Sport
Eishockey

EHC Biel gewinnt auch zweites Heimspiel unter dem neuen Coach Antti Törmänen

National League
Biel – Ambri-Piotta 5:1 (3:1,2:0,0:0)
Biels Robbie Earl, links, im Duell mit Ambris Franco Collenberg, Mitte, und Torhueter Benjamin Conz im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und dem HC Ambri-Piotta,  ...
Biels Earl beschäftigt Collenberg und Goalie Conz.Bild: KEYSTONE

Biel gewinnt auch das zweite Heimspiel unter dem neuen Coach Törmänen

Der EHC Biel gewann auch das zweite Heimspiel unter dem neuen Trainer Antti Törmänen. Die Seeländer setzten sich gegen den Vorletzten Ambri-Piotta 5:1 durch. Toni Rajala zeichnete sich als Doppeltorschütze aus.
17.12.2017, 18:0317.12.2017, 19:08

Nach 37 Minuten und einem Doppelschlag von Jan Neuenschwander (35.) und Robbie Earl innert 160 Sekunden zum 5:1 stand das Schlussresultat bereits fest. Letzterer hatte bereits bei den Siegen in den ersten beiden Saisonduellen gegen Ambri getroffen. Allerdings machten es ihm die Tessiner äusserst leicht. Nachdem sich der Amerikaner den Puck an der eigenen blauen Linie erkämpft hatte, liessen ihn die Leventiner ohne grosse Gegenwehr gewähren. Am Ende bezwang er Ambris Goalie Benjamin Conz mit einem «Buebetrickli».

Biels Beat Forster, rechts, holt Ambris Elias Bianchi von den Beinen im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und dem HC Ambri-Piotta, am Sonntag, 17. Dezember 2017,  ...
Bild mit Symbolcharakter: Bianchi landet gleich hart auf dem Allerwertesten.Bild: KEYSTONE

Schon im ersten Drittel waren den Gastgebern zwei Tore innert kurzer Zeit gelungen. Rajala brachte die Bieler innert 150 Sekunden 3:1 in Führung. Der Finne verzeichnete den dritten Doppelpack in der laufenden Meisterschaft. Dermassen unterlegen, wie es das Resultat ausdrückt, war das Team von Trainer Luca Cereda jedoch nicht, den Unterschied machte die grössere individuelle Klasse der Bieler.

Schon im ersten Heimspiel in dieser Spielzeit gegen Ambri-Piotta feierten die Seeländer mit 6:2 einen deutlichen Sieg. Damals lenkten sie die Partie ebenfalls im ersten Drittel (3:0) in die gewünschte Richtung. Überhaupt sind die Tessiner ein gern gesehener Gast in Biel, war es doch der sechste Sieg hintereinander vor heimischem Publikum gegen Ambri.

Die sechstklassierten Bieler schlossen dank dem siebten Sieg in den letzten neun Partien punktemässig zu Zug (4.) und Davos (5.) auf. Derweil erlitten die Leventiner die vierte Niederlage in Folge und den siebente in den vergangenen acht Spielen. Der Rückstand auf den letzten Playoff-Platz beträgt zwölf Zähler, das im 10. Rang liegende Lausanne weist neun Punkte mehr aus als Ambri. (sda)

Das Telegramm

Biel - Ambri-Piotta 5:1 (3:1, 2:0, 0:0)
5836 Zuschauer. - SR Schukies (GER)/Stricker, Abegglen/Progin.
Tore: 6. Forster (Jecker, Schmutz) 1:0. 15. Guggisberg (Zgraggen) 1:1. 17. Rajala (Jecker, Pouliot) 2:1. 19. Rajala (Pouliot, Forster) 3:2. 35. Neuenschwander (Schmutz) 4:1. 37. Earl 5:1.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Biel, 1mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
Biel: Hiller; Jecker, Forster; Kreis, Fey; Dufner, Maurer; Hächler; Pedretti, Pouliot, Rajala; Tschantré, Fuchs, Earl; Fabian Lüthi, Neuenschwander, Schmutz; Joggi, Sutter, Wetzel; Diem.
Ambri: Conz; Plastino, Jelovac; Fora, Zgraggen; Ngoy, Collenberg; Gautschi; Trisconi, Kostner, Bianchi; Guggisberg, D’Agostini, Zwerger; Hazen, Emmerton, Lhotak; Lauper, Goi, Berthon.
Bemerkungen: Biel ohne Lofquist, Valentin Lüthi (beide verletzt), Micflikier, Steiner (beide krank) und Nussbaumer (U20). Ambri-Piotta ohne Müller, Gautschi, Stucki, Pinana (alle verletzt), Incir (krank), Kubalik (Nationalteam Tschechien), Monnet und Taffe (beide überzählig).

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