Schweiz
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epa06063957 A undated handout photo made available by Tesla Motors on 03 July 2017 shows Tesla Model 3 in silver. The all-electric Model 3 was unveiled on 31 March 2016.  According to a tweet by Elon Musk, CEO of Tesla Inc., Model 3 passed all regulatory requirements for production and is expected to be rolling off production line this week.  EPA/HANDOUT HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die Anzahl immatrikulierter E-Autos steigt. Die Elektrobetriebenen machen jedoch erst einen kleinen Anteil am Gesamtmarkt aus. Im Bild: der Tesla Model 3, das bisher günstigste Teslamodell. Bild: EPA/TESLA MOTORS

Elektroautos: Das fehlt in der Schweiz zum Durchbruch

Noch sind in der Schweiz Elektromotoren ein Nischenprodukt – die Zukunft könnte jedoch spektakulär sein.

Antonio Fumagalli / Nordwestschweiz



Alle reden davon. Was das iPhone für die Mobiltelefonie war, sei das Elektroauto im Verkehrsbereich: eine Revolution. Beflügelt wird die Euphorie von der Ankündigung von Volvo, dass ab 2019 jedes neu eingeführte Modell über einen Elektromotor verfügen werde, und den Plänen Frankreichs, ab 2040 den Verkauf von Autos mit Verbrennungsmotoren zu verbieten.

Das alles jedoch ist Zukunftsmusik, denn noch spielen die E-Autos auf den Strassen eine vernachlässigbare Rolle – sowohl hierzulande wie auch im europäischen Umfeld.

Einzig in Norwegen, wo der Kauf staatlich gefördert wird und den Nutzern zahlreiche weitere Vorteile wie Gratis-Parkplätze oder schnellere Strassenspuren winken, machen E-Autos mit rund einem Drittel aller Fahrzeuge einen beträchtlichen Anteil aus.

Gemäss Bundesamt für Statistik (BFS) waren in der Schweiz letztes Jahr gerade mal 10'724 reine Elektroautos immatrikuliert. Das sind zwar 16-mal mehr als im Jahr 2000, aber im Vergleich zu den über 4.5 Millionen Personenwagen immer noch ein Klacks.

Preise gleichen sich in fünf Jahren an

Warum ist dem so, zumal die Automarken mit preislich attraktiven Modellen wie dem Ampera-e von Opel oder dem Model 3 von Tesla neuerdings ein deutlich breiteres Kundensegment ansprechen? Noch ist das Angebot in dieser Preisklasse überschaubar – und die Benziner sind immer noch günstiger. «In fünf Jahren dürften sich die Preise angeglichen haben», sagt Markus Peter, Bereichsleiter Technik und Umwelt beim Auto-Gewerbe-Verband Schweiz.

Hinzu kommt, dass viele Kunden gegenüber den E-Autos noch Vorbehalte haben. Ist die Reichweite – bei Mittelklasse-Modellen beträgt sie 200 bis 300 Kilometer mit einer vollen Batterie – genügend gross? Gibt es eine Ladestation in der Nähe?

In der Schweiz, dem «Land der Mieter», stellt die Versorgung mit Steckdosen eine besonders grosse Herausforderung dar – gerade in Städten, wo viele Automobilisten keinen fixen Parkplatz haben. «Damit sich die E-Autos durchsetzen, müssen die Kunden nun einfach Erfahrungen sammeln», so Peter.

Mehr Ladestationen nötig

Der Bund seinerseits hat ein vitales Interesse daran, dass sich der Anteil von Elektromotoren auf den Strassen erhöht – in erster Linie, um seine klimapolitischen Ziele zu erreichen, aber auch, um die Lärmemissionen zu senken. Erst vor zwei Wochen hat der Bundesrat entsprechend die Förderung von Schnellladestationen entlang der Nationalstrassen zu einer Priorität erklärt. Konkret sollen Betreiber von Ladestationen einen Deckungsbeitrag an die Strominfrastrukturkosten erhalten – denn das modernste Elektroauto bringt nicht viel, wenn man es auf einer längeren Reise zwischendurch nicht aufladen kann.

Entschieden besser: Das neue Elektroauto von Opel heißt Ampera-e. Elektrisierend: Opel Ampera-e kommt als Fünftürer mit Platz für Fünf und konkurrenzloser Reichweite. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/59486 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe:

Ampera-e, das neue Elektroauto von Opel Bild: obs

Inwiefern diese Massnahme beitragen wird, den E-Autos in der Schweiz zum Durchbruch zu verhelfen, wird sich weisen. In einer vor zwei Jahren erstellten Prognose hat das Bundesamt für Energie (BFE) skizziert, dass im Jahr 2050 der Anteil an Elektromotorrädern gegen 80 Prozent des Fahrzeugbestands ausmachen könnte. Bei den Personenwagen rechnet das Amt mit rund 40 Prozent.

Es könnte auch schneller gehen

Mit anderen Worten: Auch in mehr als dreissig Jahren dürfte eine Mehrheit der Fahrzeuge noch nicht mit einem reinen Elektromotor unterwegs sein (oftmals wohl eine Kombination von Elektro- und Benzinmotor). Christoph Schreyer, Leiter Sektion Mobilität beim BFE, betont, dass dies «eher konservativ» berechnet sei.

Sprich: Es könnte auch schneller gehen. Im Rahmen des neuen Energiegesetzes hat die Bevölkerung soeben beschlossen, dass Neuwagen ab 2021 im Durchschnitt über die ganze Flotte nur noch 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstossen dürfen. «Dieses Ziel kann nicht erreicht werden, ohne dass ein erheblicher Teil der Neuwagen über einen Elektro-Motor verfügt», so Schreyer.

Damit sie auch «Benzinfresser» im Angebot haben dürfen, müssen Importeure künftig also noch deutlich häufiger als heute verbrauchsarme Fahrzeuge einführen. Die Besten in dieser Hinsicht sind: Elektroautos. (aargauerzeitung.ch)

Tesla will alle Modelle mit Technik für autonomes Fahren ausrüsten

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Video: reuters

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49
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    Alle Leser-Kommentare
  • Paprika 21.07.2017 14:37
    Highlight Highlight Wenn ich am Abend müde nach Hause komme, stecke ich meinen Tesla ein, wie alle Nachbarn im Quartier.
    Oder technisch:
    Woher kommt der zuätzliche Strom? Aus Kohlekraftwerken.
    Wie bringt man den Strom in der geforderten Menge vor Ort? Mit heftigem Netzausbau.
  • Ein Freigeist 18.07.2017 12:31
    Highlight Highlight Im Vergleich zum Auslaufmodell Verbrennungsmotor ist die Technologie in der Massenproduktion im Auto noch jung. Trotzdem schon jetzt dem Verbrennungsmotor überlegen. Zero Emissions auf den Strassen, keinen Lärm und sehr schön zu fahren. Innerhalb kuzer Zeit sinken die Preise und die Reichweiten werden sich vervielfachen. Die automobile Zukunft ist elektrisch
  • Primus 18.07.2017 11:14
    Highlight Highlight Von der ganzen Ökologie und Ökonomie her betrachtet scheinen mir z.Z. (kleinere) Erdgasfahrzeuge am sinnvollsten zu sein. Sieht man ja auch in den VCS-Bewertungen. Jeder Privatverkehr ist nicht Nachhaltig, auch nicht mit Lithium-Ionen-Akkus betriebene Elektroautos. Trolleybusse (Oberleitungsbus) sind vom Energieverbrauch her optimal, die Oberleitungen sind aber nicht gratis zu haben.
  • LubiM 18.07.2017 10:20
    Highlight Highlight Oder man macht es wie Norwegen:
    Benziner und Dieselautos mit Steuern belegen, dafür E Autos Steuerfrei.
    Steuerabzug bei E Auto besitz.
    Roadpricing Rabatt bzw Erlass.
    Usw usw usw

    Klar das geht nur ein paar Jahre, sonst würde die Regierung bald gigantische Verluste machen. Aber um das ganze ins Rollen zu bringen... why not? Wenn man die Statistik anschaut gibt es Norwegen recht
  • Scaros_2 18.07.2017 09:39
    Highlight Highlight Ein Kollege bei der Fortimo AG (die bauen Häuser) ist es teils noch sehr schwer Ladestationen in Garagen zu bauen weil man dafür zusätzliche Anforderungen erfüllen muss was Ventilationssysteme etc. angeht und diese sind nicht günstig. Daher kann man Halter von Elektrofahrzeugen derzeit nicht entgegen kommen weil in einer Garage welche für gut 60-100 gedacht ist extra für die 2,.3 Leute mit Tesla stationen zu bauen einfach nicht Kostendeckend sind und man daher derzeit darauf verzichtet.

    Es gibt noch viele unangesprochene Hindernisse hinsichtlich Elektrofahrzeuge.
    • Snowy 18.07.2017 10:31
      Highlight Highlight Leider gerade dieselbe Erfahrung gemacht bez Mietgarage (bei einem Bekannten).
    • atomschlaf 18.07.2017 11:09
      Highlight Highlight Interessant. Wusste ich nicht. Sieht so aus, als wir da in der Schweiz ein gröberes Problem hätten.

      Bemerkenswerterweise ist auch das nie ein Thema in den medialen Lobhudeleien über E-Autos.
    • Maragia 18.07.2017 11:19
      Highlight Highlight Wohne auch in einem Wohnblock Baujahr 2016 mit ca 100-150 Autostellplätzen. Will nicht wissen, was das kostet, falls alle Parkplätze für Elektrofahrzeuge ausgebaut werden müssten. Und ob das überhaupt möglich ist
    Weitere Antworten anzeigen
  • hemster 18.07.2017 09:32
    Highlight Highlight es gibt 2 gründe wieso ich (noch) keinen E-Wagen kaufen würde.
    1) Ökobilanz: Auch wenn kein fossiler Brennstoff benötigt wird, diese gigantischen Batterien sind umweltschädigend und wenn sich ein E-Wagen Käufer alle +- 4 Jahre ein neuen Wagen kauft nicht umweltschonender als ein Benziner.
    2) Die Schweiz ist ein Land von Mietern und Vermietern. Vorallem die Vermieter wollen keine zusätzlichen Investitionen machen um in Tiefgaragen etc. Ladestation pro Mieter aufzubauen. Die Hindernisse als Privatperson an einen solchen Anschluss zu kommen sind einfach noch zu gross.
    • Snowy 18.07.2017 10:32
      Highlight Highlight Du sprichst leider die Wahrheit. Vor allem Punkt 2: Da muss nun dringend mehr gehen! Steuerfreiheit für Nachrüstungen etc.
    • hemster 18.07.2017 11:52
      Highlight Highlight @benot:
      Einmal wird das und einmal wird dieses gemeldet. die Wahrheit ist irgendwo dazwischen. Jedoch kann mir keiner das diese riesigen Akkus bei der Herstellung, der Benutzung und dem Recycling umweltschonend sind. Einzig wenn jemand konsequent auf ökostrom setzt kommt er nach einigen Jahren besser weg als ein Benziner, wird mix oder atomstrom verwendet sieht nicht so goldig aus.
      Ausserdem wechseln mir unsere Abhängigheit von Rohöl einfach auf Litium. Macht absolut Sinn. Bolivien wird in einigen Jahren das neue Saudi Arabien sein
    • atomschlaf 18.07.2017 13:51
      Highlight Highlight "Jedoch kann mir keiner das diese riesigen Akkus bei der Herstellung, der Benutzung und dem Recycling umweltschonend sind."

      @hemster: Das ist auch nicht die Frage.

      Die Frage ist, ob ein E-Auto umweltschonender ist als ein Benzinauto und zwar inkl. Produktion und Transport des fossilen Treibstoffs.
      Ausserdem haben E-Autos auch bei Gleichstand bezüglich Gesamt-Umweltbelastung immer noch den Vorteil, dass sie dort die grösste Entlastung bringen, wo fossil angetrieben Fahrzeuge heute noch die grössten Probleme verursachen, nämlich in Städten und an stark befahrenen Strassen.
  • reaper54 18.07.2017 09:01
    Highlight Highlight Ein Auto mit welchem man nicht einmal kurz ins Tessin kann und wider zurück ohne einen langen Ladestopp machen zu müssen ist schön für die Stadt aber am Ende halt doch nur brauchbar als Zweitauto.
    • goschi 18.07.2017 09:19
      Highlight Highlight Ja lso echt, wie soll ich denn da meinen täglichen Tripp ins Tessin machen? schlimm!
    • DerHans 18.07.2017 09:20
      Highlight Highlight Was machen sie denn im Tessin? Bei Chiasso zweimal um den Kreisel und dann gleich wieder zurück nach Zürich? Seit E-Autos langsam dem Verbrennungsmotor den Rang ablaufen, könnte man meinen, dass Autos im Dauereinsatz stehen und nie mehr parkiert werden.
    • walsi 18.07.2017 09:28
      Highlight Highlight Von mir nach Lugano sind es 247 Km, das geht also locker. Während ich die Sonne geniesse lädt das Auto wieder auf. Wo ist also das Problem?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cityslicker 18.07.2017 08:35
    Highlight Highlight Fahre seit 2011 begeistert elektrisch- Selten einen so faktenbefreiten Artikel zum Thema gelesen. Warum wohl haben Auros, die faktisch in der Schweiz noch nicht verfügbar sind (der neue Ampera, Tesla Model 3) bislang keinen Einfluss auf die Zulassungsstatistik?! Oder Beispiel Norwegen: die anfangs gewährten Privilegien wie Parking/Busspur sind bereits seit Jahren zurückgenommen (Steuervorteile bestehen allerdings weiter). Im Ergebnis ist ein Drittel der *NEU*-fahrzeuge elektrisch (kleiner Unterschied...). Usw. Mit so einem zusammengeflickten Artikel wird Watson das Thema nicht erschliessen.
  • Donald 18.07.2017 07:44
    Highlight Highlight Es bräuchte ein Gesetz, dass Vermieter Steckdosen in Tiefgaragen zur Verfügung stellen müssen und das Laden von Autos nicht verboten werden darf. Noch besser wären natürlich Ladestationen.
    • 7immi 18.07.2017 08:19
      Highlight Highlight das laden kann auch aus feuerpolizeilichen gründen nicht gestattet sein, so ists zb bei uns. da kann der vermieter nichts dafür...
    • Donald 18.07.2017 08:42
      Highlight Highlight @7immi
      Was ist der Sinn von diesem Verbot? Schlechte Leitungen?
    • 7immi 18.07.2017 09:14
      Highlight Highlight wenn das auto feuer fängt beim laden, kann das feuer auf das wohngebäude und andere fahrzeuge übergreifen. daher sind häufig auch reparaturarbeiten in tiefgaragen nicht erlaubt sowie das lagern brennbarer stoffe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stirling 18.07.2017 07:41
    Highlight Highlight Ui ich bin der erste, der ein Kommentar abgeben darf.
    Um es vorweg zu nehmen. Elektoautos sind einfach besser. Sie verbrauchen einen Bruchteil der Energie im Vergleich zu den Verbrennern. Die Batterien sind mittlerweile bis zu 95% recyclebar. Die Herstellung von Verbrennern und die Förderung vom Treibstoff und Schmierstoffen verbrauchen viel mehr Energie als bei Elekromotoren. Und die, die den Sound geil finden sollen doch an einer viel befahrenen Strasse wohnen, wo mitten in der Nacht die Jungen Herren die Motoren imponieren. Mal sehen ob es euch auch gefällt wenn ihr nicht drin sitzt.
    • 7immi 18.07.2017 08:29
      Highlight Highlight theoretisch sind die batterien zu 100% recyklierbar, derzeit sind aber nur gut 50% möglich. die derzeitige batterie ist die krücke der e mobile. wenn man die benötigte energie für die batterie in benzinäquivalente umrechnet und den verbrennungsmotor abzieht, kommt man auf ca. 2.5l/100km (ohne strom). ist besser als verbrennerfahrzeuge, aber noch weit weg von ideal. zukünftige akkus können dem emobil zum durchbruch verhelfen, dasjetzige system ist lediglich eine brückentechnologie, was es natürlich auch braucht für eine neue technologie.
  • Wilhelm Dingo 18.07.2017 07:40
    Highlight Highlight Das Hauptproblem bleibt die Reichweite. In 80% der Fahrten reichen die 200km Reichweite locker, die restichen 20% der Fahrten sind aber das Problem. 250km Ins Engadin bei -10 C oder die 800km Fahrt in die Sommerferien mit 2 Stunden Stau mit Klimaanlage. Auch wenn es möglich ist mit einem 1h Zwischenstop ist es einfach nicht konfortabel.
    • Teslanaut 18.07.2017 08:30
      Highlight Highlight Tatsächlich ist z.Z. Langstrecke nur mit einem Tesla problemlos machbar. Ich fahre fast monatlich die Strecke Schweiz - Slowakei (960km). Dazu braucht es drei Ladestopps ( 2 x 20 Min., 1 x 45 Min. ). Diese nutzt man auch für Kaffee/WC und ein Essen. Zeitverlust gegenüber früher mit dem Diesel hat man nur in Deutschland wegen dem fehlenden Tempolimit. München-Lindau ist mit 200 km/h möglich, man verliert aber die Zeit wieder beim laden - optimal sind 140 km/h mit Autopilot. Klimaanlage ist vernachlässigbar, -10 C braucht ca. 30 km/Ladung bei 22 C Innentemparatur. Stau braucht nicht's ;-)
    • EvilBetty 18.07.2017 09:47
      Highlight Highlight Wenn die Klimaanlage laufen soll wenn man im Stau steht, braucht's schon was ;-)
    • Stirling 18.07.2017 18:40
      Highlight Highlight Ich finde es grundsätzlich fahrlässig über 6h am Stück zu fahren. Lieber eine Pause einlegen, die Batterien des Autos und die eigenen laden und dann gehts frisch weiter.
      Wer keine Zeit verlieren will nimmt das Flugzeug, die Bahn oder von mir aus in der Zukunft den Hyperloop.
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