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Siedlung

Das Leben als Mieter kann schwer sein. Fast jeder hat eine Geschichte über seinen Vermieter zu erzählen.  bild: shutterstock

«Er verlangte 100 Franken Bar auf die Hand» – die irrsten Vermieter-Erfahrungen der watson-User



Zahlreiche Immobilienfirmen tricksen, was das Zeug hält. Die jüngste Masche, bei der Mieter Nachmieter zu überhöhten Zinsen suchen müssen, ist nur die Spitze des Eisbergs. Die watson-User können ein Lied davon singen. Fast jeder machte bereits einschlägige Erfahrungen. Wir haben die absurdesten zusammengetragen – plus Tipps, wie sich Mieter wehren können.

Baby = sofort 200 Franken mehr

watson-User JK97 schreibt: «Eine Woche nach der Geburt unseres Sohnes hat uns die Vermieterin eine sofortige Mietzinserhöhung von 200 Franken pro Monat mitgeteilt. Grund: Benützung der Wohnung durch eine dritte Person.»

Während Renovierungsarbeiten Miete bezahlen

watson-User P. Roher: «Ich suchte einen Nachmieter. Der Vermieter akzeptierte weder Raucher noch Mieter mit Haustieren. Zudem vergraulte er mehrere Interessenten mit ausländerfeindlichem Verhalten. Da ich trotzdem möglichst rasch einen Nachmieter finden wollte, erlaubte ich ihm, die Wohnung zu renovieren, während ich noch darin lebte. Während der Sanierung zahlte ich den vollen Zins. Schliesslich bekamen Freunde des Vermieters den Zuschlag – sie waren starke Raucher. Ich bekam einzig das Geld für die Auslagen der Inserate.» 

Untermiete wird zeitlich nicht begrenzt 

Die Rechtskommission des Ständerats will die Bedingungen für die Untermiete nicht verschärfen. Dies teilte sie am Mittwoch mit. Demnach lehnt der Ständerat einen Vorstoss ab, der die Untermiete generell auf zwei Jahre begrenzen will und detaillierte schriftliche Auskünfte von der Mieterseite verlangt. Der Mieterverband ist erfreut über diesen Entscheid. (feb)

250 Franken für die Wohnungsabgabe 

watson-User 1A: «Ich kündigte ausserterminlich. Deshalb wollte der Vermieter für die Wohnungsabnahme pauschal 250 Franken.» 

Einen Monat mehr bezahlen, weil Vermieter kein Datum für Wohnungsabnahme findet

Und watson-User 1A hat noch ein Erlebnis: «Ich fand einen Nachmieter per Anfang Januar. Allerdings hatte der Vermieter bis dahin keine Zeit für eine Wohnungsabnahme. Er konnte frühestens am 5. Januar und verrechnete mir die ganze Januar-Miete. Begründung: Der Nachmieter habe nicht rechtzeitig einziehen können.» 

Der Lift kostet fast so viel wie die Miete

watson-User Pachyderm: «Mein Vermieter war sehr kreativ bezüglich Nebenkosten. Die Wartungskosten für den Lift betrugen beinahe 600 Franken pro Jahr und das bei einer Wohnung, für die ich 690 Franken pro Monat bezahlte. Der Lift kostete rund 50 Franken im Monat, mehr als meine Telefonrechnung!»

Bild

Bargeld-Pauschale bei ausserterminlicher Kündigung

watson-User Yottaemmentaler: «Mein Vermieter verlangte nach meiner ausserterminlichen Kündigung einen Betrag von 100 Franken und zwar Bar auf die Hand. Das nennt man dann Schwarzgeld.»

Beim Auszug komplette Klingelanlage verrechnet 

watson-User SuicidalSheep: «Beim Auszug aus meiner Wohnung musste ich für eine neue Abdeckung meiner Klingelanschrift aufkommen. Allerdings hat mir die Vermietung nicht nur das in Rechnung gestellt, sondern die Kosten für die Auswechslung für die gesamte Klingelanlage.» 

Bild

Das Verhältnis Mieter/Vermieter kann kompliziert sein. bild: shutterstock

Automatisch 30 Prozent mehr bei Neuvermietung

watson-User Goon: «Die Siedlung in der ich wohne besteht aus acht Blöcken. Neuerdings werden dort freigewordene Wohnungen mit mehr als 30 Prozent Aufschlag neuvermietet ohne irgendeine Wertsteigerung vorgenommen zu haben.» 

Tipps, sich zu wehren:

Generelle Ratschläge zu geben, ist nicht ganz einfach, da sich die Fälle oft markant voneinander unterscheiden. 

Weitere Beispiel von dreisten Vermietern und Tipps der watson-User in Kommentarform: 

Und hier gleich die Antwort: 

Antwort 2: 

Auch hierauf gleich die Antwort: 

Shabina hat die Antwort: Schlichtungsstelle einschalten. 

Nicht nur die Vermieter sind dreist ...

(feb)

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