DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
SNB-Präsident Thomas Jordan an der GV der Nationalbank (29. April 2017).
SNB-Präsident Thomas Jordan an der GV der Nationalbank (29. April 2017).
Bild: KEYSTONE

SNB erzielte 2016 einen Gewinn von 24,5 Mrd Franken – Bund und Kantone im Geldregen

06.03.2017, 10:1806.03.2017, 10:19

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat im Geschäftsjahr 2016 einen Jahresgewinn von 24.5 Milliarden Franken erzielt. Bereits im Januar kündigte die SNB ein Ergebnis von gut 24 Milliarden an. Bund und Kantone erhalten nun mehr als erwartet.

Die öffentliche Hand erhält von der SNB für 2016 insgesamt 1.7 Milliarden Franken, wie aus einer Mitteilung vom Montag hervorgeht. Im Januar hatte die Nationalbank angekündigt, zusätzlich zu der ordentlichen Gewinnausschüttung von einer Milliarde Franken rund 500 Millionen an die öffentliche Hand auszuschütten. Nun beträgt die Zusatzausschüttung 700 Millionen Franken.

Devisenanlagen haben eingeschenkt

Der Grossteil des SNB-Überschusses im vergangenen Jahr geht auf die umfangreichen Devisenanlagen zurück. Allein dort erzielte die Nationalbank einen Erfolg von 19.4 Milliarden Franken. Auf dem Goldbestand verbuchte die SNB dank des um 11 Prozent gestiegenen Goldpreises einen Bewertungsgewinn von 3.9 Milliarden Franken.

Nach Berücksichtigung der Ausschüttungsreserve von 1.9 Milliarden Franken beträgt der Bilanzgewinn 21.7 Milliarden Franken. Dies ermöglicht eine Dividendenzahlung von 15 Franken pro Aktie. Den Rückstellungen für Währungsreserven weist sie rund 4.6 Milliarden Franken zu.

Dass die SNB für das Jahr 2016 einen Gewinn verbuchen konnte, zeichnete sich ab. Für die erste Jahreshälfte wies die Nationalbank einen Erfolg von 21.3 Milliarden Franken aus. Im dritten Quartal stieg dieser auf 28.7 Milliarden Franken an. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Stadt Zürich setzt bei Sozialhilfe auf Freiwilligkeit statt Zwang

Seit drei Jahren hat das Stadtzürcher Sozialdepartement eine neue Strategie im Umgang mit Sozialhilfebeziehenden: Es übt keinen Druck mehr aus, sondern setzt auf Freiwilligkeit. Dabei akzeptieren die Behörden, dass es manche nicht zurück in den Arbeitsmarkt schaffen.

Zwang und Sanktionen gibt es in der Stadt Zürich seit drei Jahren nur noch für jene Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger, die trotz guter Arbeitsmarktchancen zu wenig Engagement an den Tag legen. In den vergangenen drei Jahren …

Artikel lesen
Link zum Artikel