Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
An undated file photo of the Hatschepsut funeral temple in Luxor where 17 NOV suspected Moslem militants opened fire on tourists. Twenty-eight people, including 11 foreign tourists, were killed in the attack.  The temple is situated in the Valley of the Queens in Luxor. The bus was said to be carrying tourists from Japan, Germany, Spain and Arab countries.

Der Totentempel der Pharaonin Hatschepsut in Luxor: Tödliche Falle für 58 Touristen und vier Einheimische.  Bild: DPA

Luxor – wie der erste grosse islamistische Anschlag die Schweiz schockierte



Die Mörder kannten keine Gnade und sie hatten alle Zeit der Welt, um ihre wehrlosen Opfer mit Kalaschnikows und Metzgermessern abzuschlachten. Opfer, die der Terror unvermittelt und zufällig traf. 62 Menschen starben am Vormittag des 17. Novembers 1997 im Tempel der Hatschepsut im ägyptischen Luxor, fast alle von ihnen Touristen, darunter 36 Schweizer. 

Nichts hatte an diesem Montagmorgen darauf hingedeutet, dass der beliebte Touristenort zum Schauplatz eines Massakers werden würde. Wie üblich waren klimatisierte Busse voller Touristen vor der majestätischen Tempelanlage von Deir-el-Bahari vorgefahren, die die Pharaonin zwischen 1503 und 1482 v. Chr. hatte errichten lassen. Um neun Uhr, kurz vor dem Anschlag, drängten sich bereits verschiedene Reisegruppen auf der zweiten Terrasse des Tempels, darunter zwei der schweizerischen Reiseunternehmen Kuoni und Imholz.  

Wenige Augenblicke vor dem Beginn des Anschlags in Luxor am 17.11.1997

Diese Aufnahme entstand etwa eine Minute, bevor das Massaker begann.  Bild: Schweizerische Bundespolizei

Als die ersten Schüsse knallten, unten, im Eingangsbereich, dachte oben kaum jemand an einen Anschlag – die Reisebegleiter beruhigten die Touristen und setzten die Führung fort. Doch unten rannten bereits Menschen in Panik um ihr Leben. Die Schüsse waren echt; vier junge Männer – sie trugen Uniformen der ägyptischen Sicherheitspolizei – hatten soeben die drei nur mit Pistolen bewaffneten Polizisten erschossen, die den Terrassentempel bewachten. Zwei weitere bewaffnete Männer, die bereits auf dem Gelände gewartet hatten, schlossen sich ihnen an. 

In die Enge getrieben und abgeschlachtet

Nun stürmten die Terroristen in zwei Gruppen über die Rampe zur zweiten Terrasse hinauf und begannen sofort auf die Touristen dort zu schiessen. Die Menschen wurden in die Enge getrieben – der Tempel entpuppte sich als tödliche Falle; es gab kein Entkommen und kaum Möglichkeiten, sich zu verstecken. Verzweifelte Menschen suchten hinter Säulen Schutz, doch die Mörder schauten überall nach.  

Die Tempelanlage in Luxor.

Die Rampe links führt vom Vorhof auf die erste Terrasse, die Rampe rechts führt auf die zweite Terrasse.  Bild: Schweizerische Bundespolizei

Chancen zu überleben hatte nur, wer sich tot stellte oder sich unter bereits Verletzten oder Getöteten verbergen konnte. Eine einzige Schweizer Reisegruppe entkam dem Gemetzel, weil sie sich in einer Nebenkapelle befand und von den Tätern nicht gesehen wurde. Diese verrichteten ihr grausames Werk, wie mehrere Überlebenden übereinstimmend berichteten, mit grosser Ruhe. 

Bekennerschreiben im Bauch

Tatsächlich hatten die Terroristen Zeit. Wie lange, konnte danach niemand genau sagen: 20 Minuten, nach anderen Berichten sogar 45 Minuten lang dauerte das Massaker – eine quälende Ewigkeit, wie Überlebende sich erinnerten. Und niemand kam den Opfern zu Hilfe; keine Polizisten, keine Soldaten. Die Täter hatten sich in Zweiergruppen aufgeteilt; der eine schoss, während der andere das Magazin wechselte.

Luxor Lageplan

Die Tempelanlage befindet sich westlich des Nils und ist zum Teil in den Fels hineingehauen.  Bild: Schweizerische Bundespolizei

Niemand wurde verschont, die Mörder exekutierten unterschiedslos Männer, Frauen und Kinder. Ein Zeuge sah, wie sie ein kleines Mädchen erschossen, obwohl es um sein Leben flehte. Und sie verstümmelten einige ihrer Opfer, besonders die Frauen, mit Messern. Ihr Bekennerschreiben legten sie einem toten japanischen Touristen in den aufgeschlitzten Bauch. 

ARCHIVE --- BEIM ANSCHLAG VON LUXOR AM 17. NOVEMBER 1997 AUF DER ARCHAEOLOGISCHEN AUSGRABUNGSSTAETTE VON DEIR EL-BAHARI IN AEGYPTEN TOETETEN ISLAMISTEN 58 AUSLAENDISCHE TOURISTEN, DARUNTER 36 AUS DER SCHWEIZ. IN ERINNERUNG AN DIESES EREIGNIS VOR 20 JAHREN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG  --- Police remove the body of a tourist wounded in the attack Monday, Nov. 17, 1997, near a famous Pharanoic temple outside Luxor, Egypt. The tourist was taken from Luxor to a military hospital in Maadi, a Cairo suburb, by helicopter. (KEYSTONE/AP Photo/str)

Ein verletzter Tourist wird ins Krankenhaus transportiert.  Bild: AP

Selbstmord in der Höhle

Dann zogen die Terroristen ab. Vermutlich hatten sie gar nicht damit gerechnet, dass sie im Tempel so lange würden ungestört morden können, sondern hatten erwartet, dass alarmierte Sicherheitskräfte sie töten würden. Nun kaperten sie auf dem Parkplatz ein Taxi und kurz danach einen wartenden Touristenbus, dessen Fahrer sie zwangen, sie in Richtung des Tals der Königinnen – einem anderen Touristenort – zu fahren. 

Exclusive video grabs of German TV ARD showing the kidnapped tourist bus (top image) and the fleeing terrorists after their attack near the Hatshepsut temple in Luxor on Monday 17 November. The material was filmed with an amateur video camera. EPA/DPA/ARD AKTUELL

Mit einer Amateur-Videokamera gefilmt: Der entführte Bus (oben) und die zu Fuss fliehenden Terroristen (unten).  Bild: DPA

Dort hätten die Mörder wohl weitere Opfer gefunden, doch sie kamen nie dort an. Sie wurden von einer Polizeisperre aufgehalten und setzten ihre Flucht in die Berge zu Fuss fort. Einen von ihnen verletzte eine Polizeikugel, sie erschossen ihn kurzerhand. Die anderen fünf verschanzten sich in einer Höhle und begingen dort kollektiv Selbstmord – zumindest laut der Version der ägyptischen Behörden. 

ARCHIVE --- BEIM ANSCHLAG VON LUXOR AM 17. NOVEMBER 1997 AUF DER ARCHAEOLOGISCHEN AUSGRABUNGSSTAETTE VON DEIR EL-BAHARI IN AEGYPTEN TOETETEN ISLAMISTEN 58 AUSLAENDISCHE TOURISTEN, DARUNTER 36 AUS DER SCHWEIZ. IN ERINNERUNG AN DIESES EREIGNIS VOR 20 JAHREN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG  --- Egyptian soldiers carry the body of one of the suspected Islamic militants involved in an attack on tourists, past onlookers near the Pharanonic temples at Luxor, Egypt Monday Nov. 17, 1997. Gunmen disguised as police opened fire, killing at least 64 people in Egypt's worst attack by militants. The gunmen were later killed in a shootout with police. (KEYSTONE/AP Photo/ Mohamed El-Dakhakhny)

Einer der toten Terroristen wird abtransportiert. Bild: AP

Schweiz unter Schock

Unterdessen hatte die Nachricht vom Terroranschlag auch die Behörden in der Schweiz erreicht, zunächst ohne dass diese das wahre Ausmass der Katastrophe erkennen konnten. Das EDA richtete einen Sonderstab ein; mehrere Mitarbeiter flogen umgehend nach Ägypten. Dort waren die Verletzten unterdessen nach Kairo gebracht worden; mehrere Leichen lagen aber noch im Keller eines Spitals in Luxor. Die Ägypter hatten die teilweise schwer entstellten Toten entkleidet und ihre Effekten auf einen Haufen geworfen – was die Identifizierung erschwerte. 

ARCHIVE --- BEIM ANSCHLAG VON LUXOR AM 17. NOVEMBER 1997 AUF DER ARCHAEOLOGISCHEN AUSGRABUNGSSTAETTE VON DEIR EL-BAHARI IN AEGYPTEN TOETETEN ISLAMISTEN 58 AUSLAENDISCHE TOURISTEN, DARUNTER 36 AUS DER SCHWEIZ. IN ERINNERUNG AN DIESES EREIGNIS VOR 20 JAHREN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG  --- Coffins of the 36 victims of the massacre in Luxor are standing in a hall in the Zurich airport on Wednesday night, november 20, 1997, after having been brought to Zurich by a special flight of the Turkish Airlines. (KEYSTONE/Peter Lauth)

Die Särge der Schweizer Opfer wurden am Flughafen aufgebahrt.  Bild: KEYSTONE

Am nächsten Tag, einem Dienstag, reiste Aussenminister Flavio Cotti nach Kairo und besuchte die Überlebenden im Krankenhaus. Tags darauf wurden die Verletzten mit einem Airbus der Air France in die Schweiz geflogen. Auch die Toten wurden mit einem Sonderflug in die Schweiz gebracht, wo Angehörige, Vertreter der Behörden und Bundesrat Moritz Leuenberger sie erwarteten. Die 36 Särge wurden in einem Hangar aufgebahrt, Leuenberger hielt eine kurze Ansprache. 

Bundesrat Moritz Leuenberger spricht am spaeten Mittwoch abend,  19. Oktober 1997, in der Werfthalle III des Flughafens Zuerich-Kloten anlaesslich einer kurzen Trauerfeier zu den Hinterbliebenen der Opfer des Terroranschlags in Luxor. Im Flughafen Zuerich-Kloten ist am spaeten Mittwoch abend, um 23.26 Uhr, eine Sondermaschine der Egypt Air mit den sterblichen Ueberresten der Schweizer Opfer des Massakers in Luxor gelandet. Die Saerge der Opfer wurden in einer Werfthalle des Flughafens aufgebahrt, wo anschliessend eine kurze Trauerfeier stattfand. An der rund halbstuendigen Feier nahmen Angehoerige der 36 Opfer, Vertreter der Kantonsregierungen von Zuerich, Bern, Schwyz, Luzern, St. Gallen, Zug und Aargau sowie Bundesrat Moritz Leuenberger teil. Kurze Gebete von katholischer und protestantischer Seite, auf Deutsch und Franzoesisch, versuchten Trost zu spenden. Die Angehoerigen der Opfer wurden von Seelsorgern und dem psychologischen Notfallteam betreut und von den Medien abgeschirmt. (KEYSTONE/Peter Lauth)

Bundesrat Leuenberger hielt eine Ansprache.  Bild: KEYSTONE

Die Anteilnahme in der Schweiz war gross. Im Kondolenzbuch, das im Bundeshaus auflag, trugen sich Hunderte ein. Am 29. November fand ein ökumenischer Gedenkgottesdienst im Zürcher Grossmünster statt, an dem mehrere hundert Menschen teilnahmen, darunter auch der ägyptische Aussenminister Amr Mussa. 

Hundreds of mourners have gathered in the church Grossmuenster in Zurich Saturday, November 29, 1997, for the national ceremony in memory of the victims of the terrorist attack in Luxor, Egypt. (KEYSTONE/Michele Limina)

Gedenkgottesdienst im Zürcher Grossmünster. Bild: KEYSTONE

Das «nachkolorierte» Bild

Auch die Medien verarbeiteten das schreckliche Geschehen – freilich nicht immer mit geeigneten Mitteln. Berühmt wurde jenes Foto, dem der «Blick» etwas «nachhalf»: Eine Wasserlache auf dem Vorplatz des Tempels wurde rot eingefärbt, so dass sie wie Blut wirkte. Die Boulevard-Zeitung musste sich für diesen Missgriff entschuldigen. 

ARCHIVE --- BEIM ANSCHLAG VON LUXOR AM 17. NOVEMBER 1997 AUF DER ARCHAEOLOGISCHEN AUSGRABUNGSSTAETTE VON DEIR EL-BAHARI IN AEGYPTEN TOETETEN ISLAMISTEN 58 AUSLAENDISCHE TOURISTEN, DARUNTER 36 AUS DER SCHWEIZ. IN ERINNERUNG AN DIESES EREIGNIS VOR 20 JAHREN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG  --- Two Egyptian soldiers stand guard Tuesday Nov 18 1997 in front of the temple of Hatshepsut, site of Monday's massacre in Luxor in which 58 tourists were killed by Muslim extremists. Several tour operators have announced that they are pulling back their tourists from Luxor. (KEYSTONE/AP Photo/Mohamed El-Dakhakhny)

Das Bild mit der Wasserlache ...  Bild: AP

Das Schweizer Boulevard-Blatt ÇBlickÈ macht aus der Wasserpftze im Originalfoto eine Blutlache (Foto: Michael Jensch, Axel Thnker, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland).ÊLe journal  sensation suisse ÇÊBlickÊÈ transforme la flaque dÕeau de la photographie originale en une trane de sang (PhotographieÊ: Michael Jensch, Axel Thnker, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland). Das Schweizer Boulevard-Blatt

... und das kolorierte Bild, wie es im «Blick» erschien. Bild: Michael Jensch, Axel Thnker, Stiftung Haus der Geschichte
der Bundesrepublik Deutschland

Bilder, die lügen: Manipulierte Fotos

Islamistischer Hintergrund

Der islamistische Hintergrund des Anschlags erwies sich nicht nur durch das Bekennerschreiben der Täter, in dem sie sich als Mitglieder der fundamentalistischen Untergrundbewegung «Gamaa Islamija» («Islamische Vereinigung») bezeichneten. Obwohl der Anschlag sich zuallererst gegen die Regierung Mubarak richtete, da ein Einbruch des Tourismusgeschäfts die ägyptische Wirtschaft aufs Empfindlichste treffen musste, waren die Touristen den Islamisten verhasst. «Tourismus ist verabscheuungswürdig, ein Trick jüdischer Frauen, Prostitution und Aids zu verbreiten», sagte der Gamaa-Chef Talaat Fuad Kasim. 

Erst wenige Wochen zuvor, am 18. September, hatten zwei erklärte Sympathisanten des islamischen Fundamentalismus vor dem Ägyptischen Museum in Kairo neun deutsche Touristen und einen ägyptischen Busfahrer getötet. Das deutsche Auswärtige Amt hatte deshalb auf das Sicherheitsrisiko hingewiesen und vor Reisen nach Mittelägypten gewarnt. 

Archivbild 1993 von Scheich Omar Abderrahman. Der militante islamische Scheich Omar Abderrahman, dessen Freipressung offenbar das Ziel der Terrroristen in Luxor war, sitzt in den USA auf Lebenszeit im Gefaengnis. Der blinde Aegypter wurde im Zusammenhang mit geplanten Anschlaegen auf beruehmte Bauwerke in New York angeklagt und Anfang 1996 verurteilt. (AP/KEYSTONE)

Spiritueller Führer der Gamaa Islamija: Umar Abd ar-Rahman (Aufnahme von 1993).  Bild: AP

Die Gamaa Islamija – ihr «spiritueller Führer» ist der blinde Geistliche Umar Abd ar-Rahman, der wegen Terroranschlägen in den USA eine lebenslange Haftstrafe absitzt – wurde in den Siebzigerjahren gegründet und hat politisches Gedankengut der Muslimbruderschaft übernommen. Sie verfolgte das Ziel, die Regierung in Kairo zu stürzen. An deren Stelle sollte ein Scharia-konformes, islamisches Regime treten. 

Krieg gegen Kairo

Ab 1992 führte die Gamaa Islamija einen Aufstand gegen die ägyptische Regierung, der hunderte Menschenleben kostete und zu einer Verhaftungswelle führte, der die Organisation deutlich schwächte. Moderate Kräfte erklärten darauf einen Gewaltverzicht – was wiederum Aiman az-Zawahiri auf den Plan rief. Der aus Ägypten stammende Chirurg und Terrorist hielt sich seit Mitte der Achtzigerjahre in Afghanistan auf; heute gilt er als Kopf der al-Kaida und Nachfolger von Osama bin-Laden. 

Aiman az-Zawahiri

Al-Kaida-Chef aus Ägypten: Aiman az-Zawahiri. Bild: NBC-News

Um den Ausgleich der Gamaa Islamija mit Kairo zu torpedieren, plante az-Zawahiri mit radikalen Mitgliedern der Organisation einen vernichtenden Anschlag. Sein Kalkül ging allerdings nicht auf – die Grausamkeit des Massakers empörte zahlreiche Ägypter. Zudem trafen seine wirtschaftlichen Folgen all jene, deren Wohlergehen von der Tourismusindustrie abhing.

Nach Luxor verübten islamistische Fundamentalisten in Ägypten mehrere Jahre lang keinen Anschlag mehr auf Touristen. Erst im Oktober 2004 schlugen sie wieder zu: In den Badeorten Taba und Ras al-Schaitani auf der Sinai-Halbinsel explodierten mehrere Bomben und töteten 34 Menschen. 

Das erste grosse islamistische Attentat

Das Blutbad von Luxor war – wie Felix E. Müller, ehemaliger Chefredaktor der «NZZ am Sonntag» und selber Überlebender des Massakers, richtig bemerkt – «das erste grosse Attentat weltweit, das von radikalen Islamisten gegen zufällige Opfer verübt wurde, mit dem Ziel, eine möglichst grosse Zahl von Unbeteiligten auf möglichst aufsehenerregende Weise zu töten».

Jetzt hätte man sehen können, «was militante Islamisten anstreben», stellt Müller fest. Doch dies geschah nicht. Die Erkenntnis, dass der militante Islamismus nun global agieren würde, brach sich erst mit den Anschlägen vom 11. September 2001 Bahn.  

20 Jahre Attentat von Luxor

Beim Massaker 1997 vor einem ägyptischen Tempel kamen 63 Menschen ums Leben. Eine Überlebende erzählt vom schrecklichen Erlebnis. Video: kaltura.com

abspielen

«Als die Schweiz den Atem anhielt: Das Massaker von Luxor» (Doku SRF).  Video: YouTube/Joyce Parsons

Quellen:

Das könnte dich auch interessieren:

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mia_san_mia 17.11.2017 11:43
    Highlight Highlight An das Blick Bild mag ich mich noch gut erinnern.
    • DerElch 17.11.2017 16:02
      Highlight Highlight Mir fehlt beim Verweis auf das Blick-Bild der Hinweis, das das Bild nicht absichtlich so eingefärbt wurde sondern unter Zeitdruck ein Missverständnis entstand und in der Bildbearbeitung angenommen wurde, dass es sich um Blut handle und nicht um Wasser. Das wurde dann hervorgehoben – es wurde keineswegs so in Auftrag gegeben oder mutwillig und wissentlich manipuliert.
    • jjjj 17.11.2017 16:30
      Highlight Highlight Dann wäre der Blick ja nicht böse und das passt nicht ins Weltbild der links-grün bubble...
    • Mia_san_mia 17.11.2017 16:44
      Highlight Highlight Das wusste ich gar nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 17.11.2017 07:29
    Highlight Highlight «Tourismus ist verabscheuungswürdig, ein Trick jüdischer Frauen, Prostitution und Aids zu verbreiten», sagte der Gamaa-Chef Talaat Fuad Kasim.

    Dass ein so dummer Vorwand zum töten reicht, zeigt in was für abgekoppelten und unreflektierten Gedankenwelten sich diese Extremisten befanden.
    Und immer noch befinden.
    • Bene86 17.11.2017 08:38
      Highlight Highlight Sei froh, dass diese kranken Geschöpfe sehr selten etwas in der Birne haben. Der Schaden, welche sie anrichten, wäre ansonsten wohl ungemein grösser.

Von der Anklagebank in die Charts? Loredanas erstes Album preist monoton Cash

Rapperin Loredana macht neben Schlagzeilen über einen Betrugsfall auch noch Musik. Soeben ist ihr erstes Album «King Lori» erschienen.

Loredana mag Autos.

Auf ihrem 33-minütigen Album besingt die Luzerner Rapperin unter anderem «Benz», «Ferrari Testarossa», «Rolls Royce Phantom», «Lambo», «Benz AMG», «Bentley», «Maybach Benz», «BMW Coupé» und «G-Class». Zwischen all diesen Automarkenaufzählungen geht es ihr hauptsächlich um Geld (meistens als «Cash» bezeichnet»), Ruhm (welcher sich oft in Markenkleidung oder eben Autos manifestiert), Liebe (drückt sich dadurch aus, dass man einander Markenklamotten, …

Artikel lesen
Link zum Artikel