Revolution 01.01.2017 16:13
      Highlight Highlight Schwierig wäre es ja eigentlich nicht. Das Volk hat sich mit der Abstimmung damals ganz klar gegen die Bilateralen gestellt.

      Wie du sagst, es war jedem klar worum es ging. Bis zum 9 Februar 2017 müssen die Verträge aufgelöst werden, ansonsten stellt sich das Parlament gegen die Demokratie.

      Natürlich kann jederzeit eine neue Initiative für eine erneute Verhandlung der Verträge gestartet werden. Aber alles im Rahmen der jeweiligen Normen und Fristen. Ein paar Umfrage reichen hier nicht aus.
    • DerWeise 01.01.2017 17:29
      Highlight Highlight oder aber man verhandelt, wie es üblich wäre...
    • Selbst-Verantwortin 01.01.2017 17:49
      Highlight Highlight M:k
      Interessant, wie Du weisst, was jeder in der Bevölkerung wollte und will. Du solltest als Probostiker arbeiten.
      Aber: die Interpretationen sind in einer Demokratie völlig irrelevant (da sonst die 'Interpretieret' mehrbGewicht haben, als die Stimmendfn). Es zählt das letzte Abstimmungsergebnis-Resultat. Ob einem das passt oder nicht, verlangt es nun mal Kontingente.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChiliForever 01.01.2017 15:54
    Highlight Highlight Ist es nicht verwunderlich, daß eine (knappe) Mehrheit der Schweizer für die MEI aber auch für die Personenfreizügigkeit ist? Die Mehrheit will also nicht, daß Fremde in die Schweiz kommen, will umgekehrt aber jederzeit die Möglichkeit haben, woanders hinzugehen.
    Der Widerspruch darin fällt schon auf, oder ?
    Frohes Neues Jahr aus D
    • Bowell 01.01.2017 16:17
      Highlight Highlight Ich sehe keinen Widerspruch. Auch vor Schengen-Dublin hatte man als Schweizer/in die Gelegenheit jederzeit woanders hinzugehen. Das bischen Bürokratie ist für mündige Bürger kein Grund zu Hause zu hocken;)!
    • nilson80 01.01.2017 16:59
      Highlight Highlight Hallo Thomas, ich glaube es ist zu einfach allen MEI Wähler Fremdenfeindlichkeit zu unterstellen. Solche gibt es zwar, aber sicher nicht über das Stammklientel der SVP hinaus. Viele hatten einfach Angst wegen des zuviel und wollten deshalb ein Signal setzen. Das arrogante Gepolter ("die EU ist auf uns angewiesen") aus dem rechtskonservativen Lager dominiert vielleicht die Forenbeiträge in der 20Minuten, ist aber sicher nicht representativ für das Mehr der schweizer Stimmbevölkerung. Abstimmungen beinhalten manchal auch, dass es in einem selber eine schon eine 51/49 Frage war Ja oder Nein.
    • FrancoL 01.01.2017 17:07
      Highlight Highlight Offensichtlich nicht allen, darum soll das 2017 zum Bildungsjahr deklariert werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 01.01.2017 15:48
    Highlight Highlight Die Schweizer würden also laut Umfrage die MEI nochmals annehmen. Gleichzeitig wollen sie die Bilateralen behalten. Und die Politik soll gefälligst alles unter einen Hut bringen.
    Was soll die Politik denn machen, wenn wir ihr unmögliche Aufgaben stellen ?
    Wenn wir die Bilateralen wollen, so ist nunmal eine volle Personenfreizügigkeit vorgesehen. Punkt.
    Für einen Mist, halte ich die obligatorischen Vorstellungsgespräche. Wenn ich einen Deutschen will, finde ich problemlos Gründe im Lebenslauf eines Schweizers (einer jeder Person) , um ihn nicht einstellen zu müssen.
    • sowhat 01.01.2017 16:49
      Highlight Highlight Das Beängstigende ist, dass anscheinend nichts dazugelernt wird. Das Eine oder das Andere; beides geht nicht. Aber trotzdem wollen die Leute beides. Irgenwie scheint es, dass die Realität einfach nicht akzeptiert wird. Wie soll da Realpolitik gemacht werden?
    • FrancoL 01.01.2017 17:10
      Highlight Highlight Die Zuwanderung kann unsere Wirtschaft wenn sie denn will selbst regulieren. Die Schweizer Unternehmen sind immer noch frei die Anstellungen so zu gestalten wie sie wollen.

      Es fehlt aber an einem Konsens in der Wirtschaft und das soll nun die bilateralen gefährden. Ein Irrsinn, wenn man selbst am Drücker sitzt und nicht reagieren mag.
    • N. Y. P. D. 01.01.2017 18:24
      Highlight Highlight Ich bin vor allem gespannt, was für eine Parole die SVP bei der AUNS-Initiative zur Kündigung der Personenfreizügigkeit rausgibt.

      Sagt sie NEIN, so gibt sie sich der kompletten Lächerlichkeit preis. JA sagen kann sie eigentlich auch nicht, da die Wirtschaft (u. a. die Firmen der eigenen Parlamentarier!) auf die enorme Einwanderung angewiesen ist.

      Herr Rösti, ich denke Ihre Partei wird sich enthalten mit einer an den Haaren herbeigezogenen Begründung.
  • Kola 01.01.2017 15:30
    Highlight Highlight Solange man nicht beide Fragen verknüpft zur Abstimmung vorliegt, geht das Hickhack ewig weiter.
    Natürlich schön für die Krawallpartei..
  • Trd 01.01.2017 15:30
    Highlight Highlight Hört doch endlich mal auf mir diesen Umfrage!!!!
    Sie stimmen sowie so hinten und vorne nicht.
    Alles nur raus geschmissenes Geld.
  • Naja1 01.01.2017 15:25
    Highlight Highlight De Fūfer und s' Weggli ghad halt ebe nōd
    • Hansdamp_f 01.01.2017 22:47
      Highlight Highlight Wart noch ein paar Jahre, dann gibt's das. Weil es nämlich diverse EU-Länder auch wollen respektive die uneingeschränkte Personenfreizügigkeit nicht mehr aber Handel treiben - möglichst ohne Schranken - durchaus. Oder die EU macht so weiter, dann hat sie in 5 Jahren die Quittung und implodiert.

«Tomatenernte ist die schlimmste»: Migranten arbeiten wie Sklaven auf Italiens Feldern

Reporter der SRF-Sendung «Kassensturz» haben hinter die Kulissen der Tomatenernte in Süditalien geblickt. Und decken auf, wie dort Migranten aus Afrika unter unmenschlichen Bedingungen leben und arbeiten.

Afrikanische Erntehelfer demonstrieren in Süditalien für mehr Rechte. Sie berichten von harter Arbeit unter unmenschlichen Bedingungen, wie ein Bericht in der Sendung «Kassensturz» vom Dienstagabend zeigt. «Die Tomatenernte ist die schwierigste und schlimmste Arbeit auf den Feldern Italiens», sagt ein Arbeiter. Andere strecken ihre geschundenen Hände in die Kamera: «Das ist von der Tomatenernte!»

Es sind Migranten, die als Erntehelfer für Pelati-Dosentomaten in Süditalien arbeiten. Sie reissen …

Artikel lesen
Link zum Artikel