Schweiz
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Schweizer haben wenig finanzielle Sorgen – vor allem die Männer



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Bild: shutterstock

Die Schweizer Bevölkerung sieht ihre finanzielle Situation positiv. Gut 28 Prozent rechnen 2019 mit einer Verbesserung. Nur 16 Prozent gehen davon aus, dass sich ihre finanzielle Situation verschlechtert. Grosse Unterschiede gibt es zwischen den Geschlechtern.

Jeder Zweite ist zufrieden mit seinen Finanzen und jeder Fünfte kann sich fast alles leisten oder muss überhaupt nicht aufs Geld achten. Dies zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Befragung des Online-Vergleichsdienstes Comparis.ch.

Allerdings müssen 26 Prozent der Bevölkerung auf jeden Franken schauen und sich sehr einschränkten, um alle Rechnungen zahlen zu können. Bei 6 Prozent reicht es hinten und vorne nicht.

Romands und Tessiner zufriedener

Deutlich positiver als im Vorjahr äusserten sich die Romands und die Tessiner zu ihrer finanziellen Situation. In der Westschweiz sind nur noch 29 Prozent der Befragten unzufrieden. Im vergangenen Jahr waren es noch 39 Prozent. Ausserdem rechnen nur noch 16 Prozent mit einer Verschlechterung. Im Vorjahr waren es noch 20 Prozent.

Im Tessin sind 54 Prozent mit ihrer finanziellen Situation zufrieden. Im Vorjahr waren es nur 46 Prozent. Allerdings sehen die Tessiner etwas pessimistischer in die Zukunft. 18 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung ihrer aktuellen finanziellen Situation (Vorjahr: 16 Prozent).

In der Deutschschweiz sind fast zwei Drittel zufrieden mit ihren Finanzen und rund ein Drittel rechnet mit einer weiteren Verbesserung. Deutliche Unterschiede zeigen sich jedoch zwischen den Geschlechtern. So rechnet jeder dritte männliche Befragte mit einem finanziellen Aufstieg. Bei den Frauen ist es nur knapp jede vierte.

Sparpotenzial bei Elektronik und Kleidung

Müssten die Schweizerinnen und Schweizer ihre Ausgaben einschränken, würden sie am ehesten auf unnötige Ausgaben und Spontankäufe verzichten. Grosses Sparpotenzial sehen sie bei elektronischen Geräten (62 Prozent ) und Kleidung (58 Prozent). Nur 7 Prozent würden im Falle eines Engpasses eine günstigere Wohnung suchen.

Mehr als die Hälfte der Befragten gibt an, frei verfügbare Mittel zu sparen. Über ein Drittel würde sich damit eine Reise gönnen. Während Männer übriges Geld investieren oder für Elektronikprodukte ausgeben, bevorzugen Frauen eher Beauty- und Wellnessaktivitäten.

Für die repräsentative Online-Befragung wurden 1043 Personen in allen Regionen der Schweiz befragt. (aeg/sda)

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Video: watson/nfr

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    Alle Leser-Kommentare
  • ReziprokparasitischerSymbiont 04.01.2019 00:15
    Highlight Highlight Interessant wäre es jetzt noch zu wissen, wie gross die Lohnunterschiede sind bei den Leuten, die jeweils die selbe Antwort gegeben haben.
    Ob man sich "fast alles leisten kann" ist eine sehr subjektive Frage und hängt oftmals mehr von den Ansprüchen als vom Einkommen ab.
  • Namenloses Elend 03.01.2019 20:10
    Highlight Highlight Hab letztes Jahr mein 30 jähriges never ending Projekt car verkauft. Es könnte 2019 tatsächlich besser werden finanziell 😂
    #becauseracecar

    Also etwa so: 😅


    Benutzer Bild
  • Töfflifahrer 03.01.2019 15:39
    Highlight Highlight Selten dämliche Statistik. Das ist doch purer Bockmist. Nur weil es sich zur Zeit ausgeht, heisst es noch lange nicht, dass ich "genug" habe. Im Gegenteil, Krankenkassen, Gebühren und sonstige steigende Kosten lassen in mir schon die Frage aufkommen wie lange ich mir das noch h leisten kann.
  • Bud Spencer 03.01.2019 12:58
    Highlight Highlight Klar haben die meisten eine positive Aussicht fürs 2109. Wird dann auch keiner auch nur 1 Franken an Ausgaben haben ;)
  • Clife 03.01.2019 12:57
    Highlight Highlight oder muss überhaupt nicht aufs Geld achten.

    Wurde die Umfrage nur in einem geschlossenen Kreis der Teppichetage geführt? Mit den ganzen Steuern, AHV-Beiträgen, Mietzinsen und was es sonst noch so gibt (Kinderaufwand etc.) muss man das Bankkonto doch ständig im Blick haben, um auch etwas Reserven zu besitzen bzw. Nicht ins Minus zu fallen
    • DichterLenz 03.01.2019 14:27
      Highlight Highlight Nö, vor allem nicht wenn man keine Kinder hat und einen "Akademikerlohn" bezieht.
    • Blitzmagnet 03.01.2019 15:50
      Highlight Highlight Nö, ich bin nicht in der Teppichetage, habe nicht studiert, arbeite in einem schweizer KMU in der IT Branche und habe trotzdem genug Geld.

      Das Zauberwort heisst: Keine Kinder auf die Welt stellen wenn mans nicht vermag.
    • bebby 03.01.2019 17:58
      Highlight Highlight 1/5 entspricht in etwa den Top 20% Verdienern also Leute die deutlich mehr als den Medianlohn von chf 6500 verdienen. Da die top 10% bei ca chf 10000 oder mehr liegen, macht diese Aussage schon Sinn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • johnnyenglish 03.01.2019 12:35
    Highlight Highlight Schweizer haben wenig finanzielle Sorgen – vor allem die Männer

    "So rechnet jeder dritte männliche Befragte mit einem finanziellen Aufstieg. Bei den Frauen ist es nur knapp jede vierte. [...] Während Männer übriges Geld investieren [...] bevorzugen Frauen eher Beauty- und Wellnessaktivitäten."

    ¯\_(ツ)_/¯
    • wintergrün 03.01.2019 15:03
      Highlight Highlight Wenn man nur sehr wenig Geld übrig hat reichte dann halt nur für Kleinigkeiten. Sie können getrost davon ausgehen dass eine Frau die mehrere tausend Franken übrig hat die spart / investiert.
    • johnnyenglish 03.01.2019 18:44
      Highlight Highlight Gerade wenn wenig Geld übrig bleibt macht sparen doch Sinn? Die Logik dahinter scheint aber offenbar eben nicht überall angekommen zu sein.
    • DasEchteGipfeli 03.01.2019 19:45
      Highlight Highlight Zeigen Sie mir mal eine :)

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Viereinhalb Jahre und 32 Verhandlungsrunden lang diskutierten die EU und die Schweiz das Rahmenabkommen. Und doch ist völlig unklar, ob das Protokoll 1 zum Lohnschutz verhandelt wurde oder nicht. Ja, sagt die EU. Nein, die Schweiz.

Die EU-Kommission hat sehr genau Buch geführt über die Treffen, Telefongespräche und Verhandlungsrunden mit der Schweiz. So sprach EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker 23mal mit diversen Präsidenten der Schweiz, darunter in acht offiziellen Treffen. EU-Kommissar Johannes Hahn traf Aussenminister Ignazio Cassis siebenmal. Total kamen die EU und die Schweiz in den letzten viereinhalb Jahren auf 32 Verhandlungsrunden. Eine «unglaubliche Intensität», wie Kommissar Hahn im Dezember 2018 sagte.

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