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Temperaturen um die 35 Grad – der Hochsommer bringt Schweizer ins Schwitzen



Zwei junge Maenner geniessen das schoene Sommerwetter im Schlauboot auf dem Zuerichsee beim Hafen Enge am Dienstag, 19. Juli 2016, in Zuerich. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Zwei Männer dümpeln auf dem Zürisee. Bild: KEYSTONE

Am Mittwoch ist die Schweiz mit bilderbuchhaftem Hochsommerwetter beglückt worden. Im Raum Basel wurde mit 35.3 Grad sogar ein Rekordwert für den bisherigen Sommer gemessen. Doch die Hitze kann auch Unwohlsein verursachen. Ein paar einfache Regeln schaffen Abhilfe.

Das Thermometer kletterte im Tagesverlauf fast schweizweit bis weit über 30 Grad, wie MeteoNews am Abend mitteilte. Der Tag gehörte zu den bislang heissesten Tagen des Jahres. Sehr heiss wurde es mit rund 35 Grad auch im Wallis. Dort sei in diesen Tagen eine «kleine Hitzewelle» zu verzeichnen, sagte ein Sprecher des Wetterdienstes auf Anfrage.

Die Naturgefahrenkarte des Bundes zeigt für Teile des Wallis entsprechend die Gefahrenstufe 3 von 5 an, also «erhebliche Hitzegefahr». Die Hitzewarnung gilt für den Zeitraum vom 19. bis zum 21. Juli. Mögliche Auswirkungen seien Kreislaufbeschwerden und körperliches Unwohlsein, heisst es dazu.

Wasser, Tee, Suppen

Gegen die Schattenseiten der Hitze helfen ein paar einfache Regeln. Die Unfallversicherung Suva empfiehlt, ab Gefahrenstufe 3 und erst recht ab Stufe 4 die Arbeiten im Freien wenn möglich in die frühen Morgenstunden und den Vormittag zu verlegen.

Eine Frau vergnuegt sich im Fluss vor dem Wasserfall

Abkühlung: der Wasserfall «Cascata Grande» in Bignasco im Maggiatal.
Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Weiter legt sie der Bevölkerung nahe, viel und häufig zu trinken, nämlich mindestens einen halben Liter pro Stunde. Geeignet seien natriumhaltiges Mineralwasser, Säfte, Tee und Suppen. Wasser oder schwach gesüsster Tee seien Süssgetränken vorzuziehen. MeteoSchweiz empfiehlt zudem wasserreiche Früchte wie Melonen, Gurken, Tomaten, Erdbeeren und Pfirsiche.

Man sollte frühzeitig trinken, bevor sich der erste Durst meldet, warnt die Suva. Kaffee sei für den Ausgleich des Flüssigkeitshaushalts nicht geeignet. Auch von Alkohol und Drogen rät die Versicherung bei Hitze ab.

Nachts lüften

MeteoSchweiz rät der Bevölkerung zudem zu kühlem und leichtem Essen, das man am besten über den Tag verteilt zu sich nehmen soll, sowie zum Tragen von luftiger und heller Kleidung.

All jenen, die an Hitzetagen im Büro oder in anderen Gebäuden arbeiten, empfiehlt die Suva tagsüber die Fenster zu schliessen und zu beschatten.

Wer die Räume kühlen will, soll wenn möglich während der Nacht, spätestens aber am frühen Morgen die Fenster öffnen. Gegen die Hitze helfen auch Ventilatoren, die für Luftbewegung sorgen.

(sda)

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