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Nach den NHL-Tests das Sightseeing: Hischier bei den Niagarafällen. bild: twitter/ThirdEyeHockey

So schneidet Hischier bei den NHL-Tests im Vergleich mit Matthews ab

Im «Combine» können die Kandidaten für einen frühen Pick im nächsten NHL-Draft den Klubs zeigen, was in ihnen steckt. Nico Hischier gewann eine Disziplin.



Ein wenig erinnert das NHL Combine an die Aushebung beim Schweizer Militär. Die Kandidaten für einen Platz in der besten Eishockey-Liga der Welt werden auf Herz und Nieren geprüft. In verschiedenen Disziplinen kommt auf den Tisch, was sie auf dem Kasten haben.

Ein «Drill Sergeant» pusht Hischier auf dem Velo zur maximalen Erschöpfung.

Die Teilnahme ist nicht Pflicht, weshalb im letzten Jahr beispielsweise Patrik Laine, Jesse Puljujärvi oder Matthew Tkachuk darauf verzichteten. Dafür zeigte Auston Matthews, was in ihm steckt. Was 2016 der einstige ZSC-Lions-Stürmer und spätere Nummer-1-Pick der Toronto Maple Leafs schaffte, lässt sich nach dem jüngsten Test am Samstag mit dem Schweizer Nico Hischier vergleichen.

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Die Werte von Hischier und Matthews sind mehrheitlich ähnlich. Während der US-Amerikaner die grössere Sprungkraft aufwies, war der Walliser im Bankdrücken besser – und vor allem bei den Klimmzügen. Hischier schaffte 13, keinem anderen der 104 in Buffalo anwesenden Talente gelangen mehr.

Hischier mit Werten zufrieden

Während die meisten oben erwähnten Tests selbsterklärend sind, wird beim Beweglichkeitstest die seitliche Sprintfähigkeit analysiert. So sieht das aus:

Hischier beim Beweglichkeitstest.

Hischier äusserte sich zufrieden über seine Leistungen. «Ich wusste, dass der Test auf dem Velo hart werden würde und das war er auch», so der 18-Jährige.

Nebst den physischen Tests wurde am Combine auch der Geist auf die Probe gestellt. «Die Spieler bekommen die Chance, einen guten ersten Eindruck zu machen», erklärt Dan Marr, Direktor vom NHL Central Scouting. 14 NHL-Teams luden Nico Hischier zu einem Gespräch ein. Matthews wurde im Vorjahr zu sieben Interviews aufgeboten.

Toptalent schafft nicht einen Klimmzug

Ob die gemessenen Werte etwas an der Tatsache ändern, dass wohl entweder der Schweizer oder der Kanadier Patrick Nolan als Nummer 1 gedraftet wird, ist fraglich. Eishockey wird schliesslich immer noch auf Schlittschuhen, in einem Eisstadion und als Team gespielt – und nicht alleine in einer Turnhalle.

Matthews schafft acht Klimmzüge.

Für Casey Mittelstadt ist dies bestimmt von Vorteil. Dem Vernehmen nach würgte der Amerikaner die Langhantel beim Bankdrücken mit Müh' und Not bloss ein Mal in die Höhe und er schaffte keinen einzigen Klimmzug. Mittelstadt gilt für die meisten Beobachter trotzdem als Erstrunden-Draft.

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