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Luganos Linus Klasen, links, und Fredrik Pettersson, rechts, freuen sich ueber das 4:2, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem HC Lugano und dem HC Ambri Piotta, am Freitag, 19. Februar 2016, in der Resega Halle von Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Drücken den Playoffs den Stempel auf: Luganos Schweden Linus Klasen (links) und Fredrik Pettersson.
Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Tore, Assists und Strafen: Die Playoff-Finalisten Lugano und Bern im Zahlenvergleich

Seit 2006 konnte Lugano keine Playoff-Serie mehr gewinnen – nun greifen die Tessiner nach dem Meistertitel. Am Samstag beginnt der Final gegen den SC Bern, der als erster Klub von Qualifikations-Rang 8 aus den Pokal gewinnen könnte.



Der HC Lugano bestritt auf dem Weg in den Final ein Spiel mehr als der SC Bern. Beide Teams kamen in den Viertelfinals mit einem 4:0-Erfolg weiter (Lugano gegen Zug, Bern gegen die ZSC Lions), in den Halbfinals eliminierten die Tessiner Servette Genf mit 4:2 Siegen, während Bern durch einen 4:1-Erfolg über Meister Davos in den Final vorstiess.

Sperren für Scherwey und Krueger

Der SC Bern muss zum Auftakt in Lugano am Samstag auf Tristan Scherwey und Justin Krueger verzichten. Beide Spieler erhielten je eine Spielsperre. 

Beste Skorer

Mit 13 Punkten ist Luganos Linus Klasen in den Playoffs der erfolgreichste Skorer der beiden Finalisten. Der Schwede erzielte drei Tore und gab zehn Assists.

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Punkte pro Spiel

Luganos Schweden-Trio und der aus der NHL zurückgekehrte Damien Brunner beeindrucken: Sie erzielen in den Playoffs im Schnitt einen Punkt oder mehr pro Spiel. Kein Berner kommt an ihre Werte heran.

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Strafenkönige

Waren die Spieler des SC Bern nicht einst «Big Bad Bears»? Im Viertel- und Halbfinal war Lugano jedenfalls deutlich öfter in der Kühlbox. Strafenkönig ist Maxim Lapierre, der bereits drei 10-Minuten-Strafen kassierte.

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Goalies

Elvis Merzlikins

Le joueur tessinois, Alessandro Chiesa, a droite, lutte pour le puck avec le joueur genevois, Matt D'Agostini, centre, devant le gardien tessinois, Elvis Merzlikins, a gauche, lors du 1er match des demi-finales de play off du championnat suisse de hockey sur glace de National League LNA, entre le Geneve Servette HC et le HC Lugano, ce jeudi 17 mars 2016 a la patinoire des Vernets a Geneve. (PHOTOPRESS/Martial Trezzini)

Fangquote 94,16 Prozent.
2,37 Gegentore pro Spiel.
Bild: PHOTOPRESS

Jakub Stepanek

Davos Stuermer Marc Wieser, links, verschiesst einen Penalty gegen Berns Goalie Jakub Stepanek, im zweiten Playoff-Halbfinalspiel der National League A zwischen dem SC Bern und dem HC Davos am Samstag, 19. Maerz 2016, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Fangquote 91,01 Prozent.
2,43 Gegentore pro Spiel.
Bild: KEYSTONE

Team-Werte

In den meisten Playoff-Statistiken liegen die beiden Finalisten nahe beisammen. So zum Beispiel bei jener der Tore pro Spiel:

HC Lugano
3,40 Tore erzielt
2,50 Tore erhalten​

SC Bern
3,11 Tore erzielt
2,67 Tore erhalten​

Auch die Werte der erzielten bzw. erhaltenen Tore pro Spiel in Über- und Unterzahlsituationen sind nahezu identisch:

HC Lugano
0,70 Powerplay-Tore
0,60 Gegentore in Unterzahl​

SC Bern
0,67 Powerplay-Tore
0,67 Gegentore in Unterzahl​

Nur in einer Statistik trennen die beiden Teams Welten: In jener der Strafen.

HC Lugano
205 Strafminuten

SC Bern
102 Strafminuten

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Qualifikation

Der HC Lugano schloss die Qualifikation auf Rang 5 ab, der SC Bern schaffte den Playoff-Einzug als 8. gerade noch. In den vier Direktduellen gewannen die Tessiner drei – das letzte in Bern allerdings erst im Penaltyschiessen. Es war zugleich der einzige Auswärtssieg in den vier Partien.

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