bedeckt, wenig Regen
DE | FR
87
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Schweiz
Wetter

Hochwasser Schweiz: An diesen Seen und Flüssen besteht Gefahr

Hochwasser: Aktuelle Wasserstände und Prognosen der Flüsse und Seen

In den kommenden Tagen ist der Regen stetiger Begleiter. Ein Überblick über aktuelle Pegelstände – und wo es in den kommenden Tagen Überschwemmungen geben könnte.
15.07.2021, 08:0123.07.2021, 15:35

In der Schweiz gilt derzeit an verschiedenen Orten akute Hochwassergefahr. Betroffen davon sind mehrere Flüsse und Seen. Bis und mit Samstag gilt deshalb an verschiedenen Orten die höchste Gefahrenstufe, wie das Bundesamt für Umwelt schreibt.

Solche Warnungen sind möglich, weil ständig Wetter- und Wasserflussmodelle aktualisiert und neu berechnet werden. Auf dieser Seite zeigen wir die aktuellen Daten, die vom Bund bereitgestellt werden. Die Grafiken werden mindestens stündlich aktualisiert. Informationen über die aktuellen Gefahrenstufen berichten wir in unserem Unwetter-Ticker – die Warnungen können sich kurzfristig ändern und werden hier im Text unregelmässig aktualisiert.

Das bedeutet die Gefahrenskala

mässige Gefahr
erhebliche Gefahr
grosse Gefahr
sehr grosse Gefahr
  • Gelb: Der Aufenthalt im Bereich von Fliessgewässern kann gefährlich sein. Halte vorsichtshalber genügend Abstand.
  • Orange, rot, dunkelrot: Der Aufenthalt im Bereich von Fliessgewässern ist äusserst gefährlich. Halte dich fern. Bring mobile Sachwerte wie zum Beispiel Autos in Sicherheit.
  • Rot, dunkelrot: Räume früh genug Keller, Garagen und tief liegende Räume (keine Lagerung von Wertgegenständen und Chemikalien) und schalte dort den Strom ab. Schliesse in Garage und Keller Rückstauklappen und Fenster. Verschliesse Bodenabläufe. Stelle die Versorgung kranker und hilfsbedürftiger Menschen sicher. Stelle die Nachbarhilfe sicher.

Hochwasserstand im Vergleich zu 2005

Die Hochwasser von 2005 forderten in der Schweiz fünf Todesopfer und verursachten Sachschäden von insgesamt etwa drei Milliarden Franken. Seither haben verschiedene Kantone die Hochwasserschutzmassnahmen stark ausgebaut.

Vierwaldstättersee und Reuss in Luzern und Uri

Das Bafu liefert derzeit keine Prognose für die Reuss.

Die Reuss bzw. Urner Reuss fliesst vom Gotthard durch den Kanton Uri und den Vierwaldstättersee, durch Luzern und dann in die Aare.

Aare bei Bern und Bielersee

In Bern transportierte die Aare am Freitagmittag 550 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Das liegt über der Schadengrenze. Der Fluss trat an gewissen Stellen über die Ufer. Die Feuerwehrleute haben seit Samstag mobile Schutzelemente in Position gebracht.

Normale Abflüsse der Aare in Bern liegen im Sommer zwischen 200 und 300 Kubikmeter pro Sekunde, im Winter zwischen 50 und 100 Kubikmeter. Während der Jahrhundert-Hochwasser von 1999 und 2005 transportierte die Aare mehr als 600 Kubikmeter Wasser pro Sekunde.

Rhein in Basel

Für den Rhein gilt auf dem Abschnitt zwischen Koblenz und Basel ebenfalls eine Gefahrenstufe. Von Chur bis zum Bodensee muss aktuell von keiner oder geringer Gefahr ausgegangen werden, von dort bis Koblenz gilt eine mässige Gefahr.

Sihl und Zürichsee bei Zürich

Die gesamte Sihl befindet sich ebenfalls auf mittlerer Gefahrenstufe. Sie mündet bei Zürich in die Limmat, die aus dem Zürichsee entspringt.

Linthkanal bei Weesen

Beim Linthkanal geht das BAFU aktuell von einer mässigen Gefahr aus. Der Zürichsee, in den der Linthkanal mündet, ist allerdings bei einer höheren Gefahrenstufe.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

In der Nacht auf Dienstag wüteten Gewitter in der Schweiz

1 / 17
In der Nacht auf Dienstag wüteten Gewitter in der Schweiz
quelle: keystone / ennio leanza
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Schwerer Hagelsturm trifft Zürich

Video: watson

Das könnte dich auch noch interessieren:

87 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
lilie ❤ Bambusbjörn
14.07.2021 07:11registriert Juli 2016
"Was soll diese Panikmache? Unwetter gehören zum Leben dazu. Die Prognosen treffen ja eh nie zu. Jetzt darf ich nicht einmal mehr in meinen Keller, da werden grundlos meine Grundrechte eingeschränkt, nur wegen ein bisschen Regen! Der Hochwasserschutz ist sowieso eine einzige Zwängerei! Da wird die Wirtschaft an die Wand gefahren, nur um ein paar alte, feuchte Keller zu schützen! Ausserdem hätten wir gar kein Hochwasser, wenn nicht ständig gemessen würde!".

Achtung: Kann Spuren von Sarkasmus enthalten. 😉
32564
Melden
Zum Kommentar
avatar
Beat 69,3
15.07.2021 06:10registriert Februar 2015
Ich Dusche jetzt doppelt so lange damit ich helfe Wasser zu verbrauchen. In Telegramm steht dass soll gegen Hochwasser helfen. 😆
555
Melden
Zum Kommentar
avatar
Ehrenmann
14.07.2021 01:47registriert Januar 2018
Am Samstag war jeder Steg beim Greifensee schon 20cm unter Wasser. Dort dachte man noch. Janu bisschen weniger Wiese und kühle Füsse zum in den See "laufen". Das 1Meter Sprungbrett bei der Badi in Uster war genau auf der höhe des Pegels.. und es scheint noch kein Ende in Sicht :/
322
Melden
Zum Kommentar
87
SP will Cassis aus dem Aussendepartement drängen
Vor den Bundesratswahlen am kommenden Mittwoch nehmen die Strategiespielchen der Parteien weiter Fahrt auf. SP-Vertreter wollen nun, dass Alain Berset den Posten von Ignazio Cassis im Aussendepartement übernimmt.

Zuerst gab es rund um die Bundesrats-Ersatzwahlen vor allem Diskussionen um das Umweltdepartement UVEK. SVP-Kronfavorit Albert Rösti würde dieses gerne übernehmen, die linke Seite will ein solches Szenario unbedingt verhindern. Doch nun rückt bei der Departementsverteilung noch ein anderes Ressort in den Fokus: Das Aussendepartement EDA.

Zur Story