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Servettes Cheftrainer Chris McSorley, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den HC Biel und dem Geneve-Servette HC, am Samstag, 4. Februar 2017, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Chris McSorley – seit 2001 ist er bei Servette.  Bild: KEYSTONE

«Status quo is death» – Chris McSorley tritt als Trainer von Servette zurück



Chris McSorley wird bei Servette-Genf nicht mehr länger an der Bande stehen. Der Kanadier hat seinen Rücktritt im Rahmen einer Pressekonferenz verkündet. Er wird Servette als General Manager aber erhalten bleiben.

«Meine wahre Leidenschaft ist es, Teams aufzubauen und zu gestalten. Das kann ich als General Manager machen», sagt McSorley an der Pressekonferenz. Er werde zudem eng mit dem neuen Coach zusammenarbeiten. Wer der neue Coach werden soll, ist derzeit noch nicht bekannt. Wie der scheidende Trainer aber selbst sagt, soll es aber kein «zweiter Chris McSorley» sein.

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Chris McSorley erklärt, warum er nicht mehr Servette-Trainer ist. (englisch) Video: streamable

In den letzten zehn Jahren schaffte es der GSHC fünfmal entweder in die Playoff-Halbfinals oder sogar den Final. «Ich hätte so weiterfahren können – als Coach und General Manager in Personalunion», sagte McSorley. Status quo sei im Sport der Tod. «Mir wurde aber vor Augen geführt, dass Servette nur ein wirkliches Spitzenteam werden kann, wenn es wie ein Spitzenteam geführt wird. Es gibt zu viel Arbeit für einen NLA-Trainer und für einen NLA-Sportchef, als dass einer alleine wirklich alles perfekt erledigen könnte.»

Obwohl Chris McSorley in der Organisation bleibt, geht in Genf eine Ära zu Ende. Nur Arno Del Curto (21 Jahre) steht im Schweizer Profi-Eishockey noch länger an der Bande, als es McSorley in Genf tat. Faktisch wirkt McSorleys Zurückstufung wie eine Entlassung nach der mit 0:4 verlorenen Viertelfinalserie gegen den EV Zug. «Mein Job in Genf stand aber nie zur Diskussion», sagt McSorley.

McSorleys Position war nach der Blamage im Playoff-Viertelfinal gegen Zug (Out in vier Spielen) bei Servette in Frage gestellt worden. Zudem schien es mit Präsident Hugh Quennec und den kanadischen Investoren um Mike Gillis (Ex-GM der Vancouver Canucks) nicht immer rund zu laufen. watson-Eismeister Klaus Zaugg schrieb dazu: «Sie beanspruchen jetzt das letzte Wort in allen Dingen. Aber ein ‹Alphatier› wie Chris McSorley funktioniert nicht als ‹Betatier›. Gegen den Willen des Kanadiers holten die neuen Besitzer Captain Goran Bezina zurück.» (abu)

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Roaming212 22.03.2017 14:35
    Highlight Highlight Auch wenn er manchmal ein fragwürdiges Verhalten an den Tag legte, wird er dennoch fehlen. Irgendwie gehört er einfach zur NLA ähnlich wie Del Curto.
  • Bätzi 22.03.2017 13:42
    Highlight Highlight Mc Sorley ist ein Guter Trainer er ist aber der noch bessere Sportchef. Ich denke das dies Genf zu neuen Höhenflügen verhelfen kann. wie er selber in der PK sagt Staus Quo ist im Sport der Tod. Ich denke ein Trainer unter Mc Sorley wird es nicht einfach haben aber er hat auch einen Sportchef der weiss was er tut. Ich hoffe Mc bleibt bei Genf.
    Das CH Hockey braucht Starke Teams aus der West Schweiz die gegen das grosse Zürich und Bern ankommen. PRO CH ICE HOCKEY
  • Voss 22.03.2017 13:21
    Highlight Highlight Ich vermute, diese Trainerposition wird zum "Schleudersitz" der NLA.
    Nun haben wir auch einen CC im Eishockey ;-).

    Bin gespannt wer Genf nun einstellt.
  • Hoopsie 22.03.2017 12:42
    Highlight Highlight Wow, das hat Grösse. Viele würden verbittert den Hut nehmen und täubelen. Aber McSorley macht das irgendwie Klasse. Ausser seinen gezielten Ausrastern und dass er seine Mannschaft zT. zu sehr "auf den Mann" spielen liess, habe ich seine Art gemocht. Er war ein unglaublicher Chrampfer an und neben der Bande. Jetzt halt nur noch neben der Bande. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass er bald nicht mehr in Genf arbeiten wird. Die Spatzen haben die Verbindungen nach Lausanne ja schon lange von den Dächern gepfiffen. Oder vielleicht kehrt er ja auch nach Kanada zurück.
  • Dynamischer-Muzzi 22.03.2017 12:37
    Highlight Highlight EILMELDUNG!!!

    McSorley hat als erste Amtshandlung als neuer Sportchef Kevin Schläpfer und Lars Leuenberger als neues Trainer-Duo eingestellt.





    :-D
    • Eskimo 22.03.2017 14:21
      Highlight Highlight Jetzt hast du Klausis morgige Schlagzeile versaut...
  • Patrick59 22.03.2017 12:23
    Highlight Highlight .......McSorley zum ZSC. Da würde mir als SCB Fan Angst und Bange werden. Und NEIN: Schläpfer und Leuenberger werden nicht Trainer in Genf.
  • Dogbone 22.03.2017 12:05
    Highlight Highlight War abzusehen. Trotzdem, eine Aera geht nicht nur in Genf, sondern im CH Eishockey zu Ende. Schade eigentlich. Er hat Genf weit gebracht und so ganz nebenbei oft für gute Unterhaltung gesorgt an der Bande.
  • emptynetter 22.03.2017 11:56
    Highlight Highlight er wird fehlen in den schweizer eishallen.
    • no-way 22.03.2017 14:19
      Highlight Highlight meinst du wenn er fake-verletzung ankuendigt um ein Penalty an einen andere Speiler schiessen zu lassen? McSorley bleibt eine der unfairste Coach allgemein. er wird ganz sicher nicht vermisst.

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