Schweiz
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Camille Fédérale

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Yaay! 2019 ist ein Wahljahr. Deshalb widmet sich Camille (ja, ich spreche von mir selbst in der dritten Person) während den kommenden Monaten hier der Politik.



In der ersten Folge erfährst du alles Wichtige zum Polit-Röstigraben der letzten zehn Jahre – und ein bisschen mehr.

abspielen

Video: watson/Camille Kündig, Emily Engkent

Nächstes Mal schauen wir auf ältere Abstimmungen zurück. Mit dabei natürlich diejenige zum EWR-Beitritt – die Röstigraben-Kluft par ex­cel­lence.

Was muss sonst noch ins Video? Schreib es uns in die Kommentare.

Umfrage

Weisst du schon, welche Partei du im Oktober unterstützt?

  • Abstimmen

1,310

  • Nein, noch keine Ahnung. 12%
  • Ja, meine Stimme geht immer in die gleiche Richtung. 69%
  • Ja, dieses Jahr wähle ich anders als die letzten Jahre. 13%
  • Ich werde nicht wählen.6%

«Camille Fédérale»

Camille ist in einer zweisprachigen Familie in einem Dorf am Neuenburgersee aufgewachsen. Heute schreibt sie für watson auf Deutsch über Gesellschaftsthemen und Politik. Im Format «Camille Fédérale» wirft sie einen Blick auf die Gegebenheiten beider Seiten des Röstigrabens – en français, bien sûr (Stichwort nationalen Zusammenhalt stärken und so). Aber keine Angst, es gibt Untertitel.

«Camille Fédérale»-Videos, die nichts mit Politik zu tun haben

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    Alle Leser-Kommentare
  • Unsinkbar 2 16.08.2019 14:29
    Highlight Highlight So aus Erfahrung kann ich sagen, dass der durchschnittliche Waadtländer und Genfer noch nie in der Deutschschweiz war (ausser ev. Schuelreisli), jedoch Barcelona oder Paris auswendig kennt, und der durchschnittliche Deutschschweizer, ausser via Autosalon, auch nicht viel von der Romandie mitbekommt, jedoch Berlin und Amsterdam schon zig mal bereist hat. Ist halt mehr ein Nebeneinander statt ein Miteinander, aber finde ich schon in Ordnung, leben und leben lassen, hauptsache kein Franzose oder Deutscher sein.
  • Don Sinner 16.08.2019 11:30
    Highlight Highlight Poubellegraben 🤣. Röschtiraben. Comme ça:? - - Camilles Lakonie - incomparable 😂!
    Benutzer Bild
  • Edward Espe Brown 16.08.2019 08:25
    Highlight Highlight Was Camille im Video erzählt bedeutet .... unter dem Strich kannst du nur im Welschen oder in Basel leben....
  • Juzzzo 16.08.2019 08:17
    Highlight Highlight Bei der Umfrage gibt es die Option "Ja! Ich darf das erste Mal Wählen" nicht.
  • dr. flöckli 16.08.2019 07:38
    Highlight Highlight Ich finde das Format super😍👍 Französisch wird augefrischt und man lernt noch was dazu. Toll für den "nationalen Zusammenhalt" und so😊😎
    • Camillemarlene 16.08.2019 21:45
      Highlight Highlight Merci bien :)
  • atorator 16.08.2019 07:16
    Highlight Highlight Was mir auch aufgefallen ist, als Kind einer welschen Tagesmutter samt Familie. Man hat einfach mehr Klasse, legt Wert auf gepflegtes Auftreten und Umgangformen legen.

    Wo hingegen bei uns auf dem Land sich die Frau nach dem ersten Wurf eine gepflegte Kurzhaarfrisur mit lila Strähne schneiden lassen, gerne in Trainerhosen mit der Aufschrift "Juicy" in den Coop gehen und der Mann auf die Gemeindeverwaltug geht. Unvorstellbar.
  • Bilal 15.08.2019 22:17
    Highlight Highlight Nach bald 20 Jahren in Deutschweiz muss ich formulieren: wir sind sooo ähnlich und wir wissen es nicht einmal.

    Die direkte Demokratie, das Bildungssystem inkl. Stellewert der Lehre, der Respekt der Minderheiten, die Landschaft, und die gleichen Mythen hat uns vereint.
  • baere.mani 15.08.2019 22:11
    Highlight Highlight Camille, mit dir als Franzlehrerin hätte ich in der Schule wahrscheinlich sogar Franz gelernt! Sehr professionell, gut recherchiert & vorbereitet. Würde mich nicht erstaunen, dich in einigen Jahren bei einem grossen Fernsehsender wiederzusehen. Merci für deinen Blog, mit welchem die deutsche Schweiz wieder etwas näher an die frankophone Schweiz rückt.
    • Camillemarlene 15.08.2019 22:25
      Highlight Highlight Jö, vielen Dank für die Blumen! Immer schön, so positives Feedback zu erhalten!
  • Rainbow Pony 15.08.2019 21:17
    Highlight Highlight Trotz allen Unterschieden, die ja immer wieder gerne kolportiert werden: der Romand ist dem Deutschschweizer wohl näher, als dem Franzosen. Der Deutschschweizer dem Romand näher als dem Deutschen und der Tessiner näher bei beiden als bei Italien.
  • John Henry Eden 15.08.2019 20:16
    Highlight Highlight Die Romands haben die Pauschalbesteuerung erfunden und halten eisern an ihr fest.

    Ich nehme keinen Kanton ernst, der die ungerechteste aller Steuern verteidigt.


  • El Vals del Obrero 15.08.2019 19:35
    Highlight Highlight Ein Vergleich mit Kanada, wo es ja englisch- und französischsprachige Gebiete gibt, wäre noch interessant.
    • Camillemarlene 15.08.2019 22:26
      Highlight Highlight Ich bespreche das mal mit Emily😉
  • Chrisiboy 15.08.2019 19:34
    Highlight Highlight Was hier beschrieben wird ist keine neue Erkenntnis, die W-CH tickt eher sozialistisch und ist gegenüber der D-CH halt nur schlecht kompatibel. Zum Glück ist die D-CH in der Mehrheit und die W-CH kann ihre abstrusen Ideen und Haltungen meist nicht durchsetzen.
    • Rainbow Pony 15.08.2019 21:16
      Highlight Highlight Und glücklicherweise zählt deine Stimme auch nur einmal.
    • Chrisiboy 17.08.2019 11:25
      Highlight Highlight Wir sind meistens mehr... 😉
  • El negrito clarito 15.08.2019 19:24
    Highlight Highlight Bünzli, un mot qui n'existe pas chez nous...
    • FrauMirach 16.08.2019 07:41
      Highlight Highlight Ah! Mais je suis sûr qu'il y a aussi l'un ou l'autre Bünzli (bourgeois ne le touche pas vraiment) en Romandie…

      Es gibt auch aufgeschlossene und weltoffene Deutschschweizerinnen. ;oD
  • honesty_is_the_key 15.08.2019 19:00
    Highlight Highlight Ich finde deinen Blog sehr sympatisch liebe Camille, danke vielmals dafür. Natürlich gibt es diverse Vorurteile / Verallgemeinerungen (sowie es das auch umgekehrt gibt).

    Als billingue schätze ich die Vorteile beider Seiten. Manchmal bin ich sehr gerne Deutschschweizerin, manchmal eher Welsche. Was mir augefallen ist - obwohl die Romands in vielen Sachen eher "legerer" sind, gibt es auch Situation wo sie / wir stierer und traditionell unterwegs sind. Als Beispiel - mein Vater hat meine Grosseltern mütterlicher Seite immer gesietzt. Und nein, ich bin nicht uralt :-).
    • Camillemarlene 15.08.2019 22:28
      Highlight Highlight Das mit dem Siezen ist mir auch aufgefallen! Und merci🤗🙏🏻
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 15.08.2019 18:57
    Highlight Highlight Ich hab jetzt keine Liste geführt, aber ich finde, der Röstigraben klafft nicht mehr so weit auseinander, wie früher.
    Dafür gibt es einen grösseren Graben zwischen Stadt und Land.
    • atorator 15.08.2019 19:30
      Highlight Highlight Das hat ja Camille exakt gesagt.
    • Camillemarlene 15.08.2019 22:23
      Highlight Highlight Ja, das sage ich ja auch im Video...
  • andrew1 15.08.2019 18:54
    Highlight Highlight Ihnen ist vielleicht alles etwas egaler?
  • Divico 15.08.2019 18:44
    Highlight Highlight Ich mag die Camille, verständliches Französisch. Ich würde die Romands nie hergeben 😍
    • Camillemarlene 15.08.2019 22:31
      Highlight Highlight Hey merci! Und: das hoffe ich doch!😜
  • Karl Bukowski 15.08.2019 18:41
    Highlight Highlight wow. diese stimme.
  • Glenn Quagmire 15.08.2019 18:19
    Highlight Highlight Camille, für mich tönt ihr alle gleich 😉. Erkennt man gut ob man mit einer Genferin, Lausanner, Jurasserin, Unterwalliserin oder einem Fribourger redet? Gibts auch so starke Unterschiede wie im Schweizerdeutsch?
    • Gulasch 15.08.2019 18:54
      Highlight Highlight Oui, mais pour nous Bourbines il reste très difficile de l'entendre la différence. Ça ma pris 6 ans pour savoir un peu le patois vaudois et valaisan.
      Regardez carac attac sur YouTube !
    • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 15.08.2019 18:55
      Highlight Highlight Nein, nicht so stark. Aber regionale Eigenheiten, klar.
    • honesty_is_the_key 15.08.2019 19:05
      Highlight Highlight Janein. Es gibt für mich als "Halb billingue" zum Teil schon krasse Unterschiede. Ein Neuenburger klingt z.B. schon ganz anders als ein Waadtländer. Und auch die Fribourger und Jurasser klingen anders.

      Für mich sind die Unterschiede nicht ganz so gross wie im Schweizerdeutsch, aber ich bin wohl auch eher die falsche Person um deinen Frage zu beantworten. Das überlasse ich dann doch lieber Camille :-).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 15.08.2019 18:08
    Highlight Highlight Mein Abstimmungsverhalten entspricht meistens demjenigen der Genfer und Rösti (insbesondere Albert) mag ich auch nicht. Aufgrund meiner miserablen Französischkenntnisse kommt leider ein Umzug in die Romandie nicht infrage.
    • Allion88 15.08.2019 18:33
      Highlight Highlight Wegen ergebnissen von eidgenössischen abstimmungen den wohnkanton zu wechseln macht generell wenig sinn.

      Ist in etwa wie wenn man wegen dem dieselskandal den vw verkauft und zu audi wechselt.

    • Jamaisgamay 15.08.2019 22:18
      Highlight Highlight Kannst nach Basel zügeln. Wir stimmen ähnlich wie die Romands 😍
  • DerewigeSchweizer 15.08.2019 18:03
    Highlight Highlight Um seine Gegenwart zu verstehen,
    muss man seine Geschichte kennen.

    Bevor Napoleon die Schweiz erfand,
    waren "wir Schweizer" alles andere als geeint.
    Sogar ganz im Gegenteil:
    Z.B. das Waadtland und der Jura waren erobertes Bernergebiet, und die Menschen dort wurden schwer ausgebeutet, bis sie von Napoleon befreit wurden.
    Neuenburg war preussisches Fürstentum.

    Nach der Gründung des künstlichen (da nicht historisch gewachsenem) Staat Schweiz, hat man dann schnell so eine Einheitsidentität gebastelt, Schillers Tell, Winkelried und so.

    Aber so richtig "zusammen" sind wir nicht und waren es nie.
    • leu84 15.08.2019 18:34
      Highlight Highlight Wir sind auch eine Konföderation von Stände bzw "Kleinstaaten". Z.B der Kanton Genf nennt sich auch Republik Genf.
    • R. Klärer 15.08.2019 18:54
      Highlight Highlight @DerewigeSchweizer
      Das ist alles historisches Halbwissen, was du da von dir gibst und höchstens der Spur nach richtig.
      Der Jura kam erst durch den Wiener Kongress (nach Napoleon) eigentlich zu Bern.
      Die Sagen von Tell und Winkelried sind um Jahrhunderte älter als das napoleonische Zeitalter.
      Und schliesslich: Die Alte Eidgenossenschaft mit ihren Ständen, Untertanengebieten und zugewandten Orten war sehr wohl ein historisch gewachsenes politisches Gemeinwesen (wenn auch kein Staat im heutigen Sinn), und die moderne Schweiz steht zweifellos in einer gewissen Kontinuität dazu.
    • DerewigeSchweizer 15.08.2019 19:12
      Highlight Highlight Ha, ha ... Klärer :

      Gebiete, wo Patrizier alles Land besitzen und über die Untertanen herrschen, sind KEIN politisches GEMEINwesen.

      Gründe für den SonderbundsKRIEG gab es sehr wohl.
      Und Tell und Winkelried sind eben so Sagen, die man als künstliches Land heranzieht, um schnell sowas wie eine künstliche Nationalidentität zu schaffen. Andere Nationen bauen da auf historischen Tatsachen.

      Und ein Deutschschweizer betrat früher das Tessin NIE, und umgekehrt genauso.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 15.08.2019 18:02
    Highlight Highlight Kann dazu nix sagen komme viel zuwenig in den Genuss der Romands, liegt wohl einfach zuweit weg.
    • Coffeetime 15.08.2019 20:30
      Highlight Highlight Wohin geht es in die Ferien? Weiter weg? Evtl. Mal eine Schweizreise ins Auge fassen....
    • Olmabrotwurst vs. Schüblig 15.08.2019 21:12
      Highlight Highlight Es ist nicht so das ich nie da war, ich war 5 jahre lange Woche für Woche in der nähe so zwischen Emmental und Genf. Nur mit der Bevölkerung hatte ich nix am Hut eher für den Schutz. Und das ist auch schon 10 Jahre her und mir gefällt es sehr hier im Osten und wenn ich ehrlich bin sehe ich hier genauso wenige Romands. Ausser es ist OLMA , aber diese Hindsverlochete brauche ich auch nicht jedes Jahr. Das weiteste was ich weg war CZ sonst immer hier oder im Grenzgebiet. Habe eine gute CO2 Bilanz ;)
    • Mia_san_mia 16.08.2019 09:08
      Highlight Highlight Im der Schweiz ist gar nichts weit weh...
  • Chrisiboy 15.08.2019 17:50
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • leu84 15.08.2019 17:41
    Highlight Highlight Dann bin ich auch etwas Romand :D
    • Camillemarlene 15.08.2019 22:47
      Highlight Highlight Bienvenu! 😎😄
  • lilie 15.08.2019 17:29
    Highlight Highlight Wenn man sich so gewisse Abstimmungsergebnisse anschaut, kommt mir die Deutschschweiz im Vergleich zum Welschland ziemlich hinterwäldnerisch vor. 🤔😳

    Ein bisschen mehr Weltoffenheit täte den Deutschschweizern gut - dafür sollten unsere welschen Kompatrioten dieser Welt, der sie so offen gegenüberstehen, vielleicht ein bisschen mehr Sorge tragen wollen. 😏
    • Glenn Quagmire 15.08.2019 18:21
      Highlight Highlight Obwohl sehr ländlich, mal abgesehen von den Städten, sind die Welschen einiges (welt)offener als wir. Ich mag sie einfach, sind angenehme Leute.
    • lilie 15.08.2019 18:58
      Highlight Highlight @Glenn: Privat habe ich sehr nette Leute kennengelernt in der Romandie, sehr entspannt, sehr sozial, sehr offen.

      In der Öffentlichkeit hingegen habe ich bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht, vor allem der Mangel an Rücksichtsnahme auf die Umwelt (Mensch, Tier, Natur) hat mich entsetzt. 😳

      Wobei ich auch zugeben muss, dass ich einen Romand nicht von einem Franzosen unterscheiden könnte, von daher tue ich den Welschen vielleicht unrecht. 🤷‍♀️
    • Zauggovia 15.08.2019 19:21
      Highlight Highlight Lilie plädiert Weltoffenheit und hantiert gleichzeitig mit den gröbsten Vorurteilen...
    Weitere Antworten anzeigen

Die Romandie hat mich nicht auf die vielen nackten Frauen hier vorbereitet

Seit ich in der Deutschschweiz wohne, habe ich viele füdliblutte Menschen gesehen.

Bravo, liebe User. Ihr seid weniger prüde als die Romands!

Welche weiteren Unterschiede gibt es zwischen West- und Deutschschweizern? :) Schreib es uns in die Kommentare.

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