Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Explosion in Prattler Chemiefabrik: «Grosse Stichflammen schossen aus dem Parterre»

Bei einer Explosion mit anschliessendem Brand beim Chemieunternehmen RohnerChem in Pratteln BL sind am Dienstagmorgen mindestens zwei Personen verletzt worden. Bei Luftmessungen sind gemäss Krisenstab Basel-Landschaft keine erhöhten Werte festgestellt worden.



Am Dienstagmorgen ist es in einer Chemiefabrik der Firma «Rohner» in Pratteln zu einer Explosion mit anschliessendem Brand gekommen. watson-User «derdasass» schrieb, dass es einen «lauten Knall» gegeben habe. «Aus dem Parterre stiegen grosse Stichflammen empor, auf dem Boden lag Schutt», schilderte unser Leser-Reporter die Situation vor Ort. 

>>> Hier geht's zum Interview mit dem Leser-Reporter

Die Meldung über die Explosion im Erdgeschoss des betroffenen Gebäudes an der Gempenstrasse in Pratteln BL ging um 8.18 Uhr bei der Polizei Basel-Landschaft ein, wie ein Sprecher des Krisenstabs auf Anfrage sagte. Die Polizei hat die Umgebung des Gebäudes lokal gesperrt. Der Brand wurde noch am Morgen gelöscht.

Es gab zwei Verletzte. Eine der verletzten Personen erlitt Verbrennungen zweiten Grades. Die zweite Person wurde leicht verletzt.

Truemmer auf Bahnschienen nach einer Explosion bei der Chemiefirma Rohner in Pratteln, Dienstag, 16. Feburar 2016. Bei einer Explosion mit anschliessendem Brand beim Chemieunternehmen Rohner in Pratteln BL sind am Dienstagmorgen mindestens zwei Personen leicht verletzt worden. Die Baselbieter Polizei bestaetigte auf Anfrage entsprechende Medienberichte. Ueber Auswirkungen auf die Umwelt ist derzeit nicht bekannt, wie der Polizeisprecher weiter sagte. Die Einsatzkraefte sind vor Ort. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

The site of an explosion at chemical company “Rohner AG” in Pratteln near Basel, Switzerland, Tuesday 16 Feburary 2016. At least two people were slightly injured in an explosion followed by fire at chemical company Rohner, as the Basle police confirmed. Possible environmental impact is currently unknown. The rescue workers still are on site. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Trümmer auf dem Bahngeleise vor dem Gebäude der Firma «Rohner». 
Bild: KEYSTONE

Ursache unklar

Die Ursache für die Explosion ist noch unklar und Gegenstand der laufenden Abklärungen. Im Einsatz standen diverse Blaulichtorganisationen. Im betroffenen Gebäude ist gemäss Krisenstab über mehrere Stockwerke ein grosser Sachschaden entstanden.

Gemäss ersten Erkenntnissen soll sich die Explosion in einer Abfüllstation des Werkes ereignet haben, wie ein Sprecher des Unternehmens auf Anfrage sagte. Weitere Details sind nicht bekannt. Im betroffenen Bau seien jedoch auch andere Abteilungen untergebracht.

In diesem Gebäude ereignete sich der Unfall. 
bild: google street view

Zugsausfall bei SBB

Nur wenige Auswirkungen hatte die Explosion auf den öffentlichen Verkehr: Bei der SBB fiel zum Ereigniszeitpunkt eine S-Bahn der Linie S3 zwischen Pratteln und Basel SBB aus, wie es auf Anfrage hiess. Die am Werk vorbeiführende Tramlinie 14 war gemäss Auskunft der Basler Verkehrsbetriebe (BVB) nicht betroffen.

Ebenfalls nicht betroffen ist der in Pratteln für 14 Uhr angekündigte Kinderfasnachts-Umzug, wie beim Krisenstab weiter zu erfahren war.

Die Rohner AG hat ihr Werk beim Bahnhof in Pratteln. Das Unternehmen entwickelt und produziert gemäss Webseite Feinchemikalien und pharmazeutischer Wirkstoffe als Zulieferer. Das Unternehmen war 1906 gegründet worden. (sda)

Mehr Basel!

Wer die Basler Quartiere nicht anhand von 4 Emojis erkennt, muss heute ohne Läckerli ins Bett!

Link to Article

Die Schweiz aus Basler Sicht – böse, böse, böse, böse, böse

Link to Article

«Morgestraich! Vorwärts, Marsch!» – das war der Auftakt der Basler Fasnacht

Link to Article

Basler Hooligan-Studie: 14 Prozent sind Akademiker und jeder Zweite schützt die Zähne

Link to Article

Adieu Basel. Jetzt muss ich statt Bebbi-Sägg Züri-Säck kaufen 

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Update folgt.

Abonniere unseren Newsletter

12
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dini_muetter 16.02.2016 10:44
    Highlight Highlight 1. Giftige Chemikalien in der Luft sind meistens geruchlos
    2. Es ist nicht der erste Brandfall in dieser Firma!
    3. Die Firma Rohner hat mehr als eine Leiche im Keller, die Führung wurde mehrfach gewechselt sowie der Besitzer. Alleine 2006 wurden 60 Mitarbeiter entlassen. Und der letzte Todesfall, ist aber mit ein bisschen Recherche ebenfalls finden, Sprichwort eine in Basel ansässige Zeitung.
    4. Die Firma arbeitet mit teilweise sehr veralteten Methoden und giftigen Chemikalien.


    • derdasass 16.02.2016 10:55
      Highlight Highlight Merci! Ich hatte immer ein ungutes Gefühl an dieser Firma vorbeizulaufen. Sie scheinte mir auch immer unseriös, da ich regelmässig komische, beissende Gerüche feststellte als ich daran vorbeiging. Auch die Gebäude und die Chemieanlagen dieser Firma sehen in meinen unprofessionellen Augen alt und heruntergekommen aus. Ich hoffe dieser Fall erregt genug Aufmerksamkeit, dass diesen Dingen nachgegangen wird. Ich möchte nämlich meinen Geruchssinn weiterhin geniessen dürfen.
    • RodolfoZanzarro 16.02.2016 12:53
      Highlight Highlight Lassen wir doch am besten das mit den Spekulationen über allfällige Versäumnisse und giftigen Chemikalien etc. einfach bleiben. Geh auf blick.ch, dort interessiert sich vielleicht jemand für deine "Expertise".
    • PV3L0 16.02.2016 14:09
      Highlight Highlight Harte Worte @RodolfoZanzarro. Für jemanden der da jeden Tag durchgeht, und sich jetzt in seiner Angst bestätigt sieht ist das wohl keine Spekulation mehr.
  • Fumo 16.02.2016 10:15
    Highlight Highlight " watson-User «derdasass» schreibt, dass es einen «lauten Knall» gegeben habe."

    Ne echt? Bei einer Explosion? XD
  • herschweizer 16.02.2016 09:28
    Highlight Highlight sanierung?
    • azoui 16.02.2016 09:41
      Highlight Highlight nötig hätten die es.
    • derdasass 16.02.2016 09:48
      Highlight Highlight So wie diese Gebäude aussehen, wäre seit Jahren eine Sanierung fällig.
    • The Writer Formerly Known as Peter 16.02.2016 10:28
      Highlight Highlight In der Industrie verdient man mit neuen schönen Gebäuden kein Geld.
    Weitere Antworten anzeigen

Erschreckende Erkenntnis: Viele Cars auf Schweizer Strassen in desolatem Zustand

Am Sonntagmorgen ereignete sich auf der Sihlhochstrasse in Zürich ein schwerer Car-Unfall. Mehr als 40 Personen wurden verletzt, eine Italienerin starb. Das Fahrzeug geriet aus ungeklärten Gründen ins Schleudern und prallte in eine Mauer am Autobahnende.

Wie aus einem Bericht des Blick hervorgeht, weisen Reisecars auf Schweizer Strassen erhebliche Mängel auf. Bei einer Polizeikontrolle im Kanton Uri von letzter Woche wurden 18 zumeist ausländische Fahrzeuge kontrolliert. Das Resultat ist …

Artikel lesen
Link to Article