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Kämpferische Seniorinnen. Bild:Klimaseniorinnen

Klima-Seniorinnen heizen am WEF ein – mit Guetzli



Eine Gruppe Schweizer Seniorinnen macht sich am World Economic Forum (WEF) für wirksamen Klimaschutz stark – mit selbstgebackenen Guetzli in Form der Erde. Damit wollen sie die Staats- und Wirtschaftsführer an ihre wichtige Rolle im Kampf gegen den Klimawandel erinnern.

«Wir haben keine Erlaubnis erhalten, Flyer zu verteilen.»

Anne Mahrer

«Die Unfähigkeit, den Klimawandel aufzuhalten, hat gravierende Folgen für die Menschenrechte und die Gesundheit», sagte Anne Mahrer, Co-Präsidentin der Organisation KlimaSeniorinnen der Nachrichtenagentur SDA. Den Demonstrantinnen schloss sich auch Jennifer Morgan an, Geschäftsführerin von Greenpeace International.

Um ihrer Forderung nach mehr Klimaschutz Gehör zu verschaffen, verteilten die Seniorinnen selbstgebackene «Erden-Guetzlis». «Wir haben keine Erlaubnis erhalten, Flyer zu verteilen», erklärte Mahrer.

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Selbstgebackenen Guetzli in Form der Erde bild:klimaseniorinnen

Senioren besonders betroffen

Ältere Menschen gehören zu den am stärksten vom Klimawandel gefährdeten Personen. Extreme Wetterlagen wie Hitzewellen werden im Zuge der Erderwärmung häufiger und haben besonders negative Folgen für Menschen über 70, zum Beispiel durch Hitzschlag.

Aber der Verein denke auch an zukünftige Generationen. «Durch unser Engagement wollen wir zeigen, dass Senioren ihre Verantwortung übernehmen», so die Co-Vorsitzende, die sich darüber hinaus besorgt zeigt über die künftige Politik Donald Trumps als US-Präsidenten und die zunehmende Klimaskepsis.

(Ratloses) Händeringen der Mächtigen und Reichen am WEF 2017 in Davos

Klage für mehr Klimaschutz

Die Organisation aus mehr als 540 Seniorinnen hat Ende November 2016 Klage gegen Bundesrat und Bundesverwaltung eingereicht, da das Versagen beim Klimaschutz gegen Grundrechte verstosse, wie sie in einer Medienmitteilung am Donnerstag schrieb. Derzeit wartet der Verein auf Antwort auf die eingereichte Klage, aber ist auch bereit, notfalls bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu gehen.

In mehreren anderen Ländern sind ähnliche Verfahren am Laufen, die auf dem Rechtsweg eine stärkere Reduktion von Treibhausgasemissionen erwirken sollen. In Holland beispielsweise wurde der Staat 2015 durch ein Urteil zu wirksamerem Klimaschutz verpflichtet. (whr/sda)

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