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Interne E-Mails: Optimierung der Online-Kommentar-Kultur

Viele Bildschirme, viele Kommentare: Der Chef vom Dienst Adrian Eng hat genug von der Redaktion. 
Viele Bildschirme, viele Kommentare: Der Chef vom Dienst Adrian Eng hat genug von der Redaktion. bild: watson (im Geheimen aufgenommen)

watson-Leak: Mit diesen E-Mails versucht er uns zum Kommentare-Freischalten zu bringen

03.04.2017, 11:4904.04.2017, 05:16
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Es ist so: Ihr, liebe Userinnen und User, schreibt unter unsere Artikel Kommentare. Diese landen in unserem System. Dort müssen sie von der Redaktion gelesen und freigeschaltet werden.

Diese Arbeit wird gemeinhin sehr vernachlässigt. Und so stauen sich die Kommentare – und bleiben schliesslich an einem hängen: Adrian Eng. Dem unbekannten Helden. Dem Chef vom Dienst. Dem Schachmeister, der unsere Artikel auf die Front stellt und dort hin- und herbewegt. Damit wir gewinnen.

Wenn ein Kommentar freigeschaltet wird, dann von ihm.

Weil:

Adrian Engs Autorenfront – Zufall? Wir denken nicht.
Adrian Engs Autorenfront – Zufall? Wir denken nicht.

Adrian Eng schaltet so lange Kommentare frei, bis ihm der Kragen platzt.

Der Kragen platzt ihm täglich zwei bis drei Mal.

Und wenn das passiert, dann hagelt es interne E-Mails. E-Mails an die gesamte watson-Belegschaft.

Viele E-Mails. Droh-Mails. E-Mails aus der Hölle.

Der allgemeine Tenor dieser Nachrichten:

KOMMENTARE FREISCHALTEN!!!!!

Diese E-Mails sind manchmal gemein. Persönlich. Zwischenzeitlich ein bisschen nachdenklich.

Er dichtet. Er flucht. Er lebt.

Und nach fast einem Jahr, in dem er uns täglich zu erziehen versucht, ist es nun an der Zeit, euch das gesammelte Werk «E-Mail für dich – Eng-Edition» zu enthüllen.

Der erste Erziehungsversuch – mit Bitte. Und Danke:

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Weil Bitte und Danke nicht fruchteten, versuchte er es mit Psychologie:

Der blaue Hyperlink führt uns freundlicherweise immer direkt ins Kommentar-Tool.
Der blaue Hyperlink führt uns freundlicherweise immer direkt ins Kommentar-Tool.

Er versuchte es mit hinterhältigen Tricks:

lina selmani

Er versuchte, Mitleid zu erregen:

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Er versuchte es mit Hass:

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Er startete sogar eine eigene Reihe – «Menschen, die wollen, dass du Kommentare freischaltest»:

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Und die Reihe – «Schilder, die wollen dass du Kommentare freischaltest»:

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Er versuchte es mit Formeln der Gleichberechtigung:

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Er schickte uns sogar Fake-Befehle:

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Und Fake-News:

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Und russische Drohungen:

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Er suchte seine Argumente tief in der Historie:

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Er versuchte es mit «Witz»:

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Er versuchte es mit wenig gelungenen Wortspielen:

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Er versuchte es mit Gedichten:

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Er dichtete sogar selbst (ein bisschen nicht so gut):

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Er hörte gar nicht mehr auf mit der Dichterei (und es wurde nicht besser):

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Er versuchte sogar euch für seine Zwecke zu missbrauchen:

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Dann irgendwann wurde er nachdenklich:

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Und verwirrt:

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Abermals fuhr er die Mitleidsschiene, ihm gingen wohl die Ideen aus:

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Und immer wieder diese Lügen:

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Wir versuchten uns zu wehren. Es half alles nichts:

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Er wurde schmuddelig:

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Und log mit einer unverhohlenen Dreistigkeit weiter:

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Er zog sogar Sportlertränen in seine Machenschaften hinein:

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Nicht mal vor Mike Shiva zeigte er Respekt:

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Er verlor langsam den Verstand:

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Daraufhin folgten wieder diese Gedanken:

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Und die dummen Wortspiele:

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Er hatte schon fast aufgegeben ...

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... doch dann kam ihm Willi zu Hilfe.

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Wollt ihr einen Kommentar zu dieser Geschichte abgeben? Dann schreibt Adrian ein Mail. Ha ha ha.

Hier noch ein paar Perlen aus der Reihe Hass-Kommentare:

Mindestens so lustig, wie Adrian Engs Kommentar-Mails: Diese Flachwitze

1 / 98
Diese Witze sind so flach, deine Akne wirkt dagegen wie D-Körbchen
bild: watson
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173 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
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Walter Sahli
03.04.2017 12:16registriert März 2014
Also ich finde, dieser Herr Eng hat einen Orden verdient!

Deswegen hier in voller Dankbarkeit: 🎖
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vmaster97
03.04.2017 17:28registriert März 2016
Ist dieser Artikel ein Jobangebot?
Auf jeden Fall: Ich, armer Student, würd mich gerne bewerben. Entweder direkt bei watson oder den faulen Redakteuren 😁

Bin jung, flexibel und dynamisch (oder welche Adjektive im Moment halt so trendy sind). Und ganz sicher günstiger als die Autoren 😌
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Pasch
03.04.2017 13:10registriert Oktober 2015
Zur Abwechslung mal sich selbst freischalten... 😂😂😂
watson-Leak: Mit diesen E-Mails versucht er uns zum Kommentare freischalten zu bringen
Zur Abwechslung mal sich selbst freischalten... 😂😂😂 Adrian Eng Lina Selmona kommentare
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Xbox, Vinylplatten, Handschaltung – welche «veralteten» Technologien benutzt ihr noch?

Mal ist es aus Gewohnheit («Ach, es funktioniert ja – wieso soll ich wechseln?»). Mal ist es Geldnot («Ich kann mir kein neues Auto leisten, sorry.»). Mal ist es eine Liebelei («Ich bin nun mal Fan davon!»). Und mal ist es, weil es mit dieser vermeintlich veralteten Technologie schlicht besser klappt («Mein Wasserkocher braucht verdammt nochmal kein Wi-Fi, damit ich es von einer App bedienen kann!»).

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