Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Suva ist ein richtiger Goldesel: Die Zahlen



Das Suva Logo am Dienstag, 19. August 2003, in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Sieht gut aus: Die Suva macht Gewinn – und nicht zu knapp. Bild: KEYSTONE

364 Millionen Ertragsüberschuss

Die Suva habe im Geschäftsjahr 2017 mit rund 364 Millionen Franken ein «sehr gutes» Betriebsergebnis erzielt, teilte der Unfallversicherer am Mittwoch mit. Rechne man die Rückzahlung von Reserven an die versicherten Betriebe von 61 Millionen mit ein, so ergebe sich ein Ertragsüberschuss von rund 302 Millionen Franken.

Vermögen steigt um 3 Milliarden Franken

Als Grund für das erfreuliche Ergebnis nannte die Suva bereits anlässlich der im Januar präsentierten Renditezahlen die «überdurchschnittliche Anlageperformance» von 7,8 Prozent, die das angelegte Vermögen um gut 3 Milliarden Franken auf rund 51 Milliarden anwachsen lies.

143 Prozent Deckungsgrad

Zudem gab die Suva damals schon bekannt, dass der für die Sicherung der Rentenzahlungen wichtige finanzielle Deckungsgrad auf 143 Prozent von 136 Prozent im Vorjahr gestiegen ist.

Prämien sinken um 15 Prozent

Damit liegt der Deckungsgrad laut Suva auf einem Level, das eine Beteiligung der Versicherten am Überschuss erlaubt. Konkret erfolge diese in Form einer ausserordentlichen Prämienreduktion für das Jahr 2019 im Umfang von 15 Prozent der Nettoprämie, dies lasse der Prämientarif maximal zu.

Werkplatz Schweiz spart 500 Millionen Franken

In Franken ausgedrückt ergebe sich für die versicherten Betriebe der Berufsunfallversicherung eine Reduktion von rund 220 Millionen Franken und für die Prämienzahler der Nichtberufsunfallversicherung betrage die Entlastung rund 300 Millionen. Insgesamt also über eine halbe Milliarde Franken, die der Werkplatz Schweiz einspare, betont die Suva.

178'000 Berufsunfälle

In Sachen Arbeitsunfälle hält die Suva fest, dass die Anzahl der registrierten Berufsunfälle mit rund 178'000 stabil blieb. Die Unfälle abseits des Arbeitsplatzes haben hingegen, wie ebenfalls bereits im Januar kommuniziert, im Vergleich zum Vorjahr wieder zugenommen.

(whr/awp/sda)

Aktuelle Polizeibilder

Schweiz Aktuell: Der Anti-SUVA-Kalender

Play Icon

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link to Article

Mays Brexit-Deal ist gescheitert

Link to Article

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link to Article

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link to Article

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link to Article

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link to Article

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link to Article

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link to Article

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link to Article

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link to Article

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link to Article

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link to Article

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link to Article

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link to Article

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link to Article

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link to Article

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link to Article

Kanadier in China zum Tode verurteilt 

Link to Article

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link to Article

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link to Article

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link to Article

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link to Article

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link to Article

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link to Article

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link to Article

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link to Article

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link to Article

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link to Article

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link to Article

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link to Article

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link to Article

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link to Article

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

19
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lienat 27.06.2018 19:32
    Highlight Highlight Eine Monopolistin die dazu noch ihre eigenen Regeln aufstellen kann?!? Na wenn die keinen Gewinn machen würden, wer dann?
  • theluke 27.06.2018 15:46
    Highlight Highlight Schön dass die gewinn machen. Wenn man schon nie bezahlt.
  • bintang 27.06.2018 14:42
    Highlight Highlight Kein Wunder als Monopolist. Die Prämien sind im Vergleich zu privaten Versichern hoch. Eigentlich müsste hier der Preisüberwacher einschreiten, denn hier herrscht kein Wettbewerb.
    • phreko 27.06.2018 14:56
      Highlight Highlight Willst du Pseudowettbewerb wie zwischen den gesetzlichen Krankenkassen? Fehlen dir die grossen Marketing Ausgaben?
    • bintang 27.06.2018 17:02
      Highlight Highlight Nein Risikobezogene Prämien.
  • Paesq 27.06.2018 12:48
    Highlight Highlight Da fragt man sich doch, wie es um unsere gesundheitskosten stehen würde, wenn es eine einheitskrankenkasse geben würde, wie die suva bei den unfällen
    • Harri Hirsch 27.06.2018 14:39
      Highlight Highlight Im Gegensatz zur SUVA kann eine KK nicht einfach einen Fall abschliessen und sagen wir zahlen nicht mehr oder sich für nicht zuständig erklären
      ...und nun raten Sie mal wer dann in diesen Fällen weiter bezahlt...genau, die Krankenkassen.
  • demokrit 27.06.2018 12:47
    Highlight Highlight Danke für den Abdruck eines PR-Statements. Die Mafia rechnet sich natürlich auch.
  • The Origin Gra 27.06.2018 12:47
    Highlight Highlight Man könnte nun zweierlei machen
    - Eine Einheitskrankenkassen nach SUVA-Vorbild (mit Prozentualen Lohn- und Einkunftsabzug => Aktien)
    - SUVA-Überschuss an AHV und Einheitskrankenkasse Überführen
    • Harri Hirsch 27.06.2018 14:42
      Highlight Highlight Die SUVA kann im Gegensatz zu den KK Fälle ablehnen (schauen Sie mal was heute schon alles nicht als Unfall anerkannt wird) oder mit der Begründung ‚keine Unfallfolge‘ ablehnen. In allen diesen Fällen dürfen dann die KK weiter bezahlen.
      So kann man natürlich auch seine Bilanz schönen...
    • bintang 27.06.2018 14:45
      Highlight Highlight Was glauben Sie denn, der Überschuss fliesst einfach so in Vorsorge Einrichtungen? Die Funktionäre der SUVA verdienen prächtig und die Skandale der Vergangenheit sind anscheinend alle schon vergessen und vergeben.
    • Butschina 28.06.2018 04:32
      Highlight Highlight Ist leider wirklich so. 20 Ärzte können sagen es seien Unfallfolgen, solange der Kreisarzt das Gegenteil sagt nützt das Alles nichts. Folge: Die KK muss übernehmen. Selbst den Suvaeigenen Ergotherapeuten wird nicht geglaubt. Bei mir klärten Sie ab ob die Körperpflege selbständig möglich ist. Die Antwort war klar Nein. Abgelehnt wurde die Hilfe dennoch, Folge: Die KK bezahlt, lebenslang. Am schlimmsten ist für mich die Tatsache, dass der Kreisarzt während der Untersuchung A sagt und im Bericht aber B schreibt. Einspruch zwecklos, der Untersuchung darf niemand beiwohnen.
  • Butschina 27.06.2018 12:29
    Highlight Highlight Sie bezahlen immer weniger, also ist der Überschuss logisch?
  • CH-Bürger 27.06.2018 12:11
    Highlight Highlight Typisch Versicherung wohin wollen die noch?

    Das Geld horten und wenn einer was braucht auf stur schalten.

    Geld ist Macht, nur für was wohl?
  • Raphael Stein 27.06.2018 11:55
    Highlight Highlight Und eine Geldverschwendungsmaschine ist die SUVA auch.
    • forest hill 27.06.2018 12:19
      Highlight Highlight Hast du auch Fakten und Info's die du mit uns teilen könntest oder labberst du hier einfach rum ?
    • Raphael Stein 27.06.2018 16:33
      Highlight Highlight Ja, der mit den Fakten ist etwas heikel, da Interna. Als Bsp. die Budet für Audiovisuelle Medien oder PR Agenturleistungen sind über dem Durchschnitt. In der gleichen Liga wie Banken, übrigens.
      Mag gar nicht damit weiterfahren.
      Andere Staatsnahe Institutionen verbrennen im ähnlichen Massstab Geld. Die privaten Dienstleister freuts.
    • Willi Helfenberger 27.06.2018 16:57
      Highlight Highlight Das die Budets für Audiovisuelle Medien oder PR Agenturleistungen über dem Durchschnitt sind, kann ich eigentlich nachvollziehen. Die SUVA macht ja zahlreiche Kampagnen zur Unfallverhütung soviel bei der Arbeit als auch in der Freizeit.
    Weitere Antworten anzeigen

«Faktor Mensch ging völlig vergessen» – Boni kommen aus der Mode

Die Bâloise hat es getan, die Migrosbank und auch Tamedia: Sie haben sich von individuellen Boni für die Mitarbeitenden verabschiedet. Damit stehen sie für einen neuen Trend. «Die Bonuskultur ändert sich derzeit rasant», sagte HCM-Chef Stephan Hostettler an einem Mediengespräch am Freitag.

Die Bezahlung habe einen grossen Einfluss auf die Firmenkultur, sagte Hostettler. Mit der Umstellung der Entlöhnungssysteme wollten die Unternehmen die Teamarbeit wieder fördern. «Es gibt ein Umdenken im …

Artikel lesen
Link to Article