Schweiz
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Der ARD Fussball Experte Guenter Netzer am Mittwoch, 5. April 2006, bei einem Fototermin in Hamburg. Die beiden Fernsehsender ARD und das ZDF stellten ihre Moderatoren Teams vor. (AP Photo/Joerg Sarbach) ---German television soccer expert former German socer star Guenter Netzer poses during a photo call  in Hamburg, northern Germany, Wednesday, April. 5, 2006. German telestations ARD and ZDF presented their teams for the upcoming soccer worldchampionships.(AP Photo/Joerg Sarbach)

Fussballlegende Günter Netzer.  Bild: AP

Illegale Bugatti-Spritztour – Schweizer Zoll ermittelt wegen Testfahrt von Günter Netzer

Der frühere Fussballstar Günter Netzer liebt schnelle Sportwagen. Doch der VW-Konzern versäumte es, für eine Probefahrt einen Bugatti ordnungsgemäss in der Schweiz anzumelden. Das kommt den Autobauer teuer zu stehen. 



Fussball-Legende Günter Netzer liebt schnelle Sportwagen. Der einstige SRF-Co-Kommentator kurvte im Sommer 2015 mit einem mehr als eine Million Franken teuren Bugatti durch seine Wahlheimat Schweiz

Nicht nur zum Spass: Netzer ist Markenbotschafter des VW-Konzerns, zu dem die Luxusmarke Bugatti gehört. Wie Bild am Sonntag berichtet, versäumte es der Autobauer aber, den Sportwagen ordnungsgemäss beim Schweizer Zoll anzumelden. 

Netzer mit dem Bugatti beim Bürkliplatz. 

Eine Woche lange brauste Netzer mit dem Luxus-Schlitten durch unser Land. Da passierte es: Ein Carspotter knipste die Fussball-Legende am Bürkliplatz in Zürich und stellte das Foto auf Instagram

Daraufhin geht eine anonyme Anzeige gegen Netzer ein, die Eidgenössische Zollverwaltung beginnt ihre Ermittlungen unter dem Aktenzeichen 71-2015.18322.  

Nach Bild-Informationen bekannte sich Volkswagen schuldig für das Zollvergehen und zahlte bereits eine Strafe von rund 180'000 Schweizer Franken.

Unklar sei aber immer noch, wer die Verantwortung für den illegalen Import trage. Darum dauerten die Ermittlungen der Schweizer Zollverwaltung noch immer an. 

(amü)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Joe Smith 24.12.2017 12:33
    Highlight Highlight Also, für alle, die den Sinn der Vorschrift nicht begreifen:

    Es geht darum, zu verhindern, dass ich als in der Schweiz Wohnender irgendwo im Ausland ein Auto kaufe, das dann dort auf den Namen eines Bekannten (oder eines vermittelten Unbekannten) einlöse und es dann einfach 5 Jahre lang zollfrei «ausleihe».

    Die Bestimmung beschränkt sich übriges nicht nur auf Autos: So musste z.B. vor ein paar Jahren eine in der Schweiz wohnende Geigerin eine hohe Strafe zahlen, weil sie in Österreich eine Stradivari als Leihgabe erhalten hatte und diese dann unverzollt in die Schweiz einführte.
    • Joe Smith 24.12.2017 15:08
      Highlight Highlight Das Problem ist halt, dass bei einer Kontrolle sich dann einfach jeder das Auto nur mal kurz von einem Kollegen ausgeliehen haben wird. Ich denke, dass es durchaus die Möglichkeit gibt, ein Auto temporär beim Zoll anzumelden. Wissen tu ich es aber nicht, man müsste sich halt mal erkundigen.
    • Pafeld 24.12.2017 16:14
      Highlight Highlight Wie verzollt man etwas, dass unbezahlbar ist?
    • Fischra 24.12.2017 21:18
      Highlight Highlight Temporäre Einfuhr gibt es. Wird für Transportgrstelle etc auch gemacht da diese die zu verzollende Ware tragen, aber den Besitzer nicht wechseln und wieder zumAbsender zurück gehen.
  • DocM 24.12.2017 12:20
    Highlight Highlight ...telefoniert wohl schon mit der Behörde.....
    Benutzer Bild
  • MaxHeiri 24.12.2017 11:22
    Highlight Highlight Erkenntnis aus diesem Unsinn:
    Zölle ganz abschaffen!

    Vorteile:
    - Zöllner könnten sich auf den Schutz von illegalen Importen/Exporten konzentrieren und einzig Einfuhrsteuer ab einem gewissen Betrag erheben.
    -Es geben Millionen verloren für die mühsame Bürokratie mit Zollabgaben.
    -Hochpreisinsel kommt mehr unter Druck, da sich Preisvorteile weiter gereicht werden können an Konsumenten.
    • Blitzchen-Lover 24.12.2017 13:09
      Highlight Highlight Und wenn das abgeschafft ist fahre ich ein Auto mit japanischen oder US-Nummernschilder. Somit bezahle ich keine Strassen- und CO2-Steuer in der Schweiz. Versicherung ist auch billiger. Zudem umgehe ich europäische Lärm- und Abgasvorschriften und habe bei jedem Radar freie Fahrt da mich die Behörden nie finden. Super Vorschlag.
  • andrew1 24.12.2017 09:46
    Highlight Highlight Wäre wohl das letzte was ich machen würde als deutscher mit einem bugatti Veyron in die schweiz kommen. Zuerst gibts ein steuerproblem und falls man zu schnell fährt geht es einem wie dem briten im autohasser-land nr1. Fast koreanische verhältnisse mit unverhältnismäßigen haftstrafen a la warmbier. Da würde ich schön über die deutsche autobahn heizen und im Schwarzwald rumkurven.
  • Der Tom 24.12.2017 09:34
    Highlight Highlight Oh nein was für ein ulkiger Oldtimer ist das denn ? Also das Fahrzeug 🤪
  • N. Y. P. D. 24.12.2017 09:24
    Highlight Highlight Daraufhin geht eine anonyme Anzeige gegen Netzer ein..

    Das ist so typisch für unser Land.
    Anonym ! Bünzli hoch 7. Es muss auf jeden Fall einer sein, der was von Autos versteht. Das Motiv : Wenn ich schon nicht so einen Schlitten habe, will ich den anderen diesen Spass auch nicht gönnen.

    Eigentlich sollte man den Anzeiger wegen Paragraf 12.456.54 verurteilen. Bünzligkeit höher als erlaubt.

    Günther, zumindest konntest Du eine tolle Woche mit dem Teil herumfahren.
  • Lululuichmagäpfelmehralsdu 24.12.2017 08:43
    Highlight Highlight Und was ist jetzt das schlimme dran ?
  • fw_80 24.12.2017 07:36
    Highlight Highlight Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen? Muss ich mein Auto im Ausland anmelden und verzollen, wenn ich damit für eine Woche doet herumfahre? 🤔 Oder habe ich die Passage verpasst, wo erwähnt wurde, dass das Fahrzeug in der Schweiz immatrikuliert wurde?
    • Masche 24.12.2017 08:24
      Highlight Highlight @fw_80: Nicht nur Netzer, auch viele andere Schweizer wissen nicht, dass es ein Verstoss gegen die Zollvorschriften ist, als Schweizer in der Schweiz ein im Ausland zugelassenes Fahrzeug zu fahren, selbst wenn einem das Auto gar nicht gehört. Wieder einmal eine völlig sinnfreie Zollvorschrift, die schon längstens abgeschafft gehört.
    • Päsu 24.12.2017 08:25
      Highlight Highlight Ich kapiers auch nicht. Die Karre hat ja ein Nummernschild von Deutschland, ist also dort immatrikuliert. Kann das jemand erklären? Ich melde mein Auto ja auch nicht in DE an wenn ich mal dort bin...
    • derEchteElch 24.12.2017 08:41
      Highlight Highlight Hat wohl viel eher mit dem Wert des Luxusautos zu tun und nicht mit der Immatrikulation.

      Ist wohl ähnlich wie mit einem Bargeldbestand ab einer Höhe von 10‘000 CHF und/oder Euro. Dieser muss angemeldet werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 24.12.2017 07:22
    Highlight Highlight Ich habe folgende Fragen:

    Anonyme Anzeige? Die kann doch nur von jemand aus der Zollverwaltung kommen. :)

    Strafe? die haben beim Diesel weis gott höheres :D
    • Blitzchen-Lover 24.12.2017 13:10
      Highlight Highlight Vielleicht mag jemand den Günther nicht. Oder jemand mag Autos mit 1001PS nicht. Who knows?
  • Fischra 24.12.2017 06:30
    Highlight Highlight Naja das ist eine komische Geschichte. Sofern es sich um eine temporäre Einfuhr gehandelt hat, und die Ausfuhr dann noch nachgereicht wurde, ist diese Busse nicht gerechtfertigt.
    • Blitzchen-Lover 24.12.2017 09:16
      Highlight Highlight Wer in der CH wohnt und ein nicht in der CH verzolltes Fahrzeug fährt macht sich strafbar. Egal ob das Fahrzeug dann wieder ausgeführt wird oder nicht. Somit ist die Busse gemäss Gesetz gerechtfertigt. Ob das sinnvoll ist oder nicht weiss ich nicht :-)
    • ands 24.12.2017 09:19
      Highlight Highlight Der Wagen wurde überhaupt nicht beim Zoll angemeldet. Das wäre soweit auch legal (meldet ja nicht jeder seinen Wagen an, wenn er über die Grenze fährt).
      Illegal ist, dass dann jemand mit Wohnsitz in der Schweiz damit in der Schweiz fährt.
    • Teslanaut 24.12.2017 10:42
      Highlight Highlight Geht nicht, ist auch in der EU so geregelt. Ich darf in der Slowakei auch nicht einem Verwandten mein Auto für eine Fahrt ausleihen. Wenn er alleine unterwegs von der Polizei kontrolliert wird gilt das Auto als von ihm importiert. Dann haben wir beide ein Problem. Der Wagen wird beschlagnahmt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hansdamp_f 24.12.2017 06:16
    Highlight Highlight Die Schweiz ist nicht bloss seit Ewigkeiten seine "Wahlheimat". Netzer hat schon lange den Schweizer Pass.
    • Rabbi Jussuf 24.12.2017 09:34
      Highlight Highlight Wenn er hier angemeldet ist, darf er nicht mit einem deutschen Kennzeichen herumfahren. Da wäre aber nicht der Autobauer dran, sondern Netzer.
    • Rabbi Jussuf 24.12.2017 11:59
      Highlight Highlight Die Staatsbürgerschaft ist nicht ausschlaggebend. Nur der Wohnsitz und infolge dessen muss er einen Schweizer Führerschein haben, wenn er länger als ein Jahr hier angemeldet ist. Darum darf er kein Auto mit ausländischem Kennzeichen fahren.
  • Sloping 24.12.2017 04:21
  • Carlo.steiner 24.12.2017 04:19
    Highlight Highlight Sau geil. Raus nit silchrn luxus karrossen. Was ist das im jahre 2017 (bald 18) )???? Ein umdenken hinsichtlich umwelt ist nötig!
    • Past, Present & Future 24.12.2017 09:21
      Highlight Highlight Bitte besoffen keine Kommentare posten...
    • MacB 24.12.2017 11:04
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