Sport
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Super League, 8. Runde

Vaduz – YB 0:0 (0:0)

Luzern – Sion 2:2 (0:1)

Lausanne – Basel 1:2 (1:0)

Sions Reto Ziegler feiert sein Tor zum 0:1 im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Sion, am Mittwoch, 21. September 2016, in Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

«Ich bis gsi!» – Reto Ziegler feiert seinen herrlichen Freistoss-Treffer – genützt hat's nichts. Bild: KEYSTONE

Basel spielt gegen den Aufsteiger 70 Minuten lang wie ein Aufsteiger, gewinnt aber trotzdem

YB trifft in Vaduz das Tor nicht und muss sich mit einem 0:0 begnügen. Luzern kassiert nach Doppelpack von Schneuwly in der Schlussminute den Ausgleich und was macht Basel? Es bleibt 70 Minuten blass, gewinnt dann aber trotzdem – und führt die Tabelle nun mit elf Punkten Vorsprung an.



Lausanne – Basel 1:2

– Die Partie beginnt, wie es wohl kaum jemand gedacht hat. Nach dem bescheidenen 1:0-Sieg im Cup gegen Zug war von Basel eine Reaktion erwartet worden. Doch dem ist nicht so. Lausanne legt los, als wäre es schon lange in der Super League und setzt den Leader unter Druck. Basel-Goalie Vaclik verhindert Schlimmeres.

– So sehr es sich der Twitter-Account von Basel wünscht, besser wird es nicht. Im Gegenteil: In der 36. Minute erzielt Francesco Margiotta völlig verdient das 1:0 für das Heimteam. Er verwertet eine Hereingabe von Pak.

LÕattaquant lausannois Francesco Margiotta, gauche, marque le premier but devant le joueur balois Omar Gaber, droite, et le gardien balois Tomas Vaclik, en vert, lors de la rencontre de football de Super  League entre le FC Lausanne-Sport, LS, et le FC Basel 1893 ce mercredi 21 septembre 2016 au stade olympique de la Pontaise a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Margiotta trifft zur Führung. Bild: KEYSTONE

– So geht es weiter bis zur 67. Minute. Doch dann macht Basel, was halt ein Leader so macht. Es erzielt aus dem Nichts den Ausgleich. Birkir Bjarnason der Torschütze, nach perfekter Hereingabe von Andraz Sporar in den Rücken der Abwehr.

– Und plötzlich waren die Bebbi wach. Und plötzlich müssten die Bebbi führen. Sporar und Eder Balanta können völlig alleine vor dem Tor einschieben – doch beide treffen den Ball nicht. Es bleibt beim 1:1 und man muss sagen: dem Spielverlauf nach völlig korrekt.

– Weniger korrekt das Einsteigen von Xavier Margairaz in der 90. Minute. Er holt Renato Steffen von hinten von den Beinen und sieht verständlicherweise noch die Rote Karte. Die Strafe folgt sogleich. In der letzten Minute trifft Balanta nach einer Ecke per Kopf zum 2:1 und lässt Lausanne ziemlich dumm aussehen.

Vaduz – YB 0:0

– Die Young Boys kommen nicht zur Ruhe. Die Berner müssen sich in der 8. Runde in Vaduz mit einem 0:0 begnügen. Derweil lässt Sion beim 2:2 in Luzern die erste Punkte unter Trainer Peter Zeidler liegen.

YBs Yoric Ravet, links, gegen Vaduz’ Nicolas Hasler, im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC Vaduz und dem BSC Young Boys, am Mittwoch, 21. September 2016, im Rheinpark Stadion in Vaduz. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Ravet (rechts) war in Halbzeit 1 einer der auffälligsten. Bild: KEYSTONE

– Es bleibt dabei: YB kann in dieser Saison in der Super League nicht zweimal in Folge gewinnen. Nach den Unruhen der letzten Tage wäre ein Erfolgserlebnis gegen die Mannschaft aus dem Fürstentum Liechtenstein für das unruhige Berner Umfeld Balsam gewesen. Doch das Team von Adi Hütter tat sich erneut schwer.

– Die besten Chancen für die Berner besass Yuya Kubo (16./36.) vor und Alain Rochat (70.) nach der Pause. Doch U17-Weltmeister Benjamin Siegrist liess sich bei seinem Debüt in der Super League nicht bezwingen und rettete Vaduz mit seinen Paraden einen Punkt.

Luzern – Sion 2:2

– Die ersten Minuten in Luzern gehören dem Heimteam. Schon in der fünften Minuten bleibt den Zuschauern der Jubelschrei im Hals stecken. Freistoss-Spezialist Neumayr zirkelt die Kugel nur an den Pfosten.

10.09.2016; Bern; Fussball Super League - BSC Young Boys - FC Luzern; (von links:) Torhueter David Zibung, Markus Neumayr (Luzern)(Martin Meienberger/freshfocus)

Hätte Neumayr Goalie Zibung besser zuhören sollen? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Bild: Martin Meienberger/freshfocus

– Nachdem auch Torgarant Marco Schneuwly den Führungstreffer nicht findet, kommt Sion besser ins Spiel. Und nach 16 Minuten darf auch das Pendent zu Neumayr zum Freistoss antreten. Reto Ziegler macht es aus 25 Metern jedoch ein bisschen besser und trifft herrlich zur Sittener Führung. Diese ist nicht unverdient – zuvor vergibt Carlitos eine Grosschance für die Gäste.

– Neumayr will dies natürlich nicht auf sich sitzen lassen. So läuft er in der 75. Minute zu einem nächsten Freistoss an. Dieses Mal mit Erfolg: Seine Hereingabe findet den Kopf von Marco Schneuwly, welcher die Kugel zum 1:1 in den Maschen versenkt – Saisontreffer Nummer 6.

– Und Schneuwly hat noch nicht genug. 11 Minuten später trifft dieser Teufelskerl erneut. Doch zum Sieg reicht's nicht. Mit dem Mute der Verzweiflung trifft Akolo in der Nachspielzeit quasi mit dem Schlusspfiff zum 2:2-Ausgleich und verhindert damit die erste Niederlage unter Trainer Peter Zeidler.

Die Tabelle

Folgt.

Bild

Die Telegramme

Vaduz - Young Boys 0:0
3832 Zuschauer. - SR Fähndrich.
Vaduz: Siegrist; Hasler, Grippo, Konrad, Göppel; Stanko (64. Kukuruzovic), Muntwiler, Ciccone; Costanzo (91. Zarate), Schürpf; Turkes (60. Brunner).
Young Boys: Mvogo; Scott Sutter, Von Bergen, Rochat, Lecjaks; Zakaria; Sulejmani, Bertone, Ravet; Kubo (74. Schick), Frey.
Bemerkungen: Vaduz ohne Jehle (gesperrt), Baldinger, Felfel und Janjatovic, Young Boys ohne Benito, Gerndt, Hoarau, Joss, Sanogo, Seferi und Wüthrich (alle verletzt). Verwarnungen: 21. Frey (Foul). 69. Grippo (Foul). 83. Brunner (Foul). 88. Muntwiler (Foul).

Luzern - Sion 2:2 (0:1)
8598 Zuschauer. - SR San.
Tore: 16. Ziegler (Freistoss) 0:1. 76. Marco Schneuwly (Neumayr) 1:1. 86. Marco Schneuwly (Rodriguez) 2:1. 93. Akolo 2:2.
Luzern: Zibung; Thiesson, Costa, Puljic, Lustenberger; Christian Schneuwly, Neumayr, Haas (46. Rodriguez), Hyka (58. Oliveira); Marco Schneuwly, Juric (68. Itten).
Sion: Mitrjuschkin; Lüchinger, Zverotic, Ziegler, Morgado; Salatic; Mveng, Adão (87. Karlen), Carlitos (79. Assifuah); Akolo, Léo (65. Konaté).
Bemerkungen: Luzern komplett. Sion ohne Bia, Gekas und Ricardo (alle verletzt). 5. Freistoss von Neumayr an den Pfosten. 23. Lattenschuss Akolo. 46. Lattenschuss Akolo. 89. Tor von Itten wegen Abseits nicht anerkannt. Verwarnungen: 55. Carlitos (Foul), 55. Neumayr, 72. Konaté (beide Unsportlichkeit).

Lausanne-Sport - Basel 1:2 (1:0)
6154 Zuschauer. - SR Jaccottet.
Tore: 36. Margiotta (Pak) 1:0. 67. Bjarnason (Sporar) 1:1. 93. Balanta (Corner Steffen) 1:2.
Lausanne-Sport: Da Silva; Monteiro, Diniz, Manière; Custodio; Kololli (12. Lotomba), Araz, Campo, Gétaz; Margiotta (56. Torres), Pak (68. Margairaz).
Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Balanta; Gaber, Serey Die (72. Fransson), Bjarnason, Xhaka, Steffen; Delgado (78. Elyounoussi), Doumbia (64. Sporar).
Bemerkungen: Lausanne-Sport ohne Castella, Basel ohne Akanji, Janko und Zuffi (alle verletzt). 90. Rote Karte gegen Margairaz (Foul). Verwarnungen: 48. Margiotta (Foul). 73. Balanta (Foul). (sda)

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • nike85 22.09.2016 06:36
    Highlight Highlight Schade waren beide Luzerner Tore aus einer Offside-Position gefallen. Interessant, dass dies kein News-Portal erwähnt 🙄
    Benutzer Bild
  • Bulwark 21.09.2016 22:27
    Highlight Highlight Basel spielt 70 Minuten wie ein Aufsteiger, zeigt aber in den letzten 20 weshalb man Serienmeister ist!
    • Schreiberling 21.09.2016 22:51
      Highlight Highlight Nein, in diesem Spiel war's am Schluss Glück, dass das 1:2 noch fiel.

      Und durch Glück ist Basel nicht Serienmeister geworden.
    • F4Fred 21.09.2016 23:23
      Highlight Highlight @Schreiberling Zwei Basler verfehlten davor aber das leere Tor.

      Schade für Lausanne, dass sie für das tolle Spiel keine Punkte gewonnen und erst noch einen Spieler mit Rot für das nächste Spiel gesperrt haben.

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