Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Eismeister Zaugg

Das sind die besten Spieler der laufenden National-League-Saison – Rang 40 bis 31

Wer war in dieser Saison der beste Eishockey-Spieler der National League? Wer könnte dies besser beurteilen als einer der grössten Eishockey-Experten und mehrfacher «Sportjournalist des Jahres» Klaus Zaugg? Eben. Drum hier seine Liste.



Wir zeigen die Top 50 der besten Spieler der ersten Qualifikationshälfte in einer fünfteiligen Serie. Hier der zweite Teil:

40. Sven Senteler (EV Zug)

Spät – mit 26 –, aber nicht zu spät ist ein spielerischer Hinterbänkler drauf und dran, sich zum Führungsspieler und zum nächsten Reto Suri zu entwickeln. Die Zuger können nur Meister werden, wenn sie den dritten und vierten Sturm mit Spielern wie Sven Senteler veredeln.

Tigers, Benjamin Neukom, links, kaempft um den Puck, gegen $Zugs Sven Senteler, rechts, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und die EV Zug, am Freitag 30. November 2018 in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Bild: KEYSTONE

39. Samuel Guerra (HC Ambri-Piotta)

Nach neun Lehr- und Wanderjahren in Zürich und Davos ist er nun mit 25 Jahren der jüngste Routinier der Liga und spielt in Ambri mit Abstand sein bestes Hockey. Produktiv wie nie, defensiv verlässlich wie nie.

Ambri's player Samuel Guerra during the Swiss Ice Hockey Cup 2018/19 between the HC Ambri Piotta and the HC Lausanne at the ice stadium Valascia in Ambri Switzerland, Sunday, October 21, 2018 (KEYSTONE/Ti-Press/Davide Agosta)

Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

38. Pascal Berger (SCL Tigers)

Langnaus Captain ist der grösste «unsung hero» (der Ausdruck kommt aus Nordamerika und bedeutet wörtlich: unbesungener Held). Skorerpunkte sind rar, aber er hat mit Abstand am meisten Eiszeit im Boxplay und ist fürs Team unverzichtbar. Der Bruder von SCB-Bandenhobler Alain Berger ist Langnaus etwas ungehobelte Antwort auf Tristan Scherwey.

Geneve-Servette's defender Johan Fransson, of Sweden, right, checks Tiger's center Pascal Berger #19, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and SCL Tigers, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Saturday, October 27, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

37. Raphael Diaz (EV Zug)

Der doppelte WM-Silberheld ist an einem guten Abend der beste und kompletteste Verteidiger der Liga – aber diese Abende haben wir bisher im März und April vermisst. Um es unpolemisch zu sagen: Die Zuger bezahlen für einen Range Rover den Preis eines Rolls Royce.

Zugs Raphael Diaz spielt den Puck im Eishockeyspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem EV Zug am Dienstag, 13. November 2018, im Zuercher Hallenstadion. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

36. Jonas Hiller (EHC Biel)

Ist der Chronist nüchtern? Nur Platz 36 für einen der Architekten des Bieler Wunders? Er ist stocknüchtern. Statistisch (nach Fangquoten) keiner der Besten – aber er vermag mit seinem Charisma wieder das Selbstvertrauen seiner Mitstreiter zu möblieren. Das können nur grosse Goalies.

Biels Goalie Jonas Hiller muss den Treffer zum 1:4 hinnehmen im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und dem HC Fribourg-Gotteron, am Samstag, 9. Dezember 2018, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bild: KEYSTONE

35. David McIntyre (EV Zug)

Er fliegt meistens unter dem Spektakelradar durch: In allen drei Zonen zuverlässig und auffällig unauffällig. Wer dann in den Statistikblättern kramt, stellt verwundert fest: Der macht ja pro Spiel einen Punkt.

David McIntyre von Zug im fuenften Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen dem EV Zug und den ZSC Lions, am Dienstag, 20. Maerz 2018, in der Bossard Arena in Zug. (PPR/Flueeler)

Bild: PPR

34. Calle Andersson (SC Bern)

Im dritten Jahr hat der Schwede mit Schweizer Lizenz unter Kari Jalonen den Schritt vom begabten Lotterverteidiger zum verlässlichen Verteidigungsminister geschafft.

Berns Calle Andersson kaempft um den Puck, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Bern und dem ZSC Lions, am Freitag, 19. Oktober 2018, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

33. Joël Vermin (Lausanne HC)

Er ist WM-Silberheld, er setzt immer wieder mal zu einer Aktion an, die einem zwingt, sich aus dem Sessel zu erheben, er ist Lausannes produktivster Helvetier – und er ist drauf und dran, sich zu einem Stürmer zu entwickeln, der Lausanne zu einem Titel führen kann.

Le gardien de Langnau Damiano Ciaccio, gauche, lutte pour le puck avec l'attaquant lausannois Joel Vermin, droite, lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le Lausanne Hockey Club, LHC, et les SCL Tigers ce samedi 1 decembre 2018 a la patinoire de Malley 2.0 a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

32. Anssi Salmela (EHC Biel)

Anssi Salmela hat die Magie seines Spiels in Biel wiedergefunden, skort mit ruhiger Kreativität und verteidigt mit der Verlässlichkeit der Schweizer Garde. Acht Teams seit 2012 und jetzt in Biel bis 2020 verlängert.

Biels Anssi Salmela, links, und Marc-Antoine Pouliot, geschlagen, nach dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen dem EHC Biel und dem HC Davos, am Samstag 17. November 2018 in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Bild: KEYSTONE

31. Elvis Merzlikins (HC Lugano)

Er steht immer noch mit beiden Schlittschuhen auf NLA-Eis. Aber manchmal haben wir den Eindruck, den Kopf trage er schon auf NHL-Höhe. Der lettische Nationalgoalie mit Schweizer Lizenz ist nach wie vor der spektakulärste, aber längst nicht mehr der konstanteste Goalie der Liga.

Lugano's goalkeeper Elvis Merzlikins in action, during the regular season game of the National League Swiss Championship 2018/19 derby between HC Lugano and HC Ambri Piotta, at the ice stadium Corner Arena in Lugano, Switzerland, Friday December 7, 2018. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Die weiteren Plätze werden an diesen Tagen publiziert:

Die neuen NL-Ausländer 2018/19

Unvergessene Eishockey-Geschichten

Bobby Orr entscheidet mit dem «Flying Goal» den Stanley-Cup-Final

Link zum Artikel

Ralph Krueger schreibt das wichtigste SMS der Schweizer Hockey-Geschichte 

Link zum Artikel

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

Link zum Artikel

NHL-Star Darryl Sittler stellt einen Rekord für die Ewigkeit auf

Link zum Artikel

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

Link zum Artikel

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

Link zum Artikel

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

Link zum Artikel

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

Link zum Artikel

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

Link zum Artikel

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

Link zum Artikel

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

Link zum Artikel

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

Link zum Artikel

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

Link zum Artikel

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

Link zum Artikel

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

Link zum Artikel

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

Link zum Artikel

31.03.2009: Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweizer Nati gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

Link zum Artikel

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

Link zum Artikel

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

Link zum Artikel

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Link zum Artikel

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hallo22 28.12.2018 23:14
    Highlight Highlight David McIntyre einer meiner absoluten Lieblingsspieler 😍. Unbändiger wille, manchmal leider auch unkontrolliert. Schade hatt er sich diese Saison nach einem furiosen Saisonstart verletzt. Wenn Mc in Fahrt ist dann geht die Post ab. Auch sackstark seine Playoffsstatistiken in Zug. 1.14 Punkte pro Playoffspiel.
  • Sloping 28.12.2018 16:09
    Highlight Highlight Elvis auf dem 31. Rang zu klassieren ist wohl ein riesiger Scherz. Er ist bis auf ganz wenige Spiele der einzige in Lugano, der trotz Krise konstante Leistungen zeigt. Er hat die meisten Saves der gesamten Liga und ich will nicht wissen wo Lugano ohne ihn diese Saison stehen würde. Vom Talent her gesehen der beste Torhüter der NLA und über die nächsten Jahre mindestens eine Nr. 2 in der NHL. Also wenn da auf den vorderen Rängen noch ein Ciaccio oder Punnenovs folgt, dann hat der Eismeister wohl zu viel Glühwein getrunken...
    • Hallo22 28.12.2018 17:08
      Highlight Highlight Gebe ich dir Recht. Der Elvis gehört weiter nach vorne...
    • Freilos 28.12.2018 19:11
      Highlight Highlight Ich gebe dir Recht das Elvis deutlich weiter nach vorne gehört.
      Beim Thema NHL bin ich aber nicht ganz deiner Meinung. Ich behaupte Elvis wird maximal eine Nr. 2 in der NHL. Allerdings hätte ich damals Hiller auch nicht so eine Karriere zugetraut.

«Seit 21 Jahren haben wir auf einen Titel gewartet» – EV Zug enthront Rappi als Cupsieger

Der EV Zug hat eine lange Durststrecke beendet. 21 Jahre nach dem bisher einzigen Meistertitel gewannen die Zentralschweizer mit einem 5:1-Finalsieg bei den Rapperswil-Jona Lakers den Schweizer Cup.

Die Erleichterung war den Zugern anzusehen, endlich wieder einmal einen Titel geholt zu haben. «Das bedeutet viel für uns als Team und die Organisation», sagte EVZ-Trainer Dan Tangnes. Es sei wichtig gewesen, diese Barriere zu durchbrechen. Fabian Schnyder, der dienstälteste Spieler bei den Zentralschweizern, erklärte, dass sie heute versuchen würden, «jeden einzelnen Moment im Kopf zu speichern. Das kann sehr viel auslösen.»

Der Plan der Zuger für den Final war klar: keine Euphorie der Lakers …

Artikel lesen
Link zum Artikel