Schweiz
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Seit diesem Jahr gilt ein neues Mehrwertsteuergesetz in der Schweiz. Konsumenten müssen bei Bestellungen aus dem Ausland Obacht geben. (Symbolbild) Bild: shutterstock

Die MWST gilt neu auch für kleine Online-Bestellungen aus dem Ausland



Bislang waren Schweizer Händler gegenüber ausländischen Anbietern bei Online-Bestellungen benachteiligt. Bei einem jährlichen Umsatz von 100'000 Franken mussten hier ansässige Versandhändler auch auf Lieferungen mit niedrigem Wert Mehrwertsteuer bezahlen. Die Steuerpflicht galt hingegen nicht für ausländische Unternehmen bei Bestellungen von bis zu 200 Franken, wie der Tages-Anzeiger berichtet. 

Am 1. Januar trat ein neues Mehrwertsteuergesetz für sämtliche Internetbestellungen in Kraft. Konkret: Je nach Art der Produkte wird ein Zuschlag von bis zu 5 Franken berechnet – die Kosten tragen die Konsumenten. Für Bücher, Zeitschriften, Nahrungsmittel und Medikamente werden vom Warenwert 2.5 Prozent Abgaben erhoben. Artikel wie Kleider, Spielzeuge und Ladekabel werden mit dem regulären Satz von 7.7 Prozent besteuert.

Der Bund rechnet dank der neuen Gesetzgebung mit Mehreinnahmen von jährlich 20 Millionen Franken. Tatsächlich dürfte diese Zahl weiter anwachsen. So haben sich Kleinbestellungen aus dem Ausland in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt – durchschnittlich sind es heute 120'000 pro Tag. 

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Vorsicht bei Bestellungen aus dem Ausland

Das neue Gesetz bringt für ausländische Versandhändler einen zusätzlichen Aufwand mit sich. Deshalb hat sich Amazon.com Ende Dezember bereits aus dem Schweizer Markt zurückgezogen – mit Ausnahme von digitalen Gütern wie E-Books oder Apps wird nicht mehr in die Schweiz geliefert.

Unachtsamkeiten ausländischer Lieferanten könnten sich für Schweizer Konsumenten negativ auswirken. So müssen diese auf der Adressetikette des Empfängers ihre Mehrwertsteuer-Nummer vermerken. Sollte der Hinweis vergessen gehen, zahlt der Empfänger die Mehrwertsteuer gleich doppelt. Denn: Ohne Vermerk schlagen Lieferdienste – wie beispielsweise die Post, DHL oder UPS – die Steuer zusätzlich auf den Preis auf, obwohl diese darin schon inbegriffen ist.

Die Chancen einer Rückzahlung sind allerdings gering. Sowohl die Steuerverwaltung als auch die Zollverwaltung würden Konsumenten für zu viel bezahlte Mehrwertsteuern nicht entschädigen. Laut dem Tages-Anzeiger würde einem Konsumenten nicht viel übrig bleiben, als den Verlust hinzunehmen oder privatrechtlich gegen den Lieferanten vorzugehen.

Es empfiehlt sich vor einem Online-Kauf genau zu prüfen, woher die Ware geliefert wird. Stammt sie aus dem Ausland, sollte man sicherstellen, dass die Mehrwertsteuer des Ursprungslandes abgezogen und die Schweizerische Steuer korrekt erhoben wird. Zudem muss die jeweilige Mehrwertsteuer-Nummer auf den Zollunterlagen korrekt deklariert werden. (vom)

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75Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • flamy 04.01.2019 08:01
    Highlight Highlight Ausländische Händler werden also MwSt-pflichtig, wenn ihr Umsatz mindestens 100'000 Franken beträgt. Bei Bestellungen über Aliexpress wird sich also nichts ändern, weil Aliexpress nur eine Handelsplattform ist und die Lieferungen von kleineren Shops erfolgen - korrekt?
  • Daddykom 03.01.2019 13:40
    Highlight Highlight Das verstehe ich nicht wirklich. Wenn ich bisher einen Artikel aus dem Ausland in die Schweiz bestellt habe, der mehr als ca. 60 CHF war, wurde mit von der Post die MwSt verlangt plus ein Zuschlag von CHF 20.- für die Verarbeitung. Bei DPD war der Zuschlag sogar CHF 40.-.
    Was ist jetzt für mich als Konsument anders als vorher?
    • Diego Hostettler 03.01.2019 16:38
      Highlight Highlight Jetzt bezahlen Sie einfach den 20.-- Zuschlag schon bei einem Warenwert von 5.--
  • Bruno Meier (1) 03.01.2019 13:10
    Highlight Highlight Ist ja klar, wir leben ja nach dem Motto: "alles haben wollen". Ich will meinen hohen Lohn in der CH behalten, ich will billig im Internet einkaufen, ich will freie offene Grenzen und freier Warenverkehr, ich will den Arbeitnehmerschutz vor biligen Auslandsanbietern, ich will, ich will ,ich will ... Merkt euch eins: es gibt "Naturgesetzte" die gelten immer, das bedeutet: wenn ich auf der einen Seite etwas in die Waagschale lege, muss ich es auf der anderen Seite ausgleichen, 1+1=2 das gilt immer, nicht nur wenn es mir in den Kram passt. So, nun könnt ihr den "Daumen runter" machen.
    • Diego Hostettler 03.01.2019 16:39
      Highlight Highlight Soso ich darf also nicht billig im Aussland einkaufen.. Dieses Privileg haben in der Schweiz anscheinend nur die Grossverteiler!
    • bebby 03.01.2019 17:10
      Highlight Highlight Falls Sie den Detailhandel ansprechen: in den Grenzregionen arbeiten primär Grenzgänger an der Kasse und im Laden. So toll sind deren Löhne also nicht. Gerade Konsumenten mit tiefen Einkommen brauchen günstige Preise, allen anderen ist es vermutlich relativ egal.

    • Bruno Meier (1) 03.01.2019 18:43
      Highlight Highlight Sie haben mich falsch verstanden. Selbstverständlich dürfen Sie im Ausland einkaufen, müssen aber auch mit den Konsequenzen leben. Der Arbeitgeber darf im Gegenzug auch im Ausland billige Arbeitnehmer suchen. Stopp, in der Schweiz gibt es ja Mindestlöhne, also weiterwursteln oder direkt ins Ausland gehen und re-importieren, ist ja kein Problem mit den Bilateralen. Verstehen sie, jede Aktion erzeugt eine Reaktion, man könnte es beliebig erweitern, dazu reicht hier der Platz nicht. Am Schluss haben wir tiefere Löhne, tiefere Mieten, etc. Siehe D mit 400€ Jobs, wollen Sie das?
  • Stefan Schneider (1) 03.01.2019 13:10
    Highlight Highlight Bisher musste ja erst ab einem MWST-Betrag von CHF 5.- die MWSt. auf ausländischen Paketen bezahlt werden. Das Ärgerliche daran war, dass die CH-Post für das Handling, resp. die Verrechnung der MWST eine Gebühr von über CHF 80.- verlangte. Also die MWST war teilweise lediglich CHF 5.50, ich musste jedoch fast CHF 90 bezahlen, damit die MWSt. abgerechnet wurde. Ist diese Gebühr weiterhin so hoch oder gibt's hier nun eine angepasste, vernünftige Lösung?
    • Diego Hostettler 03.01.2019 16:40
      Highlight Highlight Nein wird wohl die gleiche Lösung sein. Die Post verlangt allerdings allerdings höchstens 70.--
    • Daddykom 03.01.2019 16:40
      Highlight Highlight 80.-? Ich habe noch nie mehr als 20.- + MwSt bezahlt bei der Post.
  • Joe Smith 03.01.2019 11:11
    Highlight Highlight Ich finde es lustig, wie viele nun drohen, die Waren an eine deutsche Adresse liefern zu lassen. Um die Schweizer MWSt von 7.7% zu sparen, zahlen sie also lieber 19% deutsche MWSt plus die Gebühren des Adressservices, vom Zeitaufwand und den Benzinkosten, um die Lieferung abzuholen, ganz zu schweigen.
    • Astrogator 03.01.2019 12:50
      Highlight Highlight Arbeitskollege bringt es gratis an den Arbeitsplatz - kostet mich keinen Rappen mehr.
    • MoistVonLipwig 03.01.2019 12:52
      Highlight Highlight Gewisse Händler (vorallem Ebay) liefern nicht in die Schweiz und gewisse sammlerraritäten dort eher zu finden. Geht nicht immer nur um Amazon etc.
      Mit einer deutsche Lieferadresse und schweizer Rechnungsadresse kriegt man bei vielen die Mwst zurück respektive wird gar nicht erst verrechnet.
      Hole die meisten Packete mit meinem Fahrrad ab (ca. 20min) und kombiniere das mit erledigungen in der (CH)Stadt und im Sommer mit einem Kaffee an der Rheinpromenade mit Buch im Gepäck.
    • Daddykom 03.01.2019 13:44
      Highlight Highlight Es lässt sich locker rechnen.
      Artikel 100.-

      Adresse in DE:
      100.- + 2.50 für Postfach = 102.50

      In die Schweiz:
      81.- (ohne MwSt DE) + 6.20 MwST + 20.- Bearbeitungsgebühr Post = 107.20

      UND: Innerhalb DE normalerweise Lieferung 1 Tag, in die Schweiz 4-6 Tage.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ciaociao 03.01.2019 11:01
    Highlight Highlight Hört sich vielleicht jetzt komisch an, aber wie wird das denn genau jetzt bei Kleinstlieferungen wie zB von Wish abgerechnet. muss jetzt der Pöstler bei uns klingeln und Geld einfordern statt das Paket einfach in die Milchbox zu legen?
    Und die Post, DHL etc haben die nette Eigenart, den deklarierten Warenwert zu ignorieren und in etwa den zehnfachen davon für die Berechnung von Zoll und Steuern zu verwenden. Wie wird das gehandhabt?
    • lucasm 03.01.2019 12:54
      Highlight Highlight Der händler ist steuersubjekt und hat die mwst mit der estv abzurechnen. Sie müssen nichts tun.
  • sherpa 03.01.2019 10:28
    Highlight Highlight und warum soll man für Kleingegenstände aus dem Ausland keine MwSt bezahlen müssen, wenn wir dies in der Schweiz ja auch müssen? Dä Foifer und Weggli gits ebe nid!
    • Bits_and_More 03.01.2019 11:14
      Highlight Highlight Weil der Aufwand um die paar Franken / Rappen einzutreiben und zu verbuchen wohl grösser wäre als die Einnahmen.
      Ich verstehe hier die Deutschen auch nicht, warum sie ihrerseits ihre USt. auch auf Kleinbeträge zurückerstatten.
    • lucasm 03.01.2019 11:52
      Highlight Highlight Genau darum ist jetzt der händler mit warenlieferungen von über 100'000 steuerpflichtig. Amazon muss jetzt genau so mit der ESTV abrechnen, wie es auch ein inländischer händler muss. Der käufer muss sich um nichts kümmern.
  • Drank&Drugs 03.01.2019 10:05
    Highlight Highlight Auch eine Möglichkeit dafür zu sorgen, dass die Hochpreisinsel Schweiz eine Hochpreisinsel bleiben kann...
    • lucasm 03.01.2019 11:09
      Highlight Highlight Falsch! Das neue gesetz sorgt lediglich dafür, das die produkte aus dem ausland mit der selben steuer belastet sind, wie die produkte aus dem inland. Das buch von amazon ist nicht mehr steuerfrei, sondern neu mit 2.5% mwst belastet, so wie es das buch aus dem schweizer buchhandel auch ist.
    • Drank&Drugs 03.01.2019 11:38
      Highlight Highlight Selber falsch! Es ist nur richtig, dass auch auf Bestellungen aus dem Ausland die MWST erhoben wird. Das ist nichts anderes als Fair. Was du da beschreibst habe ich also schon verstanden, das Problem liegt ganz woanders.

      Der Gesetzgeber erteilt den Lieferdienstleistern damit einen Freipass, auf alle Bestellungen ihre "Gebühren" zu erheben. Je nach Dienstleister sind diese Gebühren sehr willkürlich, sprich absolute Fantasiepreise! Das Produkt wird somit schnell mal wieder gleich teuer wie es hier in der Schweiz ist. Somit können die Händler hier weiterhin ihre Fantasiepreise dafür verlangen.
    • Drank&Drugs 03.01.2019 11:40
      Highlight Highlight Und mit Sprüchen von wegen "höherem Lohnniveau" oder "das kommt den Angestellten zugute" braucht mir jetzt gar niemand zu kommen. Schlussendlich profitieren höchstens die hiesigen Firmen und deren Aktionäre davon. Der Mitarbeiter schaut trotzdem in die Röhre...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Astrogator 03.01.2019 10:01
    Highlight Highlight Ich werde mir jetzt eine Lieferadresse in Deutschland zulegen oder die Pakete zu einem Arbeitskollegen schicken lassen.
    Wenn ein Ueli Maurer Panama-Papers verteidigt und mit Schneider-Ammann ein zweiter Bundesrat angesprochen auf seine Steuervermeidungspraxis meint jeder Schweizer habe die Pflicht seine steuerliche Situation zu optimieren dann mache ich das doch...
  • Groovy 03.01.2019 09:54
    Highlight Highlight Anstatt der Bevölkerung Online Bestellungen madig zu machen, hätte es wohl auch andere Lösungen gegeben.
    Nun freut sich halt mein Postfach ennet der Grenze :-)
  • Magnum44 03.01.2019 09:39
    Highlight Highlight Da die Freigrenze von ca 65 Franken bleibt, wird sich an der Post aus China genau nichts ändern. Alles andere empfängt das Postfach in Deutschland sehr gerne.
  • Xargs 03.01.2019 09:05
    Highlight Highlight Immer muss man von allem irgendwie Profit machen. Hört sich an wie ein Münzautomat bei einem Fussgängerstreifen, den brauchen ja viele und würde zu weiteren Einnahmen führen. *schnarch*
  • andrew1 03.01.2019 09:04
    Highlight Highlight Wie lässt sich das kontrollieren respektive durchsetzen bei china-onlinehändler? Will man pakete zählen?
  • koks 03.01.2019 08:37
    Highlight Highlight Die Grossen steuerlich entlasten, die Kleinen zur Kasse bitten. Clever, die neue Steuer auf Onlinebestellungen.
    • lucasm 03.01.2019 08:45
      Highlight Highlight Amazon wird mit der steuer belastet, gehört amazon ihrer meinung nach zu den kleinen?
    • Drank&Drugs 03.01.2019 10:05
      Highlight Highlight @lucasm: ja genau, am Schluss zahlt das bestimmt nicht der Endkonsument, nein nein, so fies sind die bestimmt nicht... *Ioff*
    • lucasm 03.01.2019 11:03
      Highlight Highlight Wieso sollte man auf bücher von amazon keine mwst entrichten, auf bücher aus dem inländischen buchhandel aber schon? Dieses gesetz sorgt lediglich für gleich lange spiesse für alle und ist keine benachteiligung ausländischer händler.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Quijote 03.01.2019 08:19
    Highlight Highlight Aber diese „Freigrenze*“ (keine Abgaben, wenn weniger als 5 CHF MWSt) gilt immer noch?

    * Ich weiss, es ist eigentlich keine. Aber bisher erhoben die Post und Co. keinen Zoll, wenn die Ch-MWSt auf den Warenwert <5 CHF war.
    • mr.mot 03.01.2019 08:35
      Highlight Highlight Ja, die Grenze gilt immer noch. Neu ist lediglich, dass ausländische Versender von Kleinsendungen, die damit einen Jahresumsatz von 100'000 Franken erzielen, neu in der Schweiz mehrwertsteuerpflichtig werden und in diesem Fall auch kleinere Beträge besteuert werden. Die grossen Anbieter wie Amazon setzen die neue Gesetzgebung bereits um. Bei der Bestellung bei kleinen Händlern wird sich allerdings nichts ändern.
    • Don Quijote 03.01.2019 10:10
      Highlight Highlight Wie zum Teufel will denn der Gesetzgeber mitbekommen, ob die 100k eines ausländischen Händlers erreicht sind? 🤔🤔

      Klar, Amazon ist eine andere Nummer, aber wie überprüft man die mittleren?
    • mr.mot 03.01.2019 10:44
      Highlight Highlight Der Gesetzgeber überprüft gar nichts, der beschliesst nur das Gesetz. Und das ist für die Behörden kaum umsetzbar, weil sie keine Mittel haben, ausländische Firmen zu kontrollieren, die sich nicht von sich aus als Mehrwertsteuerpflichtige eintragen. Die Gesetzesänderung unserer ParlamentarierInnen ist ein unüberlegter Schnellschuss und reine Augenwischerei...
  • Skip Bo 03.01.2019 08:05
    Highlight Highlight Es ist grundsätzlich richtig die MwSt. zu belasten. Warum bleibt aber der private Import von Waren beim Grenzübertritt bis 300 Stutz steuerfrei? Das 1 Franken Ladekabel von Aliexpress soll mit 5 Fr. belastet werden. Irgendwie riecht das nach einseitiger Begünstigung der grenznahen Bevölkerung.
    Werde mir wohl eine Lieferadresse in D zulegen, dann kann ich sogar die D MwSt. zurückfordern und die CH MwSt. sparen. Das gibt tolle Familienausflüge.
    • lucasm 03.01.2019 08:47
      Highlight Highlight Das 1 franken ladekabel wird nicht mit 5 franken belastet, sondern mit 7,7% mwst, sprich 7.7 rappen
    • MaxHeiri 03.01.2019 09:22
      Highlight Highlight Post, DHL und co. werden sich wahrscheinlich den Extrauafwand der Vorauszahlung der MWSt entschädigen lassen. Deshalb wird es schnell mal 5 CHF kosten.
    • Fabio74 03.01.2019 09:44
      Highlight Highlight Wenn Geiz geil ist und man nicht rechnen kann. 7.7% von 1 Franken sind nie 5 Franken
      .
    Weitere Antworten anzeigen
  • inmi 03.01.2019 07:26
    Highlight Highlight Einfach damit wir noch weiter abgezockt werden. Unfassbar. Bald besteuern sie auch noch die Luft, die wir atmen.
    • Fabio74 03.01.2019 09:44
      Highlight Highlight Einfach so dass Steuergerechrigkeit herrscht
    • andrew1 03.01.2019 14:39
      Highlight Highlight Oder das die hochpreisinsel schweiz erhalten bleibt.
  • Cas 03.01.2019 07:05
    Highlight Highlight "Deshalb hat sich Amazon.com Ende Dezember bereits aus dem Schweizer Markt zurückgezogen..."
    Betrifft übrigens nur amazon.com, nicht z.B. amazon.de.
  • dho 03.01.2019 06:36
    Highlight Highlight Wir können vom aus Deutschland (als Beispiel) gelieferte Ware die deutsche MWST von ca. 19% abziehen und zahlen dann ca. 7.7% Schweizerische MWST... wir sparen 11.3%. Bei einem Einkauf von CHF 100 also 11.30 Franken. Und um die CHF 7.70 einzusparen, fahren wir dann nach Konstanz und holen Paketchen selbst ab? Für die CHF 7.70? Common 😘
    • Skip Bo 03.01.2019 08:13
      Highlight Highlight Die Freigrenze beträgt 300 Fr. p. Person. Man geht zu viert, kauft für 1000 Fr. ein und spart 190 Fr. Dazu kommt, dass viele Artikel sowieso günstiger sind. Das Sparpotential bei Ausandeinkäufen beträgt 25 bis 30%. Jeder CEO müsste neidisch auf solche Zahlen sein.
    • Don Quijote 03.01.2019 08:21
      Highlight Highlight Klar Skip Bo. Wenn du arbeitslos bist, dann lohnt sich der Trip. Aber wenn du 60-70 CHF/h bekommst bei der Arbeit, dann rechne nochmal!
    • nukular 03.01.2019 08:39
      Highlight Highlight Also ich weiss ja nicht.. Aber habt ihr alle keine hobbys, dass ihr so viel zeit habt im ausland einkaufen zu gehen?.. Ist ja schade um die zeit, wenn man es immer nur mit shoppen und einer geiz ist geil Mentalität verbringt....
    Weitere Antworten anzeigen
  • bebby 03.01.2019 06:30
    Highlight Highlight Amazon.de wird das schon hinbekommen. Diese Massnahme richtet sich primär wegen Kleinhändler, insbesondere aus China. Ist folglich auch eine Massnahme zur Erhaltung der Preisinsel Schweiz.
    Der Hinweis mit der Lieferung ab eine deutsche Adresse ist nicht unbedingt hilfreich, weil dann die deutsche Mwst offiziell nicht zurückerstattet werden darf, auch nicht an der Grenze. Also zahlt man dann doppelt Mwst.
    Offenbar ist auch der Schweiz Freihandel ein Greuel?
    • mr.mot 03.01.2019 07:20
      Highlight Highlight Was genau wird Amazon hinbekommen? Sie berechnen seit 1.1.2019 die 7.7 % Schweizer Mehrwertsteuer. Mit der Massnahme zielt man auf *alle* Onlinehändler, die Kleinsendungen in die Schweiz liefern. Die grossen werden sich an das Gesetz halten, die kleinen (insbesondere die chinesischen) werden sich nicht als Schweizer Mehrwertsteuerpflige registrieren. Weil sie keine Konsequenzen fürchten müssen. Für Bestellungen bei AliExpress und Co. ändert sich also gar nichts...
    • Alnothur 03.01.2019 07:22
      Highlight Highlight Und die Mehrwertsteuer ist wie genau jetzt freihandelsfeindlich?
    • Skeptischer Optimist 03.01.2019 08:27
      Highlight Highlight Die Preisinsel gehört zur Lohninsel.

      Die Massnahme war überfällig, der Begriff Freihandel hat damit gar nichts zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wolge 03.01.2019 06:16
    Highlight Highlight Der Bund rechnet mit Mehreinahmen von 20 Millionen Franken. Wozu benötigt es nochmals eine AHV „Sanierung“?

    Das Demografieprozent geht auf eine Volksabstimmung im Jahr 1993 zurück. Die Stimmbürger hiessen damals eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um ein Prozent gut. Das Geld müsste laut Bundesver­fassung voll und ganz der AHV zukommen. Dennoch beschloss das Parlament auf Antrag des damaligen Finanzministers Kaspar Villiger, 17 Prozent davon in die Bundeskasse fliessen zu lassen: https://www.ktipp.ch/artikel/d/steuerdeal-kostet-die-bevoelkerung-vier-milliarden/
    • Sarkasmusdetektor 03.01.2019 09:04
      Highlight Highlight Mit 20 Millionen die AHV Sanieren? Guter Witz. Du verwechselst da wohl Millionen und Milliarden.
    • wolge 03.01.2019 11:38
      Highlight Highlight Die AHV muss nicht saniert werden...
  • katerli 03.01.2019 05:31
    Highlight Highlight Im Ausland bestellte Ware werden an ein Ausländisches Postfach gesendet. Ebay und Amazon Problem gelöst. Bei Bestellungen auf .ch Seiten darauf bestehen, dass mit der schw. Post geliefert wird. Seit Jahren so unterwegs und keine deklarations oder mwst Probleme mehr.
    • Mario Conconi 03.01.2019 06:38
      Highlight Highlight Herzlichem Glückwunsch
  • Miikee 03.01.2019 05:18
    Highlight Highlight "Es empfiehlt sich vor einem Online-Kauf genau zu prüfen, woher die Ware geliefert wird."

    Auch leichter gesagt, als getan. Hab schon einiges auf einer .ch Adresse bestellt.
    Und auch von der Anschrift ging ich davon aus, das es eine Schweizer Firma war. Paket kam aber schlussendlich aus dem Ausland.
    • Asmodeus 03.01.2019 08:27
      Highlight Highlight Spreadshirt ist ein super Beispiel dafür.

Wie die Migros mit neuer Kamera-Software Kunden nachspioniert

Mit einer neuen, intelligenten Kamera-Software geht die Migros gegen Diebe vor – der Datenschützer übt Kritik.

Dieser Haarschnitt? Diese Jacke? Dieb! Nach diesem vereinfachten Prinzip funktioniert eine neue Software, welche die Migros derzeit testet, um Langfinger ausfindig zu machen. In einer Zürcher Filiale sind 74 intelligente Kameras installiert, die den Kunden nachspionieren. Um welche Filiale es sich handelt, verrät ein Sprecher der zuständigen Genossenschaft Zürich nicht.

Die Software analysiert die Kunden anhand von Erscheinungsmerkmalen wie Haarfarbe, Körpergrösse, Kleidung und sogar dem …

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