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Betfair logo is seen behind a keyboard and gambling dice in this illustration taken in Sarajevo, September 10, 2015. Betfair and Irish rival Paddy Power have reached agreement on a 6 billion pound combination, first set out last month and designed to secure leadership of Britain's competitive online gambling market. As in a provisional deal announced in August, Paddy Power shareholders will own 52 percent of the group with Betfair investors owning the rest, if the deal is approved by shareholders, Betfair said on Tuesday. REUTERS/Dado Ruvic

Bild: DADO RUVIC/REUTERS

Du kannst dein Geld weiterhin verzocken – keine Sperre für ausländische Online-Geldspiele



Ausländische Internetportale mit Geldspielen sollen in der Schweiz nicht blockiert werden. Die Rechtskommission des Nationalrates lehnt diese Massnahme ab. Der Entscheid fiel allerdings knapp aus.

Der Ständerat hatte dem Vorschlag des Bundesrates zugestimmt, wonach Angebote für nicht zugelassene Geldspiele gesperrt werden könnten. Die Nationalratskommission sprach sich mit 13 zu 12 Stimmen dagegen aus, wie sie am Freitag mitteilte.

Die Mehrheit betrachte Internet-Sperren als unverhältnismässig, sagte Beat Flach (GLP/AG) vor den Medien in Bern. Zudem seien solche Sperren leicht zu umgehen. Auch seien sie tendenziell technologiefeindlich.

Die Kommission schlägt vor, dass die Spielbankenkommission die Entwicklung beobachtet. Anbieter von nicht zugelassenen Geldspielen soll sie darauf hinweisen, dass ihr Angebot in der Schweiz nicht genutzt werden darf. Sie könnte die Anbieter auch auffordern, Nutzer aus der Schweiz zu sperren oder Strafanzeige erstatten.

Was du ausser Geld verwetten auch noch im Internet tun kannst: 

Sollte der Bundesrat fünf Jahre nach Inkrafttreten des neuen Geldspielgesetzes feststellen, dass weitergehende Massnahmen erforderlich sind, soll er diese beschliessen dürfen. Die Massnahmen müssten aber verhältnismässig sein und die Meinungs- und Informationsfreiheit respektieren, fordert die Kommission.

In fünf Jahren werde sich die Technologie ohnehin weiterentwickelt haben, gab Flach zu bedenken. Voraussichtlich stünden dann nicht mehr Internetportale im Zentrum, sonder Apps. Der Nationalrat wird sich in der Frühjahrssession mit dem Geldspielgesetz befassen. (gin/sda)

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