Schweiz
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ARCHIVBILD ZU DEN AKTUELLEN VERKEHRSZAHLEN DER SWISS INTERNATIONAL AIRLINES, AM MONTAG, 12. JUNI 2017 - An aircraft of the Swiss International Air Lines runs on taxiway at the Geneva Airport, in Geneva, Switzerland, Sunday, August 21, 2016. The Swiss airline company evaluates its presence at the airport of Geneva, where its profitability targets have yet been achieved. A decision should fall in the next two to three years. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

Rekordgewinn: Swiss fliegt 636 Millionen ein



Die Fluggesellschaft Swiss hat ihren Steigflug auch im vergangenen Jahr fortgesetzt. Der Umsatz stieg um 7 Prozent auf 5,3 Milliarden Franken. Der Betriebsgewinn legte um 16 Prozent auf 636 Millionen Franken zu.

Das ist ein neuer Rekord, wie die Lufthansa-Tochter am Donnerstag mitteilte. Im vergangenen Jahr hat die Swiss so viele Passagiere befördert wie noch nie. Insgesamt flogen 17,9 Millionen Reisende mit der Schweizer Airline. Das waren 6,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Auslastung der Flugzeuge wurde ebenfalls besser. Im Schnitt waren 83,4 von 100 Sitzen besetzt, wie die Swiss bereits im Januar bekannt gegeben hatte.

Zudem profitiert die Swiss von ihrer Flottenmodernisierung. Dank neuen, grösseren Flugzeugen stieg die Zahl der Swiss-Flüge lediglich um 3,5 Prozent und damit weniger stark als die Passagierzahlen, was den Ergebnissen hilft.

Zudem steht mehr Laderaum für Fracht zur Verfügung. Im vergangenen Jahr hat die Swiss zwei weitere Langstreckenmaschinen Boeing 777 sowie 13 zusätzliche Mittelstreckenflieger der C-Series eingeflottet.

Bestes Ergebnis der Geschichte

Ausserdem seien die Absicherungsgeschäfte für den Treibstoff erfolgreich gewesen, schrieb die Swiss. Im vergangenen Jahr ist das Flugbenzin teurer geworden. Die Tankrechnung ist für eine Fluggesellschaft einer der grössten Kostenblöcke.

Weitere positive Effekte hätten sich aus den Investitionen ins Premiumangebot wie beispielsweise den Lounges, der starken Konjunktur und diversen Einmaleffekten ergeben.

Mit 636 Millionen Franken operativem Gewinn habe die Swiss das beste Geschäftsergebnis seit ihrer Firmengründung im Jahr 2002 erzielt. Zu diesem Ergebnis hätten sämtliche Bereiche, so etwa das Frachtgeschäft und der Standort Genf, wesentlich beigetragen, schrieb die Swiss.

CEO Thomas Kluehr spricht an der Bilanzmedienkonferenz der Swiss International Air Lines, aufgenommen am Donnerstag, 16. Maerz 2017 in Kloten Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Thomas Kluehr, CEO Swiss, speaks during a press conference, Thursday, 16 March 2017, in Zuerich, Switzerland. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Swiss-CEO Thomas Klühr zeigt sich sehr zufrieden. Bild: KEYSTONE

Airline-Chef Thomas Klühr sagte, er sei darauf sehr stolz. Zum vierten Mal in Folge habe die Swiss eine Betriebsgewinnmarge (EBIT) von über 8 Prozent erzielt.

Gegenwind im vierten Quartal

Allerdings gab es Gegenwind gegen Jahresende durch den Anstieg der Benzinpreise. Der Umsatz legte im Schlussquartal zwar noch um 3 Prozent auf 1,3 Milliarden Franken zu. Der Betriebsgewinn sackte aber um ein Fünftel auf 87,3 Millionen Franken ab.

Die Swiss werde auch im laufenden Jahr von ihrer modernen und treibstoffeffizienten Flugzeugflotte profitieren. Mit dem Abschluss der Einflottung aller 30 C-Series im Sommer werde dieser Effekt noch verstärkt, schrieb die Airline.

Im Gegenzug erwartet die Swiss aufgrund von Vorbereitungsarbeiten für die Einflottung ihrer zwei zusätzlichen Boeing 777 und die Airbus A320neo sowie geringeren Gewinnen aus Treibstoffsicherungsgeschäften höhere Kosten. Gleichwohl strebe die Swiss für 2019 eine Marge beim bereinigten Betriebsgewinn im zweistelligen Bereich an, hiess es. (awp/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • mogad 14.03.2019 11:39
    Highlight Highlight Bei soviel Gewinn muss doch eine Kerosinsteuer drinliegen. Oder steht dieser die Gier der Aktionäre im Weg?
  • 7immi 14.03.2019 09:34
    Highlight Highlight ... Dann könnte man ja beim fliegenden Personal anständige Löhne bezahlen. ca. 3100 Netto für Flight Attendants trotz hoher geforderter Flexibilität (=Auto benötigt) , Verantwortung, Vorzeigefunktion und Sonntagsarbeit ist eine erbärmliche Entlöhnung für eine Premium Airline.
    • DerSeher 14.03.2019 15:07
      Highlight Highlight Wer z.B. im Rm Kloten wohnt braucht kein Auto, die meisten der FA kommen mit dem ÖV. Ein sehr früher Arbeitsbeginn wird sogar noch entschädigt! (Für Taxi kosten falls noch kein ÖV fahren würde.) Die Homebase ist im übrigen vertraglich geregelt, ein Vertrag der jede/r selbst unterschreibt.
    • 7immi 14.03.2019 15:38
      Highlight Highlight @Derseher
      Das stimmt so nicht. Viele kommen mit dem Auto, auch die Taxikostendeckung ist falsch, woher has du das? Nein, ein früher Arbeitsbeginn wird auch nicht entschädigt. Wenn man Reserve hat muss man sogar innerhalb einer Stunde antanzen - ab 04:00 Uhr. Natürlich ist es vertraglich geregelt, dennoch ist der Lohn erbärmlich.
    • DerSeher 14.03.2019 15:45
      Highlight Highlight Es gibt für Checkins vor 06:00 eine Entschädigung, dies ist ein Fakt (zumindest in der Kabine). Ich glaube hier ist aber nicht die Plattform um Interna zu diskutieren. Auch die Reserve Regelung ist das normalste auf der Welt. Da ich annehme, dass du bei LX arbeitest, gehe ich auch davon aus das Du den Arbeitsvertrag genau mit diesen Punkten die du hier ankreidest unterschrieben hast...
  • hemster 14.03.2019 09:31
    Highlight Highlight premium verlangen, holz liefern.
    so funktionierts halt mit dem gewinn machen bei der billig-airline der lufthansa
    • DerSeher 14.03.2019 15:08
      Highlight Highlight Mit "Holz liefern" kennst du Dich ja scheinbar aus, dem Kommentar nach... :)
  • Leckerbissen 14.03.2019 08:58
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Olaf44512 14.03.2019 08:48
    Highlight Highlight Und all etwa eine Stubde zu spät.
    • hopplaschorsch12 14.03.2019 09:45
      Highlight Highlight Wer so schreibt, sollte auch nicht mit den Steinen werfen!
  • MyPersonalSenf 14.03.2019 08:30
    Highlight Highlight Und uns haben sie über Jahre verklickert, dass sie uns bei Kreditkarten-transaktionen riesiege (bestätigterweise nicht legale) Gebühren aufbrummen müssen weils sie ja ach so arm sind und sonst nicht rentabel sein können.. ich finde keine Worte für diese Unternehmenskultur..
  • Fairness 14.03.2019 08:20
    Highlight Highlight Und das primär auf Kosten der Mitarbeiter und des Klimas. Gute Leistung oder bei boomender Wirtschaft relativ einfach?
    • DerSeher 14.03.2019 08:32
      Highlight Highlight Das eine Fluggesellschaft nicht Klimaneutral arbeiten kann ist leider unumgänglich. Wäre auch bei einer Kreuzfahrtgesellschaft oder einem Bus Unternehmen kein Argument. Ausser der Kabinenbesatzung sind bei Swiss alle normal oder sehr gut bezahlt. Im Gegensatz zu den Mitbewerbern aus Nahost ist das Kabinenleben aber auch in Zürich Luxus, in Bezug auf Arbeitszeit, Lifestyle etc. abgesehen davon ist die Flukuation in der Kabine eh enorm hoch, da viele junge einfach 1-2 Jahre günstig die Welt sehen wollen, somit sind beide Argumente leider nichtig.
    • 7immi 14.03.2019 11:34
      Highlight Highlight @seher
      Demersten Teil stimme ich zu.
      Die Löhne bei der Swiss sind nicht gut und liegen unter Lufthansa-Löhnen. Das Kabinenleben ab ZH ist ok, in Genf gelten aber die miserablen EASA-Richtlinien. Obschon die Leute nur 1-2 Jahre bleiben sollten sie angemessen bezahlt werden, denn auch sie bezahlen Krankenkasse, Strom, Heizung und Miete und das Leben mit speziellen Arbeitszeiten ist auch teurer als das normale Arbeitsleben. Und dann kommt noch das Jetlag und die Kurzfristige Arbeits- und Einsatzplanung.
    • DerSeher 14.03.2019 15:05
      Highlight Highlight @7immi, genau, was Jede/r mit dem Arbeitsvertrag bewusst in Kauf nimmt... Verstehe keinen der unzufrieden ist aber genau zu diesen Umständen "JA" gesagt hat. Wer 8 to 5 und Sicherheit will ist in der falschen Branche! Zum Lohn, die Kabine ist in der Tat nicht so gut bezahlt, handkerum, die Meisten der Jüngeren wohnen Zuhause oder im Rm Kloten in WGs. Bin selbst 2 Jahre in der Kabine geflogen und würde eher das Gegenteil zu den Kosten sagen, unregelmässig arbeiten spart eher. Zur kurzfristigen Einsatzplanung würde ich mal das Gespräch mit einem SBB Lokführer oder einem Emirates FA empfehlen :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • trio 14.03.2019 08:17
    Highlight Highlight Und wan bezahlen sie endlich ordentliche Steuern auf dem Kerosin?
    • Coffeetime 14.03.2019 08:28
      Highlight Highlight Welches Land soll die Steuern denn bekommen? Das, wo man startet, das, wo man landet oder das/die welche überflogen werden?
    • trio 14.03.2019 08:51
      Highlight Highlight @Coffeetime
      Danke für die schlaue Frage. Leider liegt es nicht in meiner Kompetenz, dies zu entscheiden. Allerdings besitze ich genug Intelligenz, um zu merken, dass keine Steuern auf Kerosin nicht hilfreich ist.
      Ich hoffe ihre Frage wurde befriedigend beanwortet.
    • Rasti 14.03.2019 09:16
      Highlight Highlight Das ist Typisch, motzen und dann keine Lösungen bereit halten.
      Man könnte das Kerosin, das man Tank besteuern. Wenn das aber nicht alle Länder machen oder zu teuer ist dann landet der A320 halt mit 10 Tonnen Treibstoff als nur mit der Reserve. Dann hat es genau das Gegenteil gebracht wenn einfach im Ausland getankt wird. Aber so weit kann man ja nicht schauen.

      Also nicht zu hoch und in der Privatfliegerei auch nicht denn sonst hohlen sich Privatpiloten das Benzin für die Cessna mit Kanistern an der Tankstelle und die Tankstelle am Flugplatz rentiert nicht mehr.
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  • fczzsc 14.03.2019 08:10
    Highlight Highlight Die Strategie, unter keinen Umständen einen Service zu leisten, scheint sich langsam aber sicher zu rentieren.
  • PrinzVince 14.03.2019 07:46
    Highlight Highlight Und das ohne Mehrwert- oder Treibstoffsteuer zu bezahlen, die Umwelt zu verpesten und den Klimawandel voranzutreiben. Schlussendlich landet die Kohle dann in good old Germany. So was nennt sich dann Globalisierung. Toll, nicht?

Keine Lohnerhöhung für UBS-CEO Ermotti (Ok, 14 Millionen sind auch nicht ohne)

UBS-Konzernchef Sergio Ermotti hat im vergangenen Jahr wie schon im Vorjahr knapp über 14 Millionen Franken verdient. Konkret betrug die Gesamtentschädigung 14,1 Millionen nach 14,2 Millionen Franken für 2017.

Die Entschädigung setzt sich aus einem konstant gebliebenen Grundgehalt von 2,5 Millionen Franken und weiteren fixen Entschädigungen von 0,3 Millionen zusammen. Dazu kamen variable Vergütungen in Höhe von 11,3 Millionen (Vorjahr: 11,4 Mio), wie dem am Freitag veröffentlichten …

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