Schweiz
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Staenderaete verabschieden sich voneinander am letzten Tag an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Freitag, 28. September 2018 im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Abschiedsritual im Ständerat zum Ende der Herbstsession. Bild: KEYSTONE

Rechtsrutsch abgesagt: Arbeitgeber sind frustriert über das Parlament

Die Entscheide des Parlaments in der Herbstsession sind dem Arbeitgeberverband sauer aufgestossen. Die Hoffnungen auf eine bürgerliche Wende in dieser Legislatur hätten sich nicht erfüllt.



Das Parlament in Bern hatte die Herbstsession am letzten Freitag kaum beendet, da meldete sich auch schon der Schweizerische Arbeitgeberverband zu Wort. In seinem Newsletter zog er «eine ernüchternde Bilanz» der vergangenen drei Wochen. Das Parlament verabschiede sich zusehends von einem wirtschaftsfreundlichen Kurs, schrieb der Verband mit Verweis auf mehrere Beschlüsse.

«Die Arbeitgeber stellen mit Bedauern fest, dass sich die Hoffnungen auf eine bürgerliche Wende in dieser Legislatur nicht erfüllt haben», hiess es weiter. Aufgekommen waren diese Hoffnungen nach dem Rechtsrutsch bei den Wahlen im Oktober 2015. SVP und FDP eroberten eine hauchdünne Mehrheit der Sitze im Nationalrat. Die Dominanz von Mitte-links schien zu Ende.

25 Bilder zeigen unsere Classe politique beim Schaffen in Bern

Die neue rechte Herrlichkeit aber nahm nie richtig Fahrt auf. «Wir sind nicht dort, wo wir aus bürgerlicher Sicht sein wollten», sagte Arbeitgeberpräsident Valentin Vogt bei Halbzeit der Legislatur vor einem Jahr zu watson. Damals sah es so aus, als ob aus dem Rechtsrutsch noch etwas werden könnte, dank zwei bürgerlichen Erfolgen innerhalb weniger Tage.

Erst gelang es FDP und SVP, ihren Wunschkandidaten Ignazio Cassis in den Bundesrat zu befördern. Kurz danach war die gleiche Allianz massgeblich daran beteiligt, das Mitte-links-Projekt Altersvorsorge 2020 in der Volksabstimmung zu bodigen. «Das wünsche ich mir auch bei anderen Themen», kommentierte Valentin Vogt die Zusammenarbeit der beiden Parteien.

Was ist daraus geworden? Cassis hat das Aussendepartement tatsächlich auf Rechtskurs getrimmt, was SP-Präsident Christian Levrat an der Delegiertenversammlung am letzten Samstag in Olten zu einer Wutrede an die Adresse des Tessiner Freisinnigen veranlasste. Doch in der Sachpolitik steckt weiterhin Sand im bürgerlichen Getriebe, wie die Herbstsession zeigte:

AHV-Steuer-Deal

Der Arbeitgeberverband haderte lange mit dem Paket, in dem die Steuervorlage 17 mit einer AHV-Finanzspritze verknüpft wird. Besonders der zweite Teil war ihm ein Dorn im Auge, denn er war hinter den Kulissen massgeblich an der Ablehnung der AV 2020 beteiligt. Nun hat sich der Verband zähneknirschend dazu durchgerungen, die «bittere Pille» zu schlucken und das Paket mitzutragen.

Das Paket schaffe «klare Verhältnisse für die Schweizer Steuerpolitik der nächsten Jahre», heisst es in einer Mitteilung. Im AHV-Teil sei allerdings «kein echter Reformwille» erkennbar. An einer Medienkonferenz am Montag in Lugano forderte Verbandsdirektor Roland Müller die Politik auf, «die dringend notwendige Strukturreform in der AHV ohne zeitlichen Verzug anzugehen».

Vaterschaftsurlaub

Nach der Ständeratskommission hat sich auch die Bildungskommission des Nationalrats für einen zweiwöchigen bezahlten Vaterschaftsurlaub ausgesprochen. Für die Arbeitgeber ist diese «gesetzlich verordnete Einheitsregelung» unnötig. Immer mehr Unternehmen würden «auf freiwilliger Basis einen ihren Verhältnissen angepassten, bezahlten Vaterschaftsurlaub» einführen.

Lohnanalysen

Der Nationalrat will Unternehmen ab 100 Vollzeitstellen zu Lohnanalysen verpflichten, um die Diskriminierung vorab von Frauen zu bekämpfen. Er hat damit die Vorlage des Ständerats abgeschwächt, für die Arbeitgeber aber bleibt dieser «staatliche Eingriff in die Lohnpolitik der Unternehmen» nicht nachvollziehbar. Für die noch bestehenden Lohnunterschiede zwischen Mann und Frauen sei «die mangelhafte Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben» verantwortlich.

Lohngleichheit zwischen Mann und Frau – Fehlanzeige!

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Video: srf

EL-Reform

Der Nationalrat hat sich bei der Reform der Ergänzungsleistungen (EL) für einen Ausbau der anrechenbaren Mietzinsmaxima ausgesprochen. Die geltende Regelung aus dem Jahr 2000 entspricht nach Ansicht von Mitte-links nicht mehr den Realitäten auf dem Wohnungsmarkt. Für die Arbeitgeber hingegen ist die «exorbitante Erhöhung» der Mietansprüche ein «enormer Kostentreiber». Sie stelle EL-Bezüger teilweise besser als Rentnerpaare und erwerbstätige Familien.

«Sehr viel hat dieser bürgerliche Block nicht zustande gebracht bei den Reformen.»

Doris Leuthard in ihrer Rücktritts-Medienkonferenz

Die Entscheide sind ausser beim AHV-Steuer-Deal noch nicht endgültig, sie können im weiteren Verlauf der parlamentarischen Debatte korrigiert werden. Sorge bereiten dem Arbeitgeberverband auch die bilateralen Beziehungen mit der EU. Er begrüsst es, dass der Bundesrat am Ziel eines institutionellen Rahmenabkommens festhält: «Der hindernisfreie und stabile Marktzugang in die EU-Länder ist für die Exportnation Schweiz essenziell.»

Mitte-links-Koalition im Ständerat

«In der laufenden Legislatur hat sich wiederholt gezeigt, dass eine Mitte-links-Koalition im Ständerat die Politik entscheidend zu prägen vermag», hält Verbandsdirektor Roland Müller auf Anfrage fest. Als Beispiele nennt er den AHV-Steuer-Deal und die Altersvorsorge 2020. Deren Scheitern sollte «vom Parlament als Fingerzeig verstanden werden, wieder echte Kompromisse zu finden, die auch vom Stimmvolk mitgetragen werden», meint Müller.

Roland Mueller, Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes, spricht waehrend einer Medienkonferenz zu 15 Jahre Personenfreizuegigkeit und den Auswirkungen auf den Schweizer Arbeitsmarkt, am Dienstag, 4. Juli 2017 im Medienzentrum im Bundeshaus in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Verbandsdirektor Roland Müller hofft, dass sich die bürgerliche Mitte von links emanzipiert. Bild: KEYSTONE

Mit ihrer Blockade bei der Diskussion um das Rahmenabkommen gefährdeten die Gewerkschaften die Sozialpartnerschaft und nähmen Nachteile für die Schweiz in Kauf, kritisiert Müller weiter. «Früher haben sich die Sozialpartner vorwiegend hinter verschlossenen Türen verständigt. Dadurch sind tragfähige Kompromisse entstanden.» Die Gewerkschaften hätten sich leider vermehrt davon verabschiedet. «Im Wettbewerb um Mitglieder suchen sie verstärkt das mediale Rampenlicht.»

Echte Kompromisse statt Kuhhändel

Die Erwartung der Arbeitgeber an die Politik für die nächste Legislatur sei es deshalb, wieder «echte Kompromisse statt Kuhhändel» zu schliessen, so der Direktor. Er kritisiert die Aussage der SP-Spitze, wonach mit dem AHV-Steuer-Deal die Erhöhung des Frauenrentenalters auf 65 auf Jahre hinaus vom Tisch sei. «Das ist Schönfärberei einer Bundesratspartei, die Verantwortungsbewusstsein und echten Reformwillen vermissen lässt», meint Roland Müller.

Das Volk habe die demografischen Herausforderungen einer alternden Gesellschaft längst verstanden und sei zunehmend bereit, für sichere Renten länger zu arbeiten, ist Müller überzeugt. «Wir hoffen daher, dass sich die Politik der bürgerlichen Mitte in der nächsten Legislatur zunehmend von links emanzipiert.» 

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61Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • El Vals del Obrero 04.10.2018 15:26
    Highlight Highlight Man könnte die Argumentation mit "viele machen es freiwillig" auch umdrehen:

    Wenn es ohnehin viele freiwillig machen, wäre es doch egal, ob es auch noch ein Gesetz (oder in deren Jargon "staatliche Zwängerei") gibt.

    Für jene, die schon freiwillig mehr leisten wäre es doch sogar von Vorteil, da sie nicht mehr gegenüber jenen benachteiligt wären, die das nicht tun.
  • einmalquer 04.10.2018 11:39
    Highlight Highlight Das Jammern der Arbeitgeber ist unverständlich.

    Abstimmungen gehen ja praktisch immer zu ihren Gunsten aus.

    Das Parlament mag für sie zu wenig Rechts sein - die Abstimmenden sind es nicht.

    Natürlich hilft es dabei, dass immer mit dem Abbau und der Verlagerung von Arbeitsplätzen gedroht wird, also mit dem Existenzentzug.
  • MacB 04.10.2018 11:38
    Highlight Highlight Ich bin grundsätzlich wirtschaftsfreundlich eingestellt. Durch Statements wie diesem und dem Gebahren des Arb.geberverbands (v.a. Bigler) in den letzten Jahren haben sie es aber tatsächlich geschafft, einen Graben zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern aufzutun.

    Es wäre so simpel: ein bisschen geben, ein bisschen nehmen. Aber nein, man kann den Hals nicht mehr voll genug kriegen. Mich widern solche Menschen echt an und sie müssen sich nicht wundern, wenn die Gesellschaft sich plötzlich gegen wirtschaftsfreundliche Themen stellt. Dafür sind einzig und alleine solche Hansel verantwortlich.
  • MediaEye 04.10.2018 11:35
    Highlight Highlight Die rechten Kreise werden sich noch wundern! Noch ein paar solche Entscheide wie bei der AHV und den EL und es kommt zum Aufstand und Revolution, wenn die Leute endlich den Arsch hoch bekommen!
    Es brodelt in der Bevoelkerung, denn es ist einfach genug "Heu dunne" wie man so schoen sagt!
    Es kann nicht sein, das im sozialen Bereich hauptsaechlich Kuerzungen vorgenommen werden, und diese dann mit laecherlichen Erhoehungen zu kaschieren, siehe Leistungsreduktion bei der Soz-hilfe von bis zu 30%; Mietzuschuss bei EL um 100 Fr, aber Kuerzubg anderer Leistungen;

    • Makatitom 04.10.2018 23:04
      Highlight Highlight Was haben uns die bürgerlichen Mehrheiten in BR und Parlament bisher gebracht?

      Wir liefern die Waffen für Bürgerkriege
      Wir kürzen die Armutsbekämpfung in der CH -72%
      Wir kürzen Behinderten & Betagten die Unterstützung um 700 Mio. Fr. (bei 2,3 Milliarden Fr. Überschuss)
      Wir kürzen den Sozialhilfe-Grundbedarf um -30%, damit sie von 5 Fr. pro Tag leben müssen
      Wir kürzen schweizweit die Prämienverbilligungen
      Wir stoppen die Krippenfinanzierung
      Wir kürzen Deine Rente
      Wir lassen die Schweizer Bevölkerung länger arbeiten (fein raus ist nur, wer sichs leisten kann)
    • Makatitom 04.10.2018 23:04
      Highlight Highlight Wir schaffen die Privatsphäre ab (ausser für Steuerflüchtlinge)
      Wir sparen das Bildungswesen kaputt
      Wir höhlen den Mieterschutz aus
      Wir privatisieren das Trinkwasser
      Wir weichen den Arbeitnehmerschutz auf
      Wir finanzieren den Konzernen ihre Steuern
      Wir bezahlen Pflegekräfte und Altenpfleger mies
  • Scott 04.10.2018 10:40
    Highlight Highlight «Die Arbeitgeber stellen mit Bedauern fest, dass sich die Hoffnungen auf eine bürgerliche Wende in dieser Legislatur nicht erfüllt haben»

    Da haben sie die Rechnung ohne CVP gemacht...
    • Fabio74 04.10.2018 17:34
      Highlight Highlight Machen den weniger Rechte als Mieter und Arbeitnehmer Spass? Die Schleifung des Konsumentenschutzes?
  • Bert der Geologe 04.10.2018 10:38
    Highlight Highlight Wirtschaftsfreundlich? Die Politik der SVP? Eine Gemeinschaft von pubertären Kindsköpfen und Retros? Das vergisst Hr. Vogt offenbar.
  • pamayer 04.10.2018 10:38
    Highlight Highlight sehr gute realsatire. immer knapp am lächerlichen vorbei, trotzdem so pseudo authentisch.
    der lauteste lacher war beim "freiwilligen" vaterschaftsurlaub. das publikum kriegte sich fast nicht mehr ein.
    und als die leuthard noch aus dem off kommentierte, dass die bürgerlichen nicht viel zustande gebracht haben, mussten die saalordner nachdrücklich die ruhe wieder herstellen.
    eigentlich genial in die wirtschafts köpfe hineingedacht. exzellent.
    noch selten so bitter gelacht.
  • Astrogator 04.10.2018 09:44
    Highlight Highlight Mit der SVP kann es keinen "bürgerlichen Rechtsrutsch" geben weil die SVP keine bürgerliche Partei sondern eine Rechtsaussen-Populistenpartei ist.

    Ich erinnere dazu gerne an den Eiswürfel-Zanetti als intellektuellen Höhepunkt der Partei.
    Man muss schon gefährlich naiv sein zu glauben mit solchen Leuten kann was brauchbares herauskommen.
    • Snaggy 04.10.2018 17:18
      Highlight Highlight Den Eiswürfel-Zanetti hatte ich fast vergessen... 😂🙈
  • Turi 04.10.2018 09:43
    Highlight Highlight Man kann diese Entwicklung auch positiv sehen: Man kann ein rechtes Parlament haben, das in gewissen Positionen anders tickt als ein Linkes. Und TROTZDEM gibt es keinen Durchmarsch neoliberaler Positionen.
  • Howard271 04.10.2018 09:36
    Highlight Highlight Was für ein Blödsinn... die bürgerlichen machen rund 75% beider Kammern aus. Was die Arbeitgeber meinen wäre eine „rechte Wende“... aber das getraut man sich halt nicht zu sagen
  • aglio e olio 04.10.2018 09:21
    Highlight Highlight Vaterschaftsurlaub:
    "Für die Arbeitgeber ist diese «gesetzlich verordnete Einheitsregelung» unnötig"

    Lohngleichheit:
    "Für die noch bestehenden Lohnunterschiede zwischen Mann und Frauen sei «die mangelhafte Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben» verantwortlich."

    Die Argumentation erscheint mir inkonsequent.

    • dorfne 04.10.2018 09:46
      Highlight Highlight Falsch ist diese Aussage nicht. Aber was tun denn die Arbeitgeber für die bessere Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben?
      Gibt es genug Teilzeitstellen? Genug bezahlbare KITA-Plätze? Und wie findet es der Chef/die Chefin, wenn die Mutter zu hause bleiben muss, weil das Kind krank ist? Für die Arbeitgeber ist es einfacher, junge, billige, hübsche Mitarbeiter/Innen aus dem EU-Ausland zu importieren.
    • Geophage 04.10.2018 13:51
      Highlight Highlight @Genital Motors

      Wo genau? Punkt?
    • Geophage 04.10.2018 23:13
      Highlight Highlight @Genital Motors

      Oftmals ist eine Art kleiner Bruder von "Nicht überall ist teilzeitarbeot möglich.punkt"?

      Möglich ist Teilzeitarbeit immer. Nur weil eine Firma sie nicht zulässt, heisst doch noch lange nicht, dass es nicht ginge.
  • Geophage 04.10.2018 09:10
    Highlight Highlight SVP, SAV finden es realistisch jede Person die über die Grenze schreitet zu Kontrollieren und auch noch Kontingente zu vergeben. Sie halten es aber nicht für möglich Gemüse, Früchte und Fleisch zu kontrollieren, weil dies zu viel Bürokratie bedeutet.

    Schlussendlich müsste man den Arbeitern noch faire Löhne zahlen. Wo kämen wir denn dahin? Wo bliebe der Profit? Dieses System stösst mir sauer auf.
    • dorfne 04.10.2018 09:41
      Highlight Highlight Das Essen muss billig bleiben. Sonst fordern die nachher mehr Lohn und Rente. Pestizide? Egal, die Menschen leben sowieso viel zu lange - gem. Lebensversicherern, die nat. möglichst hohe Prämien abzocken wollen, bis zu 100 Jahre.
    • Geophage 04.10.2018 09:54
      Highlight Highlight @mogad

      Das Schöne am langen Leben heutzutage ist doch, dass nahezu alle krank sind. Die Pharma- und Chemieindustrie arbeitet immer daran, dass es sich auch nicht ändert.
  • Herbert Anneler 04.10.2018 09:08
    Highlight Highlight Statements wie die von Vogt sind geeignet, das Misstrauen gegenüber der Wirtschaft nur noch zu fördern. Deren Eigennützigkeit stösst die Menschen immer mehr ab. Herr Vogt, Sie mögen sich denken, arbeiten müssten wir alle, die Wirtschaft könne mit uns machen, was sie wolle. Aber die Zahl der inneren Kündigungen nimmt rasend zu, entsprechend sinkt die Produktivität solcher Firmen. „Arbeitsplätze ins Ausland verlegen“, denken Sie, Herr Vogt. Damit ruinieren Sie die Kaufkraft im Land und sägen am eigenen Ast! Tun Sie etwas für die Gesellschaft, statt sie immer noch mehr auszupowern. Go with JSA!
    • dorfne 04.10.2018 09:34
      Highlight Highlight American reporting. Quartalsabschlüsse. Kurzfristiges Denken, heisst das. Aber Zeit genug für den CEO und seine Höflinge, so richtig abzuzocken. 18% Rendite reichen auch dem anonymen Grossaktionär irgendwo im Morgenland nicht. Da muss doch noch ein Fetttropfen mehr drin sein in der Wurst. Und noch einer und noch einer. Quetschen, quetschen, immer schön quetschen und ja nicht nachlassen. Dem CEO sein Schaden solls nicht sein. Wie wir ja immer wieder sehen.
  • dorfne 04.10.2018 09:08
    Highlight Highlight Das Nein zur AHV-Reform 2020 soll gem. Arbeitgeberverband ein Fingerzeig sein, um wieder echte Kompromisse zu finden, die vom Volk mitgetragen werden. Was würde denn vom Volk mitgetragen, Ihr Herren Vogt und Müller? Rentenalter 67/67? Eine Kürzung der bestehenden Renten? Aha, das Volk soll selber drauf kommen dass es ohne diesen Abbau nicht geht! Einfach weitermachen mit der Angstmacherei. Nur weiter die Generationen gegeneinander aufhetzen. Nicht nachlassen. Irgendwann sind sie mürbe, sprich gefügig.
    • Pafeld 04.10.2018 09:40
      Highlight Highlight Das Nein zur AHV-Reform kam dadurch zu stande, dass die FDP Alternativen versprochen hat, welche nicht einmal ansatzweise in Sicht waren. Eigentlich läge es in der journalistischen Verantwortung, bei der FDP noch einmal nachzufragen, wie es denn mit dem Plan B aussieht. Ansonnsten glaubt diese Partei noch, dass sie damit ein weiteres mal durchkommen könnten.
      Wie sehr die Selbstbedienungsmentalität der Wirtschaft noch Rückhalt an der Urne geniest, sah man übrigens bei der USRIII. Aber deren ab ahnung passt halt nicht ins Weltbild eines Herrn Vogtes.
    • dorfne 04.10.2018 13:54
      Highlight Highlight @Pafeld. Plan B der FDP wär ein Ausbau der 2. Säule zu Lasten der AHV gewesen. Im Gegensatz zur AHV ist die 2. Säule ein undurchsichtiger, sehr rentabler Geschäftsbereich der Finanzindustrie, mit jährl. fast 4 Milliarden Franken Verwaltungskosten! Tendenz stetig steigend.
  • Makatitom 04.10.2018 09:00
    Highlight Highlight Sorry, aber von was für einer "bürgerlichen Wende" lallen die? Seit 1848 haben die Würgerlichen, etwas später zusammen mit den Scheinheiligen und noch etwas später zusammen mit den Nationalblocheristen die Mehrheit in beiden Kammern. Es gab also NOCH NIE eine Nichtbürgerliche ReGIERung.
    • piedone lo sbirro 04.10.2018 14:51
      Highlight Highlight wie immer topkommentar von dir makatitom 👍
  • dorfne 04.10.2018 09:00
    Highlight Highlight Die winzige Erhöhung der Mietzinszuschüsse an Bezüger von Ergänzungsleistungen, die die Kantone freiwillig! gewähren dürfen, will heissen, nicht gewähren müssen, wenn sie nicht wollen, ist für den Arbeitgeberverband eine "exorbitante Erhöhung" der Mietansprüche. Diese Botschaft wurde wohl falsch adressiert, bitte an den Hauseigentümerverband von SVP-Egloff weiterleiten!
  • Skeptischer Optimist 04.10.2018 08:51
    Highlight Highlight Ich würde den Arbeitgebern empfehlen damit zu rechnen, dass es noch dicker kommt, und sich darauf vorzubereiten den eigenen Gürtel enger zu schnallen.

    Die Zeiten in denen es leicht möglich war sich auf Kosten der Allgemeinheit zu bereichern neigen sich dem Ende zu. Die Allgemeinheit will ihr Geld zurück.
    • Chanich das ändere? 04.10.2018 12:45
      Highlight Highlight Genau.

      Nur von den anderen fordern, dass sie sich bewegen müssten für "bessere Kompromisse" etc., dabei aber selber unverrückbar an den Maximalpositionen festhalten hat vielleicht früher funktioniert.

      Alles ist im Wandel und solch erpresserisches (egoistisches) Verhalten funktioniert nicht mehr einfach ohne Widerstand.

      Man kann nur hoffen, dass auch der Arbeitgeberverband die Veränderungen bemerkt und sich vielleicht selber ein bisschen Umdenken gönnt.
  • Nik G. 04.10.2018 08:35
    Highlight Highlight Die Arbeitnehmer haben genug von euren Idee wie Arbeitszeiten erhöhen, Aufweichen von Wochenende und Nachtgesetzen. Wir arbeiten mehr als viele Menschen in den Nachbarsländer. Mit ein wenig Glück haben die Politiker auf der rechten Seite mal kapiert, dass sie nicht alles auf Schultern der Arbeitnehmer austanzen können.
    • dorfne 04.10.2018 09:55
      Highlight Highlight Jetzt sollen ja die Bauarbeiter wieder schuften bis 65, Strassen teeren bei 35 Grad im Schatten (hab ich selber gesehen), weil die Rente mit 60 (FAR) den Baumeistern zu teuer ist.
  • Ridcully 04.10.2018 08:03
    Highlight Highlight Es sind ja die Arbeitgeber, die sich immer mehr von der Sozialpartnerschaft entfernen. Wenn man die letzten 20 -30 Jahre aus Sicht der Arbeitnehmer anschaut, dann sehe ich vor allem eine Verschlechterung der Stellung der Arbeitnehmer. Viele Firmen haben die Produktion ausgelagert und entziehen dem Land Steuersubstrat/Löhne (Schweizer sind zu teuer) halten aber die Preise oben, belasten die Infrastruktur (verstopfte Strassen) durch die Materialströme an die Produktionsstätten - UND JAMMERN IMMER NOCH!
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 04.10.2018 08:24
      Highlight Highlight Die Arbeitgeber belasten und verstopfen die CH-Strassen mit Materialströme zwischen den Standorten in der CH die sie ins Ausland ausgelagert haben?
    • Ridcully 04.10.2018 12:55
      Highlight Highlight Ja, die Zunahme, des Strassenverkehrs ist primär bedingt durch die Zunahme des Schwerverkehrs. Güterumschlag via LKW nach/von Polen, Rumänien, etc.
      Für einmal sind es nicht die bösen Einwanderer, die unser Strassen verstopfen, sondern die lieben schweizer Unternehmer.
  • DocShi 04.10.2018 07:59
    Highlight Highlight Zitat :
    Für die noch bestehenden Lohnunterschiede zwischen Mann und Frauen sei «die mangelhafte Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben» verantwortlich

    Falsch. Es ist klar dass wenn jemand 40% arbeitet, dass der/diejenige weniger verdient als jemand der 100% arbeitet. Wenn aber eine Frau mit 40% Pensum einen Lohn bezieht der auf 100% gerechnet weniger hoch ist als der 100% Lohn eines Mannes in gleicher Position, dann nennt man dies Lohnungleichheit!
    Und genau das ist häufig der Fall. Das hat nichts mit der angeblichen "mangelhaften Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu tun!
    • Dewar 04.10.2018 08:21
      Highlight Highlight Doch, hat es schon. Damit sind nicht nur Pensen gemeint, sondern die Tatsache, dass Frauen in Punkto Erfahrung und Weiterbildung oft um mehrere Jahre zurückgeworfen werden, weil sie ihren Beruf neben der Familie nicht mehr voll ausüben (können). Zudem kommt weitere Diskriminierung hinzu, weil Frauen bzgl. Familie als "Risikofaktor" ge ten. Das schweizer System ist hier einfach im letzten Jahrtausend steckengeblieben. Mehr Teilzeitstellen (sowohl für Frauen als auch Männer!), flexiblere Arbeitsmodelle und ein anständiger Vaterschaftsurlaub, resp. Elternzeit, würden das Problem lösen.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 04.10.2018 08:26
      Highlight Highlight Nein, natürlich verdient jemand der 40% Arbeitet weniger als wenn man das auf 100% hochrechnen würde. Viele Kosten fallen für das Unternehmen ja trotzdem an, unabhängig von der % des Arbeitnehmers. Auch nimmt der Koordinationsaufwand zu, das kostet auch wieder.
    • Lumpirr01 04.10.2018 08:39
      Highlight Highlight Die berechtigte Forderung müsste doch heissen: "Gleicher Lohn bei gleicher Arbeit bei gleicher Erfahrung und gleicher Leistung". Wenn jemand während längerer Zeit zum Beispiel nur 40% arbeitet, kann in der Regel nicht die gleiche Erfahrung gesammelt werden wie bei einem über längere Zeit zu 100% Beschäftigten. In den meisten Firmen wird die Erfahrung gemessen, besprochen und schriftlich festgehalten. Von Lohnungleichheit kann eigentlich erst dann gesprochen werden, wenn die statistischen Erhebungen diesen wichtigen Faktor berücksichtigen, was bisher leider nicht der Fall ist........
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  • #bringhansiback 04.10.2018 07:53
    Highlight Highlight Lieber Arbeitgeberverband,
    Nein, länger arbeiten will ich definitiv nicht. ~45 Jahre meines Lebens an einem Arbeitsplatz zu verbringen reicht.
    Ich bin aber gerne bereit mehr von meinem Einkommen an die AHV abzugeben. Abgesehen von dem Abzug können ja z.B auch (gewisse) Drogen legalisiert und staatlich kontrolliert abgegeben werden. Somit ist auch eine Besteuerung möglich, was eine neue Einnahmenquelle generiert. Last but not least kommen wir über kurz oder lang wohl nicht um eine Automaten- resp. Robotersteuer herum, da durch diese viele Arbeitsplätze verloren gehen.
    • DerHitsch 04.10.2018 09:07
      Highlight Highlight Über kurz oder lang kommen wir nicht darum herum, Grundeinkommen einzuführen. Die Robotersteuer wäre auch nur ein „Pflästerli“
    • Geophage 04.10.2018 09:29
      Highlight Highlight @DerHitsch

      Anstelle einer völlig unsinnigen Robotersteuer könnte man einfach die Vermögenssteuer anheben, da würde es genau die Richtigen treffen.
    • dorfne 04.10.2018 10:01
      Highlight Highlight @DerHitsch. Wenn das bedingungslose Grundeinkommen kommt, werden wir eine Armutszuwanderung aus aller Welt haben und innert kürzester Zeit so arm sein, wie das ärmste Land der Welt.
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  • rodolofo 04.10.2018 07:41
    Highlight Highlight Immer noch nicht rechts genug?
    Oon! Die Allerärmsten aber auch!
    Da haben sie wieder so viel Geld gescheffelt und sind immer noch nicht wirklich zufrieden und glücklich davon!
    Weisst Du was, "Arbeitgeber"?
    Versuch's mal mit dem Engagement in gute BEZIEHUNGEN mit Deinen Angestellten!
    In guten Beziehungen gibt es sowohl Geben, als auch Nehmen.
    So entstehen Geborgenheit, Verlässlichkeit, Zufriedenheit, Wohlsein und Glück.
    Vielleicht wird so nicht der hinterletzte Franken aus den MitarbeiterInnen heraus gepresst.
    Aber dafür schenken sie Dir ein Lächeln, das ECHT und damit unbezahlbar ist...
  • Tobi-wan 04.10.2018 07:01
    Highlight Highlight Tja liebe Arbeitgeber... scheinbar ist doch nicht soviel von: „immer mehr Unternehmen führen Vaterschaftsurlaub ein“, und „die Löhne gleichen sich immer mehr an“. Solche Sätze hört man ja regelmässig von diesem Verband. Wäre es so, müsste das Parlament auch nichts korrigieren oder an der offensichtlich nicht funktionierenden Selbstregulierung ändern.
    Mittlerweile sehen auch bürgerliche Politiker, dass die Arbeitnehmer nicht mehr wie vor 20, 30 Jahren als ‚Mittel zum Zweck‘ behandelt werden wollen. Auch wenn sich das der ein oder Andere Arbeitgeber insgeheim noch wünscht.
    • dorfne 04.10.2018 08:56
      Highlight Highlight Zweck solcher Aussagen, die die Wahrheit auf den Kopf stellen, ist die Mobilisierung und Aufrüttlung der eigenen FDP/SVP-Wählerschaft.
      Ja, ja, wenn es nach uns gegangen wäre…, aber eben! Rechtsbürgerliche mit einem Rest von sozialem Gewissen, wie ev. die FDP-Frauen werden abgefangen mit Aussagen wie, immer mehr Firmen gewähren Vaterschaftsurlaub, auch ohne staatl. Einmischung, bemühen sich um Lohngleichheit usw.. Mitte-links braucht sich nicht zu wundern. Wir wissen schon lange, dass den FDP/SVP-lern der Sozialstaat, vor allem die AHV ein Stachel im verwöhnten Fleisch ist.
  • Chääschueche 04.10.2018 06:36
    Highlight Highlight Was leider noch immer nicht gelöst wurde ist das Problem mit den Arztzeugnissen.
    Wir als Arbeitgeber haben allein dieses Jahr 3 Versicherungsbetruge aufgedeckt. Das tragische...in jedem Fall war dem Arzt wie es scheint klar, das der "kranke" eigentlich arbeitsfähig war.

    Den Ärzten sowie Arbeitnehmern ist einfach nicht klar wie verdammt teuer so eine KTG und oder SUVA Versicherung ist.

    Klasssiker bei uns: Erkältung = durchschnittlich 2 Wochen Krank...man sollte jedem Arzt die Lizenz entziehen.
    • DerRabe 04.10.2018 08:50
      Highlight Highlight Erkältung = 2 Wochen krank? Im Durchschnitt? Na, die Arbeit bei euch muss ja sehr befriedigend sein...
    • R. Peter 04.10.2018 09:08
      Highlight Highlight Chäs, ich würdenir mal Gedanken über die Arbeitsbelastung der MA machen. Solche Absenzen dind ein klares Indiz für äusserst ungesunde Arbeitsbedingungen...
    • New Ling 04.10.2018 09:12
      Highlight Highlight Ich würde mit an Ihrer Stelle mal überlegen, was in Ihrem Laden los ist, wenn das „Krank sein“ bei Ihnen offenbar so häufig vorkommt!!?? Da stimmt doch etwas nicht ... wenn Mitarbeiter zufrieden sind, dann haben sie Spass an ihrer Aufgabe und „feiern“ auch nicht ständig krank ...
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