Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Mario Draghi, right, President of the European Central Bank, ECB, speaks with Philipp M. Hildebrand, left, vice-chairman of BlackRock and former Swiss National Bank chairman, during a panel session on the third day of the 44th Annual Meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Friday, January 24, 2014. The overarching theme of the Meeting, which take place from 22 to 25 January, is

Auf Augenhöhe mit den Mächtigen der Welt: Philipp Hildebrand und EZB-Chef Mario Draghi am WEF in Davos.
Bild: KEYSTONE

Der einzige Gewinner der Affäre Hildebrand ist Philipp Hildebrand – knüppeldick kam es für den Mann, der ihn zu Fall brachte

Vor vier Jahren musste Philipp Hildebrand wegen zweifelhafter Devisengeschäfte als Präsident der Nationalbank zurücktreten. Heute ist er wieder dick im Geschäft. Vom Mann, der ihn zu Fall brachte, kann man dies nicht sagen.



Gefallene Topmanager haben es in der Schweiz nicht leicht. Oft enden sie als gesellschaftliche Parias. Marcel Ospel oder Philippe Bruggisser können davon ganze Choräle singen. Ganz anders erging es einem, der einen besonders spektakulären Absturz erlebt hat: Philipp Hildebrand. Vor vier Jahren wurde er als Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB) in die Wüste geschickt. Heute surft der ehemalige Wettkampfschwimmer beruflich und privat auf der Erfolgswelle.

Der Aufstieg des fast zwei Meter grossen Ökonomen verlief fulminant. Mit knapp 40 Jahren wurde er 2003 ins Direktorium der SNB gewählt. Sieben Jahre später war Hildebrand Präsident und damit der mächtigste Banker der Schweiz. Seine Amtszeit dauerte nur zwei Jahre, dann musste er wegen Devisengeschäften auf seinem privaten Konto bei der Bank Sarasin vor und nach der Verhängung des Euro-Mindestkurses von 1,20 Franken im September 2011 zurücktreten.

DOK-Film über den Rücktritt von Philipp Hildebrand.
video: srf

Spekulationen mit US-Dollars hatten eine Rendite von 75'000 Franken ergeben. Ins Rollen gebracht hatte die Affäre Reto T., Informatiker bei der Bank Sarasin und seit kurzem Mitglied der SVP. Er war aufgrund eines internen Tipps auf die Devisentransaktionen gestossen und hatte davon Printscreens angefertigt. Diese übermittelte er dem Thurgauer SVP-Kantonsrat und Anwalt Hermann Lei, den er seit gemeinsamen Tagen im Kindergarten kennt.

Für die «Weltwoche» ein «Gauner»

Lei schaltete SVP-Übervater Christoph Blocher ein, der wiederum die damalige Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey informierte. Schliesslich landeten die Dokumente bei der «Weltwoche». Sie hatte sich seit einiger Zeit auf Philipp Hildebrand eingeschossen und verfügte nun über Munition, um den «Gauner» – so die Bezeichnung der Zeitschrift für den Banker – zur Strecke zu bringen. Zwar übernahm Hildebrands Ehefrau Kashya, die in Zürich eine Galerie führte, die Verantwortung für die Dollardeals. Den Job ihres Mannes konnte sie aber nicht retten.

Im Vorfeld von Hildebrands Rücktritt am 9. Januar 2012 standen «Weltwoche»-Chef Roger Köppel und sein Mentor Blocher quasi in Dauerkontakt, berichtet der «Tages-Anzeiger». Die Gründe für ihre Aversion gegen Philipp Hildebrand sind bis heute ein Rätsel. Sicher ist, dass der international hervorragend vernetzte Topbanker mit seinem selbstbewussten und weltgewandten Auftreten in keiner Weise dem Ideal des selbstgenügsamen Eidgenossen entspricht.

Von der Justiz unbehelligt

Sein Sturz bei der Nationalbank erwies sich für Blocher als Pyrrhus-Sieg. Gegen ihn wie auch gegen Hermann Lei und Reto T. wurde ein Verfahren wegen Verletzung des Bankgeheimnisses eröffnet. Der vermeintliche «Gauner» Hildebrand hingegen blieb von der Justiz unbehelligt. Seine Devisengeschäfte hatten weder gegen ein Gesetz noch gegen das damals geltende Reglement der Nationalbank verstossen. Und er fand rasch wieder einen erstklassigen Job: Im Sommer 2012 heuerte er als Vizepräsident bei Blackrock an, dem weltgrössten Vermögensverwalter.

Laurence Fink, Chairman and CEO of Blackrock Inc., gestures at the session 'The Global Economic Outlook' in the Swiss mountain resort of Davos in a January 24, 2015 file photo. Blackrock Inc reports their Q2 results on July 15, 2015.                                   REUTERS/Ruben Sprich/Files 

GLOBAL BUSINESS WEEK AHEAD PACKAGE - SEARCH 'BUSINESS WEEK AHEAD JULY 13'  FOR ALL IMAGES

Blackrock-Gründer Larry Fink engagierte Hildebrand nach seinem Sturz als Nationalbank-Chef.
Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

«Wenige Führungskräfte geniessen eine derartig breite Anerkennung für ihre Expertise, ihr Urteil und ihre Integrität», schwärmte Blackrock-Gründer Laurence «Larry» Fink. Er hatte sich einst bei der Investmentbank First Boston massiv verspekuliert und Blackrock 1988 mit einem Startkapital von fünf Millionen Dollar gegründet. Heute verwaltet der US-Finanzriese rund 4,7 Billionen Dollar, mehr als die Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse zusammen.

Beruflich und privat im Hoch

Lange aber haftete an Blackrock der Ruf des Emporkömmlings. «Mit Hildebrand öffneten sich für Fink auf einen Schlag Türen, die ihm trotz seinen Billionen bis dahin verschlossen geblieben waren», heisst es in einem Buch der deutschen Journalistin Heike Buchter. Das unrühmliche Aus bei der Nationalbank spielte dabei keine Rolle.

Heute bewegt sich Philipp Hildebrand auf Augenhöhe mit den Mächtigen der Welt. Während Thomas Jordan, sein Nachfolger bei der Nationalbank, seit der Aufhebung des Mindestkurses unter permanentem Rechtfertigungsdruck steht, doziert Hildebrand über die Lage der Weltwirtschaft und scheut auch vor Kritik an der Schweiz nicht zurück.

Former French President Nicolas Sarkozy (L) talks with the owner of Olympique Marseille Margarita Louis Dreyfus and Philipp Hildebrand (R), Vice Chairman of BlackRock Inc. before the French Ligue 1 soccer match between Paris St Germain and Olympique Marseille at the Parc des Princes stadium in Paris, France, October 4, 2015. REUTERS/Regis Duvignau

Hildebrand mit Lebensgefährting Margarita Louis-Dreyfus und dem französischen Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy bei einem Fussballspiel in Paris.
Bild: REGIS DUVIGNAU/REUTERS

Privat läuft es für Hildebrand, der heute in London lebt, ebenfalls bestens. Von Kashya hat er sich getrennt. Seine heutige Lebensgefährtin ist Margarita Louis-Dreyfus, die Witwe des Milliardärs und Adidas-Retters Robert Louis-Dreyfus. Erst letzte Woche wurde das Paar mit über 50 Jahren Eltern von Zwillingsmädchen. Ausserdem gilt Hildebrand als Anwärter auf die Nachfolge von Larry Fink. Dem Blackrock-Boss werden Ambitionen auf das Amt des US-Finanzministers nachgesagt für den Fall, dass Hillary Clinton im November die US-Präsidentschaftswahl gewinnt.

Während der Ex-Nationalbankboss auf der Sonnenseite des Lebens steht, geht es seinen damaligen Gegenspielern bedeutend weniger gut. Während Christoph Blocher wieder einmal davon kam und das Verfahren gegen ihn eingestellt wurde (der Kanton Zürich zahlt ihm sogar eine Genugtuung von 133'000 Franken), mussten sich Hermann Lei und Reto T. am Mittwoch in der gleichen Sache vor Gericht verantworten. Man denkt unweigerlich an die Redensart «Die Kleinen hängt man, die Grossen lässt man laufen».

Der Thurgauer Anwalt und SVP-Politiker Hermann Lei beantwortet Fragen vor dem Zuercher Bezirksgericht am Mittwoch, 30. Maerz 2016. Heute Mittwoch steht der Bankangestellte vor dem Zuercher Bezirksgericht, der Ende 2011 die Affaere Hildebrand ins Rollen gebracht hat. Der IT-Mitarbeiter soll die Bankdaten des damaligen Nationalbankpraesidenten Philipp Hildebrand kopiert haben. Vor den Gerichtsschranken steht auch Hermann Lei, der seinem ehemaligen Schulfreund den Kontakt zu verschiedenen Politikern vermittelt haben soll - unter anderem zum damaligen SVP-Nationalrat Christoph Blocher. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Hermann Lei auf dem Weg zum Gericht. Reto T. blieb dem Prozess aus gesundheitlichen Gründen fern.
Bild: KEYSTONE

«Zwei kleine Würstchen» stünden «im grossen Hildebrand-Fall vor den Richterschranken», meinte das Finanzportal Inside Paradeplatz. Besonders hart traf es Reto T., den Urheber der Affäre, der sich von seinen vermeintlichen Verbündeten verraten fühlt. Seinen Job bei der Bank Sarasin hat er verloren, eine neue Stelle, die ihm Blocher angeblich versprochen hat, erhielt er nie. Dem Prozess vor dem Bezirksgericht Zürich blieb der Whistleblower, der nie einer sein wollte, «aus gesundheitlichen Gründen» fern. Das Urteil wird am 13. April verkündet.

Nur zwischen Hildebrand und T. scheint es keine Missstimmung zu geben. Er habe «durchaus Verständnis für diesen Mitarbeiter», sagte der ehemalige Nationalbankchef gemäss der «Wochenzeitung» über den Sarasin-Informatiker. Dieser wiederum habe sein Bedauern über die Vorverurteilung von Hildebrand durch die Medien geäussert: «Das hat er nicht verdient.»

Das könnte dich auch interessieren:

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

Link zum Artikel

Wer keine Liebe hat, hat keine Probleme – Promis auf dem Friedhof der Gefühle

Link zum Artikel

Nach Tötung von Palästinas Dschihad-Chef Al Ata gehen in Israel 190 Raketen nieder

Link zum Artikel

Proteste in Hongkong: Bloss keine Kompromisse

Link zum Artikel

Kennst du alle Teams einer Liga? Beweise es in Folge 1 des Ausfüll-Quiz!

Link zum Artikel

Es reicht.

Link zum Artikel

Intervention wegen Pestizid-Kritik – Parmelin soll ETH-Forschern Maulkorb verpasst haben

Link zum Artikel

Warum dieses völlig unterschätzte Smartphone ein echter «Geheimtipp» ist

Link zum Artikel

«OK, Boomer» – wie zwei Wörter eine ganze Generation (zu Recht?) verunglimpfen

Link zum Artikel

9 nervige Lehrertypen, die mich unterrichten «durften»

Link zum Artikel

«Fall Carlos» geht ans Obergericht – und Brian hat noch ein neues Verfahren am Hals

Link zum Artikel

6 Punkte, die Donald Trump den Schlaf rauben

Link zum Artikel

Yo Ladies, hier kriegen wir unser Fett weg!

Link zum Artikel

Viele Tote und Verletzte in Gaza

Link zum Artikel

Diesen genial-einfachen Smartphone-Trick kennt (fast) niemand

Link zum Artikel

Buschbrände in Australiens Osten

Link zum Artikel

Wer folgt bei den Bayern auf Kovac? 7 Kandidaten und was für sie spricht

Link zum Artikel

So ticken Schweizer Familien – 5 Dinge, die du dazu wissen musst

Link zum Artikel

Schockierter Son erhält nach Gomes' schwerer Verletzung psychologische Hilfe

Link zum Artikel

Der Fall Carlos – ein Medien- und Justizdrama, vor allem aber eine menschliche Tragödie

Link zum Artikel

Wegen der Wetter-💩: 683 Bilder, die dir die Sonne (oder ein Lachen) zurückbringen

Link zum Artikel

Der Freistoss-König – nicht mehr lange und Messi überflügelt CR7 auch in dieser Statistik

Link zum Artikel

Rache-Porno: Warum der Fall Katie Hill aufhorchen lässt

Link zum Artikel

Warum kalte Kartoffeln gesünder sind – und sogar beim Abnehmen helfen

Link zum Artikel

Handy NICHT im Flugmodus: Wie gefährlich ist das? Ein Pilot erklärt

Link zum Artikel

Erster Cyborg der Welt: Dieser Mann hört mit einer Antenne im Kopf Farben

Link zum Artikel

Astérix ist 60 – und hier erfährst du, wie du als Gallier heissen würdest

Link zum Artikel

Lonely Planet setzt dieses Land auf Platz 1 – doch das ist kaum auf den Hype vorbereitet

Link zum Artikel

Wie viele dieser Comic-Helden kennst du noch? (Nur für Experten)

Link zum Artikel

«Ich habe Scheisse gebaut» – wegen ihm wartete die Schweiz bis 23 Uhr aufs Schlussresultat

Link zum Artikel

27 Fails, die dich heute zum Lachen bringen. Gönn dir!

Link zum Artikel

Warum dieser 23-Jährige Schweizer lieber in Nordsyrien stirbt, statt nach Hause zu kommen

Link zum Artikel

9 nervige Schülertypen, die ich unterrichten «durfte»

Link zum Artikel

11 Dinge, die jeder Android- und iPhone-Nutzer über das Fairphone 3 wissen sollte

Link zum Artikel

«Ein Mann holt sich von zwei Lesben, was er haben will: Porno»

Link zum Artikel

Die Lösung der Lebensmittelkrise könnte aus Nigeria kommen – in Gestalt dieser Frau

Link zum Artikel

Googles smarte Lautsprecher verstehen nun Schweizerdeutsch – und das können sie sonst noch

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

339
Link zum Artikel

Wer keine Liebe hat, hat keine Probleme – Promis auf dem Friedhof der Gefühle

2
Link zum Artikel

Nach Tötung von Palästinas Dschihad-Chef Al Ata gehen in Israel 190 Raketen nieder

69
Link zum Artikel

Proteste in Hongkong: Bloss keine Kompromisse

8
Link zum Artikel

Kennst du alle Teams einer Liga? Beweise es in Folge 1 des Ausfüll-Quiz!

44
Link zum Artikel

Es reicht.

118
Link zum Artikel

Intervention wegen Pestizid-Kritik – Parmelin soll ETH-Forschern Maulkorb verpasst haben

129
Link zum Artikel

Warum dieses völlig unterschätzte Smartphone ein echter «Geheimtipp» ist

28
Link zum Artikel

«OK, Boomer» – wie zwei Wörter eine ganze Generation (zu Recht?) verunglimpfen

257
Link zum Artikel

9 nervige Lehrertypen, die mich unterrichten «durften»

61
Link zum Artikel

«Fall Carlos» geht ans Obergericht – und Brian hat noch ein neues Verfahren am Hals

24
Link zum Artikel

6 Punkte, die Donald Trump den Schlaf rauben

34
Link zum Artikel

Yo Ladies, hier kriegen wir unser Fett weg!

335
Link zum Artikel

Viele Tote und Verletzte in Gaza

20
Link zum Artikel

Diesen genial-einfachen Smartphone-Trick kennt (fast) niemand

23
Link zum Artikel

Buschbrände in Australiens Osten

0
Link zum Artikel

Wer folgt bei den Bayern auf Kovac? 7 Kandidaten und was für sie spricht

47
Link zum Artikel

So ticken Schweizer Familien – 5 Dinge, die du dazu wissen musst

65
Link zum Artikel

Schockierter Son erhält nach Gomes' schwerer Verletzung psychologische Hilfe

18
Link zum Artikel

Der Fall Carlos – ein Medien- und Justizdrama, vor allem aber eine menschliche Tragödie

307
Link zum Artikel

Wegen der Wetter-💩: 683 Bilder, die dir die Sonne (oder ein Lachen) zurückbringen

7
Link zum Artikel

Der Freistoss-König – nicht mehr lange und Messi überflügelt CR7 auch in dieser Statistik

14
Link zum Artikel

Rache-Porno: Warum der Fall Katie Hill aufhorchen lässt

165
Link zum Artikel

Warum kalte Kartoffeln gesünder sind – und sogar beim Abnehmen helfen

16
Link zum Artikel

Handy NICHT im Flugmodus: Wie gefährlich ist das? Ein Pilot erklärt

73
Link zum Artikel

Erster Cyborg der Welt: Dieser Mann hört mit einer Antenne im Kopf Farben

30
Link zum Artikel

Astérix ist 60 – und hier erfährst du, wie du als Gallier heissen würdest

148
Link zum Artikel

Lonely Planet setzt dieses Land auf Platz 1 – doch das ist kaum auf den Hype vorbereitet

61
Link zum Artikel

Wie viele dieser Comic-Helden kennst du noch? (Nur für Experten)

78
Link zum Artikel

«Ich habe Scheisse gebaut» – wegen ihm wartete die Schweiz bis 23 Uhr aufs Schlussresultat

47
Link zum Artikel

27 Fails, die dich heute zum Lachen bringen. Gönn dir!

140
Link zum Artikel

Warum dieser 23-Jährige Schweizer lieber in Nordsyrien stirbt, statt nach Hause zu kommen

83
Link zum Artikel

9 nervige Schülertypen, die ich unterrichten «durfte»

66
Link zum Artikel

11 Dinge, die jeder Android- und iPhone-Nutzer über das Fairphone 3 wissen sollte

27
Link zum Artikel

«Ein Mann holt sich von zwei Lesben, was er haben will: Porno»

68
Link zum Artikel

Die Lösung der Lebensmittelkrise könnte aus Nigeria kommen – in Gestalt dieser Frau

73
Link zum Artikel

Googles smarte Lautsprecher verstehen nun Schweizerdeutsch – und das können sie sonst noch

44
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

339
Link zum Artikel

Wer keine Liebe hat, hat keine Probleme – Promis auf dem Friedhof der Gefühle

2
Link zum Artikel

Nach Tötung von Palästinas Dschihad-Chef Al Ata gehen in Israel 190 Raketen nieder

69
Link zum Artikel

Proteste in Hongkong: Bloss keine Kompromisse

8
Link zum Artikel

Kennst du alle Teams einer Liga? Beweise es in Folge 1 des Ausfüll-Quiz!

44
Link zum Artikel

Es reicht.

118
Link zum Artikel

Intervention wegen Pestizid-Kritik – Parmelin soll ETH-Forschern Maulkorb verpasst haben

129
Link zum Artikel

Warum dieses völlig unterschätzte Smartphone ein echter «Geheimtipp» ist

28
Link zum Artikel

«OK, Boomer» – wie zwei Wörter eine ganze Generation (zu Recht?) verunglimpfen

257
Link zum Artikel

9 nervige Lehrertypen, die mich unterrichten «durften»

61
Link zum Artikel

«Fall Carlos» geht ans Obergericht – und Brian hat noch ein neues Verfahren am Hals

24
Link zum Artikel

6 Punkte, die Donald Trump den Schlaf rauben

34
Link zum Artikel

Yo Ladies, hier kriegen wir unser Fett weg!

335
Link zum Artikel

Viele Tote und Verletzte in Gaza

20
Link zum Artikel

Diesen genial-einfachen Smartphone-Trick kennt (fast) niemand

23
Link zum Artikel

Buschbrände in Australiens Osten

0
Link zum Artikel

Wer folgt bei den Bayern auf Kovac? 7 Kandidaten und was für sie spricht

47
Link zum Artikel

So ticken Schweizer Familien – 5 Dinge, die du dazu wissen musst

65
Link zum Artikel

Schockierter Son erhält nach Gomes' schwerer Verletzung psychologische Hilfe

18
Link zum Artikel

Der Fall Carlos – ein Medien- und Justizdrama, vor allem aber eine menschliche Tragödie

307
Link zum Artikel

Wegen der Wetter-💩: 683 Bilder, die dir die Sonne (oder ein Lachen) zurückbringen

7
Link zum Artikel

Der Freistoss-König – nicht mehr lange und Messi überflügelt CR7 auch in dieser Statistik

14
Link zum Artikel

Rache-Porno: Warum der Fall Katie Hill aufhorchen lässt

165
Link zum Artikel

Warum kalte Kartoffeln gesünder sind – und sogar beim Abnehmen helfen

16
Link zum Artikel

Handy NICHT im Flugmodus: Wie gefährlich ist das? Ein Pilot erklärt

73
Link zum Artikel

Erster Cyborg der Welt: Dieser Mann hört mit einer Antenne im Kopf Farben

30
Link zum Artikel

Astérix ist 60 – und hier erfährst du, wie du als Gallier heissen würdest

148
Link zum Artikel

Lonely Planet setzt dieses Land auf Platz 1 – doch das ist kaum auf den Hype vorbereitet

61
Link zum Artikel

Wie viele dieser Comic-Helden kennst du noch? (Nur für Experten)

78
Link zum Artikel

«Ich habe Scheisse gebaut» – wegen ihm wartete die Schweiz bis 23 Uhr aufs Schlussresultat

47
Link zum Artikel

27 Fails, die dich heute zum Lachen bringen. Gönn dir!

140
Link zum Artikel

Warum dieser 23-Jährige Schweizer lieber in Nordsyrien stirbt, statt nach Hause zu kommen

83
Link zum Artikel

9 nervige Schülertypen, die ich unterrichten «durfte»

66
Link zum Artikel

11 Dinge, die jeder Android- und iPhone-Nutzer über das Fairphone 3 wissen sollte

27
Link zum Artikel

«Ein Mann holt sich von zwei Lesben, was er haben will: Porno»

68
Link zum Artikel

Die Lösung der Lebensmittelkrise könnte aus Nigeria kommen – in Gestalt dieser Frau

73
Link zum Artikel

Googles smarte Lautsprecher verstehen nun Schweizerdeutsch – und das können sie sonst noch

44
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

31
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 01.04.2016 00:10
    Highlight Highlight Am besten ist es, man hat mit dubiosen Typen wie Hildebrand oder Blocher nichts zu tun.
  • dracului 31.03.2016 08:17
    Highlight Highlight Mir tut Reto T. leid! Seine Naivität wurde für Parteiinteressen missbraucht und er wurde zum Spielball und grossen Verlierer. Ich glaube ihm, dass es ihm leid tut und er die Tat bereut. Wo kommen wir hin, wenn Rechtsanwälte (Lei) ihre Parteiinteressen über das Gesetz stellen und einen Reto T. nicht besser beraten? Im ersten Beratungsgespräch hätte man Schaden für Reto T. vermeiden können und müssen. Für mich ist Lei ein Schandfleck für seinen Berufsstand!
    • Acappucci Stefan Shabbes 31.03.2016 15:31
      Highlight Highlight Bezeichnend ist ja dass sich die Freunde seit Kindergartenalter nun gegenseitig bekriegen: Anfangs wars kein Mandatsverhältnis sondern ein reiner Freundschaftsdienst. Und jetzt da Lei dies nicht mehr zweckmässig erscheint, will er Reto T. am liebsten gar nicht mehr kennen... Charakterschwein eben.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 30.03.2016 20:30
    Highlight Highlight Nur schon der letzte Abschnitt. Hildebrand war immer ein ganz grosser! Das er gehen musste verdanken wir Blocher! 3x nach Herrliberg gespuckt.
    • Peter von der Flue 30.03.2016 21:18
      Highlight Highlight Ihr wisst schon für wenn er jetzt arbeitet? Aus eurer Sicht ist der doch der Feind oder lebt ihr echt alle nach dem Motto? Der Feind meines Feindes.....Echt armselig , wenn so Logik funktioniert.
    • sentir 30.03.2016 21:23
      Highlight Highlight Der Kanton Zürich hat ja dem ach so geplagten Herrn Blocher immerhin eine Genugtuung von Fr. 133`000.- zukommen lassen. Wahrscheinlich mit freundlichen Grüssen der Steuerzahler...
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 30.03.2016 21:53
      Highlight Highlight Da mit den Fingern hast zwar Recht, hab aber gespuckt nicht gezeigt :) ... wäre normalerweise auch unter meiner Würde. Aber für den Vogt vom Herrliberg mach ich eine Ausnahme und steig tief in den Keller.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 30.03.2016 20:16
    Highlight Highlight Wie sagt doch die SVP-Leitung immer wieder; die SNB muss unabhängig sein, sie darf von der Classe Politique (Parlament - SVP ;-)) ja nicht beeinflusst werden, ja nie!
    Wenn Sie nun dieses Spielchen mit CHB, Köppel und Co. genauer betrachten dann werden Sie sicherlich bemerken, dass diese SNB nicht vom Parlament gesteuert wird sondern von einzelnen machbesessenen Personen, allen voran CHB.
    Das Intermezzo mit Hildebrand gegen WeWo ist kein Einzelfall. Wenn der neue Mann an der Spitze nicht Gefallen finden wird, findet man das Nötige um ihn des Amtes zu entheben. Das ist Demokratie à la Carte SVP
  • Ignorans 30.03.2016 19:02
    Highlight Highlight Hildebrand ist einer der fähigsten Schweizer. Schade, dass er wegen einer Lapalie gehen musste. Der Erfolg sei ihm gegönnt.
  • Kfj 30.03.2016 18:36
    Highlight Highlight Verlass dich auf die SVP und du bist verlassen .
  • Luca Brasi 30.03.2016 17:39
    Highlight Highlight Laurence Fink dürfte man aber dann auch zu den Gewinnern zählen. ;)
  • Walter Sahli 30.03.2016 17:23
    Highlight Highlight Was ist eigentlich mit dem Sarasin Kundenberater der Hildebrands, der mMn das Paar proaktiv hätte darauf aufmerksam machen müssen, dass Devisengeschäfte als SNB-Präsident suboptimal sind? Wenn ich was nicht auf dem Radar habe, dann erwarte ich, dass mich mein Berater darauf aufmerksam macht! Schliesslich ist die erste Aufgabe eines Beraters, dem Kunden seine "guten" Ideen auszureden!
  • elivi 30.03.2016 16:51
    Highlight Highlight was war der grössere fehler, printscreens von transaktionen mit nach hause nehmen oder einem svp politiker trauen?
  • TanookiStormtrooper 30.03.2016 16:49
    Highlight Highlight Also Robert Louis-Dreyfus als Adidas-Retter zu glorifizieren finde ich etwas unpassend. Hat der doch dem Steuerbetrüger Hoeness einfach so mal ein paar Milliönchen gegeben, damit er damit an der Börse ein bisschen zocken kann und ist bei den ganzen FIFA-Korruptionsskandalen wohl eine wichtige Figur. Er sitzt nur deshalb nicht im Knast, weil er schon verstorben ist. Unseriöser Straftäter wäre für den halbseidenen Franzosen wohl ein passenderer Titel.
    • ramonke 30.03.2016 17:02
      Highlight Highlight extrem erfolgreich war er auf jeden fall auch wenn sein händchen bei fussball nicht das beste war
    • TanookiStormtrooper 30.03.2016 17:32
      Highlight Highlight @ramonke
      Klar, er hat den Deutschen 2006 die WM für ein paar Millionen gekauft und im WM-Jahr hat Adidas 3,5 Milliarden mehr Kohle eingefahren. Schöne Geschäftspraktiken, aber so stinkreich wird man eben nicht ohne das ein oder andere krumme Geschäft und ein paar schwarzen Kassen.
    • ramonke 30.03.2016 18:04
      Highlight Highlight na ja dreyfuss ist nicht mit adidas reich geworden das ist ihnen schon klar? er war schon von der familie her milliardär und hat durch die familieneigene firma dieses vermögen noch vergrössert
    Weitere Antworten anzeigen
  • Acappucci Stefan Shabbes 30.03.2016 15:47
    Highlight Highlight Von wegen die Kleinen hängt man: die Staatsanwaltschaft fordert ja allesamt nur bedingte Strafen, ALLE lässt man laufen: allen voran "Briefträger" Blocher mitsamt sechsstelliger Abgeltung, trotz stündlichen sms/Telefonaten in besagter Zeit zum Kampagnentreiber Weltwoche. Jeder Bankangestellte in der Schweiz weiss über das Bankkundengeheimnis bestens Bescheid und wie heikel es gehandhabt wird. SVP-Mitglied Reto T. muss sich daher bei nichts und niemandem beklagen, er wird ja nicht gebüsst werden.
    Hildebrand wurde CEO bei Blackrock wegen seinem erstklassigen Leistungsausweis.
  • Amboss 30.03.2016 15:16
    Highlight Highlight Man sollte es hin und wieder mal erwähnen: Hildebrand musste nicht gehen wegen seiner Devisengeschäfte.
    Die Devisengeschäfte waren sehr stossend, aber nicht illegal.
    Sondern weil er alles abstritt und immer Stückli für Stückli zugeben musste, dass er gelogen hatte.
    Wäre er von Anfang an dazu gestanden, er wäre heute noch im Amt.

    In der internationalen Finanzwelt ist Lügen nichts schlimmes, sondern Alltag. Und alle wissen es. Deshalb ist er trotz dem was geschehn ist, dort hochangesehen und -willkommen.

    Ansonsten gilt halt schon; «Die Kleinen hängt man, die Grossen lässt man laufen».
    • Der Kritiker 30.03.2016 15:55
      Highlight Highlight hildebrand ging, weil der künstlich aufgebaute politische druck zu gross wurde, um sich do noch auf seine arbeit konzentrieren zu können. die vorwürfe waren haltlos und lächerlich (wer tätigt bei insidergeschäften devisengeschäfte in diesem umfang in dieser art, wenn er/sie mit fx-optionen massiv viel mehr hätte gewinnen können. lächerlich. die ganze geschichte stinkt zum himmel und ist nichts anderes als eine verschwörung. ich will wissen, wer weshalb ein interesse daran hatte.
    • Amboss 30.03.2016 16:15
      Highlight Highlight @Cassio: Natürlich stinkte die Sache zum Himmel.
      Und natürlich hat sich die Weltwoche auf ihn eingeschossen und hatte die SVP ihre Finger im Spiel.
      Es tut aber nichts zur Sache.

      Hildebrand hat mehrfach gelogen. Zuerst waren es Transaktionen des Geschäfts seiner Frau, von denen er nichts wusste. Dann war es plötzlich das Privatvermögen seiner Frau, er wusste aber von nichts. Und plötzlich war es doch das gemeinsame Vermögen und er wusste es... Sowas geht einfach nicht.

      Er hätte nur die Karten offenlegen könnne. Er hatte genügend Unterstützung, so dass er den Job hätte behalten können.
    • Stellklaus 30.03.2016 16:22
      Highlight Highlight Auch wenn er für 75'000 mit Sicherheit nicht seine Karriere absichtlich riskierte, war die Tatsache, dass seine Frau mit seinem Wissen, kurz vor einer massiven Intervention der SNB gewinnbringende Devisenkäufe tätigte extrem stossend und schadet der Glaubwürdigkeit der Institution.
      Der Druck war absolut gerechtfertigt und der Rücktritt eine kluge Entscheidung für alle Beteiligten.
    Weitere Antworten anzeigen

Ältester Schwulenaktivist der Schweiz: «Ja, es gibt einen Backlash – schuld ist die SVP»

Im vergangenen halben Jahr gab es vermehrt Meldungen über Angriffe auf Homosexuelle. Ernst Ostertag ist der bekannteste Exponent der Schweizer Schwulenbewegung. Er sagt: «Jetzt müssen wir wieder kämpfen.»

«Blick» vom 16. September 2019: «Dann traten die Angreifer näher, spuckten das Paar an und bewarfen es mit einem Feuerzeug. Als Luca B. aufstand und die Pöbler nach dem Grund für ihr aggressives Verhalten fragte, eskalierte die Situation. Sie antworteten: ‹Weil ihr schwul seid›. Kurz darauf flogen die Fäuste.»

«20 Minuten» vom 16. Juni 2019: «Ausgelassen feierten am Samstag Zehntausende in Zürich an der Gay Pride. Unter den Feiernden waren Micha F. und sein Mann. Auf dem Heimweg wurden die …

Artikel lesen
Link zum Artikel