Schweiz
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Der Buendner Kantonalparteipraesident Andreas Felix spricht an der Delegiertenversammlung der BDP Schweiz, am Samstag, 9. April 2016, in Flims. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Steckt in der Bredouille: BDP-Mann Andreas Felix. Bild: KEYSTONE

Bündner Baufirmen sprachen illegal Preise ab – jetzt hat dieser BDP-Politiker ein Problem

Die Wettbewerbskommission (Weko) hat sieben Bauunternehmen aus dem Unterengadin wegen Preisabsprachen im Rahmen von illegalen Kartellen zu einer Millionenbusse verurteilt. Beteiligt war auch der kantonale Baumeisterverband – dessen Geschäftsführer Andreas Felix will für die BDP in den Regierungsrat.



Die vierteilige Reportage des Online-Magazins Republik liest sich wie ein Krimi: Hauptfigur ist der Bauunternehmer Adam Quadroni aus dem Unterengadiner Dorf Ramosch, der als Whistleblower fungiert. Er erzählt davon, wie die Baufirmen im Tal jahrelang die Aufträge vom Kanton, von Gemeinden und Privaten untereinander aufgeteilt haben.

An Sitzungen, zu denen teilweise die Patrons der einzelnen Baufirmen, teilweise der kantonale Baumeisterverband GBV eingeladen hatte, wurde abgesprochen, welche Firma welchen Auftrag bekommen sollte. Bei Ausschreibungen wurde dann sichergestellt, dass das richtige Unternehmen den Zuschlag erhält: Es reichte ein zuvor abgesprochenes Gebot ein, während die anderen Bauunternehmen absichtlich höhere Angebote einreichten. Damit war sichergestellt: Die Firma mit dem tiefsten Preis erhält den Zuschlag – ohne dass dabei der freie Markt spielt. Ein Kartell.

Bauunternehmer Adam Quadroni war selber Teil dieses Kartells, bis er 2006 ausstieg. Zunächst profitierte das von seinem Grossvater und Vater aufgebaute Baugeschäft vom Ausstieg. Quadroni unterbot den vom Kartell abgesprochenen Tiefstpreis und konnte sich so Aufträge sichern. Doch er machte sich unbeliebt im Unterengadin.

Quadroni soll bedroht worden sein, vertrauliche Dokumente über ausstehende Sozialversicherungsbeiträge fanden den Weg von den Behörden an die Öffentlichkeit. Seine Firma geriet in finanzielle Nöte, seine Ehe ins Schlingern, am Ende musste er Konkurs anmelden. Gemäss eigenen Angaben informierte er 2009 Jon Domenic Parolini, den damaligen Gemeindepräsidenten des Unterengadiner Hauptorts Scuol – und heutigen BDP-Regierungsrat – sowie die kantonale Baudirektion über das Kartell. Doch nichts geschieht. Die Geschehnisse liegen zu weit zurück, die Dokumente seien zu wenig konkret, teilt man ihm mit. Erst als seine Unterlagen 2012 an die Wettbewerbskommission gelangen, beginnt diese mit Ermittlungen. Zum Abschluss dieser Ermittlungen wurden heute elf Unterengadiner Bauunternehmen zu einer Busse in der Höhe von 7,5 Millionen Franken verurteilt. Die verurteilten Kartelle betreffen mehrere hundert Ausschreibungen.

«Die ‹Republik› verbreitet Fake News»

Im Juni 2017 wurde Quadroni auf Antrag des Bezirksarztes von Scuol wegen der angeblichen Gefahr eines «erweiterten Suizids» mithilfe eines «fürsorgerischen Freiheitsentzugs» in eine psychiatrische Klinik in Chur eingewiesen. Dort konnten die Ärzte allerdings keine Suizidgefahr feststellen und wunderten sich, dass Quadroni mithilfe eines Sonderkommandos der Polizei festgesetzt und nach Chur gebracht worden war. Quadroni verliess die Klinik und wehrte sich mithilfe seines Anwalts gegen das Vorgehen der Behörden. Und er erzählte seine Geschichte den Journalisten von der «Republik».

Bild

Imagekampagne des Bündner Baumeisterverbands. Bild: screenshot graubündnerischer baumeisterverband

Die wegen des Whistleblowers Adam Quadroni ausgelösten Weko-Ermittlungen bringen nun einen Bündner Politiker in Bedrängnis. Der BDP-Grossrat Andreas Felix ist seit den frühen neunziger Jahren für den Graubündnerischen Baumeisterverband (GBV) tätig. Seit 2002 war er stellvertretender, seit 2008 ist er Geschäftsführer des Verbands. Die «Republik» behauptet, gestützt auf Quadroni, Andreas Felix habe mindestens drei Mal an einer Versammlung teilgenommen, an denen Preise abgesprochen worden sind. Diesen Vorwurf bezeichnete der GBV an seiner Pressekonferenz von heute Vormittag als «Fake News». Er verwies auf das noch nicht veröffentlichte Urteil der Weko, das seine Version stützen soll.

Unbestritten ist: Der Baumeisterverband lud die Bauunternehmen im von der Weko untersuchten Zeitraum zwischen 2004 und 2008 zu Versammlungen ein, an denen illegale Preisabsprachen stattgefunden haben. Er stellte und bezahlte hierfür sogenannte «Rechnungsleiter», welche an den Sitzungen teilgenommen hatten. Aber im GBV will man nichts von den verbotenen Machenschaften an diesen Sitzungen gewusst haben. «Wir hatten keine Anhaltspunkte, dass an diesen Vorversammlungen gegen das von der Wettbewerbskommission abgesegnete Reglement verstossen wurde», sagte GBV-Präsident Markus Derungs. Man akzeptiere aber den Vorwurf, zu wenig genau hingeschaut zu haben, was an diesen Sitzungen genau ablief. An den Sitzungen hatten auch mindestens zwei GBV-Vorstandsmitglieder teilgenommen, welche im Januar 2018 zurückgetreten sind.

«Das glaubt ihnen doch kein Mensch»

GBV-Geschäftsführer Andreas Felix sieht dennoch keinen Anlass, politische Konsequenzen aus dem Weko-Urteil zu ziehen. Er will am 10. Juni 2018 für die BDP in den Regierungsrat gewählt werden. Politiker Felix und der Baumeisterverband glauben offenbar daran, dass das Weko-Urteil sie entlastet. Dem Baumeisterverband und dessen Organen werde nicht vorgeworfen, an Preisabsprachen beteiligt gewesen zu sein.

Doch einen Persilschein hat die Weko dem Baumeisterverband keinesfalls ausgestellt. Der GBV habe wissentlich Vorversammlungen organisiert, «an welchen Bauprojekte zwischen Unternehmern aufgeteilt worden sind und Offertsummen besprochen wurden». Der GBV habe mit seinem Verhalten die Grundlagen für Projektzuteilungen und Preisabreden geschaffen. In Bezug auf die Vorversammlungen spricht die Weko davon, dass «ein solches Zusammenwirken zwischen Verband und Bauunternhmen, welches das Treffen von Submissionsabreden ermöglicht, als unzulässige Wettbewerbsabrede zu qualifizieren» sei. Damit sei der GBV gemäss Medienmitteilung der Weko «zum Teil an der Organisation dieser Kartelle» beteiligt gewesen.

Weil bei einem solchen Vorgehen eines Verbands keine gesetzliche Sanktionierung vorgesehen ist und die Vorversammlungen 2008 eingestellt worden sind, verzichtet die Weko auf eine abschliessende Beurteilung. Das Verfahren gegen den GBV wird eingestellt. Allerdings werden dem Verband «als Mitverursacher» die Verfahrenskosten aufgebürdet.

Andreas Felix, seit über 20 Jahren im GBV tätig, sieht sich entlastet. An der Pressekonferenz beharrte er darauf, nichts von den Preisabsprachen gewusst zu haben. «Das glaubt ihnen doch kein Mensch», sagte ein Journalist. Über die Glaubwürdigkeit des Politikers Felix entscheiden die Bündner Wähler am 10. Juni.

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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fischra 26.04.2018 21:14
    Highlight Highlight Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht ....
  • dorfne 26.04.2018 17:52
    Highlight Highlight Wurden die Aufträge auch für Unternehmen in der EU ausgeschrieben? Wenn dem so ist, kann ich die Bauunternehmer verstehen, wenn sie auf diese Weise versucht haben gegenüber dem Ausland wettbewerbsfähig zu bleiben. Hier nennt man's Kartell, dort "Empfehlungen des Verbandes". Wie ist sonst zu erklären, dass alle med. Masseure, Zahnärzte usw. die gleichen Preise verlangen? Keiner unterbietet den andern.
    • phreko 26.04.2018 18:20
      Highlight Highlight Kein Zahnarzt schreibt dir vor, dass du nur zu ihm darfst.
    • Liselote Meier 26.04.2018 20:15
      Highlight Highlight Nein, ganz bestimmt nicht.

      Hast du schon mal eine öffentliche Ausschreibung für eine Baumeisterarbeit in deinem leben schon mal geshen?

      Nein, wenn man nicht mal ein Basiswissen zu einem Thema hatt sollte man sich ein Kommentar lieber sparen, der den Artikel in Frage stellt.

      Denn ja es gibt auch im Baumeistergewerbe Richtttarife den BIV z.b. vom Baumeisterverband.
    • Anna Landmann 27.04.2018 00:30
      Highlight Highlight Was nützen lokale Preisabsprachen gegen ausländische Dumpingpreise? Gar nichts, darum gings hier auch gar nicht...und darum funktionierte das Kartell überhaupt. Es ging nur darum, wer einen Auftrag erhält, und wieviel zuviel er draufschlagen darf. Alle anderen mussten mindestens 7 Prozent höher bieten - um den Spielraum des Kantons von 3 Prozent zwischen den günstigsten Angeboten zu umgehen. Dass keine ausländischen Firmen bieten konnten, hat die Graubündner Steuerzahler folglich Millionen gekostet, welche der Kanton breitwillig zuviel bezahlt hat. Fürs Volch halt...
  • Zarzis 26.04.2018 16:48
    Highlight Highlight Wer Überrascht das?
    Das gleiche Spiel hier in meiner Stadt. Da wurde seit sicher den 1990, das selbe 1x im Monat in einer Beiz abgesprochen. Es soll erst von 8-9 Jahren Aufgehört haben, da einige Firmen sich nicht an die Absprachen hielten. Da waren die grössten 7-8 Firmen der Region dabei. Der knaller, einer der dabei war ist NR und schwafelt im TV immer von Freiem Markt, aber hat gut und gerne 20 Jahre mitgemacht!
    Also für Leute vom Fach, absolut nichts neues!
    • Anna Landmann 27.04.2018 00:31
      Highlight Highlight Namen?
    • MSpeaker 27.04.2018 20:13
      Highlight Highlight Mann muss aber auch sagen, das Absprachen im gewissen Ausmas lange (ich meinte bis 2008) erlaubt bezw geduldet waren. Die Idee war mal, dass man zB Mindestpreise ausmacht, das niemand ruinöse Angebote anbietet weil er verzeifelt Arbeit sucht. Auch das verteilen von Aufträgen ist im Prinzip nicht verkehrt. Aber man darf natürlich dann nicht absichtlich 7% oder mehr drüber offerieren um das Angebot nicht zu bekommen. Und sowieso ist es natürlich nicht erlaubt absichtlich Aufschläge draufzurechnen.
  • coronado71 26.04.2018 15:11
    Highlight Highlight "Mischeln" im Baugewerbe? Platzhirsche? Absprache? Vertuschungsversuche?

    Irgendwie verwundert mich das nicht. Da hat die Redaktion der "Republik" in ein Wespennest gestochen, welches mutmasslich nicht "nur" den Kanton GR betrifft.

    Es wäre gut, wenn "Republik" diese gut recherchierte Artikelserie in allen Teilen auch den nicht-zahlenden Interessierten vollständig zur Verfügung stellen könnte.

    • peeti 26.04.2018 17:03
      Highlight Highlight Alle Artikel sind mit etwas Recherche auf der fb- sowie Twitterseite der Republik auffindbar und können kostenlos gelesen werden.
    • _kokolorix 26.04.2018 22:36
      Highlight Highlight Ein Monatsabo der Republik ist mit 22.- nicht so teuer, dass man es sich nicht leisten kann...
  • ZaharztAua 26.04.2018 14:25
    Highlight Highlight "Quadroni soll bedroht worden sein"
    "Im Juni 2017 wurde Quadroni auf Antrag des Bezirksarztes von Scuol wegen der angeblichen Gefahr eines «erweiterten Suizids» mithilfe eines «fürsorgerischen Freiheitsentzugs» in eine psychiatrische Klinik in Chur eingewiesen."
    ...
    Hier geht es um mehr als Finanzdelikte.
    Hier geht es um GEWALT, unter amtlicher Mithilfe.
    Bestes Land der Welt.
  • sigma2 26.04.2018 13:52
    Highlight Highlight Wie heissen gleich nochmals die drei Bündner Spezialitäten? Aha ja, Capuns, Corruptiuns und Bundus-Subventiuns.
    • lily.mcbean 26.04.2018 15:03
      Highlight Highlight 😂😂 den muss ich mir merken! Fetg bian! 🤣
    • ZaharztAua 26.04.2018 19:36
      Highlight Highlight Nicht Capuns ... Al Capuns.
  • Brasser 26.04.2018 13:45
    Highlight Highlight Der Artikel im "Republik" ist wirklich sehr lesenswert, interessant und teilweise erschreckend! Wenn da alles zutrifft (und das scheint es ja gemäss WEKO) ist zu hoffen, dass A. Quadroni rehabilitiert und der Filz bekämpft wird!
  • Armend Shala 26.04.2018 13:34
    Highlight Highlight In der Schweiz gibt es keine Korruption, man nennt es Verwaltungsratsmandat oder Auftrag/Gefallen an befreundete Unternehmer.
  • marcog 26.04.2018 13:33
    Highlight Highlight Wenn die Absprachen einen Schaden von "hunderten Millionen" erzeugt haben (Republik), wie kann es dann sein, dass die ganze Busse nur 7.5 Millionen beträgt? Wenn man sich da so güstig freikaufen kann, lohnt es sich ja, ein Kartell zu bilden.
    • Madmessie 26.04.2018 13:51
      Highlight Highlight Verstehe ich auch nicht. So verliert man als Bürger das Vertrauen in den Staat und die Rechtssprechung.
    • peeti 26.04.2018 14:02
      Highlight Highlight Habe ich mich auch gefragt. Hat zT auch mit der Verjährung und Selbstanzeige zu tun. Aber das ganze ist noch nicht ausgestanden, jetzt können auch private und öffentliche Betroffene zivilrechtlich klagen. Und da kommen dann andere Summen zusammen. Aber so ein Verfahren kostet auch viel Geld.

      Und wenn ich im Republik-Bericht lese, dass das Tiefbauamt trotz 80seitigem Beweismaterial nichts unternommen hat... wird wohl wieder nix passieren.
    • Oberon 26.04.2018 14:04
      Highlight Highlight Ja, das sehe ich auch so.
      So lange keiner dieser Firmen ein Interesse an ihrem Image haben eine Einladung für alle anderen Unternehmen dies gleich zu machen oder weiter auszubauen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Rothen 26.04.2018 13:25
    Highlight Highlight Wer wettet, das dieser, "feine" Herr trotzdem gewählt wird?
    Wundern würds mich jedenfalls nicht. Geld regiert nun mal die Welt und mit Ehrlichkeit kommt man nicht mehr weit.
    • Buri Erich 26.04.2018 15:37
      Highlight Highlight Habe den Republik-Artikel gelesen und ich habe fast den Eindruck, dass es die Graubündner genau so haben wollen und da einfach alle mitgemacht haben.
      Der Whistleblower ist der grosse Verlierer und für alle wohl nur der Spielverderber.
  • Flexon 26.04.2018 13:02
    Highlight Highlight Wenn dieser Herr als Geschäftsführer nichts von den illegalen Vorgängen in seinem Verband mitbekommen hat, so ist er ganz sicher nicht für das Amt eines Regierungsrates geeignet. Lügt er knallhart, sollten ihn die Bündner erst recht nicht wählen.

    Tja, auswegslose Lage würde ich sagen. Es sei denn, die Bündner sind etwas dumm, was ich nicht glaube.
    • Amboss 26.04.2018 13:27
      Highlight Highlight Vielleicht war es wie beim VW-Skandal. Irgendwelche Angestellten tief in der Hierarchiestufe, die da wild geworden sind, das eigene Unternehmen betrogen haben und die Chefs haben natürlich niiiiiiichts bemerkt.
      Also die Putzfrau sollten sie sofort in U-Haft nehmen...
    • kettcar #lina4weindoch 26.04.2018 13:46
      Highlight Highlight @flexon naja, ein bisschen dumm schon. Immerhin ist Martullo Blocher für GR im Nationalrat.
    • MSpeaker 26.04.2018 13:48
      Highlight Highlight Leider können Politiker sich öfters aus der Affäre schnorren. "Es war notwendig, sonst wären die Aufträge ins Auslang gegangen" oder "ohne Vorverhandlungen wäre immer ein Betrieb unten rein gegangen einfach weil er einen Auftrag braucht, was zu einem Preisdumping geführt hätte".
      Oder man schweigt einfach und hofft das es alle schnell wieder vergessen, da es heute fast zum guten Ton eines Politikers gehört etwas Dreck am Stecken zu haben
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walser 26.04.2018 13:00
    Highlight Highlight Nur dass jetzt niemand denkt, dass sei nur im Unteregadin so. Das ist Tagesordnung. Das Aufdecken ist die Schwierigkeit.
  • piedone lo sbirro 26.04.2018 12:52
    Highlight Highlight als unternehmer illegal öffentliche gelder und aufträge kassieren - und sonntags als bürgerlicher politiker
    schlanker staadt und freie marktwirtschaft predigen...

    • Gubbe 26.04.2018 19:23
      Highlight Highlight
      piedone lo sbirro: Alle werden sich herausreden. Illegal waren die Aufträge nicht. Alle Konkurrenten wussten davon und keiner hat protestiert. Jeder wurde berücksichtigt. Die Anwälte werden Arbeit haben.
  • Maschinist460 26.04.2018 12:48
    Highlight Highlight Schön dass solche Sachen endlich aufgedeckt werden und auch thematisiert werden, ein grosses Lob an die Republik!
    Gibt noch viele andere Orte, an denen gemauschelt und gedreht wird, hoffentlich werden diese auch noch aufgedeckt.
    Das Verfahren mit sog. Whistleblowern ist anscheinend beliebt, so wurde vor einigen Jahren bereits einer wie ein Schwerverbrecher festgenommen, der bei der RhB (ebenfalls Kt GR) Sicherheitsdefizite aufdeckte.
  • Denk nach 26.04.2018 12:41
    Highlight Highlight Der Bündner Steuerzahler wurde massiv beschissen! Es wäre eine Katastrophe wenn der Kerl Regierungsrat wird. Entweder hat er tatsächlich nichts gewusst, dann wäre er eine recht schlechte Führungskraft und hatte seinen Laden nicht im Griff (und somit kein guter Regierungsrat), oder er lügt und deckt kriminelle Machenschaften ...

    So oder so willst du den nicht in der Regierung haben.
    • MSpeaker 26.04.2018 13:15
      Highlight Highlight Als Republik Leser kann ich sagen, er hat es gewusst. ;) Egal wie man die Repartage liest, wenn man den Journalisten glaubt dann ist klar dass er es wusste, auch wenn es keine Handfesten Beweise gibt
    • Tavares 26.04.2018 15:01
      Highlight Highlight Nicht nur der Bündner Steuerzahler wurde betrogen. Auch alle Schweizer Steuerzahler, weil Millionen jedes Jahr in Form des NFA an Graubünden fliessen. Gelder für den Bau von Infrastruktur, welche nun deutlich teurer gebaut wurde als man hätte müssen...
  • hello world 26.04.2018 12:32
    Highlight Highlight Hoffentlich erteilen die Wähler ihm eine Lehre...!

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