DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Super League, 24. Runde
Vaduz – Thun 0:0
Luzern – Lugano 2:1
Bild: KEYSTONE

Luzern kann doch noch siegen – Vaduz und Thun mit Nullnummer

Nach sechs Niederlagen in Serie feiert der FC Luzern beim 2:1 gegen Lugano den ersten Sieg 2016. Das entscheidende Tor erzielte Christian Schneuwly in der 81. Minute.Vaduz und Thun trennten sich zum Auftakt der 24. Runde 0:0. 
12.03.2016, 19:5812.03.2016, 22:46

Luzern – Lugano 2:1

- Mit seinem ersten Treffer im FCL-Trikot erlöste der in der Winterpause vom FC Zürich verpflichtete Schneuwly sich, die Mannschaft sowie die FCL-Verantwortlichen. Der Mittelfeldspieler verwertete die Massflanke von Hekuran Kryeziu mit dem Kopf und ebnete den Luzernern damit den Weg zur Revanche für den vor elf Tagen verlorenen Cup-Halbfinal gegen die Tessiner.

- Dank dem ersten Sieg im neuen Jahr stoppte der FCL die Talfahrt der letzten Wochen und baute den Vorsprung auf den Strich wieder auf acht Punkte aus. Trainer Markus Babbel, der zuletzt zusammen mit Präsident Ruedi Stäger arg in der Kritik gestanden hatte, sprach im Teleclub-Interview von einem «befreienden Gefühl» und einer «phänomenalen Reaktion seiner Mannschaft». Sechs Minuten vor Schneuwlys Siegtreffer hatten die Luzerner den 1:1-Ausgleich kassiert.

- Die Luzerner waren fulminant in die Partie gestartet. Sie ergriffen gleich von Beginn an die Initiative und gingen durch Michael Frey in der 7. Minute verdient in Führung. Für den von Lille ausgeliehenen und lange verletzten ehemaligen U21-Internationalen war es der erste Treffer seit über einem Jahr. Fast im Gegenzug wäre den Gästen der Ausgleich gelungen. Sally Sarr klärte nach einem Abschlussversuch des später verletzt ausgewechselten Mattia Bottani den Ball auf der Linie.

Bild: Martin Meienberger/freshfocus

Vaduz – Thun 0:0

- Der Unterhaltungswert der Partie vor nur 2612 Zuschauern, der kleinsten Kulisse im Rheinpark in dieser Saison, hielt sich lange Zeit in Grenzen. Die beiden gut organisierten Teams gingen 80 Minuten lang keine Risiken ein und versuchten in erster Linie, in der Defensive keine Fehler zu begehen. Erst als der Vaduzer Mario Bühler kurz vor Schluss nach einer Notbremse gegen Ridge Munsy des Feldes verwiesen wurde, lösten sich beide Teams von ihren taktischen Fesseln.

- Zuerst parierte Vaduz-Keeper Peter Jehle den Abschlussversuch des kurz zuvor eingewechselten Simone Rapp mirakulös (87.), zwei Minuten später verfehlte Munsy das Ziel für die Gäste nur um Zentimeter. Dazwischen scheiterte Ali Messaoud auf der Gegenseite aus spitzem Winkel an Thuns Torhüter Guillaume Faivre.

- Die Punkteteilung, die zwölfte für Vaduz in dieser Saison, ging in Ordnung, auch wenn Thun ein Chancenplus verzeichnete. Der auffälligste Akteur des Abends war Ridge Munsy, der mehrmals positiv in Erscheinung trat. Bereits nach 22 Sekunden bot sich dem Kongolesen die erste Chance, in der 53. Minute schoss er aus 16 Metern nur knapp über das Tor. Die beste Chance für Vaduz hatte Dejan Janjatovic kurz vor der Pause vergeben (42.).

Untersee und Joss im Zweikampf: Durchsetzen konnte isch keine der Mannschaften.<br data-editable="remove">
Untersee und Joss im Zweikampf: Durchsetzen konnte isch keine der Mannschaften.
Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

Das Telegramm

Vaduz – Thun 0:0
2612 Zuschauer SR Schnyder
Vaduz: Jehle; Gülen, Bühler, Grippo; Von Niederhäusern, Janjatovic (75. Kamber), Kukuruzovic, Untersee; Burgmeier (61. Sutter), Sadiku, Costanzo (61. Messaoud).
Thun: Faivre; Joss, Schindelholz, Bürki, Schirinzi; Hediger, Wieser; Zarate, Munsy, Ferreira (75. Wittwer); Buess (86. Rapp).
Bemerkungen: Vaduz ohne Avdijaj, Ciccone (beide krank), Fekete, Hasler, Muntwiler und Schürpf (alle verletzt), Thun ohne Lauper und Ruberto (beide verletzt). 83. Platzverweis Bühler (Notbremse). Verwarnungen: 72. Joss (Foul). 76. Untersee (Foul).

Luzern - Lugano 2:1 (1:0)
11'483 Zuschauer.  SR Jaccottet.
Tore: 7. Frey (Hyka) 1:0. 76. Sabbatini 1:1. 81. Christian Schneuwly (Kryeziu) 2:1.
Luzern: Zibung; Schachten, Sarr, Affolter, Thiesson; Haas; Hyka (71. Jantscher), Neumayr (60. Kryeziu), Christian Schneuwly; Frey (84. Arnold), Marco Schneuwly.
Lugano: Salvi; Veseli, Datkovic, Malvino, Jozinovic (57. Alioski); Sabbatini, Christos Donis (57. Pusic), Crnigoj; Culina, Anastasios Donis, Bottani (33. Tosetti).
Bemerkungen: Luzern ohne Cirjak (rekonvaleszent), Fandrich, Lustenberger, Puljic, Rogulj und Yesil (alle verletzt), Lugano ohne Rey (gesperrt), Bellante, Djuric, Milosavljevic, Piccinocchi und Rossi (alle verletzt).
Verwarnungen: 25. Jozinovic (Reklamieren). 30. Schachten (Foul). 39. Frey (Foul). 44. Anastasios Donis (Hands). 91. Malvino (Foul). 92. Pusic (Foul). 93. Crnigoj (Foul). (sda)

Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat

1 / 42
Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Mindestens 129 Tote nach Kämpfen und Massenpanik bei Fussballspiel in Indonesien
Schlimme Szenen nach dem Ost-Java-Derby zwischen Arema und Persebaya in Indonesien: Nach Spielende stürmten tausende Fans des Heimteams den Platz, worauf es zu einer Massenpanik kam. Die lokalen Behörden sprechen von mindestens 129 Toten und 180 Verletzten.

Das Kanjuruhan-Stadion in Malang auf der Insel Java ist Schauplatz einer schweren Zuschauer-Katastrophe geworden. Nach dem Liga-Spiel zwischen dem heimischen FC Arema und Persebaya Surabaya (2:3) stürmten Zuschauer den Rasen und lieferten sich einen Konflikt mit den Sicherheitskräften.

Zur Story