DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Unihockey-WM in Prag, Halbfinals

Schweden – Schweiz 5:4nP (1:1,2:1,1:2)

Tschechien – Finnland 2:7 (0:1,0:2,2;4)

Luca Graf (links, Schweiz) bejubelt das 2. Tor mit Tim Braillard (Mitte, Schweiz), Rechts Albin Sjogren (rechts, Schweden). waehrend dem Halbfinalspiel Schweden gegen Schweiz, Unihockey Weltmeisterschaft der Herren 2018, 8. Dezember 2018, O2-Arena, in Prag, Tschechien (Keystone / Fabian Trees).

Luca Graf (links) feiert den zweiten Treffer der Schweiz gegen Schweden. Bild: KEYSTONE

Unihockey-Nati verliert Halbfinal gegen Schweden erst im Penaltyschiessen



Die Schweiz spielt morgen an der Unihockey-WM der Männer um Bronze. Sie verlor in einem Thriller den Halbfinal gegen den grossen Favoriten Schweden erst im Penaltyschiessen. Nach 60 Minuten regulärer Spielzeit und zehnminütiger Verlängerung hatte es 4:4 gestanden.

«Im Moment fehlen mir die Worte. Nach dem ersten Drittel hatten wir das Spiel übernommen, es fehlte nur der letzte Zwick. Es ist wirklich bitter. Wir haben eine super Leistung gezeigt.»

Matthias Hofbauer, Schweizer Unihockey-Legende

Dreieinhalb Minuten vor Schluss ging die Schweiz 4:3 in Führung, musste 103 Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit aber den Ausgleich hinnehmen. Im hochstehenden Penaltyschiessen versenkten die Schweizer drei ihrer fünf Versuche, die Schweden waren viermal erfolgreich.

Nun gegen Tschechien

Die Schweiz, die bei elf WM-Turnieren sechs Mal Bronze gewann, stand erst einmal in einem Final: 1998 verlor sie diesen – ebenfalls in Prag – gegen Schweden klar mit 3:10. Nun wartet im Spiel um Platz 3 (Sonntag, 13 Uhr) der Gastgeber Tschechien, welcher den Halbfinal gegen Finnland 2:7 verlor.

Der achtfache Weltmeister Schweden stand bislang bei jeder WM im Final. Bei den letzten sechs Turnieren hiess das Endspiel jedes Mal Schweden – Finnland. (ram)

Das Telegramm

Schweden - Schweiz 5:4 (1:1, 2:1, 1:2, 0:0) n.P.
O2 Arena, Prag. - 10'267 Zuschauer. - SR Heinola/Marttinen (FIN).
Tore: 9. Nilsberth (Rudd) 1:0. 16. Zaugg (Hofbauer) 1:1. 27. Nilsberth (Svahn) 2:1. 28. Nilsson (Sundstedt) 3:1. 35. Graf (Braillard) 3:2. 41. Mendelin (Bischofberger) 3:3. 57. Mendelin (Maurer) 3:4. 59. Sjögren (Rudd) 4:4.
Penaltyschiessen: Hofbauer 0:1, Rudd 1:1; Rüegger -, Galante-Carlström 2:1; Zaugg -, Nilsson 3:1; Mendelin 3:2, Adriansson -; Hartmann 3:3, Enström 4:3.
Strafen: Je 1x2 Minuten.
Schweden: Rehn (Parsjö-Tegner/im Penaltyschiessen); Johansson, Hedlund; Gustafsson, Nilsberth; Mattias Samuelsson, Sundstedt; Galante Carlström, Johan Samuelsson, Enström; Rudd, Svahn, Sjögren; Nilsson, Palmen, Adriansson; Jonsson, Wilhelmsson, Östholm.
Schweiz: Pascal Meier (Eder/ab dem 3. Penalty); Graf, Berry; Bischofberger, Heller; Conrad, Camenisch; Bürki; Rüegger, Braillard, Laely; Maurer, Christoph Meier, Mendelin; Zaugg, Hartmann, Hofbauer; Känzig; Riedi.
Bemerkungen: 57. Pfostenschuss Mendelin. Nilsberth und Pascal Meier als beste Spieler ausgezeichnet. (sda)

Roman Josi und Mark Streit spielen ... Tennis!

22 HCD-Jahre unter Arno Del Curto

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Eismeister Zaugg

Sven Bärtschi – keine Gespräche mit Schweizer Klubs bis Mitte August

Sven Bärtschi ist keine «Rolex», sondern eine «Graff Diamonds Hallucination» auf dem Transfermarkt. Aber bis Mitte August ist Funkstille. Hingegen gibt es für Sebastian Schilt, sozusagen eine «Swatch» auf dem Transferwühltisch, bald eine Lösung.

Mirco Müller (26) möchte nach einem Jahr Absenz noch einmal zurück in die NHL. Für den Fall, dass es nicht klappt, hat er mit einem Sechsjahresvertrag in Lugano schon einen Plan B. Die vergangene Saison hatte er mit einem Temporär-Gastspiel in der höchsten schwedischen Liga überbrückt.

Sven Bärtschi (28) befindet sich in einer ähnlichen Situation: Der NHL-Vertrag ist zwar erst jetzt ausgelaufen. Aber auch er ist in der letzten Saison in der NHL nicht mehr zum Zuge gekommen und durfte nur bei …

Artikel lesen
Link zum Artikel