Schweiz
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Bruno Stefanini auf dem Dach eines seiner Häuser im Glatttal Ende der 1950er Jahre.
bild: hans jenny

Der Mann mit Kaiserin Sisis Milchzahn und den Milliarden, die in Winterthur verrotten

In seiner Sammlung befindet sich Napoleons dreizackiger Hut und sein Sterbebett. Sisis Reitkostüm und einer ihrer Milchzähne. Die Ankers und Hodlers, die Blocher nicht hat, gehören ihm. Er besitzt vier Schlösser und über tausend Wohnungen. Bruno Stefanini ist milliardenschwer.



Mittlerweile ist Bruno Stefanini 92 Jahre alt und dement. Doch der Secondo mit italienischen Wurzeln hat aus dem Nichts ein fast unerhörtes Immobilien- und Kulturgüter-Imperium aufgebaut. Das ist die Geschichte eines Winterthurers, der vom Gymnasium flog und zum Milliardär wurde.

Dieser Mann war immer schon mehr Phantom als fassbare Person. Und Interviews mochte er schon gar nicht geben. Dafür ist jetzt die Biographie «Bruno Stefanini – Ein Jäger und Sammler mit hohen Idealen» des Historikers Miguel Garcia erschienen. Und das Phantom hat endlich Gestalt angenommen.

Miguel Garcia: «Bruno Stefanini – Ein Jäger und Sammler mit hohen Idealen»

Der junge Historiker Miguel Garcia hat sich in seiner Stefanini-Biographie daran gemacht, das Geheimnis um den schillernden Kunstsammler und Immobilienbaron zu lüften. Sein Buch ist im Verlag NZZ Libro erschienen und ist hier erhältlich.

Ein maturaloser Secondo steigt auf

Stefanini wurde früh mit dem Arbeiten vertraut. Zuerst in der Genossenschaftsbeiz «Zum Salmen», die sein Vater führte. Sie gehörte zur Società Cooperativa, kurz «Copi». Diese italienische Konsumgenossenschaft verkaufte direkt aus Italien importierte Produkte zu günstigen Preisen. Und war damit jahrelang der einzige Ort in Winterthur, wo man an Mortadella und Salami herankam. 

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Sein Studium gab Stefanini zugunsten seiner Karriere in der Immobilienbranche auf.
bild: privatarchiv veronika stefanini

Die Matura machte Stefanini nicht, weil er wegen einer zerbrochenen Friedhofskappellen-Scheibe von der Kantonsschule im Lee flog. Also schrieb er sich an der ETH ein. Doch auch dieses naturwissenschaftliche Studium beendete er nicht, da ihn sein Geschäft mit Immobilien schon damals zu sehr in Beschlag nahm. 

Stefanini fuhr mit seinem silbernen 356er Porsche Cabriolet durch die Altstadt. Manchmal rasierte er sich dabei gleichzeitig. Auf seinem Boot am Bodensee feierte er als junger Mann oft. Und einmal fiel er betrunken von Bord. Als er wieder auftauchte, hatte er noch immer die Zigarette im Mund. Sein Arzt riet ihm, aufgrund seiner Herzprobleme weniger zu rauchen und zu trinken. Also sagte sich Stefanini, er trinke fortan nur noch ein Glas Wein pro Tag. Dafür suchte er sich das allergrösste Glas, das er finden konnte. 

Vater der Zersiedelung oder Immobilien-Pionier?

«So stürzte sich der umtriebige Wirtesohn ohne Matura und ohne Studienabschluss in die Welt der Immobilien und wurde dabei zum Multimillionär.»

Miguel Garcia

Stefanini platzte mit seiner Immobilienverwaltung mitten in den Bauboom der Nachkriegsjahre. Die Bevölkerung wuchs, der Wohlstand machte sich allmählich breit, und es brauchte an allen Ecken Wohnungen, um die Menschen unterzubringen. Und so stampfte Stefanini gemeinsam mit dem Zürcher Hans Robert Jenny einen Wohnblock nach dem anderen aus dem Boden. Sie waren allesamt schlicht und einförmig, doch für ihre Zeit Pionier-Bauten. 

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Das zehnstöckige Römertor in Oberwinterthur von 1970 ist als Zentrumsbau charakteristisch für den Bauboom. 
bild: winterthur

Die Immobilienbarone der 50er kauften den Landwirten billig Land ab, und wurde es dann später zu Bauland, warf es enormen Gewinn ab. Dadurch entstand aber auch der viel kritisierte «Agglomerationsbrei», diese Aneinanderreihung von trostlosen Plattenbauten ohne eigene Seele. Spreitenbach ging als hervorstechendes Negativbeispiel für die Zersiedelung in die Geschichte des Schweizer Mittellandes ein.

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Spreitenbach als Beispiel schlechthin für die Zersiedelung.

Stefanini war enttäuscht. Es hatte ihn getroffen, dass man seine Arbeit nicht zu würdigen verstand. Mit 50 zog er sich mitsamt seinen Millionen aus dem Baugeschäft zurück. Die Zeit, in der man ein Projekt für drei Wohnblöcke in 36 Stunden auf die Beine stellen konnte, war vorbei. 

Der Slumlord 

Die Winterthurer Altstadtwohnungen, die sich Stefanini danach kaufte, waren alles andere als beliebt. Niemand wollte damals in diesen Lotterbuden wohnen, die teilweise nicht einmal an die Kanalisation angeschlossen waren. Böse Zungen behaupteten, Stefanini würde die Todesanzeigen durchlesen, um danach den verwitweten Frauen ihr Haus abzuknöpfen. Ein klassischer Witwenschüttler, sagten sie. Und womöglich schüttelte er tatsächlich ein paar trauernde Gattinnen, denn Stefanini war ein knallharter Geschäftsmann. Wie er auch immer an diese Häuser herankam, am Ende gehörten ihm 50 Liegenschaften. Zehn Prozent der Altstadt besass Stefanini – und er machte keine Anstalten, die alten Häuser zu renovieren. 

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Die Steinberggasse in einem der drei Judd-Brunnen in Winterthur. Zehn Prozent der Altstadt ist im Besitz Stefaninis.
bild: wikimedia

«Diese Slumlords, die auch wertvolle, denkmalgeschützte Bauten bewusst unbewohnbar machen, sind als Kulturvernichter einzustufen.»

Vorstandsmitglied des Winterthurer Heimatschutzes

Der Chlüperlisack

Hunderte Inkassoverfahren liefen gegen Sefanini, der Millionär bezahlte seine Rechnungen erst auf der Türschschwelle zum Friedensrichter. Seine unterirdische Zahlungsmoral entsprang einem asketischen Sparzwang. Er sass in seinen verlotterten Altbauwohnungen und rühmte sich, dass er in seinem Leben noch nie Miete bezahlt habe. Unzählige Cheminées habe er gebaut, selbst aber nie eins besessen. Jeden Tag ass er einen Cervelat und trank ein Bier dazu. Er lief in abgewetzten Hosen rum und las in gebrauchten Büchern. Eigentlich sah er so aus wie seine heruntergekommenen Liegenschaften. Oder sie wie er. 

Stefaninis Familie 

Stefanini schlief auf dem Liegebett in seinem Büro. Zuhause war er selten. Mit seiner Frau Vroni Winiger hatte er drei Kinder, mit denen er in einer baufälligen Villa am Winterthurer Goldenberg wohnte. Irgendwann ertrug sie diese Baustelle nicht mehr und zog mit den Kindern nach Bern. All die Jahre ertrug diesen herrischen Mann nur eine Frau: Seine Sekretärin Dora Bösiger. Er nannte sie Bö. Und die Leute dachten, sie sei seine Geliebte. 

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1961 heiratete er die 14 Jahre jüngere Veronika Winiger.
bild: Privatarchiv veronika stefanini

Von Churchills Dienstwagen bis zu Ankers Mädchen: Der wilde Sammler

Mit dem Gewinn, den seine Liegenschaften abgeworfen hatten, gründete Stefanini die Stiftung Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG). Er begann wie ein Verrückter historische Gegenstände zu sammeln. Zuerst Waffen, Hellebarden, Gewehre und Armbruste. Danach griffen seine Hände nach allen möglichen Reliquien grosser Männer: einer Romanow-Prunkschale, nach Goethes-Tagebüchern, Hesses Gedichtheft, nach der Feldbadewanne des deutschen Kaisers Wilhelm II. und dem Dienstwagen von Churchill. 100'000 solcher Gegenstände sind heute in seinem Besitz. 

Für John F. Kennedys Schreibtisch, auf dem dieser 1963 das Atomteststopp-Abkommen mit der Sowjetunion unterzeichnete, liess Stefanini 1,4 Millionen Dollar springen. Der höchste Schätzwert lag bei 50'000. Und als das Weisse Haus erfuhr, dass das geschichtsträchtige Möbelstück auf dem Weg in die Schweiz war, klingelte Stefaninis Telefon. Er möge den Tisch doch dem amerikanischen Staat verkaufen. Stefanini mochte nicht. 

KN-C30095  07 October 1963  President Kennedy signs the Limited Nuclear Test Ban Treaty. William Hopkins, Sen. Mike Mansfield, John J. McCloy, Adrian S. Fisher, Sen. John Pastore, W. Averell Harriman, Sen. George Smathers, Sen. J.W. Fulbright, Sec. of State Dean Rusk,  Sen. George Aiken, President Kennedy, Sen. Hubert H. Humphrey,  Sen. Everett Dirksen, William C. Foster, Sen. Howard W. Cannon, Sen. Leverett Saltonstall, Sen. Thomas H. Kuchel, Vice President Johnson. White House, Treaty Room. Photograph by Robert Knudsen, White House, in the John F. Kennedy Presidential Library and Museum, Boston.

Der Louis-XVI-Schreibtisch, auf dem Kennedy am 7. Oktober 1963 das Atomteststopp-Abkommen unterschrieb.
bild: wikipedia

Doch auch für die Schweizer Kunst interessierte sich der leidenschaftliche Sammler. Tatsächlich gehörte er zu einer handvoll privater Sammler – darunter auch Christoph Blocher –, die nicht nur den den Wert Schweizer Kunst bestimmten, sondern zugleich auch definierten, wer als typischer Schweizer Künstler galt.

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Ankers «Mädchen, die Haare flechtend» ist Stefaninis Lieblingsbild. Er nannte es liebevoll ««Mis Meitli».
bild: junglekey

Hodler war so ein Beispiel: In den 50ern konnte sich ein Normalsterblicher einen Hodler ins Wohnzimmer hängen. Erst im Kalten Krieg wurde er wiederentdeckt und zum Nationalkünstler erhoben: Seine Werke galten fortan als Sinnbild der Schweizer Identität. Heute kann ein einzelnes Hodler-Gemälde über zehn Millionen Franken einbringen. 

Ferdinand  Hodler: Heilige Stunde (1911) / Öl auf Leinwand / 187 x 230

Ferdinand Hodler, «Die heilige Stunde», 1911, ist ebenfalls in der Sammlung Stefaninis vertreten.
bild: kultur-online

In seiner Sammlung waren Impressionisten und Realisten vertreten, Stilleben, Akt- und Landschaftsbilder in verschiedensten Stilrichtungen. Allein für den Kubismus konnte er sich nicht begeistern: 

«Ich kann mir nicht vorstellen, mit einer deformierten Dame aus dem Kosmos von Picasso einen Kaffee trinken zu gehen.»

Bruno Stefanini

Die dunklen Keller Stefaninis

Diese riesigen Schätze verschwanden aber allesamt in den unzähligen Depots Stefaninis. All seine alten Waffen verrosteten ohne richtige Zuwendung in seinen Kellern, seine Böcklins, Giacomettis, Segantinis, Ankers und Hodlers fristeten ein gefährdetes Dasein in irgendwelchen Kartonschachteln. 

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Unter seinem Schloss Brestenberg am Hallwilersee liess Stefanini einen vierstöckigen Bunker errichten, in dem er einen grossen Teil seiner Sammlung verstaute.

Stefanini sammelte ohne System wild durcheinander. Er mischte millionenschwere Gemälde mit billigem Ramsch vom Flohmarkt. 

«Das ist keine Sammlung, sondern eine Ansammlung.»

Stefaninis ehemaliger Waffenkurator Jürg A. Meier

Zeit, sich um die ganzen Sachen zu kümmern, blieb ihm aber nicht. Er machte keinen Inventar und lieh nur selten etwas an Museen aus. Auch, weil er oft gar nicht wusste, wo der betreffende Gegenstand sich befand. 

Warum diese Sammelwut? 

«Stefanini behauptete, er wolle Kulturgut er-halten, aber in Wirklichkeit wollte er es bloss be-halten.»

Jürg A. Meier

Ihm lag die Pflege der abendländischen und schweizerischen Werte am Herzen. Und diese wollte er vor dem Untergang, vor dem Dritten Weltkrieg bewahren.

Auch die schweizerischen Kunstwerke wollte Stefanini keinesfalls in ausländischen Händen wissen. Hodlers «Heilige Stunde» bewahrte er vor den Klauen des Saint Louis Art Museum. Mit 2,5 Millionen Franken. Während sich auf seinem Kennedy-Tisch der Staub anzusetzen begann. Sein patriotischer Werte-Erhaltungs-Trieb verwehrte ihm wohl den Gedanken, dass es für einen Künstler nichts Grösseres gibt, als über die Landesgrenzen hinaus bekannt zu sein.

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Einzig auf dem Schloss Grandson am Neuenburgersee werden einige von Stefaninis Oldtimern und Waffen gezeigt. 
bild: chateau-grandson

Sein Traum eines eigenen Museums sollte sich nicht erfüllen. Als er 1990 das Sulzer-Hochhaus kaufte, und all seine Sammlungsgüter aus dem Brestenberg-Bunker mit 32 Lastwagenfuhren nach Winterthur holte, war er mit der Stadt über ein Stiftungsmuseum im Gespräch. Doch Winterthur wollte kein weiteres Kunstmuseum.

Ein einsamer König, der sein Reich nicht zu konsolidieren vermochte

«Du hast Dich von der pekuniären Niederungen zum Olymp der aristokratischen Kreativität emporgeschwungen.»

Jenny in einem Brief an Stefanini

Stefanini war ein Secondo aus einfachen Verhältnissen. Ohne Matura. Seine Exfrau ist sich ziemlich sicher, dass seine Überbetonung der schweizerischen Werte wie Sparsamkeit und Bescheidenheit eine Art Kompensationshandlung war. Er wollte sich in die Tradition der Kunstsammler Reinhart und Hahnlosers einreihen. Ein homo novus mit italienischen Wurzeln, der versuchte, in die oberen Ränge der Gesellschaft zu klettern. Ein Messie, der nicht Abfall, sondern millionenschwere Kulturgüter hortete. 

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Stefanini auf seinem Boot.
bild: privatarchiv veronika stefanini

Jetzt ist Stefanini dement. Und vielleicht ist das sogar gut so. Weil er so den Krieg zwischen seinen Kindern und dem Stiftungsrat um sein milliardenschweres Imperium nicht mitkriegt, der an seinem Sterbebett geführt wird. 

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Patamat 10.03.2016 22:43
    Highlight Highlight Wie konnte er sich ohne Matura an der ETH einschreiben?
    • Vorleserin 13.03.2016 20:50
      Highlight Highlight Mit einer Aufnahmeprüfung konnte man damals auch ohne Matura an die ETH. Steht im Buch.
  • Patamat 10.03.2016 22:39
    Highlight Highlight Wie konnte sich der Wirtesohn aus einfachen Verhältnissen in die Welt der Immobilien einkaufen? Für dieses Geschäft braucht und brauchte es schon immer ordentlich Startkapital, v.a. wenn man mehrere Wohnblöcke aus dem Boden stampft. Wie so oft bei solchen Erfolgstories liegt der entscheidende Schritt zwischen Habenichts und Millionär im Dunkeln. Oder habe ich etwas übersehen?
    • Vorleserin 13.03.2016 20:42
      Highlight Highlight Sein Vater war seine Starthilfe. Steht auch im Buch.
  • sheshe 10.03.2016 12:40
    Highlight Highlight Super Artikel, vielen Dank dafür! Habe schon in ein paar Wohnungen von S. gelebt und war immer über die attraktive Preisgestaltung der Miete begeistert! Was allerdings momentan abgeht. Hier gibt es übrigens noch ein gutes und informatives Interview mit Miguel Garcia, dem S.-Biograph: http://www.landbote.ch/winterthur/standard/seinen-porsche-hat-stefanini-als-occasion-gekauft/story/14359608
  • kloeti 09.03.2016 22:38
    Highlight Highlight Toller und feinfühliger Einblick in das Leben des Bruno S.
    Danke dafür.
    • sheshe 10.03.2016 13:14
      Highlight Highlight I always upvote Doktor Algernop Krieger
  • Lumpirr01 09.03.2016 22:05
    Highlight Highlight Hallo Anna Rothenfluh, sehr guter und fein recherchierter Artikel!
    Als Beispiel für die wilde Sammelwut von Stefanini steht neben dem Eingangstor zum Schloss Brestenberg folgende sehr schöne Statue eines Menschenpaares, die bis heute leider ungepflegt dort ihr Dasein fristet:
    Benutzer Bild
  • Baba 09.03.2016 20:21
    Highlight Highlight Danke für den interessanten Artikel! Jetzt ist auch klar, weshalb das wunderschöne Schloss Brestenberg so in einem Dornröschenschlaf vor sich hingammelt... :-(

    Die Webseite der "Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG)" gibt Einblick in ca. 150 Werke aus der Sammlung Stefanini: http://www.stiftung-kkg.ch/bildergalerie/ - hat definitiv ein paar seeehr schöne Dinge dabei.
  • Karl Müller 09.03.2016 17:28
    Highlight Highlight Danke für den Artikel. Das ist mir auch schon aufgefallen, dass in der Winterthurer Altstadt immer wieder verlotterte Häuser stehen, und fand das etwas ungewöhnlich für einen solchen Standort. Natürlich könnte man diese Häuser aufwerten, aber können es sich die Leute die dort wohnen danach immer noch leisten?
    • Lagovai 09.03.2016 19:07
      Highlight Highlight Klar die Häuser sind teilweise nicht im modernsten Zustand und du musst teilweise mit Holz heizen, dafür vermietet er sie auch zu wirklich fairen Preisen. Da besteht schon mal die Möglichkeit eine 3 Zimmer Wohnung in der Altstadt zu kriegen für CHF 900.00 monatlich.
    • kloeti 09.03.2016 22:37
      Highlight Highlight Seit die Stadt für viele der Liegenschaften infolge Einsturzgefahr "Zwangssanierungen" anordnet ist dieser günstige Wohnraum in der Altstadt immer seltener.
  • g-rd 09.03.2016 15:31
    Highlight Highlight Dass Oldtimer im Schloss Grandson ausgestellt sind, hat grundsätzlich wenig mit Stefanini zu tun: Als er das Schloss kaufte, hat er die dortige Sammlung gleich mitgepostet (darunter zum Beispiel Greta Garbos weisses Rolls-Cabriolet). Und ein Mieter im Obergeschoss war damals ein gewisses «Schweizer Waffen-Institut», das dort unter abenteuerlichen Bedingungen (die Feuerpolizei musste da einige Augen zudrücken) mittelalterliches Zeug restaurierte. War auch grad praktisch für Stefanini und mit ein Grund für die Waffen dort.
  • Luca Brasi 09.03.2016 14:48
    Highlight Highlight Ich spiele noch schnell den "Rechtschreibnazi":
    Goethe heisst der Dichterfürst und im zweitletzten Absatz wurde Signor Stefanini zu Stafanini.
    Ansonsten ein interessanter Artikel. Grazie mille, Signorina Rothenfluh. ;)
    • Anna Rothenfluh 09.03.2016 14:55
      Highlight Highlight Auf Sie ist stets Verlass, Herr Brasi. Danke! Allerdings bin ich feuerrot angelaufen, als ich gemerkt habe, dass mir ausgerechnet beim Wolfang so ein unverzeihlicher Fehler unterlaufen ist. Schrecklich.
    • Anna Rothenfluh 09.03.2016 14:56
      Highlight Highlight Und jetzt schreib ich auch noch WOLFANG. haha. So duhm. Ich geb's auf.
    • Luca Brasi 09.03.2016 15:05
      Highlight Highlight Aufgeben? Niemals! Eines Tages gewinnen Sie den Kampf gegen die Rechtschreibung! :) (Wolfgang hat das übrigens verdient. Er hat mich damals mit seinem "Die Leiden des jungen Werthers" unendlich genervt)
      Bei "feuerrot" musste ich übrigens an ihn denken: ;)

      PS: Wo ist eigentlich das Korrektorat, wenn man es braucht?
      Benutzer Bild
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  • 7immi 09.03.2016 14:41
    Highlight Highlight spannender artikel, danke. obwohl ich mich viel in und um winterthur bewege und bewegte (und auch ein ehemaliger lee-schüler bin ;)), war mir der name und einige seiner (maroden) bauten bekannt. jedoch kannte ich viele dieser details und die grösse seines imperiums nicht. sehr interessant!
  • Aristoteles 09.03.2016 14:24
    Highlight Highlight "Jetzt ist Stefanini dement. Und vielleicht ist das sogar gut so." Ich glaube nicht, dass eine Demenz gut so ist. Ansonsten ein spannender Artikel, danke an den Autor.
    • ramonke 09.03.2016 15:00
      Highlight Highlight also bei allem was seine kinder und der stiftungsrat gerade abziehen wäre ich auch lieber dement als noch sehen zu müssen was für eine brut ich da gezüchtet habe

Marketing-Sprache ist Bullshit-Sprache – Eine Einladung zur Rebellion

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Dieses Buch ist ein Segen. Selbst wenn es einen englischen Titel trägt. «Real Talk» ist griffig. Schliesslich sollten es auch alle Marketing-Menschen kaufen und die greifen gemeinhin nicht nach einem Buch, das «Tacheles» heisst. Das wär way zu archaisch. «Real Talk» klingt da schon viel verheissungsvoller. Vor allem, wenn es in gespraytem Neonpink daherkommt.

Das Erstaunliche daran ist aber nun, dass es tatsächlich sehr verheissungsvoll ist!

Dieses Buch nämlich entlarvt mit einer erheiternden …

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