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Gegen Kruzifixe in der Schule, für Star Wars: «Freidenker» Valentin Abgottspon.  Bild: screenshot/srf

Weihnachts-«Arena»: Gott verliert den Krieg der Sterne gegen Atheist Abgottspon

In der letzten «Arena» vor Weihnachten drehte sich alles um: Weihnachten. Darunter lässt sich nach Meinung der Diskussionsteilnehmer freilich ziemlich viel subsumieren. In keiner bestimmten Reihenfolge: Emanzipation, Lotto, Logik – und: Star Wars. «Freidenker» Valentin Abgottspon sei Dank.



Jonas Projer wirkte nicht verzweifelt. Aber ein bisschen ratlos. Was war passiert? Das: Die «Arena»-Gäste waren sich für einmal einig. Kein Widerspruch, kein Vorbehalt, kein klitzekleines «ja, aber», das die Harmonie trübte. Ein Novum, eine historische Marke in der Geschichte des Debatten-Formats.

Dabei hatte sich Projer die grosse Eintracht selber zuzuschreiben. Für eimal sollte es im Rund der «Arena» nämlich besinnlich zu und her gehen. Miteinander, statt gegeneinander sollte heute Abend diskutiert werden, kündigte der «Arena»-Moderator zu Beginn der Sendung an, ganz erfüllt vom Geist der nahenden Weihnacht.

Und dann das. Einhelligkeit allenthalben.

Wenn die Gäste sich bloss gegenseitig beweihräuchern, müssen halt andere für das heilige Feuer sorgen, mochte sich Projer gedacht haben, ortete flugs eine Provokation, wo keine war und suchte das Heil in einem zitierwürdigen Affront aus dem Publikum. Da kam aber nicht viel Gehaltvolles bei raus, ausser, dass man erfuhr, dass Frau X. und Herr P. ihr Weihnachtsfest gerne zuhause feiern und dass früher meistens alles anders, ergo besser war.

Das ist eine Provokation

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Was war der Auslöser für die grosse Verbrüderung (aka «Provokation») zwischen den Kirchenmännern (Jesuiten-Pater Christian Rutishauser und Grossmünster-Pfarrer Christoph Sigrist) und dem Atheisten (Lehrer und «Freidenker»-Vordenker Valentin Abgottspon)? Das: Der Vorschlag der Psychotherapeutin und Feministin Julia Onken, das Weihnachtsfest losgelöst von seinen religiösen Bezügen zu feiern, und zwar, indem der ethische Rahmen alleiniger Bezugspunkt werde. Eine Idee, die nicht gerade neu ist und wahrscheinlich in der einen oder anderen Schweizer Stube praktiziert wird.

Nur Ethik, ohne Religion

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Irgendwie hatte man das alles schon einmal gehört und meistens akustisch besser und klarer formuliert. Überhaupt wurde man den Eindruck nicht los, dass hier mit allen Mitteln versucht wurde, eine (harmlose) Debatte zu konstruieren, die schlicht allen Zutaten einer Debatte entbehrte. Das legen die Fragen nahe, die Projer gerne beantwortet gehabt hätte und die eigentlich gar nicht so schwer zu beantworten sind:

Wenn es auch an Inhalt haperte: Für weihnachtliche Heiterkeit sorgte immer wieder Julia Onken mit ihrer abenteuerlichen Interpretation der Weihnachtsgeschichte, die sie freilich nur als Mythologie verstanden wissen will. So ist Josef, der Ziehvater des Christkindes, für Onken der eigentliche «absolute Knüller» der ganzen Weihnachtsgeschichte. Dieser habe, indem er auf Geheiss eines Engels, der ihm im Traum erschienen war, Maria zur Frau nahm, einen Quantensprung vollbracht. Der «neue emanzipierte Mann» war laut Onken geboren.

Für Pfarrer Sigrist Grund genug, den Sieg der Liebe über die Logik auszurufen. Heiterer Postfaktismus in der Leutschenbach-Krippe.

«Josef ist der Knüller»

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«Liebe gegen Logik»

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Ein Ärgernis dagegen sei – zumindest für Frauen – die Vorstellung, dass eine andere Frau – Maria – ein Kind gebären könne, ohne sich dafür mit einem Mann ins Bett zu legen. «Unsereins hingegen», so Onken, «muss sich dafür ausziehen». Das veranlasste die Gästeschar zu einem leichten Schmunzeln. 

Ein Ärgernis

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Ganz ohne religiösen Eifer wollte Pfarrer Sigrist seinen Auftritt dann aber doch nicht beschliessen, religiöse Progressivität hin oder her. Mit «weihnachtlicher Bösartigkeit» versuchte er, aus dem Atheisten Abgottspon ein Bekenntnis herauszukitzeln: Gerade als Walliser müsse Abgottspon beim Betreten einer Kirche doch manchmal so ein «chrüsele» verspüren. 

Weihnachtlich-bösartig

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Abgottspon liess sich aber nicht aus der Reserve locken. Im etwas zu weit sitzenden Rauten-Pulli erklärte der Vize-Präsident der «Freidenker»-Vereinigung souverän, dass für ihn die Ethik entscheidend sei, und diese finde er auch bei Star Wars oder in Comics.

Oder: Wer braucht schon Gott, wenn er Darth Vader hat?

Star Wars und die Ethik

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Wie es sich für eine Weihnachts-Arena gehörte, wurde natürlich auch die Gretchenfrage gestellt. Wie sie es mit der Religion im Klassenzimmer haben, wollte Projer von seinen Gästen wissen. Und siehe da: Während Abgottspon erwartungsgemäss das Kruzifix aus dem Unterrichtsraum verbannt haben will (eine Forderung, deretwegen Abgottspon einst fristlos entlassen worden war), plädierten Pfarrer Sigrist und Pater Rutishauser nicht nur für die Beibehaltung christlicher Symbolik in der Schule; auch das Kopftuch und der Ramadan müssten Platz haben im Unterricht. Religiöses Jekami im Bildungshaus.

Ramadan und Kopftuch neben Weihnachten und Kruzifix

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Mit «weihnachtlich-bösartiger» Schelmenhaftigkeit könnte man den beiden Kirchenmännern nun unterstellen: Hauptsache Religion, welche, ist schlussendlich egal. Das unterliess Abgottspon aber und auch Onken zeigte sich nicht weiter beeindruckt.

Stattdessen widmete man sich in der Folge einem Thema, das bei Diskussionen über die Bedeutung von Weihnachten so sicher ist wie das Amen in der Kirche: Die Konsumwut, die die reine, unbefleckte Weihnachtszeit jedes Jahr ein bisschen mehr und ein bisschen früher zu beschmutzen scheint. Julia Onkens Plädoyer für einen entspannteren Umgang («Schenken kann auch ein Zeichen der Empathie darstellen») ging in der Sigristschen Tirade gegen die Vereinnahmung des Weihnachtsfests durch den Kapitalismus unter.

Der grösste Schmerz sei, lamentierte der Grossmünster-Pfarrer, dass die Leere der Adventszeit, die doch eigentlich Raum für Hoffnung und Sehnsucht biete, durch die allgegenwärtigen Verlockungen des Konsums zu ersticken drohe («Mittlerweile kannst du schon Ende Oktober das Jesus-Kind posten, in den Hosensack stecken und am Weihnachtstag bist du dann erschöpft, wenn es wirklich da ist»).

Die Leere vor Weihnachten

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Ob dem heiligen Zorn gegen den kapitalistischen Götzen wünschte man den Warenhäusern fast göttlichen Beistand. Und wie der Gott aus der Maschine tauchte da gerade rechtzeitig und im Gesicht etwas angesengt Globus-Chef Thomas Herbert auf, um seine und überhaupt alle Hände seiner Branche in Unschuld zu waschen.

Weihnachten sei in erster Linie ein grosses Fest für ihn und seine Branche, trällerte Herbert und man wusste in diesem Augenblick nicht so recht, ob er sich eigentlich bewusst war, was er da sagte. Derart unverfroren stellt man sich nicht einmal die Karikatur eines Kapitalisten vor.

Ein grosses Fest also seien die vorweihnachtlichen Sonntagsverkäufe, und das nicht nur für die oberen Chargen der Warenhauskette, sondern auch für das Fussvolk, wie Herbert versicherte. Diese liebten es, wenn viel los sei. Nichts Schlimmeres für den gemeinen Verkäufer als das Herumstehen und Warten auf Kundschaft; horror vacui, die Angst vor der Leere im Laden angesichts voller Regale.

Die Leere im Globus

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Das wäre dann wohl die Leere, nach der sich Pfarrer Sigrist so inständig sehnt.

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    Alle Leser-Kommentare
  • minsänfdezue 18.12.2016 14:06
    Highlight Highlight Christoph Sigrist hat einmal mehr bewiesen, dass er eine krasse Fehlbesetzung im Grossmünster ist. Einfach den Leuten nach dem Maul zu reden hat so gar nichts mit der ursprünglichen Idee der Reformation zu tun. Wenn er redet, dann in einer Sprache , die man evtl. noch im hintersten Rafzerfeld spricht - total gekünstelt. Und dann der oberste Jesuit der krampfhaft versucht hat die katholischen menschenverachtenden Dogmen schönzureden. Der eine rieb sich ständig die Hände, der andere setzte sein Priesterlächeln auf. Über das biblische Verständnis von Weihnachten erfuhr man nix. Super Theologen...
  • whatthepuck 18.12.2016 09:36
    Highlight Highlight Diese Onken... furchtbare Frau.
  • Raphfa 17.12.2016 14:35
    Highlight Highlight Diese Arena, ein Absteller. So viel Einigkeit! Wenn dann Valentin Abgottspon doch etwas zu sagen hatte, klemmten ihm die zwei Kirchenvertreter mit gesalbten Worthülsen ungestraft das Wort ab. Darum spiele ich jetzt das enfant terrible:

    Für mich verkörpert Weihnachten auch Besinnlichkeit. Das heisst, ich besinne mich auf die Verbrechen der christlichen Institutionen, die dank der ambivalenten Botschaft der heiligen Schrift sogar mit deren Inhalt legitimiert werden können.

    Frau Onken: In der Weihnachtsgeschichte einen frauenfreundlichen Josef zu installieren, bringt auch den Esel zum lachen.
  • pachnota 17.12.2016 13:27
    Highlight Highlight Mit der Zuwanderung, 80000, Tendenz steigend, verhält es sich wie bei einem Dampfkochtopf.

    Leider hat das Parlament entschiedenen, die Ventile zu verschweissen.
    Was passiert mit einem solchen Topf?
    Eben....
    wir dürfen gespannt sein!
    • phreko 17.12.2016 21:33
      Highlight Highlight @pachnota, im letzten Jahr hängen geblieben oder lügst du absichtlich?
      Zahlen nehmen ab.
  • Spooky 17.12.2016 11:20
    Highlight Highlight Eigentlich finde ich es einen Widerspruch, dass ein Atheist mit Leuten diskutiert, die an einen Gott glauben.

    Das ist ja absurd.

    Aber okay, ich habe mich damit abgefunden: Die Welt ist ein Chaos.
    • Crecas 17.12.2016 12:06
      Highlight Highlight Das wäre nur absurd, wenn die Kirche und alles weltliche Leben, der Alltag, die Politik strikt getrennt wären und miteinander nichts zu tun hätten.

      Bestes Beispiel dafür ist ja er selber, der seinen Lehrerjob verloren hat, weil er das Kreuz nicht imm Unterrichtszimmer wollte.
    • Spooky 17.12.2016 12:25
      Highlight Highlight @Crecas
      Ich bin Hindu. Ich glaube nicht an einen Gott - eher schon an zehntausend Götter.

      Aber wenn ich Atheist wäre, dann wäre es mir doch total egal, ob andere Leute an einen Gott glauben. Ich würde mit den Gottgläubigen gar nicht darüber diskutieren. Weil es mir egal wäre, was die glauben.
    • Crecas 17.12.2016 19:55
      Highlight Highlight Nochmals, das stimmt grundsätzlich. Was ich aber oben schon geschrieben habe: wenn ich aber entlassen werde, weil du Hindu bist und ich nicht, wenn die Religion viele Gesetze macht, die ich einhalten muss, wenn mein Alltag eingeschränkt ist, wegen der Religion, dann ist es mir nicht mehr egal. Dann leide ich potentiell unter der Religion, pder darunter, dass ich nicht religiös bin (so wie Herr Abgottgspon).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tropfnase 17.12.2016 10:18
    Highlight Highlight Leider konnte ich nur schauen bis die Feministin nach 3 Min. Mit dem heiligen 3 Königinnen kam, da musste ich sofort den Kanal wechseln!
    • pachnota 17.12.2016 12:17
      Highlight Highlight Julia Onken ist lobenswerter weise, die einzige Feministin, in der CH, die Kritik an den patriarchalen Strukturen des Islam übt.
      Sie wird aus ihren eigenen Kreisen, deswegen auch gemobt.
    • Spooky 17.12.2016 14:15
      Highlight Highlight Julia Onken war mit Abstand die intelligenteste Person in der Runde.
  • dave1771 17.12.2016 09:58
    Highlight Highlight Um so einen Pulli zu tragen muss man wahrlich ein Freidenker sein...
    • gecko25 17.12.2016 10:05
      Highlight Highlight an diesem Pulli mussten sicher weniger Kinder arbeiten, als an Ihren Markenjeans
    • Maracuja 17.12.2016 11:28
      Highlight Highlight umso mehr als der Pulli stark nach letztjährigem Weihnachtsgeschenk vom christlichen Grossmami aussieht.
    • Maracuja 17.12.2016 18:13
      Highlight Highlight @kleiner Schurke

      Selbstverständlich hat Herr Abgottspon auch Recht mit seiner Forderung nach Entfernung von religiösen Symbolen an Schulen, gleichgültig welche Pullis er trägt. Falls er die Kommentare zu seinem Outfit mitlesen sollte, hoffe ich, dass er genügend Humor besitzt, um sich nicht darüber zu ärgern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gähn on the rocks 17.12.2016 09:06
    Highlight Highlight der rautenpulli ist der wahre knüller!
    • Olf 18.12.2016 04:05
      Highlight Highlight Gibt es den auch für Männer?
    • Gähn on the rocks 18.12.2016 09:28
      Highlight Highlight gibts ausschliesslich für männer. hopp yb! 😜
  • Seppel 17.12.2016 02:51
    Highlight Highlight Pfarrer Sigrist: „Ich finde Ihren Mangel an Glauben beklagenswert.“

    Julia Onken: „Deine Augen können dich täuschen, traue ihnen nicht!“

    Abgottspon: "Möge die Macht mit Dir sein"
  • Rabbi Jussuf 17.12.2016 02:13
    Highlight Highlight Sehr schön und erheiternd geschrieben!
    Gratulation!

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